kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nigerianische Mafia: Menschenhandel mitten in Deutschland 1. Dezember 2019

Filed under: Islamische Schandtaten,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 22:52

Jungen Nigerianerinnen wird in der Heimat ein Job in Europa angeboten.

 

 

 

 

 

Kaum angekommen, werden sie zur Prostitution gezwungen – in Deutschland mit steigender Tendenz. Polizei- und Justizbeamte klagen, dass Mittel zur Kriminalitätsbekämpfung auf internationaler Ebene nicht konsequent genutzt werden.

 

 

 

 

Nigerianische Mädchen aus prekären Verhältnissen fallen besonders häufig Menschenhändlern zum Opfer – Kontaktpersonen sind oft Frauen in der Heimat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vulkanstraße in Duisburg. Hier und in der Umgebung erstreckt sich eines der größten Rotlichtviertel in Deutschland mit etlichen Bordellen. Hier und in den Rotlichtvierteln anderer deutscher Städte landen immer mehr Frauen aus Nigeria. Die meisten von ihnen wurden von nigerianischen Menschenhändlern eingeschleust, sagt Barbara Wellner von Solwodi, einer Organisation, die Opfern von Menschenhandel und Zwangsprostitution hilft.

„Die typische Geschichte einer jungen Nigerianerin ist eigentlich, dass das ein Mädchen oder eine junge Frau ist, in der Regel wirklich aus prekären Verhältnissen. Die häufig kaum die Schule besuchen konnten, ganz früh bei ihren Eltern mit auf einer kleinen Farm oder auf einem Marktstand arbeiten mussten, häufig Mädchen, die nur einen Elternteil oder keine Eltern mehr haben.“

 

 

 

 

 

So erging es auch Anna, die nicht erkannt werden will. Sie wohnte mit Mutter und Geschwistern in Nigeria im Haus der Großmutter, konnte die Schule nur vier Jahre lang besuchen und musste dann auf dem Feld arbeiten.

„Als ich 16 Jahre alt war, entschied die Familie, dass ich beschnitten werden sollte. Ich wollte das nicht, hatte Angst und weigerte mich. Meine Mutter schlug mich, weil ich der Tradition nicht folgen wollte. Ich sah keine andere Möglichkeit, der Beschneidung zu entgehen, als wegzulaufen. Ich hatte kein Zuhause mehr, lief auf der Straße herum und suchte Hilfe.“

 

 

 

 

 

Weit verzweigtes Netz mit vielen Stationen

 

Genau solche Mädchen haben nigerianische Menschenhändler im Visier. Eines der lukrativsten Geschäftsmodelle der Organisierten Kriminalität.

Die Kontaktpersonen sind häufig Frauen, oft sogar Verwandte, erzählt Barbara Wellner. In der Regel arbeiten sie im Auftrag anderer Nigerianerinnen, die das Geschäft im Zielland kontrollieren.

„Das sind die Madames. Das Netz der Personen, die mit diesem Menschenhandel zu tun haben, also mit dem Weg von dem ersten Ansprechenden in Nigeria, bis das Mädchen hier vielleicht im dritten Bordell hier in Oberhausen irgendwo arbeitet, das ist wirklich ein weit verzweigtes Netz mit ganz vielen Stationen, aber im Zentrum stehen tatsächlich die sogenannten Madames – weibliche Zuhälterinnen.“

 

 

 

 

 

 

Endstation Prostitution – Junge Migrantinnen in Italien

 

 

 

 

Sie fliehen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung und träumen von einem besseren Leben für sich und ihre Familie: junge Migrantinnen, vorwiegend aus Libyen und Nigeria. Doch kaum in Europa angekommen, gibt es für viele der jungen Frauen nur eine Bestimmung: die Hölle der Prostitution.

Schon in Nigeria wird den jungen Frauen klar gemacht, dass ihre Reise viel Geld kosten wird, dass sie später zurückzahlen müssen – was aber kein Problem sei, denn sie würden ja einen guten Job haben. Um der Abmachung, das Geld zurückzuzahlen mehr Nachdruck zu verleihen, werden die Frauen mit einem Juju-Zauber belegt.

