kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weihnachtsgruß an die Leserschaft 26. Dezember 2020

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 15:25

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“!

 

 

 

 

 

So beginnt ein altes Adventslied, welches die Herzen und Seelen der Christen auf eine vorbereitende Ankunftszeit (Advent) auf die Geburt des GÖTTLICHEN Kindes in Betlehem vorbereiten soll. Unser Herz lasse sich nicht entmutigen, auch wenn die Zeiten immer wirrer und undurchsichtiger werden. Lassen wir uns das Zentrum unseres Glaubens, nämlich JESUS CHRISTUS selbst, nicht nehmen. ER ist der Eckstein, der Fels, auf dem das Christentum aufgebaut ist.

 

 

 

 

 

Welches Kind erfährt eine solche Ehrung nach seiner Geburt wie JESUS CHRISTUS!?

Der VATER entsendet Engel, die zu seiner Ehre singen. Hirten, einfache Leute, und Hochgestellte in der Menschheitsfamilie geben IHM die Ehre. Warum sollten wir an JESUS CHRISTUS zweifeln, wenn SEIN VATER in der Heiligen Schrift SEINEN SOHN als „geliebt“ charakterisiert? Krippe und Kreuz, Gold (Königtum), Weihrauch (Anbetung) und Myrrhe (Hinweis auf das Kreuz) sind dieses KÖNIGS Markenzeichen. Eines davon, SEINE Geburt in der Krippe, feiern wir heute, und zwar völlig zu Recht! Lassen wir uns nicht durch Weihnachtsfilme, Weihnachtsmänner und -frauen, Elfen und anderen Hokuspokus den Sinn des Weihnachtsfestes  vernebeln und fokussieren uns immer wieder, ja, alle Jahre wieder, auf DEN, der uns retten kann.

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedauern all jene, die Anstoß an diesem Fest nehmen, die JESUS CHRISTUS noch immer nicht als Messias und als SOHN GOTTES für ihr Leben erkannt haben. Sie haben noch immer nicht verstanden, dass JESUS CHRISTUS die inkarnierte Liebe GOTTES auf Erden ist und wir in IHM gleichzeitig das Antlitz des ewigen VATERS im HEILIGEN GEIST erkennen dürfen bis in alle Ewigkeit. DER DREIEINE GOTT wirkt mit der Geburt SEINES SOHNES direkt in das Chaos menschlich-irdischen Denkens hinein und schenkt allen Menschen guten Willens ein Licht, ein Gerüst, einen Anker, an den sich die Menschen in allen noch so belastenden Notsituationen halten können, wenn sie ihr Leben nach JESUS und SEINER Liebeslehre ausrichten.

 

 

 

 

Wir wünschen der Leserschaft und allen Menschen ein vom DREIEINEN GOTT gesegnetes Weihnachtsfest.

 

 

 

 

 

 

Die Weihnachtsgeschichte

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinus Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort ankamen, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

 

 

 

 

 

 

 

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“

Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“

 

 

 

 

 

 

Als die Engel die Hirten verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: „Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ!“ So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in einer Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. (Aus dem Evangelium nach Lukas 2,1-20)

https://kath.net/news/73839

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sich auf Jesus Christus verläßt, ist nie verlassen

 

 

 

 

 

Wir brauchen Felsengrund, nicht Flugsand als Basis unseres Lebens. Die heutigen Kirchen surfen mir zu viel auf den Wanderdünen. 

Weihnachts-Interview mit Peter Hahne über die Weihnachtsgeschichte,das Corona-Jahr und ein Blick auf 2021 – Von Roland Noé

 

 

 

 

 

Berlin (kath.net)

Kath.net: Als DAS Nachrichtengesicht des ZDF waren Sie meist Bote schlechter Nachrichten. Warum setzen Sie sich für die frohe Botschaft ein?

Hahne:  Getreu dem biblischen Motto: Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Oder: Wir können es ja nicht lassen, von dem zu erzählen, was wir (mit Jesus Christus) erlebt haben! Die Nachrichten von heute (auch von „heute“?) sind bereits morgen von gestern; bleibend aktuell ist allein die Nachricht der Bibel. Die Schriftstellerin Ricarda Huch sagte einmal: „In der Bibel stehen lauter alte Geschichten, die jeden Tag neu passieren!“ In unsere Welt voller schlechter Nachrichten schickt uns Gott, der Vater, durch seine „Moderatoren“ die einzig gute: „Fürchtet Euch nicht, denn Euch ist heute der Heiland geboren!“ 

 

 

 

 

 

 

Kath.net:  Kann man der Bibel in Bezug auf die Weihnachtsgeschichte vertrauen? Viele Theologen tun das ja nicht.

Hahne: Lukas-Evangelium Kapitel Zwei ist ein Paradebeispiel für eine gute, Fakten basierte Kurzreportage mit allem Drum und Dran. Ich habe diesen uralten Text oft dazu benutzt, Praktikanten und Volontären zu erklären, was Qualitätsjournalismus ist.

