kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Anstieg von Zwangsheirat 24. Juli 2020

Filed under: Islamische Schandtaten,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 23:23

Origins of islam - Aisha and Mohammed - YouTube

«Familien nutzten Lockdown, um Heiratspläne für Kinder zu schmieden»

 

 

 

 

 

Während dem Corona-Lockdown sind die Fälle von Zwangsheirat in der Schweiz gesunken.

Im Anschluss daran erhielt die Fachstelle Zwangsheirat umso mehr Meldungen. Präsidentin Anu Sivaganesan im Interview.

 

 

 

 

 

Western Civilisation :: Defend Western Civilisation and Reject ...

 

 

 

 

 

Darum gehts

  • Während dem Lockdown sollen Familien die Zeit genutzt haben, um Ehepartner für ihre Kinder zu finden.

  • Durch die eingeschränkten Reisemöglichkeiten fanden weniger Verschleppungen ins Ausland statt.

  • Jedoch stellten einige Familien auf religiöse Verheiratungen via Skype und Whatsapp um.

 

 

 

 

Frau Sivaganesan, wie haben sich die Corona-Reiseeinschränkungen auf die Anzahl Zwangsheiraten ausgewirkt?
Heiratsverschleppungen in die Herkunftsländer sind zurückgegangen. Umgekehrt heisst das aber leider: Wer zuvor verschleppt wurde, konnte nicht mehr in die Schweiz zurückreisen. Wir hatten während dem Lockdown weniger Fälle. Im Anschluss daran erhielten wir umso mehr Meldungen.

Wie interpretieren Sie diese Entwicklung?

 

 

 

Die Familien scheinen den Lockdown genutzt zu haben, um mit Verwandten im In- und Ausland Heiratspläne für die Kinder zu schmieden. Im Normalfall finden viele Betroffene durch Schule oder Beruf Freiräume, um dem Druck zu entfliehen. Während des Lockdown waren sie aber in ihrem Zuhause noch abhängiger von ihren Familien. Von März bis Mai hatten wir vergleichsweise etwas weniger Fälle, im Juni dann mehr.

 

 

 

 

 

Nach den neuesten Massnahmen des Bundesrats dürften auch die Sommerferien für viele aus betroffenen Regionen ins Wasser fallen. Was bedeutet diese Entwicklung für Ihre Fachstelle Zwangsheirat?
Eingeschränkte Reisemöglichkeiten bedeuten weniger Verschleppungen ins Ausland. Das ist positiv für die Betroffenen. Die Digitalisierung zeigt sich aber auch hier: Einige Familien stellten bereits auf religiöse Verheiratungen via Skype oder Whatsapp um. Eine 19-jährige Kurdin, die in der Deutschschweiz lebt, wurde auf diese Weise mit jemandem im Irak so vermählt. In England gibt es eine Sensibilisierungsaktion dagegen. Das prüfen wir nun auch für die Schweiz.

«Einige Familien stellten bereits auf religiöse Verheiratungen via Skype und Whatsapp um. Eine 19-jährige Kurdin, die in der Deutschschweiz lebt, wurde mit jemandem im Irak so vermählt.»

Anu Sivaganesan, Präsidentin der Fachstelle Zwangsheirat

Kennen Sie persönlich Betroffene, die sich nun freuen, dass sie diesen Sommer doch nicht verheiratet werden?Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, leider! Aber die Betroffenen erhalten zumindest etwas mehr Zeit, um Vorkehrungen zu treffen.

 

 

 

 

 

 

«Gegen meinen Willen»

Gegen die steigenden Zahlen von Kinder- und Zwangsheiraten hat die UNO während der Corona-Zeit eine Grossaktion mit dem Titel «Gegen meinen Willen» («Against my will») gestartet. Die Bekämpfung von schädlichen kulturellen Praktiken trägt auch zur Zielerreichung der Millennium Development Goals bei. Familienzusammenhalt ist positiv, wenn die Gleichstellung erfüllt ist. Fusst die Familie auf der Unterordnung von Frauen und der Macht der Älteren, wird die Familie zum Hort von Menschenrechtsverletzungen. Die Folgen von Corona werden sich wohl erst später verdeutlichen.

Gemäss Ihrer Fachstelle wurde am Mittwoch am Appellationsgericht Basel-Stadt ein wichtiger Meilenstein erreicht. Weshalb kommt diesem Urteil eine derartige Bedeutung zu?
Ein Vater wurde wegen einer versuchten Zwangsheirat bei seiner Tochter vom Appellationsgericht zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er wurde sogar schuldig gesprochen, obwohl beide Töchter nun bei der zweiten Instanz ihre Aussagen gänzlich zurückgezogen haben. Das zeigt: Der Druck von Familien auf die Opfer mag noch so gross sein – er führt nicht einfach zur Unschuldserklärung der Tatpersonen durch den Rechtsstaat.