 

 

 

 

„Das ist für unsere Vorstellung wirklich ein martialisches Ritual. Juju ist so etwas, was wir hier manchmal von früher unter dem Begriff Voodoo kennen. Ein Priester nimmt an einem besonderen Ort dem Mädchen einen Schwur ab, in Verbindung mit Ritualen wie dem Schlachten von Tieren, Trinken von Tierblut, Trinken von anderen merkwürdigen Flüssigkeiten, Essen von rohen Eingeweiden von Tieren.“

Den Frauen wird gedroht, dass sie oder ihre Verwandten sterben oder krank werden oder etwas anderes Schlimmes passiert, wenn sie ihre Schulden nicht begleichen oder irgendetwas von den Abmachungen verraten würden.

 

 

 

 

 

 

Zahl der Opfer in Deutschland steigt

 

Im Januar fällte das Duisburger Landgericht mehrere Urteile wegen Menschenhandel und Zwangsprostitution, bei denen es um Nigerianerinnen ging. Eine Frau, eine der nigerianischen Madames, wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die deutschen Behörden sind wachsamer geworden. So warnte der BND laut eines Spiegel-Berichts in einem inoffiziellen Papier Anfang des Jahres vor einem Anwachsen der Zitat: „äußerst brutal agierenden nigerianischen Strukturen der Organisierten Kriminalität.“

Und im kürzlich veröffentlichten „Bundeslagebild „Menschenhandel und Ausbeutung“ 2018“ des Bundeskriminalamtes heißt es:

„Die Anzahl festgestellter Opfer mit nigerianischer Staatsangehörigkeit stieg im Jahr 2018 auf 61 Personen deutlich an […], womit sich der bereits im Vorjahr festgestellte (ansteigende) Trend fortsetzte.“

Auch die Zahl der nigerianischen Tatverdächtigen stieg nach BKA-Angaben im Vergleich zum Jahr 2017 an und zwar um 41,4 Prozent.

Auf internationaler Ebene beteiligt sich Deutschland seit dem Jahr 2012 am EU-Projekt „ETUTU“. Die EU-Staaten ergreifen dabei in Abstimmung mit Nigeria Maßnahmen gegen international agierende nigerianische Täternetzwerke im Bereich Menschenhandel.

 

 

 

 

 

 

Martyrium beginnt meist in Italien

 

Wie wichtig ein länderübergreifender Blick ist, zeigt das Beispiel Italien. Hier betreten die meisten Nigerianerinnen das erste Mal europäischen Boden.

Prostitution in Italien – Katholiken für Bordelle

 

 

 

 

 

In Italien sind Bordelle verboten. Vielen Prostituierten bleibt nur der Straßenstrich, wo sie Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind. Die Situation hat dramatische Ausmaße angenommen. Jetzt fordern nicht nur politische Parteien eine Gesetzesreform, sondern auch Teile der katholischen Kirche.

In der sizilianischen Hafenstadt Catania hat sich eine Gruppe junger Nigerianerinnen in der Großküche von Casa Agata versammelt. Konzentriert bearbeiten sie riesige Mengen Nudelteig, um hieraus Spaghetti, Tagliatelle und Ravioli zu formen.

 

 

 

 

Helen Okoro ist vor mehr als zwanzig Jahren nach Italien gekommen. Genau wie die jungen Frauen, die hier als Köchinnen ausgebildet werden, ist auch sie damals in die Hände von Menschenhändlern geraten. Doch der Nigerianerin gelang die Flucht in ein katholisches Frauenhaus. Heute arbeitet Helen Okoro als Beraterin in der Einrichtung. Sie hat hautnah miterlebt, wie sich der Menschenhandel in den letzten Jahren verändert hat. Inzwischen bitten so viele Frauen hier um Hilfe, dass die Mitarbeiterinnen den Andrang kaum bewältigen können.

 

 

 

„Früher bin ich um vier Uhr nachmittags nach Hause gegangen. Aber seit einiger Zeit – seit etwa 2015 inzwischen – schaue ich gar nicht mehr auf meine Uhr. Manchmal schlafe ich hier, wenn es die Situation erfordert.“

Weit mehr als 20.000 nigerianische Frauen – viele von ihnen minderjährig – sind in den vergangenen drei Jahren über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Die Vereinten Nationen schätzen, dass rund 80 Prozent von ihnen Opfer von Menschenhändlern sind oder sich in akuter Gefahr befinden, zu Opfern zu werden.