Hier werden nämlich die klassischen sieben W-Fragen beantwortet, Handwerkszeug für jeden Reporter: wer, was, wo, wann, wie, warum, wozu. Allein der Anfang: Es begab sich aber…. — Märchen beginnen bekanntlich mit: Es war einmal…. Nein, bei der Weihnachtsgeschichte stehen wir auf dem Boden der Tatsachen, was uns auch außerbiblische Quellen bestätigen. Bis hin übrigens zum „Stern von Bethlehem“, dem sogenannten Kometen, den wir im Abstand von Jahrzehnten immer mal wieder sehen können. Den sahen wir erst jetzt am 4. Advent wieder, ja tatsächlich!

 

 

 

 

Das Fachmagazin „Bild der Wissenschaft“ gibt dem amerikanischen Astronomen Michael R. Molnar recht. Der hatte 1999 eine neue Theorie zum Stern von Betlehem veröffentlicht. Demzufolge standen am 17. April 6 v. Chr. um 8.26 Uhr die Planeten Jupiter, Saturn, Mars, Merkur und Venus in einer Reihe. Die Interpretation war kein Hokuspokus, das war damals gängige Lehre: Ein Zeichen für die Geburt eines Königs.

 

 

 

 

 

 

kath.net: In Ihren Büchern wenden Sie sich vehement und scharf gegen den Ausverkauf von Weihnachten, also die Umbenennung von Weihnachtsmarkt und Martinsumzug etc

Hahne:  Ja, das gehört zu den traurigen Tatsachen der letzten Jahre. Und ich kann das nur mit meinem alten Kollegen Peter Scholl-Latour sagen, mit dem ich vor 48 Jahren bei der ARD in Saarbrücken zusammen zu arbeiten begann: „Ich fürchte mich nicht vor der Stärke des Islams, sondern vor der Schwäche des Christentums.“  Aus völlig falsch verstandener Toleranz, die in Wahrheit nichts anderes als Kapitulation ist, verzichten selbst kirchliche Kindergärten schon auf Krippe, Kreuz oder St. Nikolaus. Ich nenne viele Beispiele in den Büchern „Schluß mit euren ewigen Mogelpackungen!“ oder „Seid ihr noch ganz bei Trost“. Witzig: als „Die Linken“ in Nordrhein-Westfalen St. Martin aus staatlichen Kindergärten verbannen wollten, sagte mir deren Bundesvorsitender Gregor Gysi: „Wie bekloppt ist denn das?! Eigentlich müßten die Linke sich den doch zum Schutzpatron wählen, der seinen Mantel teilte und Gerechtigkeit walten ließ!“ Ein Zeichen, dass Glaubens- und Bildungsnotstand zwei Seiten derselben Medaille sind.

 

 

 

 

 

Kath.net: Ganz persönliche Frage: Wie feiern Sie 2020 in Berlin Weihnachten?

Hahne: Gott sei dank diesmal nicht in Berlin, wo alles so ungemein bedrückend ist mit dem, was man darf und was nicht. Ich bin im Oberwallis, direkt am Aletschgletscher in 2.000 Meter Höhe, wo ich seit 49 Jahren zu Silvester und rund um Fastnacht zum Skifahren gehe. Und der Nebeneffekt jetzt: Um Schnee muß einen nicht bange sein, hier liegt mehr als genug für eine richtig schöne „Weiße Weihnacht“.

 

 

 

 

 

 

Kath.net:  Dieses „Corona-Jahr“ stellt ja vieles auf den Kopf, viele sind verzweifelt, weil sie z.B. die Arbeit verloren haben oder weil sie durch die lockdowns de facto eingesperrt waren. War das alles nötig oder gab es hier nicht auch zum Teil übertriebene Panikmache der verschiedenen Regierungen?

Hahne: Ich habe bereits im März geschrieben: „Das Löschen darf nicht teurer sein als der Brand.“ Dieses Stadium haben wir längst überschritten. Ich habe zusammen mit der Verlegerin Friede Springer und dem einstigen Spitzenpolitiker Wolfgang Clement zu der Aktion „Wir (ältere Risikogruppe) bleiben zu Hause!“ aufgerufen. Das haben damals Leute wie der Bayerische Ministerpräsident Söder oder die Familienministerin (damals noch Doktor?) Giffey als „Spaltung der Gesellschaft“ gegeißelt. Heute haben wir das Ergebnis: die Altenheime wurden nicht richtig geschützt, 50 bis 90 % aller Toten stammen von dort, je nach Bundesland. Ein Skandal! Unterlassene Hilfeleistung! Bruch des Amtseides! Und das versucht eine in Angst geratene Politik nun durch Populismus und Panik zu überspielen, man denke nur an Söders neuerliche „Corona-Task-Force vor den Heimen.“ Populistische Panikreaktion!

