kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ganze Familien betroffen: Wenig Wohnungen, mehr Obdachlose! 23. Januar 2020

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:21

Ein Obdachloser schläft in Stuttgart vor dem Eingang in einen Laden

Ein Obdachloser schläft in Stuttgart vor dem Eingang eines Ladens

 

 

 

 

 

 

Wegen der Wohnungsnot in begehrten Regionen Baden-Württembergs sind dort immer mehr Menschen obdachlos.

 

 

 

 

 

In Stuttgart habe sich vor allem die Zahl der von Wohnungslosigkeit betroffenen Familien in den letzten zehn Jahren vervielfacht, sagte ein Stadtsprecher. Da „normaler“ Wohnraum im Anschluss an die Notunterkunft nicht zu bekommen sei, habe sich die Zeit, die die Betroffenen in Unterkünften verbringen, verlängert. Eigentlich sind die Angebote nur für den Notfall gedacht. Aktuell sind in der Stadt derzeit rund 4200 obdachlose Menschen untergebracht.

In Freiburg wurde Ende vergangenen Jahres nach Worten eines Stadtsprechers ein speziell für Familien eingerichtetes Wohnheim mit 90 Plätzen eröffnet. Die Stadt reagiere damit auf den gleichbleibend hohen Bedarf dieser Klientel. Auch die Nachfrage einzelner Wohnungsloser steige weiter an – allerdings weniger stark als in den Jahren 2016 und 2017.

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich mache der Stadt inzwischen ein anderes Phänomen zu schaffen: Menschen, die sich zwar in Lohn und Brot, jedoch mit geringem Verdienst in prekären Arbeitsverhältnissen befinden, nutzten zunehmend Angebote für Wohnungslose. Da diese Menschen zwar in Freiburg Arbeit hätten, dort aber niemals eine Wohnung fänden, seien sie auf diese Form der Unterbringung angewiesen.

„Das ist schon besorgniserregend“, sagte der Sprecher. Die Fluktuation innerhalb dieser Personengruppe sei hoch, genaue Zahlen gebe es nicht.

 

 

 

 

 

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verursacht und verfestigt Wohnungslosigkeit“, stellte die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (LIGA) in ihrer letzten Stichtagserhebung 2018 fest. Eine vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2014 bezifferte die Zahl wohnungsloser Menschen auf rund 22 800. Wie sich die Zahl seitdem entwickelte, sei nicht bekannt, so das Sozialministerium.

Inzwischen habe der Bund beschlossen, eine bundeseinheitliche Wohnungsnotfallstatistik zu verfassen.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Wohnungssituation, welche insbesondere den sozialen Wohnungsbau betreffen, sind wohl in diesem Lande zum Erliegen gekommen. Hier wird nur ein regionales Problem beschrieben. Aber ist dieses Problem nur in Baden-Württemberg real oder auch in der gesamten Bundesrepublik?

Ein umfassendes und differenziertes Bild gibt der Artikel „Obdachlosigkeit: Bald könnte es 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung geben“ der Zeit ab:

 https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-02/obdachlosigkeit-wohnungslose-sozialpolitik-zuwanderung-wohnungsnot-deutschland-faq

 

 

 

 

Selbst wenn der Autor des Artikels die Migrationspoltik wohl auch aus richtigen Gründen nicht als Hauptursache dieser prekären Wohnungsituation ansieht, so verschärft weiterer Zuzug von Migranten diesen Sektor doch sehr. Das Fehlen staatlicher Sozialwohungen macht sich nun immer mehr bemerkbar. Der Bezugsartikel zeigt anhand der Obdachlosigkeitsproblematik die realen Reichtums- und Armutsverhältnisse auf. Die Arbeitszahlenstatistik im Niedriglohnsektorbereich ist letztlich ein Offenbarungseid dieser Regierung.

 

 

 

 

Die Ursachen von Wohnungslosigkeit sind vielfältig:

Viele Betroffene berichten von Trennung, Krankheit und einer unerwarteten Kündigung, vom plötzlichen Jobverlust oder von Gewalterfahrungen, die zum Wohnungsverlust geführt haben. Oft gesellen sich Hilflosigkeit und Resignation dazu. Es sind Schicksalsschläge, wie sie alle Menschen treffen können. Wer aber wirtschaftlich und sozial abgesichert ist, kann das meist besser wegstecken. Und genau das scheint der springende Punkt: Immer mehr Menschen verlieren diese Absicherung. Die Gefahr, in einer ökonomisch schwierigen Lage von persönlichen Katastrophen getroffen zu werden und dann nach ganz unten abzurutschen, wird also größer, weil sich die sozialen Probleme verschärfen, wie auch Werena Rosenke von der BAGW berichtet: „Die Hauptursachen für den massiven Anstieg der Wohnungslosigkeit sind die zunehmende Armut und die Wohnungsnot.“ 

