kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Es begab sich aber zu der Zeit … 4. Dezember 2019

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:49

Sehr persönliche, politische Gedanken zum 1.Advent

 

 

 

 

Es begab sich aber zu der Zeit, da Angela Merkel Bundeskanzlerin in Deutschland war, dass es notwendig wurde, ein kleines Weihnachtswunder zu schaffen

Es begab sich aber zu der Zeit, da Angela Merkel Bundeskanzlerin in Deutschland war, dass ein Gebot von ihr ausging, auf dass alle Welt in ihr Land eingeladen würde.

Und diese Einladung war die allererste und geschah, weil die Bundeskanzlerin „ein freundliches Gesicht zeigen“ wollte (ansonsten „ist das nicht mein Land“ (1) )

So ähnlich beginnt das wohl bekannteste Märchen der westlichen Welt – ganz passend zum heutigen 1. Dezember und 1. Advent möchte ich es zitieren, auch und gerade weil ich kein Christ mehr bin.

 

 

 

 

 

Gestern war ich mit meiner Tochter auf dem Heilbronner Weihnachtsmarkt. Da zeitgleich ein „late night shopping“ Event stattfand (von dem wir beide nichts ahnten), platzten die Zubringerstraßen sowie die Innenstadt aus allen Nähten.

Wir bummelten fröhlich zwischen den Ständen hindurch, kosteten und kauften leckeren Käse aus Südtirol als Mitbringsel für meinen Mann, niedliche Plätzchenausstecher, machten Selfies vorm großen Weihnachtsbaum auf dem Kiliansplatz – als ich im Weiterbummeln ein Obdachlosenlager aus Isomatten und Schlafsäcken entdeckte.

Da ich Obdachlosen immer 5 € gebe und etwas zu Essen und trinken besorge, zückte ich den Geldbeutel und sprach Tamara R.* an – optisch ein 14-15-jähriges Mädchen, das wie sonst vielleicht 2-3 Jahre alte Kleinkinder mit den Fingern an einer Käselaugenstange herumgrubbte, um Bröckchen in den Mund zu stecken. Chico*, ihr großer, wohlerzogener Wachhund scannte meine Tochter und mich genau, rückte beschützend näher an sie heran. Ich wies sie gerade angesichts der Temperaturen um den Nullpunkt auf das Aufnahmehaus (2) für Obdachlose in meiner (30 km entfernten) Heimatstadt hin, als ihr Freund dazustieß.

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zu Tamara, die große Konzentrationsschwächen aufwies, machte Steven M.* einen sehr aufgeweckten, patenten Eindruck. Klar, strukturiert. Von großer Sorge um seine schwangere Freundin bewegt, nahm er die Info über das Aufnahmehaus dankend entgegen, denn in den Obdachlosenunterkünften werden sie nach Männern und Frauen getrennt – und Tamara ist nach seiner Auskunft auf sich gestellt völlig orientierungs- und hilflos.

Dieser Eindruck bestätigte sich, als ein älterer Herr herantrat, um Tamara das alte Paar Handschuhe seiner Frau zu schenken (sie hatte sich gerade neue gekauft). Tamara musste von Steven wie ein Kleinkind darauf hingewiesen werden, das Geschenk entgegenzunehmen, anzuprobieren und sich zu bedanken. Das klappte bei dem jungen Mann, der kurze Zeit später zwei Crêpes mit Schokocreme brachte, deutlich besser.

 

 

 

 

 

Überhaupt war ich positiv überrascht, wie viele Leute eine Spende – sei es Geld oder Essen – für die beiden in der kurzen Zeit erübrigten. Da Steven M.s Handy gerade in einem Laden aufgeladen wurde (auch das ein praktizierter Akt der Nächstenliebe) suchte ich für ihn Adresse des Aufnahmehauses und die Rufnummer des betreuenden DRK-Kreisverbands heraus. 

