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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenmord in Burkina Faso und rechtsradikale Gruppe, die Moscheen attackieren wollen. 21. Februar 2020

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 00:42

Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso

 

 

 

 

 

 

Mindestens 24 Menschen bei Attacke auf protestantische Dorfkirche im Norden des Landes durch Islamisten ermordet – Angriff erfolgte in Provinz, in der erst vor wenigen Tagen ein Pastor und mehrere seiner Angehörigen entführt und getötet wurden.

 

 

 

 

 

Ouagadougou (kath.net/KAP/red): Bei terroristischen, islamistischen Angriffen auf Christen im Norden Burkina Fasos sind erneut zahlreiche Menschen ermordet worden. Allein mindestens 24 Menschen kamen am Sonntag bei einer Attacke auf eine protestantische Dorfkirche im Dorf Pansi ums Leben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag berichtete. Eine „bewaffnete terroristische Gruppe“ habe das Dorf nahe der Grenze zum Niger überfallen, hieß es unter Berufung auf Informationen von Gouverneur Salfo Kabore.


Die Angreifer hätten zunächst die Dorfbewohner von Nicht-Ansässigen getrennt und dann die Dorfbewohner getötet. Unter den Toten sei auch der Pastor der protestantischen Gemeinde. Mehrere Menschen wurden laut Kabore verschleppt. Nach Angaben des Gouverneurs wurden Verletzte in die nahe gelegenen Dörfer Sebba und Dori gebracht, um sie dort medizinisch zu versorgen.

 

 

 

 


Der Angriff erfolgt in einer Provinz, in der erst vor einigen Tagen ein anderer Pastor und vier weitere Menschen, unter ihnen mehrere Angehörige des Geistlichen, ermordet wurden, wie das Portal „La Croix Africa“ (Montag) unter Berufung auf das Hilfswerk „Portes Ouvertes“ meldete. Die Christen, neben dem Pastor dessen drei Kinder und zwei seiner Neffen, waren demnach in der Nacht von 10. auf 11. Februar von Bewaffneten aus ihrem Haus in Sebba entführt worden. Einen Diakon töteten die Angreifer an Ort und Stelle. Im Zuge einer Operation von Sicherheitskräften konnten am 13. Februar zwei der Geiseln lebend, die anderen vier jedoch nur noch tot entdeckt werden.

Der westafrikanische Staat Burkina Faso wird wie die Nachbarländer Mali und Niger seit 2015 immer wieder von Gewalttaten erschüttert. In den drei Staaten der Sahelzone sind Dschihadisten auf dem Vormarsch.

 

 

 

 

 

 

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Rechte-Terrorzelle-Sprengstoffe-bei-Tony-E,rechtsextremismus412.html

 

Stand: 18.02.2020 09:01 Uhr  – NDR 1 Niedersachsen

Rechte Terrorzelle:

Sprengstoffe bei Tony E.?

von Angelika Henkel und Stefan Schölermann

 

 

 

 

Im Einfamilienhaus des Terrorverdächtigen Tony E. in Wriedel (Landkreis Uelzen) haben Ermittler offenbar Material zur Herstellung von Sprengstoffen gefunden.

Bis Freitag war Tony E. aus Wriedel bei den Behörden im Landkreis Uelzen und der Region ein unbeschriebenes Blatt: Weder lokale Polizei noch Verfassungsschutz in Niedersachsen hatten den 39-Jährigen als Extremisten oder möglichen Gewalttäter auf dem Schirm, wie der NDR aus Sicherheitskreisen erfuhr. Seit der Hausdurchsuchung am Freitagmorgen im Ortsteil Brockhöfe aber wissen die Behörden, dass der Mann nicht nur rechtsextrem denkt, sondern wohl auch gefährliche Pläne hatte. Denn gefunden wurden nach NDR Informationen nicht nur diverse Handys – offenbar zur Vorbereitung konspirativer Treffen und Aktionen – sondern auch eine nicht unerhebliche Menge eines Stoffes, der zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet werden kann.

