kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland! 8. Juni 2020

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:34

Bischof von Limburg: 2019 so viele Kirchenaustritte wie nie zuvor.

 

 

 

 

 

Starker Kirchensteuereinbruch für 2020 zu erwarten. Einige Bistümer können nur mehr durch „solidarische Maßnahmen“ zwischen den Bistümern gerettet werden.

 

 

 

 

 

 

Köln (kath.net): Die katholische Kirche in Deutschland meldet für 2019 so viele Kirchenaustritte wie nie zuvor. Dies teilte Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit.  „Wir wissen bereits, dass es im vorigen Jahr noch einmal einen erheblichen Anstieg gegeben hat.“

2018 gab es 216.000, im bisherigen Rekordjahr 2014 circa 218.000 Austritte. Bätzing meint, dass sich die Austritte 2019 durch den wirtschaftlichen Druck im Zuge der Corona-Krise mit Sicherheit noch verstärken werden. Der Bischof rechnet mit einem „starken Einbruch“ bei den der Kirchensteuer, einige Diözesen seien von Überschuldung bedroht und könnten laut Bätzing möglicherweise nur mehr durch „solidarische Maßnahmen“ zwischen den Bistümern gerettet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Was ist das Problem mit den Kirchenaustritten? Egal, wie sich die Kirche ausrichtet: Die Austrittszahlen werden immer höher. Geht die Kirche den konservativen Weg, würden noch mehr Christen austreten, gehen sie den eher säkularen-humanistischen Weg, treten eben, wie wir alle sehen, auch sehr viele Menschen aus.

Fakt ist, dass die Glaubenslosigkeit oder der Glaubensschwund immer größer wird und umfassende Ausmaße annimmt. Der Missionsbefehl JESU an seine Jünger ist in dieser irdisch-wissenschaftlichen Atmosphäre kaum noch ausführbar, weil das Wort JESU letztlich auf unfruchtbaren Boden fällt. Der hl. Ludger oder der Hl. Willibald hatten es da in Deutschland vor grob  1000 Jahren noch leichter. Sie fanden zwar im Grundsatz andersgläubige Menschen vor, aber eben auch keine halbgebildeten Menschen, die alles besser wissen und sich auf die Wissenschaft und deren Erkenntnisse der heutigen Zeit berufen konnten.

 

 

 

 

 

Woran mag es liegen, dass der Glaubensschwund (Wird der HERR noch Glauben vorfinden, wenn er wiederkommt?) so massiv zugenommen hat und die Gottvergessenheit so große Ausmaße angenommen hat?  Dafür mag es viele Gründe geben:

a) Die Kirchen selbst als Amtskirchen haben es jahrzehntelang hier im Lande verabsäumt, intensiv Glaubensinhalte zu verkünden, Glaubenswissen zu vermitteln. Wer dies nicht oder nur unzureichend und/oder rückgratlos tut, kann nicht erwarten, dass der Glauben sich von selbst anzünden wird.

 

 

 

 

 

 

b) Die Kirchen und deren Kleriker und Lehrer sind sich letztlich zu uneins. Die einen verkünden einen JESUS, der lediglich als Prophet GOTTES taugen würde, nicht jedoch als der SOHN GOTTES, die anderen sind da auf der konservativen Schiene, die die bessere, weil glaubwürdigere nah am Evangelium ist,  verkünden, aber leider immer weniger angenommen wird. Da beginnt es schon damit, dass man GOTT verbietet, übernatürlich durch Wunder in das irdische Geschehen einzugreifen, weil sich der Mensch dies nicht vorstellen kann und dies mit der „“Wissenschaft“ nicht in Einklang zu bringen ist.

Selbst die Wunder JESU werden gern einmal in Metaphern gehüllt, um dann  an Strahlkraft zu verlieren. Das geht soweit, dass selbst die Auferstehung nur noch als Verständnis- und Verkündigungslehre besteht, nicht jedoch als weltlich-irdisch-historische Tatsache, die in das Übernatürliche hineinreicht.

