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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rewe-Killer jubelt über zwölf Jahre Haft 31. Dezember 2020

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 12:39
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Als er sein Urteil hörte, ballte er die Faust, rief triumphierend: „Ja“!

 

 

 

 

 

 

Sam M. (43) wurde für 33 tödliche Stiche auf seine Ex-Freundin Günay Ü. (24) „nur“ zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt – und schien damit sehr zufrieden.

 

 

 

 

 

 

Am 10. Oktober 2019 lauerte der in Schweden aufgewachsene Iraner seiner Ex-Freundin vor deren Wohnung in Bornheim auf. Die Krankenschwester hatte sich Ende September nach einer On-Off-Beziehung endgültig von ihrem drogensüchtigen Ex-Patienten getrennt, er sie seither aber immer wieder bedrängt und bedroht. Zudem kündigte er an, sich umzubringen, wenn sie nicht zu ihm zurückkehre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leiche im Hinterhof : Ex-Freund der getöteten Chirurgin in U-Haft

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Hinterhof in Fulda sitzt nun der Ex-Freund der Getöteten in U-Haft.

Auch jetzt sprach er wieder von Suizid, sie nahm das nicht ernst, schlug vor, man könne ja ein Messer kaufen – und setzte den Vorschlag in die Tat um: Um 22.54 Uhr betraten die beiden den Rewe in der Heidestraße, kauften ein Küchenmesser mit 21 Zentimeter Klingenlänge.

Um 23.57 Uhr verließen die beiden den Supermarkt wieder. Sam M. behauptet, Günay Ü. habe dabei zu ihm gesagt: „Jetzt nimm das Messer und bring‘ dich um.“ Danach will er einen Blackout gehabt haben.

 

 

 

 

 

 

 

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Spurenkarten am Tatort. Dazwischen zeugen Einweghandschuhe, Kompressem, Kanülen vom verzweifelten Kampf des Notarztes und der Sanitäter um das Leben von Günay Ü.
 
 
 
 
 
 

Durch Zeugenaussagen und die spätere Obduktion steht aber fest: Günay Ü. bemerkte vor dem Geschäft, dass Sam M. das Messer aus der Packung holte, wollte fliehen. Er setzte ihr nach, stach 33 Mal auf die schreiende und sich wehrende Frau ein, fügte ihr außerdem Schnittwunden zu. Bis ein Passant ihn anschrie: „Lass‘ die Frau los!“

Sam M. ließ die Sterbende liegen, rannte weg, fügte sich selbst Schnitte an Hals und Pulsadern zu, ließ sich kurz darauf widerstandslos festnehmen. Im Prozess gestand er die Tat, gab aber vor allem seinem Opfer die Schuld: „Sie hat sich über mich lustig gemacht.“

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Ermittler mit der sichergestellten Tatwaffe. Sam M. hatte sie abgewischt, nachdem er sich damit selbst verletzte
 
 
 
 
 
 
 

Weil Günay Ü. nicht sein erstes Opfer war, drohte Sam M. neben einer Haftstrafe auch noch die Sicherungsverwahrung: Denn 1996 erstach er seinen 15 Jahre alten Bruder nach einer Rangelei, saß dafür bis 1999 in Schweden ein. 2006 fühlte er sich im Rausch von seiner Mutter bedroht, verletzte sie mit einem Pistolen-Schuss.

Wie kam es dann zu dem vergleichsweise milden Urteil: Laut Richter Jörn Immerschmitt, Vorsitzender der 22. Großen Strafkammer, „schrammte“ Sam M. „haarscharf“ an einer Mord-Verurteilung und damit an Lebenslänglich vorbei.

