kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Keine widerspruchslose Anpassung! 1. Januar 2021

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 14:07
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„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“.

(Apostelgeschichte 5:29)

 

 

 

 

 

Vor mir liegt ein Sonderdruck der Arbeitsgemeinschaft für Weltanschauungsfragen e.V, mit dem Titel „CORONA Zweite Welle: Aufruf zum Umdenken in ernster Lage“, verfasst von einem Dr. Friedemann Lux, der bekennender Christ ist.

Die jetzt verfügten Einschränkungen sind geeignet Unmut und Unverständnis zu erregen. Als Christen neigen wir zu der Aussage in Römer 13, wonach wir der Obrigkeit untertan sind, die Gottes Dienerin auf Erden ist, weshalb wir uns fügen, was ich bislang auch so sah.

 

 

 

 

 

Dr. Lux fragt, ob das mit Römer 13 wirklich so einfach ist. Die Obrigkeit ist, nach einem hervorragenden neuen Römerbriefkommentar von Timothy Keller, nur dann Gottes Dienerin, wenn sie selbst innerhalb der von Gott eingesetzten moralischen Ordnung agiert.

Ein Diener kann nicht einfach tun, was ihm passt. Römer 13 ist kein Blankoscheck für die Obrigkeit und Keller warnt vor einem unkritischen Kadavergehorsam gegenüber dem Staat. Der Gehorsam der Christen gegenüber der Obrigkeit steht immer unter dem Gewissensvorbehalt.

 

 

 

 

Anders wäre z.B. die Reformation gar nicht möglich gewesen. Aber wer ist denn bei uns die Obrigkeit? In unserem Staat ist das Volk der Souverän und damit, in einem sehr realen Sinne, die Obrigkeit. Also wir alle! Deshalb kann eine Einzelperson nicht in absolutistischer Manier selbstherrlich bestimmen, was der Souverän darf und was nicht.

Aber das ist nur die eine Seite.

 

 

 

 

 

Die andere Frage ist, ob die Corona-Pandemie Gericht Gottes ist und wir deshalb nicht beim Abschotten und Impfen, sondern ganz woanders ansetzen müssten. Für eine weitgehend vom Glauben abgefallenen Gesellschaft (und Kirche) sind solche Überlegungen „völlig unmöglich“.

Das biblische Zeugnis zeigt aber, dass Gericht Gottes bereits mit der Vertreibung aus dem Paradies begann und sich danach durch die gesamte biblische Geschichte zieht. Und unsere dekadente und in weiten Teilen gesetzlose Gesellschaft scheint tatsächlich gerichtsreif zu sein, zumal sich viele Parallelen mit der Geschichte des alten Israels ergeben.

 

 

 

 

Gottes Gericht ist aber immer auch ein Ruf zur Umkehr. Gefragt sind deshalb nicht die „Stillen im Lande“, eine an sich ungute Haltung, wie sie in „frommen Kreisen“ gepflegt wird, sondern die wachen und tatkräftigen Bekenner.

Deshalb müssen wir uns folgende Fragen gefallen lassen:

Wann haben wir das letzte Mal an einer Demonstration teilgenommen?

Wie viel Leserbriefe haben wir schon an unsere Zeitung geschickt?

Wann haben wir das letzte Mal eine Petition unterschrieben?
Oder eine verfasst?

 

 

 

 

Sind wir schon einmal in einer wichtigen Sache (Abtreibung, Ehe für Alle, Corona-Maßnahmen, Christenverfolgung, Meinungsfreiheit) bei dem Landtags- oder Bundestagsabgeordneten für unsere Region vorstellig geworden?

Engagieren wir uns in einer politischen Partei oder Gruppierung?

Diejenigen, die in den Kirchen dazu raten, brav abzuwarten, sind Römer 13 nicht gehorsam, sondern ungehorsam. Denn bei vielen Dingen dürfen wir nicht mitmachen. Wenn wir alles widerspruchslos hinnehmen, könnten wir in der Unfreiheit enden.

Wer die Demokratie verschläft, wacht in einer Diktatur auf!

 

One Response to “Keine widerspruchslose Anpassung!”

  1. Walter Says:

    Demokratie ist vom Teufel durchdrungen.l. Das erkennt man schon daran, das der Täter zum Opfer gemacht wird. Abschaffung der Todesstrafe hat Gott nicht gesagt Die einzige Todesstrafe die diese sogenannten Todesstrafe kennen und tun ist die Abtreibung.

    Die Obrigkeit hat Gott das Schwert in die Hand gegeben um gerecht und in Wahrheit damit umzugehen in seinem und nicht unserem Sinn.

    Gott ist weder Demokrat noch Diktator sondern absolute Gerechtigkeit absolute Wahrheit und absolute Liebe.

    Viel gefährlicher als ein Diktator dieser Erde.


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