kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kinofilm zum Schicksal der 21 christlich-koptischen Märtyrer in Libyen 13. Juli 2020

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:15

Drehbeginn steht bevor!

 

 

 

 

 

 

Der Film „Märtyrer des Glaubens und der Nation“ wird vom koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros I. unterstützt und unter Aufsicht des koptisch-orthodoxer Bischof Pavnotios von Samalut verwirklicht.

 

 

 

 

 

 

Samalut (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides): Das Schicksal der 20 koptischen Christen, die 2015 von den Dschihadisten zusammen mit ihrem ghanaischen Arbeitskollegen enthauptet wurden, ist Gegenstand eines Kinofilms. Der Film mit dem Titel „Märtyrer des Glaubens und der Nation“ wird vom koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros I. unterstützt und wird unter Aufsicht des koptisch-orthodoxer Bischof Pavnotios von Samalut verwirklicht.

 

 

 

 

 

In einer kürzlich von der Diözese Samalut herausgegebenen Pressemitteilung wurde der bevorstehende Beginn der Dreharbeiten angekündigt. Eigentlich sollte der Drehbeginn bereits im Januar dieses Jahres stattfinden, musste aber aufgrund der Coronavirus-Epidemie verschoben werden. Die Suche von Zeugnissen und Materialien, die dem Drehbuch der Schriftstellerin Mina Magdy zugrunde liegen, hat vor langer Zeit begonnen. Der Text des Drehbuchs basiert auch auf den Berichten der Verwandten der Märtyrer, die fast alle aus der Region Samalut stammen.

 

 

 

 

 

Bevor der Höhepunkt mit den Szenen über das Martyrium, die Entdeckung der Leichen in einem gemeinsamen Grab und die Rückkehr der Überreste nach Ägypten gezeigt werden, zeichnet der Film das Leben der jungen Kopten nach, die von Dschihadisten ermordet wurden. Der Alltag der Familien ist oft geprägt von Anstrengungen aber auch von den Hoffnungen und Wünschen nach einer besseren Zukunft, die die Märtyrer dazu gedrängt hatten nach Libyen auszuwandern, auf der Suche nach einer Arbeit, mit der sie jeweiligen Familien unterstützen wollten.

 

 

 

 

Die Regie führt der Filmemacher Yussef Nabil, der bereits in der Vergangenheit Geschichten des christlichen Martyriums verarbeitet hat. Mit Bekanntgabe des bevorstehenden Beginns der Dreharbeiten, so Nader Shoukry, Mitglied der Kommission, die mit der Überprüfung des Drehbuchs beauftragt war im Gespräch mit „Wataninet.com”, such man auch weitere Sponsoren zur Unterstützung des ehrgeizigen Projekts.

 

 

 

 

 

Die Diözese Samalut dokumentiert in ihrer Pressemitteilung auch die Bitte aller an dem Projekt Beteiligten, „zu beten, dass der Herr unsere Arbeit begleitet, damit wir den bestmöglichen Film machen, so dass er für alle zukünftigen Generationen zum Zeugnis von der Stärke der Märtyrer wird“.

Die 20 ägyptischen Kopten und ihr ghanaischer Arbeitskollege wurden Anfang Januar 2015 in Libyen entführt. Das Video ihrer Enthauptung wurde am folgenden 15. Februar von dschihadistischen Websites online gestellt. Nur eine Woche nach der Nachricht vom Massaker beschloss der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II., die 21 Märtyrer, die von Mitgliedern des selbsternannten Islamischen Staates (IS) enthauptet wurden, in das Synaxarium, das Buch der Märtyrer der koptischen Kirche, aufzunehmen. Ihr Andenken wird am 15. Februar gefeiert.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Eine gutes und sinnvolles Projekt, welches die Kraft haben könnte, junge Menschen für den christlich-koptischen oder auch für den christlichen Glauben zu begeistern. Märtyrertum in der heutigen Zeit wird in der säkularen Welt, aber leider eben auch in der westchristlichen Welt  noch immer wie ein Exot betrachtet, als ob er nicht stattfände und marginalisiert werden könnte.

Medien und kirchliche Verkündigung haben offenbar noch immer nicht erfasst, dass die Verfolgung der eigenen Schäfchen des Wohlfühlchristentums, welches noch immer verkündet wird, bald Wirklichkeit werden könnte, und zwar in dem Maße, wie sich der Islam in Europa ausbreitet. Politik und Kirchen rollen dem Islam, und damit auch dem Islamismus noch immer den roten Teppich aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdogan lässt grüßen, wenn er die Hagia Sophia letztlich in eine Moschee umwandelt.   Noch immer schauen wir auf den hl. Stefanus, auf die Märtyrer des alten Roms zu JESU Zeiten (was natürlich auch richtig und gut ist), obwohl wir noch in vielfach größerer Zahl christliche Märtyrer in der heutigen Zeit der aktuellen Christenverfolgung durch Kommunsmus und Islam zu beklagen, aber eben auch zu feiern haben.

Diskriminierung, Verfolgung, die die Vorstufen zum Märtyrertum von Christen gleich welcher Konfession, darstellen, sollten endlich aus der medialen und kirchenverkündenden Marginalität herauskatapultiert werden. Es wird Zeit, Ross und Reiter der Täterschaft des Ungeistes (Koran/Hadithen/Vita des Propheten, Marxismus-Kommunismus) zu nennen.

 

 

 

Der Film könnte dazu beitragen, dass dieses Thema auch lebendig und aktuell bleiben wird.

 

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