 

 

 

 

 

Kaum Chancen auf erfolgreiches Asylverfahren

 

Konkret bedeutet dass, sie werden sexuell ausgebeutet oder müssen sich zwangsprostituieren. Und auch die 20 Prozent, die nicht in die Fänge von Menschenhändlern geraten und es nach Europa schaffen, haben kaum Chancen auf ein erfolgreiches Asylverfahren. Die Anerkennungsquoten für die Herkunftsländer in Afrika liegen nach der aktuellen Statistik von Pro Asyl fast ausschließlich im einstelligen Bereich.

Für wirklich besorgniserregend hält Helen Okoro, wie viel brutaler das Geschäft geworden ist.

„Manchmal bekomme ich selbst Angst. Sehen Sie das, den hohen Zaun dort vor dem Fenster? Früher brauchten wir hier keine Zäune.“

 

 

 

 

55.000 Euro, so die Schätzung von Fachleuten, erwirtschaftet eine Zwangsprostituierte pro Jahr – und immer mehr kriminelle Gruppen wollen an dem Geschäft mitverdienen. Bis vor einigen Jahren waren die Netzwerke der Madames eher kleine, relativ lose Verbindungen. Oft kamen alle Beteiligten aus dem weiteren Familienumfeld. Inzwischen, so Helen, hätten sich professionellere – und deutlich skrupellosere – kriminelle Netzwerke gebildet. Diese schreckten auch nicht vor Gewalt in der nigerianischen Heimat der Frauen zurück.

„Sie sind gut organisiert, und manche Hintermänner haben viel Geld. Sie haben ihre Leute, die zu den Familien der Frauen nach Hause gehen und sie verprügeln. Es kommt auch oft vor, dass sie die Häuser der Familien abbrennen.“

 

 

 

 

 

Behörden erkennen mafiöse Strukturen nicht

 

So entsteht eine Mauer des Schweigens. Ein Problem, das auch Dario de Luca kennt. Er arbeitet als  Investigativjournalist  für die sizilianische Zeitung ‚MeridioNews‘ und hat sich über die Grenzen der Insel hinweg in internationalen Rechercheprojekten zur Organisierten Kriminalität einen Namen gemacht, zum Beispiel für das Organized Crime and Corruption Reporting Project, ein Netzwerk aus Journalisten unterschiedlicher Länder. Vor ihm liegen Hunderte Seiten Ermittlungsakten der sizilianischen Staatsanwaltschaft.

Sie zeigen Fotos von mehreren observierten Nigerianern, die sich zu einem Treffen in der Kleinstadt Caltanissetta im Hinterland Siziliens versammeln. Es sei bemerkenswert, so der Journalist, wie sehr die Bilder an klassische Versammlungen der sizilianischen Mafia, der Cosa Nostra, erinnerte. Und ähnlich wie bei den nigerianischen Gruppen von heute habe vor 30, 40 Jahren auch noch niemand die Strukturen der einheimischen Mafia verstanden.

 

 

 

 

 

„Es wurde damals eher von einzelnen ‚Kriminellen Gruppen‘ gesprochen. In Wahrheit waren diese Gruppen bereits damals bestens organisiert. Es brauchte aber viele Morde und andere Taten, bis die Strafverfolger und die Öffentlichkeit erkannten, dass wir es mit hervorragend vernetzten Kriminellen zu tun haben.“

Deshalb sprechen aus Sizilien einige von der „Neuen Mafia“ oder auch von der „Mafia Nigeriana“. Momentan existiert nach den Recherchen von Dario de Luca eine Art Waffenstillstand zwischen den kriminellen Organisationen, der auf zwei Prinzipien beruht: Menschenhandel ist traditionell etwas, bei dem sich die Cosa Nostra ungern selbst die Finger schmutzig macht. Bei anderen kriminellen Aktivitäten kennen die Nigerianer genau ihre Grenzen.

