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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Saudi-Arabien übernimmt G20-Vorsitz 4. Dezember 2019

Filed under: Reportagen,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 12:12

Saudi-Arabien tritt die Nachfolge Japans an der Spitze der G20-Staaten an. Quelle: dpa

… und will sich um Frauenrechte kümmern!??!

Saudi-Arabien tritt die Nachfolge Japans an der Spitze der G20-Staaten an.

 

 

 

 

 

 

Die G20-Präsidentschaft des Wüstenstaats beginnt mit Kritik wegen der Menschenrechtslage und des Jemen-Kriegs. Saudi-Arabien kündigt überraschende Schwerpunkte an.

 

 

 

 

 

Die umstrittene G20-Präsidentschaft Saudi-Arabiens hat begonnen. Das Königreich löste am Sonntag Japan an der Spitze der Gruppe führender Wirtschaftsmächte ab, die zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung repräsentiert.

 Die saudische Präsidentschaft gilt wegen der Menschenrechtslage in dem autoritär geführten Wüstenstaat und der Beteiligung am Jemen-Krieg als höchst brisant.

Der nächste G20-Gipfel soll am 21. und 22. November 2020 in der saudischen Hauptstadt Riad stattfinden. Es ist das erste Gipfeltreffen der G20-Gruppe in der arabischen Welt. Gastgeber wird dann Kronprinz Mohammed bin Salman sein, der verdächtigt wird, in die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Generalkonsulat in Istanbul vor einem Jahr verwickelt zu sein. Bin Salman übernahm die Verantwortung für die Tat, bestritt aber, die Tötung angeordnet zu haben.

Im Jemen-Krieg führt das Königreich eine Allianz vorwiegend arabischer Staaten an, die im Jemen gegen die von Iran unterstüzten schiitischen Huthi-Rebellen kämpft. Der Krieg hat zu der größten humanitären Katastrophe weltweit geführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bin Salman, der faktische Herrscher des Königreichs, hatte die Ziele für den saudischen G20-Vorsitz schon beim vergangenen Gipfeltreffen im japanischen Osaka im Juni umrissen. In der Nacht zu Sonntag erklärte das Königreich, die Präsidentschaft werde unter dem Motto „Verwirklichen der Chancen des 21. Jahrhunderts für alle“ stehen. Ein Ziel sei, Verhältnisse zu schaffen, in denen insbesondere Frauen und Jugendliche leben, arbeiten und Erfolg haben könnten.

Im weltweiten Vergleich sind die Rechte für Frauen in wenigen Ländern so stark eingeschränkt wie in Saudi-Arabien.  Unter anderem gelten strenge Kleidervorschriften. Einige Regelungen wurden gelockert, Frauen brauchen für viele Entscheidungen des Lebens aber immer noch die Zustimmung eines männlichen Vormunds.

 

 

 

 

Mehrere Frauenrechtlerinnen wurden zudem inhaftiert. Frauen werden im saudischen G20-Programm als „unterversorgter“ Teil der Bevölkerung bezeichnet, denen der „gesellschaftliche Ausschluss“ drohe.

Zudem gehe es um den Schutz des Planeten und die gemeinsame Förderung von Klimaschutz und Umwelt. Riad wolle Maßnahmen vorantreiben, um etwa die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln zu sichern, und sich für Innovationen und technischen Fortschritt einsetzen.

 

 

 

 

 

 

Opposition kritisiert Menschenrechtslage

 Amnesty International forderte die anderen 19 Mitglieder der G20 dazu auf, während der saudischen Präsidentschaft die Menschenrechtslage dort klar anzusprechen. „Die Staats- und Regierungschefs der G20 dürfen die schreckliche Menschenrechtsbilanz nicht weiter wegen lukrativer Wirtschaftsbeziehungen ignorieren“, sagte der Amnesty-Regionaldirektor Heba Morayef.

