kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Corona darf nicht missbraucht werden, um gemeinsame Schulden zu erzwingen! 1. April 2020

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:12

Die Bundesregierung ist für die Nutzung des Rettungsfonds ESM, um durch die Corona-Krise überforderte Euro-Länder zu unterstützen – und gegen Corona-Anleihen.

 

 

 

 

 

Die Ökonomen des Instituts für Wirtschaftsforschung kommen zu einem gegenteiligen Ergebnis.

Die Regierungschefs von Frankreich und Italien fordern zur Bewältigung der Krise die Aufnahme gemeinsamer Schulden. Doch eine EU-Haftungsunion bietet keine Stabilität. Es gibt bessere Wege der Hilfe.

 

 

 

 

 

Im Kampf gegen die Pandemie muss die Europäische Union zusammenstehen. Der Süden wird am stärksten von Covid-19 gebeutelt, doch niemand kann derzeit vorhersagen, ob nach Italien, Spanien und Teilen Frankreichs auch in anderen Teilen Europas die Katastrophe ähnlich dramatische Ausmaße annimmt. Die Unsicherheit ist so gewaltig, dass Besonnenheit jetzt oberstes Gebot ist. Das gilt auch für die Frage, wie die EU mit den schweren wirtschaftlichen Verwerfungen umgeht, die der Shutdown zur Folge hat.

Wenn das aus medizinischen Gründen verordnete Koma der Wirtschaft in vielen EU-Staaten etliche Wochen anhält, droht den ohnehin hoch verschuldeten Staaten im schlimmsten Fall die Zahlungsunfähigkeit. Die Euro-Krise kommt jetzt wieder zurück – allerdings um ein Vielfaches heftiger, als dies vor acht Jahren der Fall war. Immerhin geht es allein bei Italien als Volkswirtschaft um die Nummer drei in der Währungsunion.

 

 

 

 

 

Die Regierungschefs von Italien, Spanien, Frankreich und einigen anderen EU-Ländern fordern deshalb mit aller Macht die Einführung sogenannter Corona-Bonds, um den Finanzmarktakteuren ein für alle Mal klarzumachen: Die Festung um den Euro ist uneinnehmbar. Bislang lehnt die Bundesregierung die gemeinsame Schuldenaufnahme kategorisch ab. Auch die Niederlande und Österreich warnen vor einem solchen Schritt. Und man kann nur hoffen, dass die Nordländer bei ihrer Haltung bleiben – trotz des enormen moralischen Drucks, mit dem dieses Thema von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte aufgeladen wird.

 

 

 

 

 

So nötig es ist, Italien und Spanien rasch auch finanziell beizustehen, so fatal wäre es, dies über gemeinsame Bonds zu tun. Denn damit würden die bislang wirtschaftlich soliden Staaten das Heft des Handels aus der Hand geben. Ein höchst gefährlicher Schritt – zumal wir auch in Deutschland derzeit gar nicht absehen, wie stark unsere eigene finanzielle Solidität durch die noch nie da gewesenen staatlichen Rettungsaktionen im eigenen Land leiden wird.

Dass hierzulande die Grünen mächtig Druck machen und einige einflussreiche Ökonomen wie etwa der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, sowie manche Finanzinstitute ebenfalls Corona-Bonds plötzlich für das Mittel der Wahl halten, erhöht den Druck auf die Bundesregierung noch erheblich. Denn die Deutschen sind bekanntlich mit großer Mehrheit überzeugte Europäer. Und wer leidet in diesen Zeiten nicht bei den schrecklichen Bildern aus Europas Süden.

 

 

 

 

 

Kluft zwischen Norden und Süden ist nie verschwunden

 

Doch es ist unredlich, den Gegnern gemeinsamer Schuldenaufnahme Geiz und Kaltherzigkeit vorzuwerfen. Bei dem Streit über das Für und Wider von Euro-Bonds geht es schließlich gar nicht um die Höhe der Hilfe – die es in jedem Fall geben wird –, sondern lediglich um die Frage, wie diese ausgestaltet werden sollte, damit sie nicht am Ende alle EU-Staaten ins Verderben stürzt. Dass im Süden eine andere Sichtweise herrscht als im Norden, ist nicht neu. Diese Kluft zeigte sich in der Euro-Krise, und sie ist seither niemals verschwunden. Und dass in Deutschland die Grünen zu den eifrigsten Befürwortern gemeinsamer Schuldenaufnahme zählen, hat ebenfalls Tradition. In der Opposition den hochmoralischen Europaretter zu geben fällt schließlich leichter, als in der Regierung die Verantwortung für einen Schritt zu übernehmen, der Deutschland ins finanzielle Nirwana führte.