 

 

 

 

 

c) Die gesamte Lebenssituation hat sich in den letzten hundert Jahren zum Besseren für die Menschen verändert, abgesehen von den 2 Weltkriegen. Nach dem 2. WK begann die wirtschaftliche Blütezeit des Landes langsam aber stetig. Man hat sich hier auf Erden eingerichtet, man kam immer besser ohne GOTTES-Glauben aus.

d) Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse wurden umfassender und führten zum Teil die biblischen Wunder SCHEINBAR ad absurdum, so dass Theologen selbst nicht mehr an die Wunder JESU glauben mochten. Sie haben sich JESUS nach ihrem Gutdünken zurechtgebastelt als guten Kumpel von nebenan, der ohnehin nicht anders kann, als lieb zu sein zu allen Menschen. Man meinte, sich zu blamieren angesichts der wissenschaftlichen Lehren, die die Jungfrauengeburt, die Wunder JESU, die Auferstehung und die Himmelfahrt CHRISTI in das Reich der Legenden, Fabeln und Märchen ansiedelten.

 

 

 

 

e) Die Unterhaltungsindustrie durch TV, Videospiele und Internet, aber auch bereits früher das Vereinsleben im Sport oder im weltlichen Gesang oder im Kartenspiel und in anderen Vergnügungen sowie das wochenendliche Fußballevent nebst TV-Unterhaltung hielt die Menschen vom Glauben ab. Sie lenkten die Menschen von GOTT ab, so dass er zunehmend in Vergessenheit geriet.

f) Die Glaubenslosigkeit führte dann zur Überbetonung des Glücks irdischen Lebens. Das Jenseits, welches die Bibel verkündete, wurde als billige Vertröstung angesehen und so richteten sich die meisten Menschen in Haus und Garten, in ihrem kleinen Reich mit Zaun und Idylle oder in ihrer Wohnung häuslich ein und meinten, mit diesem Leben das Ziel und den Sinn des Lebens erreicht zu haben.

 

 

 

 

 

 

g) In dieser Situation wurde die Kirche mit ihren „antiquierten Moralvorstellungen“, die allerdings von GOTT, dem Schöpfer, beglaubigt durch JESUS CHRISTUS, ausgegeben wurden, kaum noch wahrgenommen und die Kirchen scheuten sich mehr als feige davor, auch einmal den Sexualverkehr vor der Ehe als Sünde zu klassifizieren. Sie schwiegen lieber, um niemanden zu verärgern. Auch zur Abtreibung wurde sie immer leiser.

h) Unmerklich haben sich die Kirchen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt den linken Lehren des Humanismus in Sachen Soziallehre angepasst und die Verkündung von GOTT, der die Liebe ist und alles, aber auch wirklich alles verzeiht und dem Menschen, und zwar für  alle Menschen den Himmel bereit hält, war dann auch der Point of no return, dass sich die Kirche selbst überflüssig machte, denn wer immer, egal, was er anstellt, im Jenseits den Himmel erblickt, kann sich auf Erden ja benehmen wie der letzte Halunke.

 

 

 

 

 

i) Die Kirchen machen noch immer den Fehler, den Synkretismus zu hofieren, so dass niemand erklären kann und auch will, warum die Nachfolge CHRISTI die alleinige himmelsführende Wahrheit, Weg und Leben sein soll und dass der Weg zum Himmel eben nicht für lau zu haben ist. Die Kirchen trauen sich nichts mehr. Sie picken sich das wenige Gute aus anderen Religionen heraus und blähen es zum übermächtigen Guten auf, obwohl die Wahrheit leider eine völlig andere bis hin zu einer gegensätzlichen wie beim Islam ist. Selbst Religionen, die das Christentum, Jesus und die DREIEINIGKEIT verachten, stellen sie ihrem offenischtlichen viel zu  laschen eigenen Glauben als gleich wertvoll und in Teilen wahr dar, jedenfalls kommt es mitunter bei den Christen so an.

j) Letztlich hat das kirchliche Verhalten während dieser Coronakrise gezeigt, dass es auch ohne Kirche geht und weil jetzt die Einnahmen wegbrechen, ist diese Krise auch ein Brandbeschleuniger für diejenigen, die die Kirchensteuern als erstes für überflüssig hält. Die Kirchen haben da Chancen vertan. Diejenigen, die in den letzten Jahren aus der Kirche ausgetreten sind, waren und sind in der Regel ohnehin bereits verdorrte Zweige des Weinstocks.