Die Organisation Reporter Ohne Grenzen (ROG) sprach von „zynischer PR“. Nach einer neuen Welle von Festnahmen im November seien im Land derzeit mindestens 37 Medienschaffende wegen ihrer journalistischen Tätigkeit inhaftiert.

 

 

 

 

 

Teilnehmer des saudischen G20-Gipfels würden „Teil einer gigantischen Image-Kampagne für ein Regime, das Medienschaffende gnadenlos verfolgt und bis heute keine echten Konsequenzen aus dem monströsen Mord an dem Exil-Journalisten Jamal Khashoggi gezogen hat“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

Auch die Opposition in Deutschland erwartet von der Bundesregierung Druck auf Saudi-Arabien. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, nur bei einem Ende des Jemen-Kriegs am G20-Gipfel in Riad teilzunehmen. Gemeinsam mit den anderen EU-Staaten müsse sie der saudischen Führung klar machen: „Der grausame Krieg im Jemen muss enden. Ansonsten gibt es einen europäischen Boykott der G20-Präsidentschaft Saudi-Arabiens“, sagte Bartsch.

 

 

 

 

 

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour sprach sich gegen einen Boykott aus. Stattdessen sollte der Gipfel genutzt werden, um die Kritik an Saudi-Arabien offen vorzutragen. Das Problematischste am bisherigen Umgang des Westens mit Saudi-Arabien sei „die Leisetreterei und die Konsequenzlosigkeit gegenüber zahlreichen saudischen Verbrechen“, sagte Nouripour.

Die Bundesregierung erwartet von Saudi-Arabien während der Präsidentschaft vor allem Fortschritte bei einer Konfliktlösung im Jemen. Das hat Außenminister Heiko Maas (SPD) seinem saidischen Kollegen prinz Faisal bin Farhan bin Abdullah Al-Saud bei einem G20-Treffen im japanischen Nagoya vor einer Woche klar gemacht.

 

 

 

 

 

 

Auf die Frage, ob er an einem nächsten G20-Außenministertreffen in Saudi-Arabien teilnehmen werde, sagte Maas: „Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.“ Es gebe bisher noch gar keine Zeitplanung für die Präsidentschaft.

Der G20 gehören die Europäische Union und 19 führende Wirtschaftsnationen an. Das sind Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Beginnen wir mit open-doors-Deutschland – Länderprofile.

Dort ist folgendes zu lesen:

Frauen

 

 

 

In einem Land, in dem alle Bürger als Muslime gelten, sind Christinnen mit muslimischem Hintergrund besonders verwundbar. Wenn ihre Bekehrung bekannt wird, riskieren sie Gewalt, Hausarrest und Zwangsverheiratung. In der strikt islamischen Gesellschaft Saudi-Arabiens werden Frauen streng überwacht. Sie müssen den Ruf der Familie wahren – jedes unerwünschte Verhalten kann der Ehre ihrer Familie schaden, was als todeswürdige Sünde angesehen wird.

Das Verlassen des Islam ist eines der größten Verbrechen, die ein Muslim begehen kann. Das Rechtssystem Saudi-Arabiens basiert auf der Scharia; auf Apostasie (Abfall vom Islam) steht die Todesstrafe. Ist eine Christin muslimischer Herkunft verheiratet, riskiert sie die Scheidung und den Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder. Das bedeutet zudem den Verlust des sozialen Sicherheitsnetzes und von Schutz. In Anbetracht dessen ist es nicht verwunderlich, dass die meisten christlichen Konvertitinnen entweder heimliche Christinnen sind oder schließlich das Land zu ihrer eigenen Sicherheit verlassen.

