kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Marsch für das Leben und die Feigheit von Christen! 16. September 2019

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:13

Bildergebnis für Feigheit

„Feigheit ist keine Tugend“

 

 

 

 

„Mit zahlreichen Ausreden haben manche, die als Bischöfe das Violett oder gar Rot des Bekenners tragen, immer wieder versucht, sich selbst vom Bekenntnis zum Leben bei Marsch für das Leben zu exkulpieren.“ 

 

 

 

 

Bonn (kath.net): Man reibt sich die Augen, hofft inständig, dass es eine Fake-News ist. Doch dann muss man erkennen: Es stimmt tatsächlich. Zumindest in einem deutschen Bistum wird „offiziell“ dazu aufgerufen, an der Demonstration Fridays for Future teilzunehmen. Es geht um ein Bekenntnis zum Klimaschutz. Gleichzeitig vermisst man seit Jahren, dass ebenso „bekenntnisreich“ von deutschen Bistümern dazu aufgerufen wird, am Berliner „Marsch für das Leben“ teilzunehmen. Das (!) scheint nicht opportun zu sein.

Schließlich geht es hier um ein Bekenntnis nicht nur zum Klima, sondern zum Leben und seinem garantierten Recht. Und im Unterschied zum Klimahype gibt es hier sogar belastbare Fakten, die einen Christen – und nicht nur den – geradezu zwingen, Stimme und Gesicht zu zeigen FÜR das Leben. Doch hunderttausende von jährlich brutal getöteten, zerschnibbelten und verätzten ungeborenen Menschen scheinen denen, die jetzt einer ferngesteuerten Galionsfigur hinterherlaufen wollen, offenbar keine Einladung wert zu sein, sich für das Grundlegendste des menschlichen Lebens und seiner Kultur öffentlich und vernehmbar einzusetzen. Das ist mehr als schade. Es ist, angesichts jetzt bekannt gewordener Bereitschaft, einer ökoreligiösen Diktatur huldigen zu wollen, auch eine Schande.

 

 

 

Bildergebnis für Feigheit

 

 

 

 

Es gibt charakterstarke Bischöfe, die seit Jahren in Berlin dabei sind. Ihnen gebührt Dank für ein starkes Zeugnis, das sie zusammen mit anderen gegen alle Widerstände immer wieder geben. Auch gegen lautes Geschrei derer, die ansonsten gerne für Toleranz und Vielfalt plädieren, dann aber das Ja zum Leben schlichtweg nicht ertragen können oder wollen. Es ist gut, dass es auch dieses bischöfliche Bekenntnis zum Lebensrecht beim Marsch für das Leben gibt.

 

 

Doch es ist leider auch wahr: Mit zahlreichen Ausreden haben manche, die als Bischöfe das Violett oder gar Rot des Bekenners tragen, immer wieder versucht, sich selbst vom Bekenntnis zum Leben bei Marsch für das Leben zu exkulpieren. Verleumdungen, die man ihnen gereicht hatte, wurden zur „Begründung“. Aber ganz nüchtern wurde auch bekundet, dass man sich als Geistlicher nicht in eine politische Frage wie der der Abtreibung einklinken solle. Als ginge es hier nur um eine politische Frage!

Da geht es um Grundsätzliches, um Wesentliches, um den Kern dessen, was man human nennt. Greta aber und die Grünen sind wohl glaubwürdiger und wichtiger als Lebensrechtler, die gar bereit sind, vielfach Ungemach in Kauf zu nehmen für das, wozu (nicht nur) Christen verpflichtet sind: zum Kampf für das Leben, zum Bekenntnis der Unantastbarkeit des Lebensrechtes und zur Würde jedes Menschen von Anfang bis zum natürlichen Ende.

 

 

 

Noch hätten die Verantwortlichen die Chance, ihrer Einladung zum Marsch für das Klima für den Tag danach eine Einladung für das Leben auszusprechen. Ja, sie könnten darauf hinweisen, dass jeder, der Zukunft und Leben will, sich logischer- und konsequenterweise erst recht für den unbedingten Schutz jedes Menschen einsetzen müsste und sollte. Alles andere ist unglaubwürdig. Das Auseinanderreißen dieser Wirklichkeit(en) wird zur Absurdität.

 

 

Mag sein, dass es bei bestimmten politischen und medialen Gurus besser ankommt, zur Klimademo einzuladen als zum Marsch für das Leben. Das können sich nur diejenigen leisten, die weder abhängig von der Politik sind noch mental gefangen in den Gattern des Opportunismus. Nur die Wahrheit macht frei. Und nur freie Menschen haben keine Angst vor der Wahrheit. Feigheit, die sich heute noch so geschickt zu tarnen versteht als Besorgnis und wohlfeiles Engagement, ist übrigens keine Tugend. Schon gar keine christliche. Sie ist das Gegenteil dessen, wozu Christen von Gott selbst aufgerufen, befähigt und verpflichtet sind: Zeugnis zu geben vom und für das Leben. Generalvikare und Bischöfe sind dazu besonders verpflichtet. Alles andere wäre Verrat und zumindest grobe Pflichtverletzung.

 

 

Nicht irgendeine Greta – und das sie steuernde Geschäftsmodell dahinter – ist der Maßstab, sondern Jesus Christus. Und der steht nicht für Unterdrückung, Manipulation und Angst, sondern für Freiheit. Die mit der Verantwortung verbundene Freiheit hat einen Namen: Jesus Christus. Zu dieser Freiheit gehört natürlich auch die Pflicht, die Umwelt zu schützen. Aber noch mehr der mutige Einsatz für die Ökologie des Menschen. Klimaschutz ohne Lebensschutz ist nicht nur ein Torso des Seins, sondern auch ein Fake. Gerade diejenigen, denen die Erlösungsbotschaft der Wahrheit anvertraut ist, sollten das noch wissen – und zum Schutz der eigenen Glaubwürdigkeit jetzt rasch eine Einladung zum Marsch für das Leben in Berlin medienwirksam und öffentlich wahrnehmbar nachreichen.

