kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auf gepackten Koffern 30. April 2020

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:01

Während sich das Augenmerk der deutschen Öffentlichkeit auf die „unbegleiteten“, „minderjährigen“ „Flüchtlinge“ richtet, die in Hannover als Vorboten der nächsten Asylumsiedlung gelandet sind, formiert sich im Südosten Europas die nächste Migrationswelle in die deutschen Sozialsysteme.

 

 

 

 

Die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien stellt die Weichen, um den anhaltend hohen Migrationsdruck aus dem Westbalkan in das noch immer grenzenlos offene Deutschland zu kanalisieren. 

Per Videokonferenz haben die EU-Europaminister mitten in der Corona-Krise beschlossen, die Beitrittsverhandlungen mit zunächst zwei Westbalkan-Ländern nicht länger aufzuschieben. Eine „Beitrittsperspektive“ haben auch die anderen Länder der Region – Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro. Was der Bundesaußenminister als „Ermutigung“ und „überfällige Anerkennung“ von „Reformleistungen“ feiert, sollte der Bundesregierung viel eher Sorgenfalten und Angstschweiß auf die Stirn zeichnen.

Denn am Ende wird es kaum eine Rolle spielen, wie intensiv man auf „Reformen“ bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung gepocht hat, welche neuen bürokratischen Überwachungsinstanzen man dafür geschaffen hat und wie genau man diesmal hinschauen will. Einmal in Gang gesetzt, wird der Beitrittsprozeß kaum mehr gestoppt, allenfalls noch verzögert werden.

 

 

 

 

 

Das ökonomische Gefälle kann keine Umverteilung überbrücken

 

Das enorme soziale und ökonomische Gefälle zu den Wohlstands- und Wohlfahrtsstaaten des Nordens kann keine Umverteilung auf europäischer Ebene überbrücken, und den kulturellen Graben, den die jahrhundertelange osmanische Fremdherrschaft durch den europäischen Südosten gezogen hat, schüttet kein EU-Beitritt einfach so zu. Das konnte man schon aus der Aufnahme Bulgariens lernen.

Die alles entscheidende Frage ist daher die EU-weite Freizügigkeit für Personen und Arbeitnehmer. Dieses Dogma, von dem die EU nicht lassen kann, enthält das Versprechen erleichterter Migration auf der Suche nach einem besseren Leben; die Regierungen der betreffenden Länder können sich vom Export der Armen, Frustrierten und Perspektivlosen und von deren Rücküberweisungen aus Sozialtransfers und Arbeitseinkommen an ihre Familien in der Heimat Minderung des gesellschaftlichen und ökonomischen Drucks erwarten.

Der Migrationsdruck hat sich auch bisher schon Wege gesucht. Der Mißbrauch des großzügigen deutschen Asylsystems ist die naheliegendste Verlockung. Wer routinemäßig abgelehnt wird, kann mit Kniffen und Listen viele Monate in Deutschland bleiben, erhält Unterkunft, Versorgung, Taschengeld und nicht zuletzt die begehrte medizinische Versorgung. Und wer einer möglicherweise doch drohenden Abschiebung durch „freiwillige Ausreise“ zuvorkommt, kann selbst dafür noch finanzielle „Rückkehrhilfen“ kassieren, die er für die nächste Einreise gleich wieder nutzen kann.

 

 

 

 

 

 

Hunderttausende sitzen auf gepackten Koffern

 

Der offene Mißbrauch war über Jahre bekannt. Vor allem Zigeuner vom Volke der Roma nutzten die Lücke gerne, um sich zumindest ein warmes Winterquartier in Deutschland zu verschaffen. Um den während der Asylkrise 2015 sprunghaft angestiegenen Asylmißbrauch einzudämmen, wurden schließlich erleichtert „Arbeitsvisa“ für Einwohner der Westbalkanstaaten erteilt.

Die Zahl wuchs von Jahr zu Jahr und hat sich von 2015 bis 2019 auf 65.000 fast verdreifacht. Schon jetzt werden in steigendem Maße Familiennachzugsvisa vergeben. Auch wer keine Arbeit findet oder überhaupt ernsthaft sucht, findet über Umwege, etwa als Pseudoselbständiger und Hartz-IV-Aufstocker, schnell ins Sozialsystem.

Hunderttausende sitzen auf gepackten Koffern. Fast zweihunderttausend Anträge wurden bislang gestellt. Derzeit werden noch Visa für Anträge vom November 2017 erteilt – was aus den noch unbearbeiteten Anträgen wird, wenn die Regelung im Dezember ausläuft, ist noch offen. Der Ansturm wird sich bis Jahresende mit Sicherheit noch verstärken. Kommt es zum EU-Beitritt Albaniens, Nordmazedoniens und weiterer Westbalkanländer, wird daraus eine Sturmflut. Solange die Freizügigkeit gilt, werden Übergangsregelungen wie bei bisherigen Beitrittsverfahren auch den Zuwanderungsdruck in die Sozialsysteme allenfalls zeitlich strecken, aber nicht wegnehmen können.