„Es gibt da offensichtlich eine Form von friedlicher Koexistenz. Die Nigerianische Mafia hat sich in populären Migranten-Bezirken wie Ballarò und San Berillo ausgebreitet, oft zusammen mit gambischen Dealern. Die sizilianische Mafia hingegen beherrscht weiterhin das Geschäft in ihren traditionellen Bezirken. Es gab meines Wissens bisher nie einen wirklichen Konflikt.“

 

 

 

 

 

Brutale, transnationale Verbrechernetze

 

Eine kriminelle Organisation, bei der nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer aus dem Ausland kommen und am Rande der Gesellschaft leben. Dies sei der Grund, warum die italienischen Behörden bisher kaum Anstrengungen gezeigt hätten, die Strukturen der „Neuen Mafia“ zu durchdringen.

Diesen Vorwurf will Staatsanwältin Lina Trovato nicht auf sich sitzen lassen. Man beobachte das Phänomen der Organisierten Kriminalität aus Nigeria schon sehr lange, so Trovato. Es existiere auch nicht erst seit ein paar Jahren, seitdem sich tausende Flüchtlinge aus Afrika auf den Weg nach Europa machen. Auch den Begriff „Neue Mafia“ mag die Staatsanwältin nicht. Der berühmte italienische Mafia-Paragraph 416 sei bei nigerianischen Gruppen als eine „nicht lokale“ Mafia bereits zum Einsatz gekommen – zum ersten Mal in der Geschichte Italiens: 2010 bei einem Prozess in Turin und 2017 bei einem Verfahren in Palermo.

Allerdings sei die sogenannte „Neue Mafia“ aus Nigeria keine Einheit, sondern setze sich vielmehr aus einer Vielzahl einzelner Geheimbünde und krimineller Gangs zusammen, etwa der Schwarzen Axt, den Wikingern und der Supreme Eiye Bruderschaft, wie sie sich nennen.

 

 

 

„Eine Mafia muss die volle Kontrolle über einen Ort haben, so dass jeder an diesem Ort Angst hat und das tut, was der Vertreter der Mafia vorgibt. Man kann diese Kategorie nur schwer auf die geheimen Gangs aus Nigeria übertragen. Sie haben nicht die Kontrolle über einen bestimmten Ort – aber sie haben immerhin die Kontrolle über eine bestimmte Community, eine ethnische Gemeinschaft. Deshalb müssen wir das Gesetz hier anders auslegen. Das Ziel ist jedoch letztlich das gleiche: Wir müssen herausfinden, ob Menschen Angst haben und sich auf eine bestimmte Art verhalten, weil sie unterdrückt werden.“

 

 

 

 

Man habe es mit brutalen, transnationalen Verbrechernetzen zu tun, so Trovato. Und obwohl es geeignete Rahmenbedingungen für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit gebe, sei dies in der alltäglichen Ermittlungsarbeit noch immer ausbaufähig.

Recherche im Rotlicht-Milieu – „Das hat die Prostituierte völlig aus der Routine gebracht“ 

Die Autorin Nora Bossong hat für ihr neues Buch „Rotlicht“ in Sexkinos, Bordellen und Swingerclubs recherchiert. Die „mechanische Form von Sexualleben“, die ihr dort begegnet sei, richte sich vor allem an Männer. Als Frau habe sie die Menschen im Rotlicht-Milieu irritiert.

 

 

 

 

 

Wichtige Aufklärungsarbeit in Lagos

 

Die Nigerianische Behörde zur Verhinderung von Menschenhandel, NAPTIP, hat ihren Sitz mitten in einem belebten Geschäftsviertel von Lagos. Auch hier, in der westafrikanischen Megacity mehr als 4.000 Kilometer südlich von Sizilien, beobachtet man die zunehmende Brutalität der Menschenhändler-Gangs mit Sorge.

Daniel Atokolo, der Regionalchef der Behörde, sieht darin einen paradoxen Effekt des bisherigen Erfolgs im Kampf gegen sexuelle Ausbeutung. In den letzten Jahren habe man viel Aufklärungsarbeit geleistet. Sogar der sogenannte Oba von Benin, das traditionelle Oberhaupt der Region, aus der mehr als drei Viertel der betroffenen Frauen kommen, gehe inzwischen gegen den Missbrauch des Juju-Glaubens für den Zweck des Menschenhandels vor.

