Der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch ist es gelungen, mit einer Nachricht auf Twitter die Absage einer Veranstaltung von Fridays for future an der Freien Universität Berlin zu erreichen. Von Storch kündigte an, mitdiskutieren zu wollen. Es sollte um „Klimawandel & Gender“ gehen, und das versprach unterhaltsam zu werden: „Mich interessiert brennend, was Klimawandel mit Geschlechterverhältnissen zu tun hat und ob Frauen und Männer unterschiedlich von den Folgen betroffen sind“, teilte die 48-jährige Parlamentarierin mit.

Die Organisatoren forderten zunächst von der Universitätsleitung ein Hausverbot für von Storch. Nachdem dieses sogenannte „klare Zeichen gegen rechte Hetze“ vom Inhaber des Hausrechts nicht gesetzt wurde, kündigten sie handgreifliche Maßnahmen gegen die Bundestagsabgeordnete an. Die Universität sagte deshalb die Veranstaltung ab.