 

 

 

 

 

Wieso gibt es in der Schweiz so selten Verurteilungen wegen Zwangsverheiratungen?
Betroffene suchen zwar ihre Freiheit, aber nicht unbedingt die Bestrafung ihrer Familien. Ich würde auch sagen: Viele sind Familienzwänge von klein auf gewohnt, und sie nehmen diese Verbrechen nicht als solche wahr. Durch ein Verfahren kann der Druck steigen. Eine Betroffene hat es bei uns einmal so begründet: «Wenn ich Anzeige gegen meinen gewalttätigen Bruder erstatte, dann habe ich nicht nur meine Familie gegen mich, sondern die gesamte Verwandtschaft.»

Wo steht da die Schweiz im Vergleich zum restlichen Europa?
Dass das Thema Zwangsheirat strafrechtlich verfolgt wird, ist auch in anderen Ländern selten. Schliesslich funktionieren Rechtssysteme auch nach dem Prinzip «im Zweifel für den Angeklagten». Eine Zwangsheirat zu beweisen, ist oft ein schwieriges Unterfangen.

 

 

 

 

 

Wie wirkt die niedrige Anzahl an Verurteilungen auf Betroffene?
Gegen Zwangsheiraten sind rechtliche Verurteilungen lediglich Begleitmassnahmen. Aber es hat eine grosse symbolische Wirkung in der Praxis, von der Sensibilisierung über Beratung bis hin zu Schutzmassnahmen. Die meisten Betroffenen kommen zu uns, weil sie Freiheit und Selbstbestimmung gewinnen wollen. Die freie Wahl eines Partners oder einer Partnerin ist schliesslich ein Menschenrecht. Würden sie ausschliesslich die Strafe suchen, gingen sie schnurstracks zur Polizei oder Staatsanwaltschaft. Das steht aber nicht im Vordergrund. Wir haben bei der Fachstelle Zwangsheirat im Schnitt jede Woche fünf bis zehn neue Fälle.

Was erhoffen Sie sich durch dieses Urteil des Gerichts?
Das Urteil des Basler Appellationsgerichtes ist mit einer deutlichen Botschaft verbunden: Mag der Druck auf die Betroffenen noch so gross sein – Zwangsheiraten sind ein Verbrechen und werden durch den Schweizer Rechtsstaat nicht akzeptiert.

 

 

 

 

 

Wo sehen Sie in der Schweiz sonst noch Verbesserungsbedarf bezüglich Zwangsheirat?
In der Beratung machen wir die Erfahrung, dass in den allermeisten Fällen nachhaltige Lösungen gefunden werden können. Das wird vereinfacht, wenn Betroffene auf Verständnis in ihrem Umfeld stossen. Das heisst: Es braucht nebst Begleitung – und in prekären Fällen Schutzmassnahmen – auch Information und Sensibilisierung in der ganzen Bevölkerung. Viele sind sich der Zwangsheiraten in der Schweiz nicht bewusst. Besonderes Augenmerk verdienen religiöse Heiraten und Kinderheiraten.

Kinder- und Zwangsheiraten werden selten aufgedeckt. Nur selten kommen Betroffene zu Wort. Wenn Sie Erfahrungen mit Zwangsheiraten machen mussten und ihre Geschichte erzählen wollen, können Sie sich via feedback@20minuten.ch melden.

 

 

 

 

 

Hilfe für Betroffene

«Eine Zwangsverheiratung liegt dann vor, wenn mindestens eine der betroffenen Personen (Braut oder Bräutigam) sich zur Heirat gezwungen fühlt», schreibt die Fachstelle Zwangsheirat auf ihrer Website. «Entweder findet die betroffene Person mit ihrem ‹Nein› und ihrer Weigerung kein Gehör oder sie wagt es gar nicht erst, sich zu widersetzen, weil sie negative Konsequenzen befürchtet. Der/die Verlobte, die Familie oder Verwandte üben mit unterschiedlichen Mitteln Druck aus.»

Bei der Fachstelle Zwangsheirat werden Betroffene und Fachpersonen kostenlos beraten und weitergebildet. Hilfesuchende können sich unter der Gratis-Helpline 0800 800 007 oder per Mail info@zwangsheirat.ch an die Fachstelle wenden.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Zwangsheiraten hat es im christlichen Abendland auch gegeben. Heute jedoch sollte dies Form der Eheschließung im Christentum keinerlei Bedeutung mehr zukommen dürfen. Im Islam und in anderen Religionen, in denen das Kastensystem im ländlichen Raum relevant ist, also Hinduismus und im Islam kommt die Zwangsheiratsregelung  leider noch heute des Öfteren vor.

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsheirat

Zwar erlauben offiziell weder der Islam noch der Hinduismus die Zwangsheirat, also die Heirat gegen den Willen der von den Eltern ausgesuchten Braut, jedoch haben sich aus beiden Religionen Traditionen radikalpatriarchalischen Denkens herauskristallisiert, die  eben auch noch heute in der Praxis zu Zwangsheiraten führen. Der obige Bezugsartikel spricht leider Bände. Auch reagieren noch heute europäischer Rechtsstaat und Justiz hilflos bis unfähig.