Einzig der grüne (!) Tübinger OB Boris Palmer hat richtig gehandelt und nun null, ja wirklich: null „Ü 70 -Tote“ in seinen Pflegeheimen. Ich stimme Gerontologen und Kinderpsycholgen zu: Die Folgen der Maßnahmen sind schlimmer als die Ursache selbst. Am traurigsten: Die neueste WELT am SONNTAG beschreibt die Kirchen als „schweigend und schüchtern“ in der Pandemie. Oder der linke ehem. Chef der Süddeutschen Zeitung: „Die Kirche (also deren Führung!) hat uns im Stich gelassen!“ Das zu zitieren gibt bestimmt wieder viele rote Punkte im kath.net-Blog, über die ich mich immer freue, zeigt dieses „rot“ doch, dass man ins Schwarze getroffen hat ?

 

 

 

 

 

 

Kath.net: Ein kleiner Rückblick auf 2020. Gab es für Sie in diesem Jahr auch Momente, die Sie nie vergessen möchten und an was möchten Sie am liebsten nicht mehr erinnert werden?

Hahne: Nicht mehr erinnert werden möchte ich an das Roulette des Robert-Koch-Instituts, das den Eindruck erweckt, als sei jeder Corona-Infizierte gleich ein Todkranker. Nie vergessen und missen möchte ich dagegen den Einfallsreichtum vieler Pfarrgemeinden und Christen, trotz staatlicher, von Kirchen zu passiv hingenommener Diktate die frohe Botschaft in Wort und Tat weitergegeben zu haben. Das war und ist einfach phänomenal!

 

 

 

 

 

 

Kath.net:  Was wünschen Sie unseren Lesern für 2021?

Hahne: Das Wort zu beherzigen, das die Bekennende Kirche während der grausamen Diktatur des Nationalsozialismus zum Motto hatte: „Teneo, quia teneor“ — ich halte durch, weil ich gehalten werde. Wer sich an den hängt, der am Kreuz hängt, hängt niemals durch. Wer sich auf Jesus Christus verläßt, ist nie verlassen. Daraus habe ich ja den neueren Buchtitel gemacht: „Niemals aufgeben! Wie man mit Werten in Führung bleibt“. Wir brauchen Felsengrund, nicht Flugsand als Basis unseres Lebens. Die heutigen Kirchen surfen mir zu viel auf den Wanderdünen des Zeitgeistes.

 

 

 

 

 

 

Vita: Peter Hahne, populärer und profilierter TV-Moderator, seit 47 Jahren im politischen Journalismus.  Jahrzehnte Moderator der ZDF-Hauptnachrichtensendungen „heute“ und „Heute Journal“, danach Vizechef des Berliner Hauptstadtstudios, bekannt durch seine legendären Sommerinterviews. Bestsellerautor mit 7 Millionen Gesamtauflage und als engagierter Christ 24 Jahre in der obersten Leitung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), deren Entwicklung er heute äußerst kritisch sieht. „Meine schönste Auszeichnung“ nennt er neben dem Publikums-BAMBI den Ehrenkommissar der Bayerischen Polizei. Höhepunkte: „Meine Begegnungen mit den legendären Päpsten Johannes Paul II und Benedikt XVI.“

 

One Response to “Weihnachtsgruß an die Leserschaft”

  1. simply4truth Says:

    Unseren Dank an alle Beteiligten und Initiatoren dieses ehrlichen, lichtvollen Forums. So danken wir dem Herrn,
    dem Vater , so wie auch dem Sohn, unserem Heiland und Retter, Der möge kommen bald. Denn die Zeichen der
    Endzeit sind mehr als deutlich und die Befreiung naht wahrhaft. Lobpreis dem Herrn , in Licht und Wahrheit.
    Halleluja mit den Heerscharen der Engel alle Zeit ohn Unterlass. Danke und Freude dem liebevollen Lobpreis, Halleluja mit allen Geschwistern , die noch unter uns weilen, den Schutz und Segen, dieses wunderbaren Herrn. Amen!!!!!!! Denn die Hoffnung im Herrn stirbt niemals !

    So komme was da kommen mag, Zeit und Stund rinnt durch den rauhesten Tag. [ D. Bonhoefer]

    Vaya con D I O S

    M a r a n a t h a

    Gott spricht: Siehe, ich will sie heilen und gesund machen. Und ich will ihnen dauerhaften Frieden schenken.
    Jeremia 33,6

    Gott ganz nah bei den Menschen. Und: Friede für die Erde und die Menschen. Schon lange eine Glaubens-Hoffnung.
    __________

    Die Hirten sprachen: kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was da geschehen ist. Davon hat der Engel Gottes uns doch erzählt.
    Lukas 2,15

    Damals wollten die Hirten Gottes Sohn sehen. Darum gingen sie los. Und ich heute? Bleibe ich bei meinem alten Leben oder gehe ich los und suche Jesus? Gott im Kleinen.


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