 

 

 

 

 

Razzia gegen rechtsterroristische Gruppe

 

 

 

 

Bei einer Razzia gegen eine rechtsterroristische Gruppe am Freitag ist auch ein Mann aus dem kleinen Brockhöfe festgenommen worden.

Die Gruppe steht im Verdacht Anschläge zu planen.

 

 

 

 

 

Bereit, für „die Sache“ zu sterben

Tony E. – so hat es die ARD erfahren – soll zu den vier Kernmitgliedern einer 13 Köpfe zählenden rechtsextremistischen Gruppierung gezählt haben. Zwölf von ihnen sitzen seit dem Wochenende in Untersuchungshaft, einer ist auf freiem Fuß. Tony E. soll Treffen organisiert und sich den anderen Gesinnungsgenossen als „rechte Hand“ des Drahtziehers der Gruppierung ausgegeben haben. Bei der Auswahl ihrer Mitstreiter sei die Gruppierung ausgesprochen wählerisch gewesen, erfuhr der NDR aus Sicherheitskreisen.

Dickleibige oder unsportliche Männer hätten keine Chance auf Mitgliedschaft gehabt. Schließlich, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft, sei es der Truppe um die Vorbereitung so genannter „bewaffneter Kommandounternehmen“ gegangen. Elitäre Kleingruppen hätten Anschläge auf Moscheen oder missliebige Politiker verüben sollen. Tony E. soll gesagt haben, er sei bereit, für „die Sache“ zu sterben.

Spitzel in mutmaßlicher Terrorzelle

Bei den Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle ist ein Verdächtiger auf freiem Fuß. Nach Recherchen von SWR und ARD handelte es sich um einen Informanten der Polizei. extern

 

 

 

 

Radikale Gesinnung blieb nicht verborgen

Vor Ort in Wriedel war die Überraschung groß, als am Freitagmorgen um 6 Uhr die Polizei mit einem Großaufgebot in der Bahnhofstraße anrückte. Niemandem seien rechtsextreme Aktivitäten aufgefallen, berichtet das Lüneburger Bündnis gegen Rechts, das die Szene in der Region beobachtet und das von der Hausdurchsuchung erfahren hatte. Nachbarn hätten allerdings berichtet, dass Tony E. gelegentlich auf dem Grundstück seines Einfamilienhauses mit T-Shirts herumgelaufen sei, die manchen nachdenklich gestimmte hätten. So habe er unter anderem ein Hemd mit dem Schriftzug „Heimatschutz Niedersachsen“ getragen – offenbar eine Analogie zum „Heimatschutz Thüringen“, der rechtsextremen Keimzelle des NSU. Was Tony E. all den Vorwürfen entgegnet, ist bisher nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Warum wurden die beiden obigen Artikel direkt gegenübergestellt? Soll hier eine Aufrechnung stattfinden? Natürlich nicht. Bereits der Inhalt beider Artikel birgt Sprengstoff (leider im wahrsten Sinne des Wortes) größten Ausmaßes in sich selbst.

Wir gehen einmal davon aus, dass sich diese Vorwürfe bestätigen und warten die Ermittlungen ab. Für den Fall, das sich dieser tödliche Anfangsverdacht erhärten sollte, dürfen wir schon jetzt folgendes Statement abgeben:

Wieder einmal haben islamisten gezielt Christen in Burkina Faso getötet, verletzt und diese damit entmenschlicht. Leider wird dies in der Mainstreampresse nicht gebracht. Hier wieder die linksmediale poliitische Korrektheit.  Hier mitten in Deutschland gibt es rechtsradikale Idioten, die offenbar nur eines kennen: Hass und gegen wen? Gegen Muslime. Diese rechtsradikale Terrortruppe sitzt zu Recht in Untersuchungshaft, wenn sich der Verdacht bestätigt und wir hoffen dann auf intensivste Bestrafung.

