kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

POLITISCHES TELEGRAMM 15. Oktober 2019

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 12:21

Bildergebnis für das türkische fußball team salutiert

1 – Der Verrat an den Kurden

 

 

 

 

 

Es waren vor allem die Kurden, denen der Sieg über das IS Kalifat in Syrien zu verdanken war. Weil viele Staaten ihre eigenen Soldaten nicht gegen den IS in die Schlacht werfen wollten, waren kurdische Milizen willkommene Verbündete. Schon 1991 hatten die Kurden den Aufstand gegen Saddam Hussein gewagt, der diesen blutig niederschlug. Auch damals wurden sie von den USA im Stich gelassen.

Heute ist der Rückzug der Amerikaner ein glatter Verrat an diesem tapferen mittelöstlichen Volk, das seit Jahrzehnten vergebens versucht, einen eigenen Staat aufzubauen. Selbst diejenigen, die noch irgendwie Verständnis für den skurrilen amerikanischen Präsidenten hatten, werden sich nun, und dies zurecht, von diesem abwenden.

 

 

 

 

 

 

 

Türkische Spieler salutieren

 

 

 

 

 

Wenn Trump meint, dass er für seine Wiederwahl den Abzug amerikanischer Truppen braucht, um bei den Wählern Punkte zu sammeln, hätte er ohne Schwierigkeiten US Truppen aus Deutschland, Polen und dem Baltikum abziehen können. Wenn viele nun Trump als Verräter bezeichnen, kann man ihnen nur schwer widersprechen.

Dankbarkeit ist zwar keine politische Kategorie, aber in derart sensiblen Situationen die Seite zu wechseln ist unentschuldbar. Dass die EU nur lendenlahme Proteste von sich gibt, darf nicht verwundern. Sie ist durch die katastrophale Immigrationspolitik von Frau Merkel allen Erpressungen Erdogans ausgeliefert, der jederzeit in Massen Flüchtlinge nach Europa schicken kann. Und Erdogan ist es, der nun aus fadenscheinigen türkischen Interessen in Nordsyrien einmarschiert und die Kurden eliminieren will.

Dass dies dazu führen kann, dass die Kurden sich Richtung Russland, Damaskus und allenfalls auch Iran bewegen werden, ist logisch – Europa sieht zu und das war es dann.

 

 

 

 

 

2 – Borrell als außen und sicherheitspolitischer Vertreter der EU

 

Weder die Verurteilung zu einer Geldstrafe wegen Verstößen gegen das spanische Börsengesetz, noch seine harte Linie in der Frage der Unabhängigkeit des Kosovo, hinderten die EU daran Josep Borrell zum Nachfolger von Federica Mogherini zu machen.

Hätte es sich dabei um einen osteuropäischen Kandidaten gehandelt, hätte man wohl anders entschieden, denn auf dem östlichen Auge ist die EU blind. Dennoch kann man Herrn Borrell alles Gute wünschen, denn seiner Vorgängerin ist es weder gelungen in der Außenpolitik – konstruktive Äquidistanz zwischen USA und Russland – oder in der Sicherheitspolitik – gemeinsame europäische Verteidigung – schließlich in der Westbalkanfrage (diese interessierte Frau Mogherini, wie man hörte, nicht), Entscheidendes zu bewegen.

Ein typisches EU Phänomen:

man redet, isst und trinkt, bewegt aber nichts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 – Hilfe, in der Wirtschaft sind die Zombies los

Unter diesem Titel verwies eine namhafte österreichische Zeitung darauf, wie stark die fortgesetzte Nullzinspolitik die Zombifizierung der Wirtschaft vorantreibt. Unter Zombifirmen versteht man dabei Unternehmen, die in einem normalen Zinsumfeld nicht existieren könnten, also künstlich am Leben erhalten werden. Gerade schwache Banken neigen nämlich dazu, schwache Unternehmen weiter zu finanzieren, weil sie damit die Illusion werthaltiger Kreditgebahrung aufrecht erhalten können.

 

 

 

 

Einer der wichtigsten Selbstheilungsmechanismen der Marktwirtschaft, der dafür sorgt, dass schlechte Unternehmen den Markt verlassen und so Platz und Ressourcen für gute freimachen, ist damit außer Kraft. Die strukturellen Probleme der Wirtschaft nehmen zwingend zu. Alle, einschließlich der IZB–Granden, wissen das, aber keiner versucht ernsthaft, den Gesundungsmechanismus der Wirtschaft wieder in Gang zu setzen.

Kurzfristig mag die lange Bank, auf die man solche Probleme schiebt, ja ganz praktisch sein, langfristig wird uns eine großflächige Zombiwirtschaft aber gewaltig schaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 – Österreich

Nach dem beachtlichen Wahlsieg von Sebastian Kurz werden nunmehr Gespräche mit allen Parteien geführt. Die Niederlage der FPÖ bei den Wahlen zwingt diese sich entsprechend zu reformieren. Der staatstragende Bundesparteiobmann Norbert Hofer, der exzellente Sicherheitsexperte Herbert Kickl, der erfahrene Außenpolitiker Harald Vilimsky sind Garant dafür, dass die Partei in den nächsten Monaten entsprechend reformiert wird.