 

 

 

 

Bildergebnis für Feigheit

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Ein fundierter Artikel von Herrn Lohmann. Lob und Dank dafür. Ja, wenn es darum geht, die übrigen politischen Ziele dieser Regierung wie Klimahype, Migrationspolitik und Islamaffinität  und die Einführung der CO-2-Steuer zu unterstützen, sind die Bischöfe immer gern vorn mit dabei und unterstützen die falschen Propheten der Regierung. Wenn es aber um die Substanz des 5. Gebotes „Du sollst nicht töten“ geht, zieht es der ein oder andere Bischof gern vor, andere Termine wahrnehmen zu müssen oder andere Ausflüchte zu finden und sich gewissenstechnisch freistellen zu lassen.

Wenn das Gewissen bei diesen Herren nicht mehr nagt, haben sie sich schon ein erheblich zu großes Gewissen durch Aussitzen angeschafft. Gerade in der politischen Debatte um die Legalisierung des Kindstötung im Mutterleib bis zur Geburt, die von den JUSOS angestoßen wurde und von Rot und Grün schweigend gebilligt wurde, schweigt der Kirche Höflichkeit zu stark. Einzelne Stimmen erheben sich. Diese gehen jedoch leider im tödlichen Geschrei der atheistisch-linken-humanistischen antichristilchen Mehrheit der politischen Allianz und deren Anhänger unter.

 

 

 

 

Aber was will Herr Lohmann erwarten von Bischofsvorsitzenden, die in derselben Manier der Feigheit auf dem Tempelberg das Kreuz ablegen. Wo bleiben diese Vorsitzenden, die diesem Marsch als Erste vorangehen müssten? Diese Herren sind auch nicht mehr die Jüngsten und sollten endlich einmal darüber nachdenken, wie JESUS CHRISTUS ihr Verhalten in dieser Frage beurteilen wird und ob sie nicht die Verantwortung dafür übernehmen müssen, dem Kirchenvolk den breiten Weg des Wohlfühlchristentums aufgezeigt zu haben, welcher in die Irre führt.

 

 

 

 

Hier geht es nicht um kaum voraussehbare Klimaziele, hier geht es nicht um Migrationspolitik, die ebenfalls zumindest in dieser Form zutiefst unchristlich ist und hier geht es nicht um die Verbrüderung mit dem explizit christenfeindlichen Islam, was schon schlimm genug ist;  hier geht es um das Leben und wie Herr Lohmann so treffend schrieb: um „…Kampf für das Leben, zum Bekenntnis der Unantastbarkeit des Lebensrechtes und zur Würde jedes Menschen von Anfang bis zum natürlichen Ende“.

Hier geht es um das einmalige Geschenk GOTTES, welches er mit der Erschaffung des Menschen einhergehend mit der Zuweisung der Menschenwürde uns mehr als großzügig gemacht hat und das die Menschen, soweit sie nicht bewusste Christen sind, achtlos bis bewusst antichristlich nur mit Füßen treten.

 

 

 

Es ist wahr, dass es immer schwieriger wird auch in dieser Republik angesichts des linken Mainstreams, angesichts des Erstarkens des Islams deutliche christliche Zeichen zu setzen. Dieses „Schwierigerwerden“ haben die Kirchen leider zu einem Gutteil mitzuverantworten, indem sie sich im Schatten gutmenschlicher, also falschprophetischer Regierungspoltiik seit Jahrzehnten und hinter der freundlichen Fassade der synkretistischen Islamanbiederung verstecken und möglichst unerkannt mit dem Strom schwimmen konnten  unter gleichzeitiger  weitgehender Aufgabe der Glaubensverkündigung und Aufweichung wichtiger Glaubenssätze wie die Nichtexistenz Satans, die Aufweichung der Eucharistie und die Verweigerung der anerkennung der historischen Einzigartigkeit der Wunder JESU.

 

 

 

 

Sie alle haben dabei mitgemacht, allerdings auch nur allzugen das Kirchenvolk, welchem ja der weite Weg zum Himmel seitens der Repräsentanten der Kirchen hier und da vorgegaukelt wurde im diametralem Kontrast zum JESUS-Wort des engen und beschwerlichen Weges, der in den Himmel führen wird, steht. JESUS fordert starkes Bekenntnis von seinen Nachfolgern um SEINETWILLEN. Darum sollten am Marsch für das Leben Millionen teilnehmen und nicht nur die kläglichen 7.500 sehr mutigen Teilnehmer, die den Mut für die vielen Feigen, ja, auch in den Kirchentagen sitzend,  öffentlich aufbringend, vertreten und lediglich für die Feiglinge das Feigenblatt ihres fehlenden Mutes darstellen.

 

 

 

Ja, und genau so ein „Marsch für das Leben“ ist gottgewollt. Dass dieser Marsch für das Leben in kirchlichen Kreisen noch immer so wenig Unterstützung erfährt, ist der eigentliche Skandal! Die Teilnahme müsste sonntags auf den Kanzlen verkündend empfohlen werden. Das aber hat der Autor als regelmäßiger Kirchgänger leider noch nie erfahren dürfen. Wir danken Herrn Lohmanan für seinen Einsatz für das Leben, den er schon jahrelang leistet.

 

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