Steven M. zeigte sich hochmotiviert. „Wenn ich sie nur gut und sicher untergebracht wüsste“, meinte er mit einem Kopfneigen auf Tamara. „Wenn ich nicht mehr den ganzen Tag auf sie aufpassen müsste, könnte ich jede Arbeit annehmen.“ Tamara lächelte – entblößte kariöse Stummel, die wohl erklären, weshalb sie nicht von der Laugenstange abbiss): „Ich bin im Kopf wie eine 13-Jährige“, sagte sie, fummelte eine Zigarette raus und zündete sie an. „Darüber habe ich sogar ein Attest vom Psychologen.“

 

 

 

 

 

Angesichts der Sorge in Stevens Blick, mit der er sie dabei ansah, schrieb ich ihm noch den Namen eines Facebook-Freundes auf, für dessen Projekt einer Wärmestube für Obdachlose in meiner Heimatstadt ich schon gespendet habe, ermutigte Steven, sich dort anzumelden und in Kontakt zu treten.

Beim Rest des Bummels durch Weihnachtsmarkt und Stadtgalerie fiel es mir schwer, Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Meine Gedanken fanden immer wieder zurück zu Steven, Tamara und ihrem ungeborenen Kind (keine Ahnung ob es von ihm ist oder von einem anderen?), die keinen Steinwurf weg von der evangelischen Kilianskirche auf nacktem Pflasterboden campieren.

 

 

 

 

 

Nicht einmal einen Platz im Stall weil sie sonst keinen Raum in der Herberge hatten, gibt es für diese moderne Version von Joseph aus Galiläa und Maria, seinem vertrauten Weibe, die schwanger war.

Dabei ist doch insbesondere die evangelische Kirche so höchst aktiv in Sachen „Nächstenliebe“, indem auf sie ein Großteil der 1521 bundesweiten Fälle (3) von Kirchenasyl (in 2018) entfallen, – wobei zugegebenermaßen dieses Thema laut einem Sprecher des Innenministeriums Baden-Württemberg im Land keine große Rolle spielt. „Das Instrument werde eher restriktiv gehandhabt.“ (4)

Kirchenasyl in Deutschland nimmt nicht nur für den Präsidenten des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts „immer bizarrere Formen“ an, „wenn die evangelische Kirche einen Flüchtling vor der Überstellung an die französische Justiz schütze“, weil „dem Asylbewerber in Frankreich „Unheil“ drohe“. (5)

 

 

 

 

 

Sondern auch für mich, wenn die Kirche sich derart blind gegenüber den wirklichen Nächsten zeigt, indem sie sich lieber um muckibudengestählte Goldkettchen- und Markenmode tragende Über-Übernächste kümmert. Uns kamen sowohl auf dem Weihnachtsmarkt als auch im Shoppingcenter unzählige Gruppen solcher „alleinreisender junger Männer“ (5) mit sichtbarer afrikanischer, arabischer oder vorderasiatischer Herkunft entgegen, die allesamt einen besser genährten, gekleideten und fitteren Eindruck erweckten als Tamara oder selbst Steven.

Aber nicht nur die Kirche, sondern auch unsere Bundes- und Landesregierungen unter Beteiligung der Partei mit dem „C“ im Namen.

Um im „Ländle“ zu bleiben: In den Flüchtlingsunterkünften der Landeshauptstadt Stuttgart sind derzeit insgesamt ca. 6.100 Menschen wohnhaft. Jeden Monat bekommen die dort Untergebrachten 25 Kinder. (7)

Klingt nach nicht viel? Nun, die durchschnittliche Geburtenziffer in Deutschland (inkl. Migrationshintergrund) liegt bei etwa 9,6. „In diesen Unterkünften liegt die Geburtenziffer bei über 49.“ (8)

 

 

 

 

 

Kein Ausreißer. Man muss sich nicht einmal hin und wieder in Asylheimen aufhalten, es genügt, wenn man sehenden Auges insbesondere in Drogeriemärkten einkauft: Überdurchschnittlich viele junge Asylantragsstellerinnen haben einen Babybauch und/oder schieben einen (nagelneuen) Kinderwagen vor sich her.