 

 

 

 

 

 

Es kann eben nicht Aufgabe der Amtskirchen sein, immer nur angepasst abzuwarten und nichts Substanzielles mehr zum Glauben beizutragen und von den Gläubigen nichts mehr zu erwarten.

Es wird noch mehr Gründe und Ursachen geben, warum die Christen den Kirchen und dem Glauben den Rücken kehren.

Aber wir dürfen nie vergessen, dass die Gläubigen die Kirchen bilden.

 

 

 

 

 

 

Die Kleriker gehen vielfach nicht den JESUS-WEG nach Golgatha oder gehen eben nicht den schmalen Weg ins HImmelreich, sondern wählen ebenso wie die meisten Christen den Weg des geringsten Widerstandes und laufen vielfach den Vorgaben des Staates hinterher, ebenso wie die sehr viele Christen.

Der Salzgehalt des menschlich-irdisch-christlichen Menüs wird immer schaler, da das Salz der Erde immer weniger wird.

Ja, es ist wesentlich schwerer als früher, die Begeisterung der Menschen für unseren HERRN JESUS CHRSTUS zu wecken. Der Weg der Lethargie und der Gleichgültigkeit, der GOTTvergessenheit und Glaubensverdunstung bis hin zur Glaubenslosigkeit ist vorgezeichnet. Die einzige Frage ist:

Wie sollen wir satte, auf irdischen Lebensinn und -ziel ausgerichtete Menschen von JESUS CHRISTUS begeistern?

 

 

 

 

 

 

Der Glaube ist kein Spaß. Er hat Konsequenzen, nämlich die, auf die JESUS selbst mit seinen Leidensankündigungen für sich selbst damals und für seine Jünger hingewiesen hat. Er ist für jeden Gläubigen eine persönliche Herausforderung. Jeder Mensch muss sich klar werden, dass er selbst einmal vor dem Richterstuhl GOTTES stehen wird. Da ist dann kein Verein, kein Arbeitgeber, kein Freund, kein Ehepartner, keine Ehepartnerin, kein Lebenspartner, keine Lebenspartnerin, keine Kinder und kein anderes irdisches Wesen, welches ihm beistehen kann, auch wenn er zu Lebzeiten eine innige Beziehung zu den Menschen hatte. Das kann nur JESUS CHRISTUS als Mittler des neuen Bundes und als Richter selbst. Auf IHN dürfen wir unser Leben ausrichten.

 

 

 

 

 

Wie bringen wir es fertig, die Aufmerksamkeit von Intellektuellen und anderen Halbwissenden auf JESUS CHRISTUS hinzulenken?

Wir dürfen auch heutige Wunder benutzen, um auf die Größe unseres HERRN JESUS CHIRISTUS aus seinem irdischen Leben von vor ca. 2000 Jahren hinzuweisen. Sie machen die Lehre von der Auferstehung durchaus glaubwürdig mit Gegenständen, die noch heute für alle sichtbar sind,  als da sind:

a) das Turiner Grabtuch:

https://www.tz.de/muenchen/stadt/turiner-grabtuch-interview-echtes-leichentuch-von-jesus-christus-oder-faelschung-6252289.html

 

 

 

 

 

b) das Schweißtuch JESU, welches im italienischen Manoppello aufbewahrt wird und genau zu dem Gesicht des Turiner Grabutuches passt. Der Autor ist von den Augen JESU fasziniert. Die Liebe und die Güte und die Milde sind offensichtlich Markenzeichen JESU.

http://volto-santo.com/Die_Grabtucher/Volto_Santo/volto_santo.html

http://www.kath.net/news/11956

sowie, was die Jungfrau und Gottesmutter JESU betrifft:

c) das Gottesmuttergnadenbild von Guadalupe

http://www.kath-info.de/guadalupe.html

 

 

 

 

 

Diese Dinge mögen helfen, den eigenen Glauben zu intensivieren. Wir brauchen diese Dinge für unseren Glauben nicht, aber sie können hilfreich sein im Glaubenszweifel und können uns zeigen und beglaubigen, dass GOTT auch heute noch mit SEINER  wunderbaren Machtfülle, die Liebe, Barmherzigkeit, aber eben auch Gerechtigkeit ausstrahlt,  unter uns weilt.

