kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Hand Jesu – Eine Betrachtung in einer außergewöhnlichen Fastenzeit 7. April 2020

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 01:02

 

„Eine Fastenzeit wie nie zuvor in unserem Leben durchleiden wir Christen in diesem Jahr, getrennt vom liturgischen Leben, getrennt von den Sakramenten, die uns Kraft und Freude geben…“.

 

 

 

 

 

Geistlicher Impuls der Ärztin Eva-Maria Hobiger

 

 

 

 

 

Linz (kath.net): Eine Fastenzeit wie nie zuvor in unserem Leben durchleiden wir Christen in diesem Jahr, getrennt vom liturgischen Leben, getrennt von den Sakramenten, die uns Kraft und Freude geben, ausgesperrt aus den Kirchen, eingeschlossen in unseren Häusern und Wohnungen, getrennt sogar von Menschen, die uns lieb und wert sind, viele in Angst lebend. Die Fastenzeit des Jahres 2020 wird für uns Christen in gewisser Weise über den Ostersonntag hinaus bestehen bleiben, denn auch die Karwochen- und Osterliturgie werden wir nicht mitfeiern können, das steht schon fest. Das erlösende Osteralleluja werden wir nur im virtuellen Raum erleben, ob es von dort in unsere Seele dringen kann, ohne den äußeren Zeichen, deren wir Menschen, von unseren Sinnen abhängig, so sehr benötigen?

 

 

 

 

Die Livestream-Messen, die wir derzeit erleben, sind trocken und unwirklich, in einer gewissen Weise widernatürlich. Im Lukas-Evangelium lesen wir die Worte Jesu: „Es werden Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein, in jenen Tagen werden sie fasten.“ Ja, uns ist jetzt der Bräutigam genommen und für uns herrscht die Zeit des Fastens, in diesem Fall aber angeordnet von der staatlichen Autorität, die die Gottesdienste und den Empfang der Sakramente verbietet und sogar Priestern den Zugang zu alten und sterbenden Menschen in Krankenhäusern und Heimen verweigert. Dies alles, so lässt man uns wissen, geschieht nur zu unserem Besten.

 

 

 

 

Uns bleibt nur, uns zu fügen, aber: wir dürfen diese Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen! Wenn in früheren Zeiten unsere Vorfahren gerade bei Seuchen öffentlich viel mehr gebetet haben und das heilige Messopfer viel öfters gefeiert wurde, so müssen wir das nun mit unseren Gebeten zu Hause ausgleichen. Dazu ein ganz praktischer Tipp: Treffen zum Gebet sind nicht erlaubt, aber gründen Sie doch eine Whatsapp-Gebetsgruppe und beten Sie über das Telefon mit anderen den Rosenkranz jeden Tag zur gleichen Zeit.

 

 

 

 

 

Das gefährdet niemanden, nutzt allen, geht sogar länderübergreifend und funktioniert ausgezeichnet! Der Herr wird, gemäß Seiner Zusage, ganz sicher bei uns sein, wenn wir gemeinsam beten. Wir dürfen uns ganz einfach nicht entmutigen lassen, denn das würde dem Bösen Raum geben, wir dürfen im Glauben nicht nachlassen, wir sollten uns täglich Kraft aus dem Lesen der Heiligen Schrift holen, mehr fasten und uns viel enger mit dem Leiden unseres Herrn verbinden.

Das wird ganz besonders den Kranken und Sterbenden Heil bringen, es wird – wenn es in Gottes heiligem Willen liegt – die Zeit der Dauer dieser Seuche verkürzen, uns selbst aber wird es im Glauben stärken für unser ganzes weiteres Leben, unser Glaube wird danach hoffentlich gefestigter und vor allem überzeugender sein, inmitten einer Welt, die Gott völlig aus den Augen verloren hat. Was liegt näher, als in dieser langen Fastenzeit das Leiden unseres Herrn intensiver als sonst zu betrachten?

 

 

 

 

 

Mir war die große Gnade beschieden, im vergangenen Februar sehr tiefgehende Exerzitien erleben zu dürfen und rückblickend betrachte ich diese Zeit als Vorbereitung für das, was danach bald eintreten sollte. Bei diesen Exerzitien hörte ich von einer Legende und diese möchte ich zum Anlass nehmen, über einen Teilaspekt des Leidens unseres Herrn nachzudenken.