Das sagen auch die offiziellen Zahlen: Laut Bundesinnenministerium wurde jeder fünfte (21 Prozent) Asylerstantrag (15.586 von 72.953) im ersten Halbjahr 2019 für ein in Deutschland geborenes Kind von unter einem Jahr gestellt (9).

Die Neugeborenen fungieren hierbei als Ankerkind: Es gestaltet sich schwierig bis unmöglich, eine Geburtsurkunde für ein in Deutschland geborenes Kind zu erhalten und dessen Staatsangehörigkeit zu klären, wenn seine Eltern keine Papiere vorlegen. Und ohne die erforderlichen Dokumente und wegen des grundgesetzlich garantierten Schutzes der Familie können diese Familien dann nicht ins Herkunftsland (Welches auch? So ohne Papiere?) abgeschoben werden.

 

 

 

 

 

Weder Eltern noch in Deutschland geborenem Kind wird das Aufenthaltsrecht erteilt, sie bleiben (teilweise jahrelang) im Status der Duldung (10) – erhalten aber Sozialleistungen. Zunächst nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), nach 15 Monaten Aufenthalt Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII in Höhe des Arbeitslosengeldes II.

Mit einer Duldung kann man an kostenlosen Kursen zum Erwerb von Grundkenntnissen der deutschen Sprache, gefördert vom Land Baden-Württemberg, teilnehmen – und sogar studieren! Ab dem 16. Monat des Aufenthalts kann der Geduldete hierbei einen Antrag auf BAföG stellen (11).

Und über die zahlreichen Hilfsangebote für schwangere „sans papiers“ ohne Krankenversicherung berichtet die Deutsche Welle in einem hochemotionalen Beitrag, schildert voll Verständnis die psychischen Probleme, bestehende gesundheitliche Probleme und versorgt die Geflüchteten, die es schwer haben, sich gesund, mit viel Gemüse und Obst zu ernähren („Das kann man nicht verlangen.“), mit Nahrungsergänzungsmitteln. (12)

 

 

 

 

 

 

Was aber ist mit Tamara und Steven?

 

Im Schatten des kunstvollen Renaissance-Kirchturms der Kilianskirche sind die beiden durch die Maschen des sozialen Netzes gefallen, bei dem sich der Eindruck aufdrängt, dass es zunehmend eben nicht mehr für unsere Nächsten da ist – laut Merkel, „Menschen, die schon länger hier leben“ wie Steven und Tamara – sondern für das „freundliche Gesicht Zeigen“ gegenüber jenen, „die neu hinzugekommen sind“.

 

 

 

 

 

 

Was soll ich Tamara und Steven raten, wie kann ich ihnen helfen?

Ich habe mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen, auf der Suche nach Ideen:

  • Schwangerschaftskonfliktberatung?

  • die beiden packen und in den Sonntagsgottesdiens der Kilianskirche schleifen?

  • Steven raten, dass er in einem der unzähligen „halal“-Shops in der Sülmerstraße einen „Instant-Hidjab“ für Tamara kauft, ihr aufsetzt und mit ihr in der nächsten Polizeidienststelle das moderne  „Sesam öffne dich“ namens „Asyl“ sagt?

  • ein Tinyhouse für sie bauen?

  • wenigstens einen gebrauchten Wohnwagen organisieren?

  • doch wo aufstellen?

 

 

 

 

All diese Gedanken haben mir die Nachtruhe geraubt, mich veranlasst, diesen Essay zu schreiben.