 

 

 

 

 

 

Das könnte dem deutschen Lastesel den Rest geben

 

Das Vorantreiben der Aufnahmeverfahren für die Westbalkanstaaten wird gerne mit dem wachsenden Engagement Chinas begründet, dem man den eigenen EU-„Innenhof“ nicht überlassen wolle. Strategisch ist das sicher nicht falsch. Doch Chinas Expansionspolitik achtet bei jeder Investition auf das Verhältnis von Kosten und Ertrag. In der EU steht dagegen das Dogma über der ökonomischen Vernunft.

Bereits aus früheren Beitrittsrunden hätte man den Schluß ziehen können, daß Vertiefung und Erweiterung der EU zugleich zu vertretbaren Kosten nicht zu haben sind. Je weiter der Kreis der Mitglieder und je größer die volkswirtschaftlichen und sozialen Unterschiede, desto weniger kann harmonisiert werden, desto größer muß die Eigenständigkeit der einzelnen Mitglieder sein.

Eine EU, die perspektivisch ganz Europa umfassen soll, kann vernünftigerweise wenig mehr als eine Freihandelszone sein. Die Briten, die dieses Konzept bevorzugen, hat man gerade ziehen lassen. Statt dessen schickt man sich an, die EU um ein ganzes Bündel von Neumitgliedern zu erweitern, die Transferumverteilung und Sozialmigration in neue, absurde Höhen treiben werden. Auch ohne die Folgen der Corona-Krise ist das eine Bürde, die dem deutschen Lastesel den Rest geben könnte.

Auf gepackten Koffern

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Ein hervorragender Artikel von Herrn Paulwitz von der Jungen Freiheit. Zeichnet dieser Autor Schreckensbilder an die Wand? Wohl kaum! Eher die Realität!

Die EU, die ihr Totalversagen in der Coronakrise, im Europagrenzschutz und in den vielen anderen Globalismusentscheidungen mittlerweile wie Fahnen mit Totenkopfmotiv vor sich herträgt, ist dabei, sich selbst den Rest zu geben. Und das ist auch gut so. Der eigene Ast, auf dem die EU sitzt, wird immer brüchiger. Großbritannien hat dies am Beispiel der Sozialistin mit diktatorischen Tendenzen erkannt und die EU in dieser Form verlassen. Glückliche Briten.

 

 

 

Während unser Bundespräsident den Deutschen Einkommensverluste wegen Corona  androht und die Politik die  Wirtschaft auch wegen anderer Entscheidungen (Elektroautos) vor die Wand fährt,   schickt sich die EU an, ausgewiesene Auswanderungsländer des europäischen Raums blauäugig und gesinnungsethisch in diesen Luxusverein der Beamten und Regierenden und der Lobbyisten aufzunehmen. Diese Länder wären alle Nutznießer der EU, keine Nettozahler. 

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/folgen-von-corona-steinmeier-kuendigt-wohlstandsverlust-an/

 

 

 

 

Offensichtlich scheint die EU den letzten Rest an Überlebenswillen aufgegeben zu haben. Offensichtlich erwartet man in der EU, dass alle Nordländer, die Nettozahler sind, die Last von ganz Europa in der Lage sind, zu tragen. Eurobonds als Coronabonds sind noch immer nicht restlos vom Tisch.  Und wie sieht die Lage in Deutschland aus?

Wirtschaft wird an die Wand gefahren.

http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=605852

Energiekosten weltweit die höchsten.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/13020/umfrage/strompreise-in-ausgewaehlten-laendern/

Sparer wurden und werden schon seit Jahren enteignet durch Nullzinspolitik.

https://www.cashkurs.com/hintergrundinfos/beitrag/der-plan-fuer-drastische-enteignung-von-sparern-und-bargeldbesitzern-liegt-vor/

 

 

 

 

 

Soziale und gesellschaftliche Spannungen zerreißen dieses Land wie Frankreich eben auch. Frankreich wird der muslimischen Massen nicht Herr und Deutschland lädt sie zurzeit sogar noch alle ein.

http://www.zukunftsentwicklungen.de/gesellschaft.html

https://www.stern.de/news/praesident-macron-stellt-strategie-gegen-islamismus-vor-9143358.html

Windenergie ist eben nicht so umweltfreundlich, wie immer behauptet.

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19350-rtkl-kleinholz-fuers-klima-warum-wir-ueber-die-schattenseiten-der

 

 

 

 

 

Unser Rat: Zurück zur EWG, zurück zur Verantwortungsethik, zurück zu einem Europa souveräner Vaterländer. Weg mit der politisch-korrekten Gesinnungsethik, die sich vornehmlich in sozialistisch geführten Staaten breit macht.