Irgendwo in Spanien wird in einer Kirche ein Kreuz verehrt, an dem sich der rechte Arm des Gekreuzigten herabneigt, vom Nagel losgelöst. Die Legende erklärt, wie es dazu kam: Einst beichtete ein großer Sünder in tiefer Reue unter diesem Kreuz und er erhielt die Lossprechung von seinem Beichtvater. Aber schon bald wurde er rückfällig, immer und immer wieder, und schließlich verwehrte ihm der Priester die Lossprechung, obwohl er seine Sünden aufrichtig bereute, aber sie waren zu zahlreich und zu schwer.

Da hörten die beiden plötzlich ein Weinen vom Kreuz herab, die rechte Hand löste sich vom Holz und machte das Zeichen der Lossprechung über den Sünder. Eine Stimme erklang: „Ich verzeihe dir, denn du hast Mich so viel gekostet!“ Diesen Sünder – und nicht nur ihn, sondern jeden Einzelnen von uns – zu erlösen und damit loszukaufen von den Kräften des Bösen bedeutete für unseren Herrn und Heiland eine unvorstellbare Qual.

 

 

 

 

Im Jahr 337 fand die letzte Kreuzigung im römischen Reich statt und danach verschwand die grausamste und schmerzvollste Hinrichtungsart der Antike aus dem Gedächtnis der Menschen. Die Künstler des Mittelalters, die die menschliche Anatomie nicht kannten, ließen daher ihrer Phantasie freien Lauf und wann immer sie den Gekreuzigten darstellten, waren es die Handflächen, die von Nägeln durchbohrt waren. Die Handflächen aber könnten dem Gewicht des Körpers niemals standhalten und das wussten die römischen Soldaten, denn Hinrichtungen waren für sie Routine, das war ihr Geschäft.

 

 

 

 

 

Sie wussten, wie man einen Menschen kreuzigt und sie kannten die Stelle ganz genau, wo sie den Nagel ansetzen mussten: am Handgelenk! Genau dort finden sich auch die Wunden auf dem Turiner Grabtuch, das als die „Landkarte des Leidens Christi“ bezeichnet wurde. Die Soldaten verwendeten Nägel von fast 1 cm Durchmesser, einen solchen schlugen sie mitten durch das Handgelenk, dabei trafen sie unweigerlich auf den Nervus medianus, einen wichtigen Nerven, der viele Bewegungen der Finger steuert, der aber auch extrem sensibel ist. Die Durchtrennung des Nerven, die meist noch dazu eine inkomplette war, ist von einem rasenden, unbeschreiblichen Schmerz begleitet, der sich wie ein glühender Feuerstrahl entlang des Nervenstranges zur Achsel fortsetzt, ein Schmerz, so stark, dass er meist von einer Ohnmacht gefolgt ist.

Aber unser Herr wurde nicht ohnmächtig, denn in Seiner Liebe litt Er diese Qual für uns und zu unserem Heil ganz bewusst und freiwillig. Obwohl Er Gott war, war Er auch Mensch und als solcher empfand Er körperliche Schmerzen ebenso wie wir. Sonntag für Sonntag beten wir im Glaubensbekenntnis „gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben…“ Machen wir uns, wenn wir diese Worte beten, eigentlich bewusst, was dieses Wort „gekreuzigt“ für unseren Heiland bedeutete? Oder haben wir einfach, gemeinsam mit allen anderen, oft nur einen auswendig gelernten Text wiedergegeben? Für mich muss ich diese Frage leider mit ja beantworten.