 

 

 

 

Diese rechten Terrortruppen, die es selbstverständlich auch gibt – und damt ist der Kampf gegen „Rechts“, allerdings „Rechtsradikal“ mehr als berechtigt ebenso wie der Kampf gegen „Linksradikal“ berechtigt sein müsste, was er in dieser Republik jedoch leider betrieben wird – sind es, die dem Staat die Berechtigung gibt, diesen Kampf nur einseitig zu führen.

 

 

 

 

Warum laden diese Rechtsradikalen, die sich Moscheen als Angriffsziel aussuchen,  die größere Schuld auf sich als die Islamisten?

  1. a) Sie könnten sich in einem Land wie diesem umfassen informieren und würden dann feststellen, dass die Zustände, die wir hier haben, eindeutig auf das Konto der Regierenden geht.

  2. b) Sie sind zu feige, sich mit den Führern der Moscheen und mit Muslimen zu unterhalten und sich islamkritisch sachlich zu äußern.

  3. c) Sie erweisen der sachlichen Islamkritik, die heute mehr denn je als dringend notwendig ist, einen ganz miesen Dienst und diskreditieren diese mit ihrem Ansinnnen und tödlchen Plänen.

  4. d) Sie verkennen, dass die meisten Muslime  – und das ist immer wieder zu betonen – trotz des Artikels aus „Kath.net“ friedliche Menschen sind und haben weder Beleidigungen und Verletzungen noch Tod verdient. 

  5. e) Sie diskreditieren jeden politischen Versuch, die Einwanderungspoltiik zu verändern und diese Idioten –  anders kann man sie nicht mehr nennen, falls sich der Verdacht erhärtet – arbeiten als „nützliche Idioten“ für die Globalisierer und Islamisierer.

 

 

 

 

 

Es müsste doch wohl langsam jedem mittelmäßig Begabten klar geworden sein, dass die Regierungsarbeit diese Gesellschaft spaltet. Die Regierung ist es, die überaus islamaffin handelt, ohne auf die Gefahren, die dies mit sich bringt,  zu achten. Aber nur RECHTSSTAATLICHE Mittel und keine Anschläge von  Rechtsradikalen sind einzusetzen, um dem radikalen Islam die Flügel zu stutzen. Der Islam, ja, und auch der radikale Islam,  nutzt nur seine Chance, sich hier auf Dauer intensivst zu etablieren.

Wer könnte es ihm verdenken, wenn es ihm so leicht gemacht wird. Niemand, auch nicht Rechtsradikale haben das Recht, sich über geltende Gesetze hinwegzusetzen. Das tun schon die Regierungsparteien auf höchster Ebene häufig genug. Die wahren Schuldigen sind nicht der Islam, die Muslime, sondern die Regierung und die diese unterstützenden Medien und Kirchen, die den Islam hier so hofieren und sich damit an der eigenen Bevölkerung schuldig machen. Das zu erkennen, dürfte auch für Minderbemittelte mittlerweile sehr leicht sein.

 

 

 

 

 

Das schlimmste ist jedoch, dass diese Täter wie die Islamisten in Burkina Faso, auf deren Stufe diese gestellt gehören,  wiel sie Tote in Kauf nehmen und größtmöglichen Schaden anrichten wollen und damit Menschen entmenschlichen. Sie sind es, die jede sachliche Islamkritik unterminiert und machen jahrelange Islamkritik mit ihrem Handeln, selbst mit ihren nicht ausgeführten Plänen, falls sich die Anschuldigungen als rechtstauglich erweisen,  zunichte. Die Regierung und ihresgleichen suchen doch förmlich nach genau solchen rechtskradikalen geisteskranken Terroristen. Diese scheinen nicht einmal zu merken, dass sie nichts besser sind als die Islamisten in Bukina Faso, Al Kaide und IS.