Eine (werdende) Familie wie in der Weihnachtsgeschichte ohne Obdach am ersten Advent – während gleichzeitig von den Abgaben jedes Nettosteuerzahlers in Deutschland sage und schreibe 16,49% in die (offiziellen) Flüchtlingskosten fließen. (13)

… das, sehr geehrte Frau Merkel, „ist nicht (mehr) mein Land“, in dem ich aufgewachsen bin. Nicht die Politik, nicht die Kirchen, nicht die Sozialverbände und nicht diejenigen, die eine Politik gegen die eigenen Leute auch noch wählen.

Aber die zahlreichen Menschen, die Tamara und Steven mit Essen, Kleidung, Geld, Strom fürs Handy helfen und geholfen haben: Ihr seid mein Land. Und auf euch bin ich stolz.

Jetzt müssen wir nur noch ein kleines Weihnachtswunder schaffen.

Wer eine Idee hat, unterstützen kann, im Ländle oder gar Raum Heilbronn wohnt:

Bitte kommentiert!

Es begab sich aber zu der Zeit …

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen“

 

 

 

 

Die sehr persönlichen Gedanken von der Blog-Betreiberin Frau Katharina Munz stellen eine berechtigte Provokation gegenüber den Menschen des Christentums dar. Ja, was ist Christentum? Diese selbst erlebte Geschichte zum Advent beschämt. Und das soll sie auch; das ist ihre Intention.

 

 

 

 

Wen beschämt sie?

– die Kirchen, die sich um den Fernsten kǘmmern, die im Grunde auch alleine klar kommen würden, wenn sie wollten, aber nicht um die Nächsten, vor allem leider nicht um die hilfsbedürftigen Nächsten auf dem Pflaster in Sichtnähe, die mit ihrem Leben überhaupt nicht klarkommen, aus welchen Gründen auch immer.

– die kirchlichen Hilfsorganisationen, die offensichtlich auch nur Dollarzeichen in den Augen stehen haben und sich zuständig fühlen, wenn ihre soziale Tätigkeit, die genau definiert ist,  mit staatlichen Geldern gefördert werden. Hier nehmen wir die ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer dieser Organisationen ausdrücklich von diesem Vorwurf aus, denn ohne die Ehrenamtlichen, würde das Bild dieser Hilfsorganisationen noch desolater erscheinen.

 

 

 

 

 

 

– die vielen Menschen, die an diesen Menschen, einer schwangeren wohl zurückgebliebenden jungen Frau und ihrem Freund tatenlos vorbeigehen. Wir freuen uns über die Menschen, die eben nicht vorbeigingen und diesen Menschen geholfen haben.

– die Politik, die sich zur Aufgabe gemacht hat, allen Fremden dieser Welt, sobald sie den Boden Deutschlands betreten und das Zauberwort „Asyl“ rufen, Vollversorgung zu bieten, aber bei Menschen, die Einheimische sind und auch an die Hand genommen werden müssen, weil sie sonst auf der Straße verderben, total versagt.

 

 

 

 

 

Beschämt sie auch das Christentum?

Nein, denn das Christentum ist die Religion, die Menschen, die völlig uneigennützig aus Liebe zu GOTT und den Menschen helfen, heilig spricht, weil JESUS den Menschen vorbildhaft für alle Christen geholfen hat. Viele große Heilige wie Franziskus, Elisabeth, Vinzenz  und viele andere,  haben aus tiefstem Glauben, aus innerster Überzeugung und aus Liebe zu JESUS ihr ganzes Leben in den Dienst des Nächsten gestellt.  Aber auch JESUS hat nicht allen Bedürftigen zu seiner Zeit geholfen.

Frau Munz hat recht, denn viele Christen handeln eben nicht christllich, wohl weil auch viele Christen eben nur Menschen sind, die JESUS leider oft nur pro forma dem Namen nach nachfolgen, aber eben den Sinn des christlichen Lebens, welches Glauben und Helfen einschließt und so dem Helfen aus dem Glauben an GOTT heraus nie richtig begriffen haben und die Nachfolge JESU nicht zur lebensechten Priorität in ihrem jeweiligen ganz individuellen Alltagsleben gewählt haben.