 

 

 

 

 

Zum Zeitpunkt der Kreuzigung war Jesu Leib blutüberströmt infolge der unzähligen Geißelhiebe, die die Muskulatur aufrissen und die Knochen freilegten. Auf dem Turiner Grabtuch zeichnen sich mehr als 120 Wunden ab, verursacht durch die Geißelung mit der römischen Geißel, Flagrum, genannt. Von Seinem Kopf sickerte Blut, verursacht durch die Dornenkrone mit ihren unzähligen spitzen Stacheln, die brutal auf Sein Haupt gedrückt worden waren und bei jeder kleinsten Kopfbewegung heftige Schmerzen hervorrufen mussten. Sein Gesicht war durch Schläge aufgedunsen, wahrscheinlich war das Nasenbein gebrochen. Die Schultern wiesen tiefe Schürfwunden auf, verursacht durch das Gewicht des Kreuzesbalken, den der Verurteile selbst zur Hinrichtungsstätte tragen musste und an den seine Arme gebunden waren.

 

 

 

 

Wie oft ist Er wohl auf diesem Weg – schon extrem geschwächt – zusammengebrochen unter dieser Last, wie oft schlug Er mit Knien und Stirn auf dem Boden auf, bis die Soldaten ein Einsehen hatten, Ihn vom Balken losbanden, und diesen einem Vorbeikommenden aufluden. Fliegenschwärme müssen Ihn umkreist und Seine Pein noch weiter gesteigert haben, Durst hat Ihn gequält und der Spott der Soldaten und der Schaulustigen drang wohl nur mehr von ferne zu Ihm durch. Als der so beschwerliche Weg durch die Gassen Jerusalems hinter Ihm lag und Er die Hinrichtungsstätte erreichte, muss Jesus schon in einem lebensbedrohlichen Zustand gewesen sein, zu viel Blut hatte Er durch die ungezählten Wunden verloren, Er befand sich bereits in einem hypovolämischen Schock – so lautet die heutige medizinische Diagnose.

 

 

 

Nun rissen Ihm die Soldaten das Kleid, das mittlerweile an Seinen Wunden klebte, vom Leib und ein Schauder des Schmerzes muss Ihn dabei erfüllt haben, sie stießen Ihn zu Boden, zogen an Seinen Armen und spannten diese weit aus und dann erfolgten die Nagelschläge durch die Handgelenke. Die Methode der Kreuzigung zielte darauf hinaus, den Tod so qualvoll wie möglich zu machen, sie galt als die grausamste und schmachvollste Hinrichtungsart der Antike überhaupt, bestimmt für Landesverräter und Schwerverbrecher. Als Jesus auch mit den Füßen an das Kreuz genagelt war und am Längsbalken hochgezogen wurde, begann der quälendste Teil Seines Leidens.

 

 

 

 

Die Atmung ist in dieser Position nicht möglich und doch drängt alles im Körper danach, Sauerstoff zu bekommen. Um den Brustkorb zur Einatmung zu dehnen, muss Er sich mit den fixierten und verletzten Füßen abstützen und mit den Armen ein klein wenig hochziehen, dieser Vorgang aber erneuert jedes Mal den alles durchdringenden Schmerz in beiden Handgelenken, denn der Nerv ist am Nagel fixiert und mit jedem Atemzug – etwa 20 mal in der Minute, 1200 mal in der Stunde, 3600 mal in den drei Stunden, in denen Jesus am Kreuz hing – verspürte Er immer wieder diesen alles durchdringenden Schmerz an beiden Armen. Was für eine unvorstellbare und endlose Qual, eingespannt zwischen dem verzweifelten Ringen nach Luft und den Feuerstrahlen in seinen Armen, immer wieder, immer wieder, eine ganze Ewigkeit lang – denn so lang können drei Stunden unter solchen Bedingungen währen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denken wir zurück an die Legende, dort hatte sich die rechte Hand gelöst, um dem Sünder zu verzeihen, eine der beiden Hände, die Ihm solch schreckliche Qualen zufügte. Es war die gleiche Hand, die rechte Hand Jesu, die die leeren Augen der Blinden in Jerusalem und Jericho mit Licht erfüllt hatte, die den Aussätzigen heilte, ebenso die Frau mit dem gekrümmten Rücken, den von Ödemen geplagten Mann, das von Petrus abgeschlagene Ohr eines Knechtes in Gethsemane und viele andere Kranke, es war Seine rechte Hand, die den Kranken die Gesundheit zurück gab. Sie alle heilte Er durch die Berührung mit Seiner Hand, diese Hand streckte Er Petrus entgegen, als dieser auf dem See untergehen zu drohte, mit ihr schrieb Er im Sand, als Er der Ehebrecherin vergab und dadurch ihr Leben vor der Steinigung rettete. Diese Hand rief auch den Jüngling von Naim und die Tochter des Jairus vom Tod ins Leben zurück.