Die meisten islamischen Terroristen haben letztlich sogar noch weniger Schuld, weil sie von Kindheit an in ihre Rolle als islamischer Terrormärtyrer hineinindoktriniert wurden und kaum Möglichkeiten hatten, aus diesem aufoktroyierten Teufelskreis heraus zu kommen. Diese Rechtsradikalen hier jedoch hätten diese Möglichkeit gehabt, sich vernünftig und sachlich zu informieren und sich nicht wie terroristische Gewaltverbrecher in Ausbildung aufzuführen.

 

 

 

Der Polizei und dem Staatsschutz ist zu danken, dass diese verbrecherischen Seelen aufgespürt und aufgedeckt wurden.

Vergessen wir nie, für jede Opfer, seien sie christlich und Glaubensgeschwister oder anders- oder nichtreligiös zu beten und deren Seelenheil dem DREIEINEN GOTT anzuvertrauen. Bei den Tätern fällt es uns schwer, jedoch fordert dies JESUS CHRISTUS selbst von uns, indem er sagt: „Betet für die, die Euch verfolgen!“ Auch wenn es uns schwerfällt, sollten wir dies in Gehorsam zu unserem HERRN JESUS CHRISTUS tun.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 5,43-48.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist„.

 

3 Responses to “Christenmord in Burkina Faso und rechtsradikale Gruppe, die Moscheen attackieren wollen.”

  1. Thomas Says:

    Von Tonis wilden 13, war einer schon mal ein Polizeiinformant,
    der weiterhin draußen rumläuft – es bleibt abzuwarten ob die
    Bewaffnung über 3 Luftgewehre und zwei Erbsenpistolen hinausgeht,
    wie bei der letzten Trümmertruppe, welche vorgeblich einen
    Staatsstreich vor hatte, laut damaliger medialer Luftnummer.
    Im besten Fall, hat man noch 50 kg unversteuerten Tabak sichergestellt.
    Ich wäre mal gespannt, was man alles so in linksradikalen Kreisen
    finden würde, oder bei den bekannten Clanlibanesen und Clankurden-
    wenn man dann mal anfangen würde zu suchen. Das überwiegend,
    die meisten Bombenleger der letzten 30 Jahre, sich weltweit,
    im religiösen, islamischen Rahmen bewegen, passt unser großen
    Schwester und ihren Regierungsorks, nicht ins Weltbild und in ihren
    Plan. Falls noch ein paar Fragen offen sind, vieleicht findet man
    in folgender Meldung die Antwort.

    Der frühere SED-Chef Egon Krenz hat die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelobt, 2015 die Grenzen für Flüchtlinge nicht zu schließen. „Die Entscheidung, die sie im Zusammenhang mit den Flüchtlingen getroffen hat, hätte ich genauso getroffen. Das ist eine humanistische Frage“, sagte Krenz in einem Interview der „Berliner Zeitung“ (Freitag).

    Zu den Wahlerfolgen der AfD im Osten meinte der frühere DDR-Politfunktionär, dies liege am Versagen aller demokratischen Parteien im Bundestag. Dennoch: „Es gibt keine Kränkung der Ostdeutschen, die groß genug wäre, um AfD zu wählen.“
    – Quelle: https://www.svz.de/26278242 ©2020

    Das ist wie bei, beschützt Türkenadolf , islamische Terorristen, im
    Interesse des Westen, darf der böse Putin und das Regime Assad
    nicht zurückschiessen, dann wird grundsätzlich die Zivilbevölkerung
    mit Fassbomben beworfen und es bricht eine humanitäre Katastrophe
    aus. Wenn der osmanische Großwesir von eigenen Gnaden, aber ungefragt
    in Syrien einrückt, Kurden abknallt und Christen verjagt, ist das völkerrechtlich
    in Ordnung.