Jetzt zum gerade vergangenen Pfingstfest möge uns der HEILIGE GEIST mit dem Licht SEINER Gnade erfüllen, um alle Menschen auf den WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN zu senden. Dieser Weg möge enden in der Gemeinschaft mit dem VATER, dem SOHN und dem HEILIGEN GEIST.

 

2 Responses to “Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!”

  1. Lewkowicz Says:

    Der Text fing interessant an und beendete mit dem „Schweisstuch“ und dem „Bild“ gnadenlos schlecht.
    Das was dem Volk Gottes fehlt ist das reine Wasser, das Wort Gottes, da gibt es keinen Platz für andere „Dinge“ .
    Diese ganzen Kirchenaustritte ist eine Jahrhunderte lang anhaltendes falsches tränken der Schafe. Heute haben wir die Früchte davon. Die Kirchen sollten alles rauschmeissen aus dem Gottesdienst was dazu nicht gehört. Es gibt das Wort Gottes, die Bibel, der Platz wo der Prediger steht und die Versammlung der Zuhörer das wars. Mehr ist nicht nötig. Keine Ausser lichen Bilder welche man jederzeit zerstören kann und darüber Tränen mancherorts vergiesst. Wer Gott liebt geht zu einer Versammlung und sein Wort zu hören und sich mit anderen darüber erfreuen…
    Die Machterhaltung der Kirchlichen Oberhauptführer gleicht manchmal dem der Weltlichen Politiker, es ist widerlich und hat mit Wahrheitserhaltung wenig zu tun…

    • Bazillus Says:

      Werte(r) Lewkowicz,

      Das Johannes-Evangelium sagt folgendes:
      Das leere Grab
      Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. [1]
      2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.
      3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;
      4 sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab.
      5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein.
      6 Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen
      7 und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
      8 Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
      9 Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.
      10 Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

      Lesen Sie bitte die Nr. 3-8 und ggf. https://koptisch.wordpress.com/2020/06/08/grabtuch-von-turin-und-schweisstuch-von-manoppello/#respond

      Da bietet uns Gott eben nicht nur das Wort und die Tat Christi. Diese Tat (Tod Jesu am Kreuz und die Auferstehung) jedoch werden von anderen Religionen schlichtweg bestritten wie z. B. der Koran. Auch die Juden könnten über die Auferstehungsvorgänge anders denken, wenn diese Tücher die echten Grabtücher sind und alles deutet darauf hin. Gott schenkt uns, so empfinde ich es, diese Tücher als nachträgliche Beweise seines segensreichen Tuns. Dieses Wort ist vielen Zweiflern aber nicht genug und sie finden den Glauben nicht. Warum hat der Evangelist diese Nr. überhaupt ins Evangelium mit hineingenommen. Auf den ersten Blick scheinen diese Verse ja völlig deplatziert und mehr als unwichtig. Was bedeutet Nr. 8. Er sah und glaubte? Ein leeres Grab ist doch völlig uninteressant für den Glauben an die Auferstehung. Erst diese Tücher machen diese Worte des Evangeliums doch erst verständlich und sogar beweiskräftig. Jeder hätte gedacht, der Leichnam Jesu sei gestohlen. Warum wehren sich die Menschen noch heute gegen Wunder. Offenbar, weil sie wissenschaftshörig sind. Heute mit unserer Technik lässt sich doch erst das Ausmaß dieser Bilder erahnen. Warum sollen sie nicht als Glaubenshilfe angesehen werden? Muss ja niemand glauben. Aber ich denke, man sollte offen sein für die Wunder Gottes, auch wenn das Ausmaß erst heute sichtbar wird.

      Jedenfalls ergehen sich die Kritiker immer nur in allgemeinen Ablehnungsfloskeln ohne auf die einzelnen wissenschaftlichen Befunde einzugehen.


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