 

 

 

 

Es war aber auch die rechte Hand Jesu, mit der Er am Vorabend Seines Leidens sich selbst Seinen Aposteln hingab in den äußeren Zeichen von Brot und Wein, Seinen Opfertod vorausnehmend. Ist es uns bewusst, dass Er sich mit dieser Hand auch uns in der Heiligen Kommunion hingibt, denn der Priester, der sie uns spendet, leiht Ihm seine Hand in diesem Augenblick, wenn er uns den Heiligen Leib Jesu reicht. Wie danken wir es Ihm? Wie oft empfangen wir Ihn gedankenlos, respektlos, lieblos, zerstreut, fast schon routinemäßig? Jesus reicht uns Seinen auferstandenen Leib, der zuvor ein Meer von Schmerz und Qual durchlitten hat, und was geben wir Ihm? Denken wir nur an Seine rechte Hand, die so viel Segen und Heilung an Leib und Seele spendete und der wir Sünder so unendliche Qual bereiteten! Kann es unsererseits nicht nur eine einzige Antwort geben, nämlich eine tiefe und ehrfürchtige Liebe?

 

 

 

 

 

Diese ganz besondere Fastenzeit, das Fasten vom Empfang der hl. Kommunion, vom Mitfeiern der hl. Messe hat für uns noch ein offenes Ende. Wir wissen nicht, wann wir den Leib des Herrn wieder empfangen dürfen. Aber wir haben jetzt die Zeit und die Möglichkeit, uns auf diesen Augenblick vorzubereiten und unsere Sehnsucht nach Ihm wachsen zu lassen. Der Psalm 42 kann uns dabei den Weg weisen: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?“

 

 

 

Um Ihn dann würdig zu empfangen, bedarf es unserer ehrlichen Reue und einer ebensolchen Beichte, auf sie uns vorzubereiten hieße, die Zeit bestmöglich zu nutzen. Vielleicht denken wir auch darüber nach, auf welcher Weise wir Ihm dann begegnen wollen? Im Gloria beten wir: „Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste!“ Wenn Er das für uns ist, schulden wir Ihm dann nicht eine Ehrfurcht, die auch einen körperlichen Ausdruck finden sollte? Ich denke, allein wenn wir an die Qualen denken, die Seine Hand für uns erlitt und die Er uns in der hl. Kommunion entgegenstreckt: gebührt Ihm dann nicht unser ganzes Bemühen, Ihm unsere Liebe, unsere Ehrfurcht und unseren Dank in der Haltung der Demut und der Hingabe zu zeigen?

 

 

 

 

 

Dr. Eva-Maria Hobiger ist Ärztin.

Flurkreuz im Winternebel nahe St. Peter/Lindenberg (Südschwarzwald)

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Wir danken Frau Dr. Eva-Maria Hobiger für diese sehr intensive Betrachtung.

Eine sehr intensive Beschreibung der Schmerzen, die unser HERR JESUS CHRISTUS als der SOHN SEINES VATERS im HEILIGEN GEISTE für uns Menschen erlitten hat, durch eine Ärztin, die die medizinischen Folgen der brutalen Kreuzigung JESU durch die römischen Soldaten sehr genau fachlich fundiert zu schildern weiß. Ja, selbst die Evangelien erzählen uns zwar vom Schmerz JESU, aber eben nicht in dieser eindringlichen Form. Diese Beschreibung sollten alle Christen oder alle, die sich Christen nennen, lesen und endlich die Größe der Dimension erkennen, in der der SOHN GOTTES das menschliche Leid in tiefsten Abgründen für uns Menschen erlebt und erlitten hat.