Er habe alle Juju-Schwüre, die zum Ziel der sexuellen Ausbeutung ausgesprochen werden, für wirkungslos erklärt. Das nehme den Madames ein wichtiges Mittel der psychologischen Kontrolle über ihre Opfer. Und in diese Lücke drängen nun verstärkt die Geheimbünde ein, die in Europa neuerdings als Nigerianische Mafia bezeichnet würden.

 

 

 

 

 

„Diesen Jungs geht es nicht mehr um psychologische Konditionierung mit irgendwelchen Schwüren. Das ist nur noch blanker Terror. Es gibt also einen klaren Zusammenhang zwischen der Rücknahme der Juju-Schwüre und dem verstärktem Auftreten dieser Gangs, die die Opfer zu absolutem Gehorsam zwingen.“

Es sei nicht nur so, dass Mitglieder der kriminellen Vereinigungen den Madames ihre brutalen Dienste anböten. Sie übernähmen teilweise gleich das ganze Geschäft. Während früher trotz aller Grausamkeit ein paar Regeln galten, wie die Möglichkeit der Frauen, nach dem Abzahlen ihrer Schulden selbst zur Madame aufzusteigen, ginge es jetzt nur noch um endlose Ausbeutung.

 

 

 

 

 

Politiker und Geschäftsleute als Teil krimineller Netzwerke

 

Mehr als 50 verschiedene Geheimbünde gibt es inzwischen in Nigeria. Zu ihren Mitgliedern sollen selbst einflussreiche Politiker und Geschäftsleute zählen. Über ihre internen Strukturen ist wenig bekannt. Nur, dass die Ursprünge einiger dieser Gruppen bis in die Zeit der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen der 50er und 60er-Jahre zurückgehen, als sich geheime, politisch aktive Studentenverbindungen an vielen Universitäten des Landes gründeten. Doch im politischen Chaos Nigerias wurden wichtige Posten in der strengen Hierarchie der geheimen Gruppierungen schnell von kriminellen Elementen unterwandert. Gleichzeitig wurden für niedere Positionen immer mehr junge, gewaltbereite Männer von der Straße rekrutiert.

 

 

 

 

John Omoruan sitzt entspannt in der Lobby eines gehobenen Businesshotels in Lagos. Der Aussteiger hat sich trotz aller Gefahren entschieden, über das Innenleben der Geheimbünde zu sprechen. Die einzige Bedingung für das Interview: Keine Namen von Personen. Omoruan war viele Jahre lang ein hochrangiges Mitglied einer der berüchtigtsten Geheimorganisationen: der Schwarzen Axt.

Für ihn begann das Abdriften der Gruppe in die Organisierte Kriminalität bereits, als Ende der 80er-Jahre einige reiche Nigerianer den Schmuggel von Marihuana nach Europa für sich entdeckten. Sie unterwanderten die Schwarze Axt, weil sie hier genau die richtige Strukturen für ihre kriminellen Geschäfte fanden: Eine klare hierarchische Ordnung und absolute Geheimhaltung. Seitdem seien die Organisationen immer skrupelloser geworden – an ihrem Prinzip habe sich aber nicht viel verändert.

„Du musst dich anpassen. Heute machen wir eben das Geld mit jungen Mädchen und Kokain. Die nötigen Strukturen sind ja da. Folge den Anweisungen. Das ist oberstes Gesetz.“

 

 

 

 

 

„Europa ist hungrig nach verbotenen Dingen“

 

Omoruan gibt sich als Geläuterter – er bereue viele seiner Taten. Trotzdem sieht er beim Thema Menschenhandel einen erheblichen Teil der Schuld bei den Europäern. Sie seien es doch, die immer preiswertere und immer jüngere Mädchen wollten.

„Am Ende geht es doch nur ums Geld. Europa ist hungrig. Hungrig nach verbotenen Dingen. Drogen, minderjährige Mädchen, alles Verbotene. Und Nigeria hat eben das passende Angebot dafür. Solange ihre Waren gefragt sind, werden die Schwarze Axt und all die anderen Geheimgruppen weiter Erfolg haben und viel Geld machen.“

 

 

 

 

Das sieht auch der deutsche Autor Sandro Mattioni so, der sich seit Jahren mit dem Thema Mafia beschäftigt und Vorsitzender des Vereins „Mafia? Nein danke!“ ist. Solange es eben auch in Deutschland Nachfrage gebe nach Drogen und Prostituierten, von denen die Freier oft wüssten, dass es Zwangsprostituierte seien, habe Organisierte Kriminalität schlicht einen Markt. Auch er registriert, dass die nigerianische Mafia in Deutschland in den letzten Jahren gewachsen ist.