  2. Andreas Says:

    Bei einer Recherche zum Tempelplatz bzw. einer angeblichen Alternative in der nördlichen Davidstadt, wo der jüdische Tempel eventuell gestanden haben könnte, war es mir „wie Schuppen vor die Augen gefallen“, zu welchem Haupt-Zwecke der Islam überhaupt existiert!?!

    Ich hatte noch nie einen (@google-) Blick in das Innere des berühmten Felsendomes geworfen – dort nämlich ist nach jüdischer Interpretation „der Nabel der Welt“, der Fels, auf dem Isaak geopfert werden sollte, wo später die Bundelslade gestanden haben soll, das Zentrum des Allerheiligsten also (so zumindest die jüd. Legende).
    Das kann man natürlich aus versch. Gründen bezweifeln, aber das ist nunmal jüdisch-traditionelle Glaubensgewissheit/Überlieferung.

     NUR WEIL diese Stätte vom Islam „besetzt“ ist, konnten die Juden noch NICHT daran gehen, einen dritten, neuen Tempel dort zu errichten – und es scheint wohl evident, daß dies eben auch bis auf Weiters nicht passieren soll u. darf!!
    Einzig die Präsenz des Felsendoms verhindert also einen dritten Tempel, eben weil sozusagen „Jesus noch nicht die Koffer gepackt“ hat, die Zeit dafür nicht reif ist und es ein unglaublicher Frevel wäre, würden die Juden dies eigenmächtig tun!
    Wären statt der fundamentalistischen Moslems die „versöhnlich-entgegenkommenden“ Christen dort Hüter des Tempel-Areals, hätte man es den Juden spätestens nach ihrer Rückkehr aus dem fast 2000jährigen Exil zweifelsohne zugestanden – der dritte Tempel wäre vermutlich längst gebaut worden (mit allen prophetischen Implikationen, sprich dem Erscheinen des Anti-Christ/Anti-Messias!).

    Dazu noch extra ein paar grundlegende Informationen u. ein Bild des „Gründungsfelsen“ im Felsendom: „Gründungsfels“/Jerusalem-Felsendom:https://www.franziskanerinnen-schwagstorf.de/images/0118_Te_MAB_4.jpg
    >> Der im Zentrum des Baus stehende Felsen heißt im Hebräischen אבן השתייה (Even ha-Shetiyya), der Gründungsfels. Nach volkstümlicher jüdischer Tradition sei darauf die Welt gegründet worden, deren Mittelpunkt im Jerusalemer Tempel der Stein bildete. An dieser Stelle habe Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollen und hier habe sich die Bundeslade befunden.[2] Im Tanach jedoch wird in der Geschichte von der Bindung Isaaks (Gen 22 EU) keine Beziehung zu früheren oder späteren Bedeutungen der Opferstätte angegeben. Der spätere Tempelberg wiederum wurde zum heiligen Ort der Israeliten mit einem Altar zur Beendigung der Pest erst, nachdem ihn König David dem Jebusiter Arawna abgekauft hatte. (2 Sam 24,15 EU) <> Die rabbinische Tradition verankert die Sonderstellung Jerusalems bereits in der Schöpfung. Der mythische Grundstein (‚Even Sch’tija), von dem aus die Welt geschaffen wurde, wurde auf dem Tempelberg im Allerheiligsten lokalisiert (bYom 54b).So wie der Nabel in die Mitte des Menschen gesetzt ist, so ist das Land Israel der Nabel der Welt, wie gesagt ist: „Wohnend auf dem Nabel der Welt“ (Ez 38,12). Das Land Israel ruht in der Mitte der Welt und Jerusalem in der Mitte des Landes Israel und das Heiligtum in der Mitte Jerusalems und das Allerheiligste in der Mitte des Heiligtums und die Lade inmitten des Allerheiligsten und der Grundstein vor dem Allerheiligsten. Von dem aus wurde die Welt gegründet (Tan B, Qed 10). <<


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