Die Passion CHRISTI kann nicht genug in dieser Tragweite in GÖTTLICHEM Licht gesehen und geglaubt werden. Die spirituelle mentale Einsenkung in das Leiden und Sterben unseres HERRN JESUS CHRISTUS gerade in dieser Zeit der weltweiten Pandemie möge den Erkrankten, aber auch den Gesunden und gesund Gebliebenen und somit uns allen Gewinn sein. Diese Pandemie ist nicht nur eine Variante der tödlichen Seite des irdischen Lebens, sondern auch eine intensive Gelegenheit, seinen eigenen Glauben zu hinterfragen.

 

 

 

 

 

Welchem GOTT können die Menschen vertrauen!?

Welchen Gott können die Menschen lieben lernen?

 

 

 

 

 

a) Einem Gott, der den Messias versprochen hat und die Menschen, hier die Juden, noch immer glauben, dass er käme und sie irdisch befreien würde wie damals, als sie erwarteten, dass der Messias sie von den Römern militärisch befreite? Als ob die irdische Befreiung an und in sich eine Größe, ein in sich ruhendes erstrebenswertes Ziel  wäre! Ein Ziel, welches ein Leben Reichtum und Glanz hier auf Erden zum Maßstab des Rechtglläubigen im Glauben macht, geht fehl.

b) Einem Gott, dessen Prophet sich auf Gottes Geheiß religiös wie politisch wie ein irdischer Tyrann benahm und dieser Gott die Menschheit in alle irdische Ewigkeit hinein in scharfer ausgrenzender und erniedrigender Form in mehrere Wertklassen einteilt und ein Gott ist, der die Menschen, die an ihn glauben,  in der erniedrigten Persönlichkeit eines Sklaven vor ihm im Staub kniend um Gnade winseln sehen will und die Menschen, die nicht an ihn glauben, it einem Sadismus, der seinesgleichen sucht, in die Hölle wegwirft wie Dreck und satansgemäß behandelt wie menschlich entkernte Unpersonen? Dieser Prophet tötete.

 

 

 

 

 

Oder glauben wir

c) einem GOTT, der SEINEN SOHN zur Erde schickt und das gleiche Schicksal erleiden lässt, wie es Menschen erleiden müssen, die in diesem grausamen Römischen Reich als schwerer Verbrechen schuldig verurteilt wurden. Dieser SOHN GOTTES wurde getötet am Kreuz, eines der furchtbarsten Foltertode, die es auf Erden gab. Dieser GOTT kennt somit jeden Schmerz, den alle Menschen in ihrem Leben einmal haben durchleben müssen.

Dieser GOTT ist sich nicht zu schade, höchstpersönlich den Weg durch menschliche Abgründe des Leidens, der Schmerzen, der Entbehrungen, der Einsamkeit, des allein auf sich selbst Zurückgeworfenseins, des Trennungsschmerzes zu gehen, um dann glorreich von den Toten aufzuerstehen und so den Menschen zeigt, was Liebe ist, wie Liebe geht und in welchen Dimensionen dieser GOTT Liebe verschenkt ohne jede Vorbedingung ohne Ansehen der Person und sogar noch am Kreuz seinen Feinden verzeiht, indem ER den VATER bittet, ihnen zu vergeben, da sie nicht wissen, was sie tun. JESUS gibt hier allen Menschen Vorbild, wie sie christlich handeln sollten, wenn sie IHM nachfolgen wollen. Darum kann er mit GÖTTLICHER VOLLMACHT sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“

 

 

 

 

 

 

Das Kreuz CHRISTI ist der Baum, aus dem ewiges Leben erblühte und den Baum aus Eden, aus dem irdischer Tod erwuchs, ersetzte.

Die Menschen müssen nur lernen, diese Liebe dieses GOTTES, den wir den DREIEINEN GOTT nennen, anzunehmen, still, verinnerlichend und im Dank lobpreisend.

 

 

One Response to “Die Hand Jesu – Eine Betrachtung in einer außergewöhnlichen Fastenzeit”

  1. simply4truth Says:

    Die Antwort unzweideutig und biblisch simpel und kurz gefasst zu der Frage:
    Wem können wir vertrauen ?
    Dem Vater und Dem ‚Sohn, die biblische
    unzweideutige Antwort ist eigentlich allen bekannt:
    Joh. 14:
    “ *1 Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an G o t t , glaubt auch an
    m i c h ! *2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? *3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder[a] und werde euch zu m i r n e h m e n, damit auch i h r s e i d, wo i c h bin[b 1.Thessalonicher 4,17 «« *17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein ].

