kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ERNTEDANK 6. Oktober 2019

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:24

Quelle: Daniel Barth, Oberjesingen

„Mit dem Erntedankfest erinnern wir uns daran, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn unsere Arbeit auf dem Feld oder im Garten im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt.“

 

 

 

Allen Religionen ist eigen, dass sie „die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit“ als Gottesgeschenk betrachten, so auch im Judentum. Im Buch Genesis wird berichtet, dass Kain ein Opfer von den Früchten des Feldes und Abel ein Opfer von den Erstlingen seiner Herde brachte. Im späteren Judentum gab es zwei Erntefeste: das Pfingstfest als Getreide-Erntefest und das Laubhüttenfest als Wein- und Gesamt-Erntedankfest.

Der Ursprung des Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. In Mittel- und Nordeuropa wurde Erntedank (Haustblot) zur Herbst-Tagundnachtgleiche (23. September) mit einem Dankopfer gefeiert. Ähnliche Riten gab es in Israel, Griechenland oder im Römischen Reich. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das Wochenfest, nach Beginn der Ernte und das Sukkot, das Laubhüttenfest, im Herbst am Ende der Lese (Exodus 23,16).

 

 

 

 

 

In der katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Offizieller Bestandteil des Kirchenjahres ist es aber bis heute nicht, d.h. die Gemeinden sind nicht verpflichtet, das Fest zu feiern. „Das heilsgeschichtlich orientierte Jahr der Kirche kennt kein Ernte-Dankfest“. Dennoch ist der Brauch des Dankes für eine gute Ernte seit vielen Jahren auch in vielen katholischen Gemeinden üblich geworden, so dass neben Kräuterweihen am 15. August, Quatember, Erstlingsfrüchtesegnung in der katholischen Kirche die Eucharistie am ersten Oktobersonntag vielfach als „Dank für die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit“ auf dem von Erntedank-Gaben umgebenen Altar gefeiert wird. Erst 1972 legte die deutsche Bischofskonferenz den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest, ohne diese Festlegung für alle Gemeinden verbindlich auszusprechen.

 

 

 

 

In evangelischen Gemeinden wird Erntedank am Sonntag nach Michaelis (29. September) begangen. Dabei gibt es aber – seit 1985 – noch folgende Regelung durch die Liturgische Konferenz. Wenn der 29. September ein Samstag ist, wird Michaelis am folgenden Sonntag (30. September) gefeiert, so dass sich das Erntedankfest auf den darauffolgenden Sonntag verschiebt.

 

 

 

 

Der Termin für Erntedank ist in der Regel der erste Sonntag im Oktober. Viele Gemeinden feiern das Schöpfungsfest aber bereits im September. Lange Zeit gab es keinen einheitlichen Festtermin, weil die Ernte nicht überall zur selben Zeit eingebracht wurde.

Erntedankelemente sind auch in vergleichbaren Festivitäten enthalten: Der Almabtrieb in den Bergen beinhaltet sie ebenso wie manche Heiligenfeste im Spätherbst. Den Almabtrieb von bekränzten Kühen von den Almen ins Tal hinunter wird von vielen Schaulustigen und Touristen gerne mitverfolgt. Die Kühe haben, je nach Rangordnung, verschieden klingende Glocken umgehängt. Bekränzt (geschmückt mit Blumengebinden etc.) werden die Tiere nur dann, wenn es in diesem Jahr kein Vieh zu Schaden kam (Krankheit etc.), und im Bauernhaus im Tal niemand diesjährig verstarb.

 

 

 

Dort, wo es viele Bauernhöfe gibt, ist die Ernte ein sehr wichtiges Ereignis im Jahr. Am Ende des Sommers mähen die Bauern ihre Felder, holen das Getreide ein und pflücken nach und nach das Obst und Gemüse: Nun ernten sie die Früchte ihrer Arbeit. Dafür danken Christen Gott in einem Gottesdienst. In Deutschland feiern sie das fröhliche Erntedankfest fast immer am ersten Sonntag im Oktober. Die Lieder und Gebete in dieser Zeit erinnern an Gottes gute Schöpfung, an die Schönheit der Natur und an die Aufgabe des Menschen, die gute Schöpfung zu bewahren.