Es reicht eben nicht, Christ zu sein, wenn 1 x die Woche am Sonntag sich des Christseins durch den Kirchgang bewusst gemcht wird. Glaube und Liebe zu GOTT und den Menschen ist das Geheimnis des Christseins. Ja, es ist leicht zu schreiben, jedoch schwer zu tun.

 

 

 

 

 

JESU Nachfolge ist jedoch auch ein ernstzunehmendes Kriterium, um sich als Christ, um sich als Jünger CHRISTI begreifen und dann auch bezeichnen zu können. Wir wissen nicht, welche unchristlichen und sie enttäuschenden Ansprachen, Gebärden und Taten Frau Munz von Christen oder auch von christlichen Seelsorgern erlebt hat, um sich bewusst als Nichtchristin zu bezeichnen. Wir dürfen sie jedoch bitten, auf diejenigen zu schauen, die durch ihr christlich-soziales Handeln zu Vorbildern der Kirche erklärt wurden.

Das „normale“ Bodenpersonal CHRISTI ist eben auch nur schwach und unvollkommen. Sie besitzt gute Talente, Dinge zu tun, Problemstellungenzu benennen und die, die es angeht, zu beschämen und dadurch bei der Leserschaft einen inneren Zwiespalt herbeizuführen und sie dann zu zwingen, innerlich Stellung zu nehmen, sich zu entscheiden. Dafür gebührt ihr Dank.

 

 

 

Die treffende Gesellschaftskritik des Artikels sollten Christen aufgreifen und nicht nur zur Weihnachtszeit aktiv durch Spenden und Tun mithelfen und auch gute Worte für diejenigen, die in akuter Not sind und dies anderen mitteilen,  zu finden und ihnen durch Worte Trost zukommen zu lassen, auch wenn es aufmunternde und aufrichtende Worte an Leser und Leserinnen dieses Blogs wie in jedem Blog auch bedarf. Auch das ist Christsein: Empathie auch in der Entfernung und auch gegenüber denen, die nicht persönlich bekannt sind.   

 

4 Responses to “Es begab sich aber zu der Zeit …”

  1. Kayra Says:

    ich würde gern KOntakt aufnehmen zu Frau Munz. Wenn möglich, meine mailadresse weiterleiten.

  2. Brotkorb Says:

    Werte(r) Kayra:
    Versuchen Sie es doch einmal mit „Es begab sich zu der Zeit – Katharina Muenz“

  3. Sehr geehrte „Kayra“,

    Es verwundert mich sehr, dass Sie Ihre Fragen an mich hier stellen – und nicht im Kommentarbereich meines Artikels:
    „Wir wissen nicht, welche unchristlichen und sie enttäuschenden Ansprachen, Gebärden und Taten Frau Munz von Christen oder auch von christlichen Seelsorgern erlebt hat, um sich bewusst als Nichtchristin zu bezeichnen.“
    Wäre ich dem automatischen Hinweis auf den Pingback nicht gefolgt, hätte ich sie nie zu Gesicht bekommen.
    Meiner Ansicht nach kein guter Stil. Zudem hätten Sie die Antwort auf Ihre Frage gewiss selbst entdeckt, wenn Sie nicht nur meinen Essay geteilt, sondern ein bisschen auf meinem Blog gestöbert hätten.
    Völlig ins Leere läuft jedoch Ihr Hinweis: „Wir dürfen sie jedoch bitten, auf diejenigen zu schauen, die durch ihr christlich-soziales Handeln zu Vorbildern der Kirche erklärt wurden“, denn die Vorbilder für mich stecken noch in Pampers.
    Die Studie „Altruistic Helping in Human Infants and Young Chimpanzees“ von F. Warneken und M. Tomasello am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeigt nämlich, dass selbst Kleinkinder im Alter von 18 Monaten ohne besondere Erziehung zu spontanem altruistischem Verhalten willens und fähig sind.


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