    *4 Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg. *5 Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Und wie können wir den Weg wissen
    [a Kapitel 13,36 *36 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst aber später folgen. ]?

    *6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg[a Kapitel 10,9 »» *9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. ] und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. *7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr a u c h m e i n e n V a t e r erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen[b Kapitel 1,18 *18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat k u n d g e m a c h t. ].

    Wie sagte der Pastor W. Busch in einer kurzen Predigt auf die immerwährenden Fragen oder Aussagen: “ Gott ja, man mag ihn JHWH,
    Allah oder Budda nennen aber wozu Jesus: “ Die klare unmissverständliche
    Antwort die aus den obigen Texten klar hervorgeht: “ Ohne Jesus Christus
    würden wir den Vater ganricht erkennen können und nicht annähernd wissen
    Wer ER, der Wahre Gott Vater, aus Geist und Wahrheit, überhaupt ist.
    Das kann man doch wohl verstehen…….?

    Hier zum Unsichtbaren Gott Aus Dessen Schoß der Christus gezeugt ist:
    “ *24 G o t t ist G e i s t, und d i e ihn a n b e t e n, müssen in G e i s t und W a h r h e i t anbeten[a Hierzu aus Hebr.Hebräer 10,22
    *22 so lasst uns hinzutreten mit w a h r h a f t i g e m H e r z e n in voller
    G e w i s s h e i t [auch Gewissenheit] d es G l a u b e n s , die Herzen besprengt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. ].

    *8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.

    *9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen
    [a Kapitel 12,45 hier nochz eine Verdeutlichung*45 und wer mich sieht, sieht D E N , ‚D‘ E R mich gesandt hat. ].

    Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? *10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst[a]; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke[b]. *11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist[a]; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen[b]! *12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe[a]. *13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun[a], damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. *14 Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun

    [a „Matthäus 7,7-8 «« *7 Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! *8 Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. ]

    Wie sagte der Herr, der Messiah der Welt im Zusammenhang: “ Mir zu folgen
    ist doch garnicht so schwer…

    Hier noch der Tagestext für heute eingefügt AT/NT:
    ***Welcher Mensch ist glücklich? Der Gott achtet und ehrt. Der gerne Gottes Geboten folgt. ***
    Psalm 112,1
    Ihr seid geheilt durch Jesu Wunden. Früher wart ihr wie Schafe, die sich verlaufen haben. Aber jetzt seid ihr zurück auf dem richtigen Weg. Zu dem Hirten, der eure Seelen behütet und Orientierung gibt.
    1.Petrus 2,24-25
    Wunderbar die Betrachtung und sanfte aber treffende Beurteilung der Kreuzigung aus histotischer und med. Sicht.

    Doch müssen wir erkennen und gedenken derer , die in den vergangenen, sagen wir einmal,
    4 Jahrzehnten eine unbeschreibliche Verfolgung von Geschwistern von
    Enthauptungen, doch auch Kreuzigungen vor allem in Nigeria und vielen anderen Regionen dieser Erde menschenverachtend voller Hass vollzogen wurden.

    Doch auch diese Tatsachehn sollen und können das einzigartig vollkommene Opfer unseres sündlosen Herrn nicht schmälern, denn nur durch IHN sind wir und werden wir künftig sein !!!!!!!

    Zu diesem Theme wären sicher noch bedeutende Texte anhängig: Wie Koll. Chapt.1
    Jes. 53 auch Gottesknechtslied genannt

    So lasset uns singen miteinander in Gedanken:
    “ O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn.

    “ O Haupt , zum Spott gebunden , mit einer Dornenkron………

    So wollen wir von ganzem Herzen in Geist und Wahrheit gedenken DIR !!!!!!!

    Shalom/Salam in der untrüglichen Hoffnung auf die Wiederkunft des
    einzigartigen Herrn Sohn Gottes “ Jesus Christus “

    M a r a n a t h a

    So gehen wir mit Dir Herr

    Vaya Con Dios


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