 

 

 

 

Für den Gottesdienst werden die Kirchen festlich geschmückt. Viele Besucher tragen Obst, Gemüse, Getreide und verschiedene Früchte zusammen und legen sie vor den Altar. Häufig wird auch eine große Erntekrone aus Getreide gebunden und aufgehängt. Das sieht sehr schön und bunt aus. Nach dem Fest werden die Früchte gemeinsam gegessen oder an bedürftige Menschen verteilt. Manche Kindergärten und Schulen feiern auch einen eigenen Erntedank-Gottesdienst. Und in manchen Orten gibt es sogar einen Festumzug zum Erntedank.

 

One Response to “ERNTEDANK”

  1. simply4truth Says:

    Erntedank ist einfach in dieser dunklen Zeit noch eines der höchsten geistigen Güter die aus Dankbarkeit gegenüber demSchöpfer aller Dinge noch nicht ganz in den Herzen der Bürger zerstört sind. Zu der Zerstörung geistiger Werte, vor allem wenn es um Christliche Werte/auch Leben geht, ist sytematisch weltweit zu einer Tradition geworden und das hat bekanntlich auch tiefe dunkle/bösartige Gründe. Eigentlich sollten wir sie alle kennen. Selbst der Mensch als Individuum hat in diesem perversen System keine Werte mehr. Anscheinend ist dieses von Archonten/Dämonen eingenommenen Politpack, allen voran eine dubiose Kreation a la merkel & Cie jegliche gewissentliche Regung abhanden gekommen oder genommen worden!?… Merken wir `s eigentlich
    nicht, was in der satanisch konzipierten EU abläuft. So bitten und danken wir dem einzigartigen Schöpfer im
    Namen des Königs der Könige und Priester in der Weise Melchisedeks im Sinne des Mustergebetes
    [das original aramäische wesentlich exakter und besser] für das tägliche Brot und Nahrung. Selbst wenn wir uns im Klaren darüber sein müssen, daß selbst die Nahrung nach Belieben durch scheinheiliges Politpak,mit enGro den Ärzten/BigPharma und Wissenschaftlern,durch Bayer / Monsanto Glyphosat und anderen unzähligen Aktionen zur Vergiftung/Tötung unserer Kinder auf Zeit, systematisch manipuliert wird.
    Aber das reicht noch nicht: Bio Ernten werden im Sinne des wissenschaftlich, nicht gewissenschaftlich, erarbeiteten Codex Alimentarius, damit nichts unbehandelt ist beim Essen, setzt man radioaktive Bestrahlungen ein. Der Wahre Herr wird euch schelten, denn die Zeit ist für euch abgelaufen.Ihr wisst es doch!!!!!!= NWO. Antichrist war wohl 2016 bereits geplant… Von 2010/2012 wollen wir da schon einmal konkret schweigen. Die guten Kräfte eines vollkommenen Geistes haben da etwas bewirkt. Lest einmal Matth. 24 komplett durch und findet worum es geht. Ach ja, Kabbalah /Talmud ist besser, ansonsten wäre euer Luzifer wohl gekränkt. Jeden Tag köstlich Speisen, was denn wohl auf dieser Devil` s Speisekarte so steht??????=666 Ihr könnt absolut nichts mehr verheimlichen, ihr Brut des unbeschreiblich Bösen. Man kann ja in Kommentationen nicht zu deutlich werden,die Leute, das Pack/Goy wird es nicht begreifen und das ist eben der Zuckerhut des dämonischen Denkens und Handelns…
    Unbeachtet dieser erbärmlichen Tatsachen,sklavischer Verhaltensweisen der Goy, wird das Licht des Erwachens
    täglich heller, so bitten wir um den täglichen Schutz unseres HERRN/Herrn und gehen,solange es uns gegönnt ist
    den Weg der Wahrheit und Erkenntnis eines wunderbaren Schöpfers und Seines Geistes geradeaus weiter !
    Danket dem Herrn,denn ER allein ist freundlich und gütig ! Shalom/Salam, allen die noch ein Gewissen haben !

    M a r a n a t h a


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