Solange der politische Islam nicht als Feindideologie erkannt wird, solange werden die sozialen und gesellschaftlichen Probleme und Spannungen bestehenbleiben. Selbstverständlich ist der normale Muslim aus dieser Kritik ausgenommen. Nur radikalislamsiche Moscheen, Vereine und Islamorganisationen, die aus der Türkei und den anderen islamischen Staaten finanziell und personell unterstützt werden, ist nicht nur der geistige Kampf anzusagen. Macron hat zwar diesen Kampf angekündigt und möglicherweise die französische Seele etwas beruhigt, aber die Taten bleiben wohl aus, wie immer.

 

 

 

 

Es muss die Begrifflichkeit der Religionsfreiheit eindeutig durch die Staatsregierungen geklärt werden, sonst übernehmen in Nullkommanix die islamischen Verbände die Definition von europäischer Religionsfreiheit. Die Zeiten, in denen Politik und Religion getrennt werden müssen, ist gekommen, obwohl: In Frankreich jedoch hat diese Trennung wohl kaum etwas bewirkt.

Es ist darauf zu achten, dass die Gesetze des Staates, soweit sie den Menschenrechtsnormen in Form der Allgemeinen Menschenrechte entsprechen, absoluter Vorrang eingeräumt werden muss. Religionen haben sich dem unterzuordnen. Dass Religionen ihre eigenen ethischen und moralischen Gesetze haben, ist selbstverständlich. Christliche Religonen stehen zwar mit den Gesetzen des säkularen Staates in einigen Fällen auf Kriegsfuß, sie können ihre Gläubigen jedoch darauf hinweisen, dass z. B. Abtreibung oder Euthanasie aus christlicher und göttlicher Sicht untersagt sind.

 

 

 

 

Aber auch für Religionen gilt: Wenn religiöse Gesetze die Gleichheitsrechte zwischen Mann und Frau im Alltag (nicht im Priesterdienst, das ist ureigener religiöser legitimer Vorbehalt) verletzen, so dürfen sie in Europa keinerlei Geltung haben (Kinderehe, Zwangsehe, Ungleichbehandlung bei Erbrecht, Familienrecht und gleiche Wertstellung zwischen Gläubigen und Ungläubigen!) Das ist dann auch staatlich zu überwachen und durchzusetzen. Ehen, die durch einen Imam oder einen Priester geschlossen werden, dürfen nicht ohne staatliche Kontrolle erfolgen. Es war ein gravierender Fehler, dass die gesetzliche Regelung, die staatliche Ehe als Voraussetzung für jede religiöse Ehe angesehen wurde, aufgehoben worden ist. Dies war der willkommene Türöffner von Imamehen zwischen Verwandten, zwischen Erwachsenen und Kindern, zwischen Männern und mehreren Frauen und letztlich von Zwangsehen in den islamischen Parallelgesellschaften.

 

 

 

 

 

Wer als Muslim einen Anders- oder Atheisten angreift, weil er Nichtmuslim ist, so sollte dies unter Religionsrassismus fallen und entsprechend hart bestraft werden. Dasgleiche gilt selbstverständlich auch für Christen, die Anders- oder Ungläubige aus diesem Grunde körperlich und psychisch attackieren. Alle Religionen müssen lernen, dass jeder Mensch gleiche Rechte hat und auch gleich viel wert ist und alle, ob gläubig oder ungläubig, zu den Kindern GOTTES zählen. Verstöße, seien sie verbaler (Hetze oder Hass, Mobbing usw.) oder physischer Art sind vom Staat hart zu bestrafen. Jeder Gottesdienst muss immer öffentlich sein und für andere Bürger, ob gläubig oder ungläubig, verständlich still und höflich mitverfolgt werden dürfen. Wer das nicht garantieren kann, muss sein Gotteshaus schließen. Kirchen haben da keine Schwierigkeiten. Jeder darf zu deren Gottesdiensten kommen.

 

 

 

 

Wer da als Religion seine Schwierigkeiten hat, sollte diesen Kontinent verlassen. Jede Missionierung darf nie gewaltsam erfolgen. Jede Religion hat das Recht für ihre Religion zu werben, gewaltfrei und ohne jeglichen Druck. Und jede Religion und jede Ideologie muss es erdulden, legal sachlich kritisiert werden zu dürfen. Wenn diese einfachen Regeln nicht peinlich genau verfolgt werden, haben die Radikalinskis – zurzeit vor allem im Islam – leider viel zu freie Hand, was innerhalb und außerhalt der muslimsichen Gemeinschaften immer zur Spannungen und zu Problemen führt.

 

 

 

Die Definition der Begrifflichkeit von Religionsfreiheit müssen von der Regierung der Aufnahmeländer, am besten EU-weit gleich festgelegt werden. Dieser wichtige Punkt ist leider seit Jahrzehnten verschlafen worden. Das rächt sich jetzt in immer exorbitanterer Form.

 

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