Im Vergleich zu anderen Gruppen der Organisierten Kriminalität sei sie aber noch nicht so stark wie etwa die russische-eurasische Organisierte Kriminalität oder auch die klassischen italienischen Mafia-Organisationen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sei es für Politik und Sicherheitsbehörden wichtig, entschlossen zu handeln, meint Mattioni.

„Unser Staat ist leider sehr nachlässig im Umgang mit Organisierter Kriminalität. Wir haben wesentliche Gesetzeslücken, die, vor allem was Geldwäsche anbelangt, sehr gefährlich sind.“

 

 

 

 

 

Lücken in der deutschen OK-Bekämpfung

 

Das sind Graubereiche, die Staaten wie Deutschland attraktiv machen für die Organisierte Kriminalität, auch die aus Nigeria. Zwar gibt es immer wieder punktuelle Erfolge. So wurde bereits 2016 ein hochrangiges Mitglied einer nigerianischen Mafia in Nordrhein-Westfalen verhaftet. Mit Hilfe spanischer Ermittler konnte der Gruppierung nachgewiesen werden, im großen Stil Landsleute nach Deutschland eingeschleust zu haben – mit gefälschten Ausweisen und mit mehr als 4.000 Bahntickets, die sie mit gestohlenen Kreditkartendaten besorgt hatten.

Trotzdem werden die vorhandenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene noch nicht konsequent genutzt. Es gebe zwar die EU-Agenturen Europol und Eurojust und zahlreiche bilaterale Abkommen zur Kriminalitätsbekämpfung – unter anderem auch mit Nigeria. Oft, so klagen Beamten in Polizei und Justiz hinter vorgehaltener Hand, scheitere es bereits an vermeintlichen Banalitäten wie mangelnden Sprachkenntnissen von Mitarbeitern oder fehlenden Budgets für Dienstreisen.

 

 

 

 

 

„Wenn ein Staat auf breiter Ebene gegen Organisierte Kriminalität vorgeht, dann ist dieser Staat für solche Gruppen nicht attraktiv. Und da gibt es unterschiedliche Ebenen, auf denen man Organisierte Kriminalität bekämpfen kann. Und idealerweise bekämpft man sie auf allen Ebenen – von relativ dumpfer Organisierter Kriminalität, von Leuten, die Geld mit Prostitution und Straßen-Drogenhandel machen, bis zu hoch komplex organisierter Wirtschaftskriminalität, die durchaus auch mit Mafia zu tun haben kann. Und letztlich brauchen wir Konzepte, die zum einen alles, was in diesem Bereich passiert, überhaupt erst mal in den Blick nehmen und dann auch entsprechend bekämpfen.“

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Ein Schlachtfeld der Menschen- und Frauenrechtsverletzungen in Europa und anderen EU-Ländern.

Es stimmt leider, dass die Nachfrage nach Mädchen und Frauen aus Schwarzafrika offensichtlich ein Markt ist. Die Freier interessiert es nicht, ob die Mädchen zu ihrer „Arbeit“ gezwungen wurden oder nicht. Diese Herzenskälte macht sie im Grunde nicht besser als diejenigen, die an den Mädchen verdienen. Moralisch verwerflich sind beide Ebenen.

Warum sollte dieser Staat mit seinen offenen Grenzen mit dieser mafiösen Art des Menschenhandels und der Zwangsprostitution fertigwerden, wenn es es nicht einmal schafft kriminelle Familienclans von diesem Lande fernzuhalten.

 

 

 

 

 

 

Wo liegt die Schuld?