Denn zwar sei Günay Ü. arg- und wehrlos gewesen, weil sie davon ausging, dass Sam M. mal wieder nur leere Drohungen ausstoßen werde, doch sei er sich dieser Arg- und Wehrlosigkeit nicht bewusst gewesen und habe auch nicht versucht, sie herbeizuführen. Etwa indem er sie in eine ruhigere Ecke als den Vorplatz des Supermarktes gelockt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Vorab:

§ 212 StGB

Totschlag

(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Fall wirft gleich mehrere Fragen auf:

1. Welche lächerliche Justiz gibt für einen Totschlag des Bruders in Schweden nur 3 Jahre Haftverbüßung?

2. Warum darf dieser Iraner überhaupt bei dieser Vorstrafe aus Schweden in Deutschland aufhältig sein?

3. Warum wird dieser Mann jetzt nach dem 3. Tötungsversuch bei zwei Vollendungen bei den Taten 1 und 3 nur für 12 Jahre hinter Gittern geschickt, obwohl auch ein Totschlag auf lebenslängliche Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann?

4. Der Grund für die Tat: Das Opfer habe sich über ihn „lustig“ gemacht. Wieder einmal so eine Ehrsache, die sich wahrlich nicht mehr strafmildernd, sondern eher strafschärfend hätte auswirken müssen. Nicht einmal eine Beleidigung ist gefallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Mann,  und da ist es völlig egal, ob er Ausländer ist oder nicht, hat seine seine Ex-Freundin mit sage und schreibe 33 Messerstiche getötet. Jeder, der ein Messer in die Hand nimmt und 33 Male allein schon in die Luft oder auf ein Kopfkissen einsticht, weiß, dass dies spätestens nach dem 10. Stich nicht mehr nur Totschlag sein kann, sondern da entwickelt sich dann auch ein Vorsatz im Rahmen der Raserei mit dem Ziel, diesen Menschen töten zu wollen. Wie lange dauert es, bis 33 Stiche, die ja auch erst in den Körper eines Menschen eindringen müssen, ausgeführt sind? Allein die hohe Anzahl der Stichverletzungen begründen doch einen schweren Totschlag, oder?

 

 

 

 

 

 

Hinzu kommt noch:

Dieser kriminellen Egozentriker, der auf Selbstmitleid heuchelnd, sein Opfer mit Suizid erpressen wollte, sollte nach zwei solchen Vorstrafen lebenslänglich hinter Gittern verweilen müssen. Diese Urteile versteht einfach kein Mensch mehr und sie haben auch nichts mehr mit dem Ideal von Gerichtigkeit zu tun, nicht einmal annähernd. Was ist denn ein menschliches Leben noch wert?   Während dieser hochkriminelle Täter hier mittels Täterschutzes des Staates bedacht wurde, hätte das Opfer als Chirurgin in dieser Zeit von 12 Jahren wie viele Menschenleben retten können? Hier soll der Wert von Opfern natürlich nicht in die Waagschale geworfen werden, aber in diesem Fall gehört dies einfach zum Gesamtbild dazu!

 

 

 

 

 

 

 

 

Man fasst es einfach nicht mehr. Die Gesetze für strengere Urteile sind vorhanden. Nur sollten sie dann auch angewandt werden. Wovor haben die Gerichte Angst? Etwa davor, dass sie rassistisch urteilen. Das würde sachgemäße, angemessene und gerechte Urteile verhindern. Wer schon zwei Menschen auf dem Gewissen hat, hat jedes Recht auf juristische Milde verwirkt. Dieser Mann war erwachsen, als er die Taten beging. Diese Art von Urteilen sind ein Hohn für die Opfer und auch für den Rechtsstaat. Wenn ein solcher Killer über solche Urteile frohlockt, hat das Gericht wohl Vieles falsch gemacht.

 

 

 

 

Wenn die Gerichte nicht langsam in die Pötte kommen und für Gewalttaten jeglicher Art dazu übergehen, wesentlich höhere Strafen zu verhängen, wird das Gelächter des kriminellen Milieus über solche Urteile wohl die Phon-Zahl wesentlich ansteigen lassen.

 

One Response to “Rewe-Killer jubelt über zwölf Jahre Haft”

  1. Der soll sich man nicht zu früh freuen. Es kann sein das er früh aus dem Knast raus kommt….. aber dann lebenslang in die Psychaitrie muss, weil man ihn nicht mehr auf die Menschheit los lassen kann.


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