 

 

 

 

 

Hilfreich zur Seite steht dabei der Oberösterreicher Landeshauptmann‐Stellvertreter Manfred Haimbuchner, der mit ruhiger Hand die Reform leitet. Nach den bedauerlichen Ereignissen um den früheren Parteiobmann HC Strache, der in den vergangenen Jahren die Partei zu einem maßgeblichen Player im Staat geführt hat, ist zu hoffen, dass über kurz oder lang Differenzen beendet sind.

Die FPÖ wird wieder zu einer wertkonservativen, wirtschaftsliberalen, rechten Partei mit nationalen Wurzeln werden, die einen guten Partner für zukünftige Regierungen abgeben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 – Landwirtschaft

Dass die Landwirtschaft auf der Verliererseite der Konjunktur der letzten Jahre steht, ist nichts neues. Die Einigung der EU mit den Mercosur Staaten, Autos gegen Rindfleisch, Geflügel und Zucker zu handeln, weil sich die Wirtschaft Milliardengewinne erhofft, kann so nicht hingenommen werden.

Österreich hat gegen den Abschluss des Mercosur Abkommens gestimmt.

Dass jährlich tausende Landwirte aufgeben, zeigt, dass die Preise für ihre aufwendige Arbeit, die wahrscheinlich größer als bei jedem nichtselbstständigen Erwerbstätigen ist, nicht mehr ausreichen. Großindustrien am Nahrungsmittelsektor drängen herein und die fast monopolartige Supermarktlandschaft bietet das an, was am billigsten ist. Der Konsument will zwar gut essen und dies aus regionalen Produkten, jedoch nur wenig dafür zahlen.

 

 

 

 

 

Hier ist ein dramatisches Umdenken nötig, wenn man den Landwirt, als Produzent von guten Nahrungsmitteln, als Erhalter der Kulturlandschaft und als schlechthin typischen Bestandteil der österreichischen Lebensweise nicht verlieren will. Seitens landwirtschaftlicher Experten wurde errechnet, dass drei Milliarden Euro mehr als Ausgleich notwendig sind. Dr. Norbert van Handel Steinerkirchen a.d. Traun, 10.10.2019

Aus Datenschutzgründen bitte ich mir mitzuteilen, wenn die politischen Telegramme nicht mehr gewünscht werden. Die Adressaten werden dann unmittelbar aus dem Verteiler gelöscht werden. Das politische Telegramm kann veröffentlicht werden.

 

2 Responses to “POLITISCHES TELEGRAMM”

  1. Die Welt fällt nun einmal unter die Gerichtszeit und dazu gibt es keine Lösungen, außer, die Menschen bekehren sich. Es hat vielfältige Gründe, warum sich in der Welt alles dergestalt ändert momentan, aber die Ursache ist immer dieselbe:

    Der Mensch hört nicht auf Gott und will sich nicht bekehren. Er hofft auf einen sozial und gesellschaftlichen Problemlöser Jesus, so, wie damals die Israeliten das dachten, dass Jesus ihre Probleme lösen würde. Deshalb warten die einen auf einen ReligionsPropheten, die anderen auf einen politischen Messias usw. aber anerkennen wollen, dass der Mensch ein Sünder ist, das will er nicht und deswegen hält er es auch nicht für nützlich, sich zu bekehren und deshalb projiziert man das Problem auf die Außenwelt.

    Wenn nun aber Millionen von zum Beispiel Ismaeliten in der Form Kurden und Türken sich zu Gott der Bibel bekehrten, die 10 Gebote hätten, würde es dann solche Kriege geben? Auf keinen Fall. Das Problem ist also der Islam und der falsche Glaube selbst.

    Hier habe ich das einmal erläutert:

    https://www.bride-of-christ.de/2019/09/16/wie-der-falsche-glaube-menschen-in-den-krieg-und-in-den-tod-führt/

  2. Thomas Says:

    Wo haben denn die USA und ihr Präsident die Kurden veraten. Die Kurden wurden hochgerüstet
    mit Waffen aus Europa und den USA. Die deutschen Dummmichelmedien, schlagen immer auf Trump ein,
    da kann er machen was er will – dabei gibt es viel mehr Gründe auf die regierenden Versager im Kalifat
    Germania einzuschlagen. Weltpolizist darf die USA also nur auf ihre Kosten spielen, wenns den deutschen
    Hohlköpfen passt. Nun zu den Fakten : Die Kurden haben die syrische Armee um Hilfe gebeten und
    sie sind in nordsyrische Städte eingerückt, russische Soldaten sind in die von den USA verlassenen
    Stützpunkte eingerückt. Eine von den Türken eroberte Stadt, wurde schon kurzfristig von der syrischen
    Armee zurückerobert. Mit anderen Worten ,Satans dümmster Muslimbruder Erdowahn, hat die Arschkarte
    und genauso wollten Trump und Putin das. Ich würde Türkenadolf jetzt kommen lassen und dann schnappt
    die Falle zu. ich bin der Meinung Erdowahn und die Mutter aller Goldstückchen sollten heiraten, sie
    passen gut zusammen.


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