1. Nigeria

Zunächst einmal im eigenen Land, ein Land, welches zerfressen ist von Korruption und Bestechlichkeit, hat im Norden mit Menschenrechtsverletzungen islamischer Kräfte zu kämpfen, im Süden jedoch mit Menschen- und Drogenhandel. Im islamischen Bereich werden christliche Mädchen entführt, im Norden islamische zwangsverheiratet und führen eine Zwangsehe, die letztlich die Zwangskonvertierung zum Islam und die Prostitution strategisch islamisch zum Vorteil für den Islam ausnutzt. 

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/nigeria

 

 

 

 

 

Im Süden werden durch Schleuser nach bewährter Manier Mädchen aus armen  Familien auf die Prostitutionsreise nach Europa geschickt mit den üblichen heuchlerischen und Lügenversprechen, dort Arbeit zu finden, um dann die Schleuserschulden abarbeiten zu können.

Denn wo liegt das im Artikel erwähnte Benin?

Natürlich im Süden des Landes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Benin-Stadt

 

 

 

 

Offensichtlich sind immer Christenmädchen und -frauen oder andere Mädchen und Frauen animistischer Religionen die Leidtragenden. Dass muslimsche Mädchen in Europa in der Zwangsprostitution landen, ist wohl kaum anzunehmen. Allerdings sollte da auch einmal nachgeforscht werden, welche religiösen Gruppen von Mädchen und Frauen in der menschenverachtenden Zwangsprostitution landen. Und interessant zu wissen wäre auch, wie die Zuhälter und die anderen Verbrecher in diesem Bereich kulturell konditioniert wurden.

 

 

 

 

2. Europa und dessen Regierungen, insbesondere diese Bundesregierung

Weil Europa so lasche Prostitutionsgesetze und offene Grenzen hat, können sich die Mafiaverbrecherorganisationen wie die „Schwarze Axt“ weitgehend ungehindert dort ausbreiten. Die Prostitutierten treffen auf eine moralische Einstellung in Europa, die Prostitution wie eine „normale“ Arbeit ansieht und aus diesen Gründen dann auch die Zwangsprostitution zwar verboten ist, aber letztlich auch nicht effektiv verfolgt werden kann. Die moralische Verkommenheit Europas, insbesondere was die Verfügbarkeit der Frau anlangt, ist schreckenerregend.

Prostitutionsgesetz als versicherungspflichtige Tätigkeit hat den Boden für Zwangsprostitution bereitet. Dass dies ein gefundenes Fressen für Illegale war, hätte die Regierung bei Erlass dieses Gesetzes wissen müssen. Die grenzenlosen Grenzöffnungen haben die Situation der Zwangsprostituierten nur verschlechtert.

Aber was interessiert dies die Bundesregierung?

Die ist nur an Steuereinannahmen interessiert.

 

 

 

 

 

 

Deutschland, das Bordell Europas, nicht gerade eine gute Charakteriierung, aber leider eine reale.

 

 

 

 

3. Schleuser, Mafia und Zuhälter

Wenn Länder wie Deutschland die liberalste Prostitutionsgesetzgebung auf den Weg bringt, lockt dies auch die menschenverachtenden Schattenseiten des horizontalen Gewerbes an und da ist es dann nur ein kleiner Schritt in die Illegalität. Die Leidtragenden sind wie immer die Schwächsten, nämlich die Zwangsprostitutierten, die dann den Erlös ihren verbrecherischen Zuhältern oder Schleusern abführen müssen, während sie selbst durch Passentzug und anderen Abhängigkeiten, nicht selten durch bewusst eingefädelte Drogenabhängigkeit gefügig gehalten werden.

 

 

 

 

 

 

4. Die Prostitutierten der „Freiwilligkeit“ selbst.

Und damit sind nicht die Zwangsprostitutierten gemeint. Diese Prostitutierten und die Club-Chefs, die immer wieder betonen, dass freiwillig gearbeitet wird, bereiten genauso den Boden für dieses Gewerbe und ziehen damit die Mädchen und Frauen in eine Zwangseinbahnstraße, aus der es kaum ein Entrinnen gibt.

Diese haben die gleiche schädliche Wirkung wie muslimsiche Frauen, die hier vorgeben, freiwillig das Kopftuch tragen zu wollen. Auch die bereiten den Boden in ihrer Gemeinschaft, dass Zwang ausgeübt wird. Dies Methodik erzielt zumindest die gleiche psychologische Wirkung.