Weder Italien noch Spanien haben derzeit akute Finanzprobleme. Denn alle Euro-Staaten können momentan problemlos und nach wie vor auch zu niedrigen Zinsen neue Schulden aufnehmen. Denn Staatsanleihen sind momentan eine höchst begehrte Anlage. Derzeit liegt der Fokus bei den Soforthilfen deshalb auf dem medizinischen Kampf gegen das Coronavirus. Dass jetzt schwer kranke Patienten aus den Hotspots nach Deutschland geflogen werden, um in hiesigen Kliniken in den vielfach noch freien Intensivbetten behandelt zu werden, ist die wertvollste Hilfe, die man zurzeit geben kann. Das Gleiche gilt auch für die Lieferungen an Schutzkleidung oder medizinischen Geräten, die mittlerweile weltweit zum Verzweifeln knapp sind.

Trotzdem wird man über Geld natürlich reden müssen. Beim letzten EU-Gipfel am vergangenen Donnerstag brach der Streit über Corona-Bonds in voller Härte aus. Italien erteilte dem Alternativvorschlag, für die finanzielle Hilfe den schon existierenden europäischen Rettungsschirm ESM anzuzapfen, eine wütende Absage. In dem Hilfstopf liegen 450 Milliarden Euro bereit, die ursprünglich nur zum Schutz des Finanzsystems vorgesehen waren, doch nun auch zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie genutzt werden könnten. Doch die Regierung in Rom stört sich daran, dass ESM-Gelder stets an Konditionen geknüpft sind.

 

 

 

 

 

Die Italiener wollen zwar die Hilfskredite, lehnen aber Auflagen der Gläubigerstaaten, wie sie einst in der Euro-Krise Griechenland und auch Spanien, Portugal und Irland im Gegenzug für die massive finanzielle Unterstützung akzeptieren mussten, rundweg ab. Dabei wäre es durchaus möglich, die Konditionen so auszugestalten, dass sie den Handlungsspielraum der Nehmerländer bei der Bewältigung dieser humanitären Krise nicht über Gebühr einschränken. Die Regierungschefs haben die Entscheidung über Corona-Bonds oder ESM-Hilfen auf die kommende Woche vertagt.

Derweil ist die Europäische Zentralbank (EZB) den Krisenländern mit einer eigenen Hilfsaktion bereits zur Hilfe geeilt. Vorsorglich nahmen die Währungshüter das umstrittene Anleihekaufprogramm wieder auf und lockerten zudem auch noch die Regeln. Selbst sogenannte Schrottpapiere werden neuerdings von der EZB akzeptiert. Die Chefin Christine Lagarde stellte klar, dass man alles tun werde, um den Euro gegen jede Attacke der Spekulanten zu schützen. Und bislang reichte schon die Ankündigung, um die Finanzmärkte davon abzuhalten, Italien oder Spanien ins Visier zu nehmen

Die finanzielle Lage ist in Südeuropa somit weitaus entspannter, als es die medizinische Situation ist. Keinem Land fehlen derzeit die Mittel, alles Notwendige zu tun. Was mangelt und sich schnell kaum organisieren lässt, sind Pflegekräfte, Ärzte und top ausgestattete Intensivstationen. Deshalb geht es auch beim Streit über Corona-Bonds nicht, wie Conte behauptet, „um Leben und Tod“, sondern um eine Grundsatzentscheidung über Europas Finanzsystem, die man keineswegs übers Knie brechen sollte.

Man müsste sich sonst fragen, wie Conte die ihm angebotene ESM-Hilfe ausschlagen konnte, wenn dies für seine Landsleute lebensbedrohlich wäre. Die Corona-Pandemie darf nicht missbraucht werden, um nun Integrationsschritte zu erzwingen, die man in der Vergangenheit nicht durchsetzen konnte. In Zeiten von Corona gilt das Gleiche wie in der Euro-Krise: Wenn einige bei Sturm auf hoher See über Bord gehen, ist niemandem geholfen, wenn der Rest der Mannschaft hinterherspringt. Besser bleibt man auf dem Schiff und wirft jedem einen Rettungsring zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Die EU-Situation ist nur noch mit Galgehumor zu ertragen:

Evje van Dampen alias Hape Kerkeling aus dem Jahre 2012 ließ ab Minute: 06:04 folgenden Spruch ab: „Und die Ehe ist eine Krisenzeit, in der man die Problem gemeinsam bewältigt, die man allein gar nicht hätte, neh!?“

Wo bleibt eigentlich das „Ehrgefühl“ der Südländer, die sich ihre Schulden von den reichen „Nordländern“ bezahlen lassen wollen, weil sie zu feige sind, in ihren eigenen Länder Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Rentenpolitik Reformen gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Deutschland hatte das mt dem Hartz-IV-System und dem jahrlangen Verzicht auf Lohn- und Gehaltserhöhung. Sparer wurden bis heute enteignet durch 0-Zins-Politik. 

