kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vorstoß sorgt für Empörung Gesetzentwurf in der Türkei 30. Januar 2020

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 22:58

Türkisches Parlament

Vergewaltiger könnten schon bald straffrei davonkommen!

 

 

 

 

In der Türkei sorgt ein neuer Gesetzentwurf derzeit für Empörung. Dem Entwurf zufolge könnten Vergewaltiger von Minderjährigen straffrei davonkommen, und zwar dann, wenn sie und ihr Opfer nach der Tat einvernehmlich heiraten. Das türkische Parlament will noch in diesen Tagen über den Gesetzentwurf abstimmen.

Das berichten mehrere Medien, darunter der britische „Independent„. Laut Bericht soll das sogenannte „Marry your Rapist“-Gesetz Ende Januar vorgestellt werden. Aus der Sicht von Kritikern würde das Gesetz den Weg für Kindesmissbrauch und sexuelle Ausbeutung ebnen. Zudem würden Kinderheirat und Vergewaltigung dadurch gesetzlich legitimiert.

 

 

 

 

Frauenrechtlerin: Gesetzentwurf ist „schockierend“

 

Die Frauenrechtlerin Suad Abu-Dayyeh sagte gegenüber der „Independent“, es sei „schockierend“, dass Politiker versuchten, ein Gesetz zu verabschieden, das „Tätern, die Kinder sexuell ausbeuten, Straffreiheit gewährt.“ Unterdessen begrüße sie es, dass Frauenrechtsaktivistinnen in der Türkei gegen das „diskriminierende Gesetz“ ankämpften.

Auch die Vereinten Nationen zeigten sich bestürzt über das Vorhaben. So könnten Vergewaltiger ihre Opfer weiter misshandeln, zumindest aber wären die Opfer ihren Vergewaltigern hilflos ausgesetzt.

Zwar würden Vergewaltiger auch künftig bestraft, und zwar dann, wenn das Opfer einer Heirat nicht zustimmt. Allerdings könnten Vergewaltiger ihr Opfer dann wiederum unter Druck setzen und zu einer Heirat nötigen.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Wie bestellt (gewählt), so geliefert, wenn dem so sein sollte. Erdogan ist in seiner islamischen Ausrichtung Muslimbruder, so dass dieses Rechtsansinnen durchaus im Rahmen eines konservativen Islamverständnisses Sinn machen würde. Solle dieses Gesetz verabschiedet werden, dürfte der Zwangsehe eine weitere rechtliche Berechtigung durch das islamische Recht eingeräumt werden.

 

 

 

Der Täter muss dann das Opfer nur noch dazu bringen, die Zustimmung zur Ehe – notfalls mit viel Geld – zu erreichen. Und das ist bei dem Jungfräulichkeitswahn mit einhergehender „Ehre“ im Islam durchaus machbar, zumindest auf dem Lande.  Und wenn die Familie der Frau dann hinter dem „Tätermann“ steht, der großzügig bereit ist, das Opfer zu ehelichen und der Druck der Opferfamilie auf das Opfer groß genug ist, deren „Ehre“ aufrecht zu erhalten, wenn das Opfer den Täter heiratet – denn eine nicht jungfräuliche Dame ist nur schwer in islamischen Kreisen als ehrbare Ehrefrau zu vermitteln – dann bleibt auch die islamisch ohnehin „zweifelhafte Ehre“ gewahrt und dann eben auch in den beiden Familien.

Beide Beteiligtenfamilien, nämlich die des Täters und des Opfers profitieren imagemäßig davon. Die Täterfamilie hat keinen Vergewaltiger in ihren Reihen. Die Opferfamilie hat keine „verschmutzte“ Ehre eines ihrer weiblichen Mitglieder zu beklagen.

 

 

 

In solchen Fällen ist natürlich eine Ehe auf Liebesbasis nur noch Farce und kann eher über das Stockholm-Syndrom im  Alltag erträglich werden.

Aber nicht nur die Zwangsehe, die offiziell im Islam zwar verboten ist, durch solche Gesetzesvorhaben jedoch durch die Hintertür eingeführt werden soll, sondern auch die Kinderehe würde durch solche Gesetzesvorhaben erleichtert, ermöglicht und koranisch-scharianisch-korrekt festgezurrt.

 

 

 

Nebeneffekt: Mehr Kinder, die Erdogan ja unbedingt haben will.

Weiterer Nebeneffekt: Die Vergewaltigungsratenstatistik in der Türkei als krimineller Akt wäre dann um diese Fälle wesentlich kleiner und würde für die Regierung ein weiteres Feigenblatt der Rechtsstaatlichkeit nach außen hin bieten.

Wir hoffen im Sinne der vergewaltigten Opfer und der Opfer, die noch vergewaltigt werden, dass sich die Frauenrechtsaktivistinnen wie Frau Suad Abu-Dayyeh im Islam durchsetzen können, wobei es schon erstaunlich ist, dass der Bezugsartikel eine Frauenrechtlerin zitiert, die offenbar dem Namen nach keine Türkin ist. Gibt es in der Türkei keine Frauenrechtlerinnen, die dieses Gesetz verhindern wollen? Der Aufschrei türkischer Frauenrechtlerinnen müsste doch sehr groß sein, wenn dieses Gesetzesvorhaben angedacht ist.

 

 

 

 

Wenn dieses Gesetzesvohaben in der Türkei tatsächlich angestrebt wird, verabschiedet sich dieses Land  bereits schon im politischen Anstreben – geschweige denn, es würde offiziell erlassen –  endgültig von jeglichen Menschen- und erst recht von Frauenrechten. Wenn dieser Gesetzesentwurf von der AKP eingereicht worden sein sollte, hat sich diese Partei wohl spätestens jetzt disqualifiziert. Im Fußball würde dies die „rote Karte“ bedeuten.

 

One Response to “Vorstoß sorgt für Empörung Gesetzentwurf in der Türkei”

  1. mattacab Says:

    Erbärmlicher Handel !
    Na ja so ist es halt mit dem Pädophilen – Götzen der Morgenröte !


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