 

 

 

 

5. Die Pornografie und die vielen perversen Spielarten des Sex-Geschäfts

Dieser Indurstriezweig, dem schwächliche Männerseelen drogenhaft verfallen sind, fördert letztlich eben auch diese Zwangsprostitution, die immer perversere Wünsche weckt und diese besonders eben auch durch Zwangsprostitutierte zwangsläufig erfüllt werden müssen, wollen sie überleben.

 

 

 

 

6. Die Freier.

Solange diese charakterlosen Persönlichkeiten, wahrscheinlich durch Pornografie angeheizt, immer jüngere Frauen wollen und diese möglicherweise sogar einen perversen Reiz darin sehen, sich mit angebotenen Zwangsprostituierten treffen zu können, was bei dem ein oder anderen Machtgefühle erzeugt, solange wird diese Markt aufrechterhalten bleiben. Diese männlichen Bestien gehören in eine Zwangstherapie, nicht auf die Menschheit losgelassen.

 

 

 

 

Das Christentum verliert immer mehr an Einfluss und so kann dann die atheistisch-sozialistisch-unmoralische Sichtweise Raum greifen.Die „C“-Parteien sollten längst diesen Buchstaben aus ihrem Parteilogo eliminert haben. Wenn das Christentum an Einfluss verliert, kommen eben satanische Kräfte zum Tragen, die offen selbst die pervertierte Unmoral salonfähig macht. Wir können die Kette der Schuld somit durchaus umkehren.

Gäbe es keine Freier oder wären diese Freier christianisiert und bewusste Christen, gäbe es auch keine Prostitution, gäbe es keine Pornografie in allen Schattierungen, würde sich die Prostitution in Grenzen halten. Die Gier nach immer neuen sexuellen Möglichkeiten – übrigens leider quer durch alle Gesellschaftsschichten – durch Sexsendungen im TV, durch umfangreiche Pornoindustrie gefördert und gepusht, ist es, die die Zwangsprostitution zu einer begehrten, weil perversen Sex-Strategie erst mutieren lässt.

 

 

 

 

In diesen Bereich fallen auch die neuen Kindererziehungsmethoden in Schulen, die diese Kinderseelen bereits mit allen Spielarten des Sexus bekannt machen und schädigen und das teilweise in der Grundschule, die neue poliitisch grüne Welle. Der Islam hilft da auch nicht weiter, denn der kanalisiert lediglich mit der legalen Kinderzwangsehe, die Mohammed schon vorbildhaft vorgelebt hat und der zwar nicht offiziell erlaubten, so doch praktizierten Zwangsehe letztlich auch die Zwangsprostitution.

In Afghanistan gibt es dann auch die Bacha-Bazi-Methodik. Diese unmoralische Einstellung auch noch in die religiöse Kultur einpflegen zu lassen, lässt die Relgion selbst Schaden nehmen und lädt zur Anklage förmlich ein.

Angebot und Nachfrage, zwei Begriffe, die Freiwilligkeit beinhalten im Wirtschaftsbereich. Im Bereich der Prostitution werden diese Begriffe zunehmend mit Perversität gefüllt und werden zum Hohn für diejenigen, die am Ende der Sex-Kette ihr Dasein fristen müssen, nicht wollen.

 

 

 

 

Wie kann geholfen werden?

Nur durch Gebet, Buße und dem juristischen Ausdünnen dieser Krebs-Krake namens Zwangsprostitution. Dazu braucht es soziale HIlfsprojekte für Frauen und viele Stellen bei der Justiz. Mit dem Zustrom von jungen männlichen Migranten wird sich die Lage der Frauen immer weiter verschlimmern, weil auch in diesem Bereich Preisdumping wohl die gleichen Probleme bereitet wie in der Lohnpolitik der Wirtschaft dieses Landes auch.

 

 

 

 

Aber nie vergessen: Die Politik wollte und will es so!

Beten wir für die leidtragenden Frauen, die mit Hoffnungen in dieses Land gekommen sind und nun nur noch als Fußabtreter der männlichen Sexgier dienen müssen. Möge der DREIEINE GOTT ihnen beistehen. Für die Freier fällt uns zurzeit kein Gebet ein.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s