Wir dürfen Herrn Kerkelings Satz somit auch für die EU gelten lassen, nur etwas transformiert: „Und die EU-Zeit ist eine Krisenzeit, in der man die Probleme gemeinsam bewältigen soll, ide man allein gar nicht hätte!“

 

 

 

 

 

 

Die Coronakrise als willkommenen Anlass zur Vergemeinschaftung von Schulden missbrauchen zu wollen, ist moralisch-ethisch eh unterste Schublade. Weder Itailen noch die anderen Staaten waren und sind auf Pandemien vorbereitet gewesen. Deutschland im Übrigen auch nicht. Noch immer fehlen in Krankenhäusern und Arztpraxen Masken und entsprechende Utensilien.

Habeck und Co. sowie die anderen Sozialisten können ja eh nichts besser, als das Geld der Aderen hemmungslos zu verpulvern. Warum wird dieser Mensch noch ernst genommen?

 

 

 

 

 

Schuldenmachen ohne Sicherheit? Schuldenmachen ohne Konditionen? Schuldenmachen als Geschenkvergabe und -annahme? Geht es noch? Gemeinschafltliche Arbeitslsosen- und Rentenversicherungen waren ja schon angedacht und im Gespräch. Eurobonds wären nur dann geeignet, wenn die Wirtschaftsstärken der Südländer den Nordländern angeglichen wären. Dann gäbe es kein Gefälle in der Voillversorgung von Asylanten, dann müssten alle Europäer bis 70 arbeiten und das Hartz-IV-System müsste überall eingeführt werden. Dann dürfte es keine Unterschiede in der Vollversorgung von Asylanten geben. Dann müssten in allen Ländern gleiche Finanz-, Renten- und Kindergeldstandards gelten, damit die Wirtschafts- und Finanzkraft aller Länder ähnlich strukturiert werden könnte.

 

 

 

 

 

Aber genau das war schon der Geburtsfehler des EURO. Der hätte nur in den Nordländern, in den Ländern, die die EU finanzieren, eingeführt werden dürfen. Dann wäre er möglicherweise auch ein Erfolgsmodell geworden. Warnungen von einigen Wirtschaftsweisen gab es genug. Corona macht im Grunde nur das deutlich, was der EU insgesamt fehlt. Wenn sich Regierungschefs aufführen wie trotzige Kinder, die ihren politischen Willen nicht bekommen, der einseitig zulasten der Geberländer geht, gehören sie nicht in die Politik, sondern in den Kindergarten. Kein Land kann von anderen fordern, wenn es nicht seine inneren Stukturen anpassen will oder kann.

Es wird höchste Zeit, dass die EU wieder zur erweiterten EWG zurückgefahren wird. EWG plus Schutz der europäischen Außengrenzen durch eine gemeinsame Armee und dergleichen wäre eine gute Idee, die durchaus auch praktikabel wäre. Die wichtigsten Kompetenzen gehören zurück in die Nationalstaaten. Und selbstverständlich kann jedes Land in Schieflage geraten. Hilfe sollte selbstverständlich. Aber Schuldenmachen eben nicht, wenn es auch andere Möglichkeiten gäbe, die eigene Wirtschafts- und Finanzkraft zu stärken.

 

 

 

 

Globale Migrationspakte und NWO-Strategien gehören spätestens jetzt nach dieser Krise eingestampft. Überlebensnotwendige Materialien und Lebensmittel sollte möglichst jedes Land selbst fertigen, um Abhängigkeiten von fremden Ländern, die bei Pandemien ja selbst nicht mehr liefern können, möglichst auf niedrigem Level führen zu können.

 

 

 

 

Der Autorin des Bezugsartikels ist somit vollkommen zuzustimmen.

Der Opposition kommt die wichtige Aufgabe zu, dass die Regierung in dieser Krisezeit, in der alles auf Corona schaut, nicht irgendwelche Gesetze und Vorschriften durchbringt, die nicht dem Wohle des Volkes dienen.

 

One Response to “Corona darf nicht missbraucht werden, um gemeinsame Schulden zu erzwingen!”

  1. simply4truth Says:

    Diese satanische Zionistenregierung kennt nur die Lüge und wird, ist bereits gefallen.

    Wachet und erkennet, denn die Wahrheit schreitet unaufhaltsam voran.

    Vaya Conb Dios


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