Psychologisch wird sich die Zwangsehe aus der religiös legalen Kinderehe, die im Islam Mohammed selbst geführt und damit legalisiert hat, herauskristallisiert haben. Denn eine minderjährige Braut braucht einen erwachsenen männlichen Vormund, in einigen islamischen Ländern auch noch erwachsene Frauen. Und wenn dieser mit Zahlungen ruhiggestellt wurde (Morgengabe), dann steht weder der Kinderehe noch der Zwangsehe (KInderehen sind Zwangsehen) etwas im Wege.

 

 

 

 

 

Wenn Eltern dann noch aus materieller Not ihre Tochter in eine Zwangsehe verabschieden, so ist dies noch perfider. Da wird dann die Armut von Menschen zu diesem Zweck der Dauervergewaltigung in der Ehe ausgenutzt. Darum kann die Arbeit von Menschen wie Frau Anu Sivaganesan nicht hoch genug eingeordnet und geschätzt werden. Sie bewirkt zumindest in der Schweiz Einiges. Ihr und denen, die in gleicher Weise tätig sind, gebührt unser aller Dank!

Was aber geändert werden muss, ist die weltweite Ächtung sowohl der Kinder- als auch der Zwangsehe in jeder Religionstradition, soll Karl Marx nicht Recht behalten, wenn er sagt, dass Religion Opium für das Volk sei! Auf dem Papier sehen Gesetze gegen die Zwangsehe immer gut aus. Wenn aber die Praxis genau eben diese zulässt (u. a. auch wegen des genialen Vorbildes Mohammed) und „das Gesetz“ wegsieht, so haben das nicht nur diejenigen zu verantworten, die dies in familiärem Umfeld zugelassen und gefördert haben, sondern auch diejenigen, die davon wissen und die Behörden nichts unternehmen, um diesen unwürdigen und verbrecherischen Umgang mit jungen Mädchen und Frauen aus diesem Verbrecherkreis der Familie herauszuholen.

Entführung und Zwangskonvertierung mit anschließender Zwangsehe ist noch heute in islamischen Staaten präsent. Wie oft wurden christliche Mädchen aus ihren Familien entführt und nach Zwangskonvertierung zum Islam mit Muslimen zwangsverheiratet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleiches geschieht und geschah in Iran, Pakistan, Irak unter der Schreckensherrschaft des IS. Aber nicht nur der IS, sondern auch versteckt auf dem Lande geschieht dieses Verbrechen aus Tradition, die aus Religionen resultieren, noch heute.

Beten wir für die vielen Opfer dieser verbrecherischen Traditionen, damit sie die Kraft finden, mit ihrer Situation zurechtzukommen. Wie viele Selbstmorde es aus diesen Gründen gegeben hat und gibt, wird wohl niemand genau eruieren können.

 

3 Responses to “Anstieg von Zwangsheirat”

  1. Wie schrecklich und wie schlimm. Zwangsverheiratungen sind aus meiner Sicht das Gegenteil von Religion. Denn eine Religion ist dazu da, das Menschen friedlich und in Frieden zusammen leben können, natürlich ohne Gewalt und freiwillig. Bei einer Zwangsverheiratung trifft das nicht zu (das sagt ja schon der Name).

    Was noch schlimmer ist und wo niemand drüber redet, ist die Zwangsbeschneidung von Mädchen und Frauen. Leute……. das ist im Islam verboten………… und wenn du ein gläubiger Moslem bist dann holt dich der Scheitan (Satan).
    Das wird alles wegen Corona vertuscht……….. und dabei gibt es auch Hygieneregeln im Islam.
    Das ist kein Islam das ist übelstes Sektenkram, Vergewaltigung und Zwang. Was den Eltern im Jenseits blüht und geschieht weiß jeder Gläubige. Die Eltern der Kinder scheinen aber nicht daran zu glauben.
    Sind solche Moslemischen Eltern etwa Ungläubige? Die sich brav als Moslem tarnen? Und dann selbst Gott an der Nase herum führen wollen?
    Liebe Leute, Gott lässt sich nicht an der Nase herum führen und der Scheitan (Satan) ist ein gefallener Engel, der Erzengel Michael hat mit ihm gekämpft und ihn aus dem Paradies (Himmel) geworfen.
    Aber das scheint na für diese Sorte Muslime unbekannt zu sein.

    Ich möchte damit sagen, das nicht alle Muslime so sind. Es gibt auch viele Ehrliche und Anständige, die meine ich nicht.

    Ich bin gegen Verbrecher, gegen Gewalt und gegen Krieg.

    • Corona ist somit eine Canche nicht Zwangsverschleppt zu werden und nicht Zwangsbeschnitten und Genitalzerstummelt zu werden.
      Hoffen wir trotzdem auf eine baldige Impfe gegen Corona.

  2. Walter Says:

    Wie schön wäre die Welt ohne Menschen!!!!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s