Deutschland hat einen der größten Niedriglohnsektoren Europas, die Zahl der Armen ist in den letzten 30 Jahren enorm angestiegen, während die Mietpreise in vielen Metropolen förmlich explodiert sind. Immer mehr Menschen können deshalb kaum noch ihre Miete bezahlen, das bekommt auch die Mittelschicht längst zu spüren. Ein drastisches Beispiel: Frankfurt am Main. Laut dem örtlichen Mietspiegel sind die Nettomieten seit der Jahrtausendwende um etwa die Hälfte teurer geworden. Eine Zweizimmerwohnung kostet da schnell 1.000 Euro – kalt. Zugleich gibt es für Bedürftige immer weniger Sozialwohnungen, jedes Jahr fallen Zehntausende aus der Bindung heraus.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

Das zum Thema „Reiches Deutschland“. Aber die Regierung leistet sich noch immer eine grenzenlose Einwanderung, die diese Problematik in der Zukunft noch weiter verschärfen wird. Das ist bei diesen Realzuständen einfach nur noch Faktum. Bevor hier monatlich immer neue Migranten einwandern in der Größe einer Kleinstadt (10 000), sollten zunächst einmal die hier ansässigen Menschen nicht nur in Lohn und Brot, sondern erst recht in Wohnung gehalten und gebracht werden. Was nützt das Verdrängen dieser Problematik, die sich durch ständig neue Einwanderung potenziell verschärfen wird.

 

 

 

 

Nun wird auch noch die Schlüsselindustrie „Auto“ vom Klimawahn befallen und der Klimadiktatur untergeordnet, geschreddert und viele tausend gut dotierte Facharbeiterbeschäftigungsplätze fallen weg und somit auch auf Dauer die soziale Absicherung, eben gerade auch in Baden-Württemberg. Diese spezialisierten Facharbeiter werden in anderen Branchen wohl kaum oder nur mit erheblichen finanziellen Einbußen untergebracht werden können, falls sie schon 50 Jahre alt und älter sind. Bei den Mietpreisen in den Großstädten ist dies ein Fiasko.  Und auch dann werden die Stellen immer knapper. Wenn kein Geld mehr hereinkommt, brechen viele Partnerschaften und Ehen sowie Familien auseinander und der Armutskreislauf kann dann möglicherweise auch in der Wohnungslosigkeit/Obdachlosigkeit enden.

 

 

 

 

 

Bei dem Artikel fällt jedoch schon auf, dass die erste Statistik „So viele Menschen ohne Wohnung gibt es in Deutschland“ eindeutig zeigt, dass im Jahre 2014 die Obdachlosigkeitszahlen drastisch gestiegen sind, schon kurz vor September 2015 und den bewusst offen gehaltenen Grenzen dieses Landes. Offensichtlich war dieser Umstand der steigenden Obdachlosigkeit der Politik und der Kanzlerin völlig egal. Das allerdings ist ein Zeichen maßloser und zynischer Arroganz der Macht, die sich hier in der Wohnungsbau- und  Sozialpolitik zeigt, weil sie nur noch den Fokus auf völlig Fremde gerichtet hat und leider noch immer richtet.

 

 

 

 

Nicht nur die Politik, Medien und anderen NGO’en, sondern auch die Kirchen haben hier völlig versagt und diese Problematik angesichts der immer größer werdenden Migrantenzahlen verdrängt. Ja, bei Migranten sind an Hilfe nur Beratungstätigkeiten zu leisten, die ja letztlich einfacher zu gestalten sind. Bei Obdachlosen sieht die Hilfe da schon anders aus. Sie müssen erst das Nötigste zum Leben erhalten. Fernstenliebe vor Nächstenliebe scheint größeres Imagepotential zu haben vor den Augen der Welt. Jeder einzelne Obdachlose ist jedoch nur noch enttäuscht von dieser Gesellschaft, die eben jeden einzelnen letztlich im Stich lässt. Jeder Obdachlose fühlt sich von der Gesellschaft verraten und verkauft, fühlt sich ausgeschlossen. Ja, und er ist es auch!

 

 

 

 

JESUS CHRISTUS forderte jedoch nicht Fernstenliebe, sondern Nächstenliebe und die kann am Obdachlosen am Sinnvollsten ausgelebt werden. Deutschlands reiche Kirche ist da gefragt. Mit Kaffee und Kuchen ist es bei dieser Problematik nicht mehr getan.

Gelebtes Christentum sieht wahrlich anders aus.

 

One Response to “Ganze Familien betroffen: Wenig Wohnungen, mehr Obdachlose!”

  1. Thomas Says:

    Sie werden dann so manches mal, als Familie, in eine Asylunterkunft gesteckt., wenn dort Plat ist.


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