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Übersterblichkeiten in der Schweiz wegen Grippe und Corona 7. April 2020

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 00:26

Es sterben in der Schweiz mehr Menschen als gewöhnlich zu dieser Zeit!

 

 

 

 

Das Bundesamt für Statistik publiziert wöchentlich Todesfallzahlen für die Schweiz. So können Perioden mit Übersterblichkeit erkannt werden. Die Krankheit Covid-19 sorgt bereits jetzt für einen Ausschlag in der Kurve.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Woche bis zum 15. März lag die Zahl der Todesfälle in der Schweiz insgesamt noch im normalen Bereich. Das Bundesamt für Statistik (BFS) beobachtete aber in den Tagen danach einen Anstieg der Sterberate, mehr Leute starben als im Vergleich mit dem Durchschnitt derselben Kalenderwoche in den Vorjahren. So wurden für die Woche vom 16. bis zum 22. März bis zu 1287 Todesfälle erwartet, es waren dann aber 1328. Das BFS schreibt, die zunehmende Tendenz stehe mit grosser Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Coronavirus-Pandemie. Bisher sind in der Schweiz knapp 500 Personen an Covid-19 gestorben. In unserer Übersicht finden Sie die wichtigsten Zahlen zur Covid-19-Pandemie.

Eine hohe Übersterblichkeit (= erhöhte Sterblichkeit gegenüber dem Durchschnitt) konnte in der Schweiz zuletzt in den Jahren 2015 und 2017 festgestellt werden. 2015 deckte sich die Periode mit dem Höhepunkt der Grippewelle. Damals ereigneten sich zwischen dem 6. Januar und dem 8. Februar 2200 Todesfälle oder 17 Prozent mehr, als aufgrund der Zahlen der Vorjahre zu erwarten gewesen wäre. Die Übersterblichkeit betraf fast ausschliesslich über 65-Jährige. Gemäss dem BFS galt denn auch ein Zusammenhang mit der Grippe als gesichert, obschon bei den Todesfällen nur selten Grippe direkt als Todesursache angegeben wird. Insgesamt starben 2015 schätzungsweise rund 2500 Menschen an der Grippe. In besagtem Jahr ging sogar die Lebenserwartung vorübergehend und geringfügig zurück.

Eine Übersterblichkeit, die durch eine besonders heftige Grippeepidemie bedingt war, wurde auch ab Ende 2016 während insgesamt sieben Wochen beobachtet.

 

 

 

 

 

So berechnet das BFS die Übersterblichkeit

Jeder Todesfall in der Schweiz muss beim regional zuständigen Zivilstandsamt gemeldet werden. Diese Daten werden dem BFS übermittelt, sodass dieses die täglich gemeldeten Todesfallzahlen kennt. Diese «beobachteten» Zahlen werden mit den «erwarteten» Zahlen verglichen.

Diese Erwartungswerte werden aus den Fallzahlen der vorangegangenen zehn Jahre berechnet, die Berechnung entspricht aber nicht einfach einem Durchschnittswert, sondern berücksichtigt die Veränderung der Bevölkerung von Jahr zu Jahr. Für jeden Erwartungswert wird eine Bandbreite berechnet, innerhalb derer Schwankungen als zufällig gewertet werden.

 

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