 

 

 

 

Es ist bekannt, dass asiatische und afrikanische Arbeiterinnen häufig unter körperlichem und sexuellem Missbrauch vonseiten ihrer Arbeitgeber leiden. Christen und andere nichtmuslimische Arbeiter sind in dieser Hinsicht zusätzlich gefährdet. Unter ihnen sind Frauen noch stärker von Missbrauch bedroht. Dies hängt stark mit der untergeordneten Stellung der Frau in der saudischen Gesellschaft zusammen sowie mit dem ungeschützten Status von Frauen, die auf sich selbst gestellt sind (etwa, wenn sie außerhalb ihres Hauses arbeiten). Saudische Frauen dürfen nicht ohne Begleitung eines männlichen Verwandten ihr Zuhause verlassen.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist ein Hohn, eine Pervertie, dass gerade Saudi Arabien sich erdreistet, gerade die Gleichberechtigung bzw. Förderung von Frauen zum Thema werden zu lassen, egal bei welcher Organisation. Vom Arbeiten haben die Saudis auch noch nie etwas gehört. Arbeit wird übertragen auf Minderwertige, auf Christen oder auf Angehörige anderer ausländischer Ethnien. Saudis pflegen den Chef zu geben oder ruhen sich auf hochbezahlten Posten im Öffentlichen Dienst aus.

https://www.fr.de/politik/arbeitsmoral-keller-10963752.html

 

 

 

 

 

Der Bezugsartikel geht bereits auf diesen heuchlerischen Spagat bestens ein. Christen und Christinnen in Saudi Arabien haben letztlich keine Rechte. Und Religionsfreiheit ist wohl eher ein Fremdwort für die „Verteidiger des Islam“. Saudi Arabien ist im Grunde das schon durch Mohammed erreichte Endziel des IS, in dem Frauen sogar noch heute unter Vormundschaft des Mannes, egal ob Verwandter oder Ehemann gestellt werden.

Im Übrigen muss daran erinnert werden, dass dieses reiche Land keine nennenswerte Zahl von Flüchtlingen in seinem Reich aufgenommen hat, aber lieber in dem Aufnahmeland Deutschland lieber 200 Moscheen zu bauen gedachte.

http://www.pi-news.net/2015/09/saudi-arabien-will-keine-syrer-aber-bei-uns-200-moscheen-fuer-sie-bauen/

 

 

 

 

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber wir haben ja eine Regierung sowie eine EU, die grundsätzlich islamaffin denkt. In der Wirtschaft scheint alles möglich. Da unterwerfen sich Kapitalisten und Wirtschaftskapitäne nur allzugern Ideologen und religiösen Systemen, agieren sie auch noch so menschenrechtswidrigm Hauptsache dievielen Millionäre werden zu Milliardären. Genau diese Einstellung jedoch macht diese Wirtschaftsnationen mehr als unglaubwürdig und müssen als moralisch verkommen angesehen werden. Das Problem der Waffengeschäfte ist ebenfalls jenseits jeglicher ethischer Grundsätze zu kritisieren. Hauptsache der Dollar rollt.

 

 

 

 

 

Es ist eben nicht davon auszugehen, dass ein G-20-Gipfel die Menschenrechtssituation in Saudi Arabien anprangern wird und wenn, nur aus gesichtswahrenden taktischen Gründen ohne jede Konsequenz. Ein solches Land dürfte solange nicht den Vorsitz des G-20-Gipfels oder einer anderen UN-Organissation übernehmen, bis nicht Mindeststandards in Dingen der Menschenrechte eingeführt wurden. Dazu gehören auch gleiche Rechte für Mann und Frau und Angehörigen anderer Religionen. Aber Geld stinkt nicht. Auf diesem Wirtschaftsgipfel sind Menschenrechte eh nur lästiges Beiwerk: Hauptsache Geschäfte selbst mit radikalsten Unrechtsstaaten können getätigt werden.

 

 

 

 

Ein solches Land, welches neben seiner desolaten Menschenrechtslage darüberhinaus auch noch Krieg im Jemen führt, ist wohl das denkbar ungeeignetste Land, anderen Ländern irgendetwas über Frauenrechte bzw. Frauenförderung erzählen zu können.

Das ist in etwa so, als wenn ein Lagerfeuer dem Ozean Vorschriften machen könnte.

 

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