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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal: Westen muss Saudis zu Menschenrechte-Einhaltung zwingen! 27. Juli 2019

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:49

Erzbischof von Colombo, Ranjith: Völlig verfehlte Reaktion westlicher Länder auf Salafismus – Bisher keine Aufklärung der verheerenden Selbstmordanschläge in Sri Lanka auf Christen zu Ostern: „Es besteht immer Gefahr für das Leben unserer Leute“!

 

 

 

 

 

Würzburg (kath.net/KAP): Die von Saudi-Arabien unterstützte islamistische Strömung des Wahhabismus will Konflikte zwischen den Religionen schüren – und es läge an den mit Saudi-Arabien befreundeten westlichen Staaten, hier bremsend einzulenken und Riad zu Demokratie, Gleichheit und einer Anerkennung der Menschenrechte zu zwingen: Das hat der Erzbischof der srilankesischen Hauptstadt Colombo, Kardinal Malcolm Ranjith, in der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (25. Juli) eingefordert: „Jene Staaten, die andere belehren, die Menschenrechte zu achten, erfüllen ihre eigenen Verpflichtungen nicht: Da läuft etwas ganz falsch in der Art, wie die westliche Welt auf diese Situation reagiert!“, kritisierte der Kardinal im Interview.

 

 

 

 

Erzbischof Ranjith bezog sich auf die Situation in seinem Heimatland, wo es seinen Aussagen zufolge seit Jahrhunderten ein Zusammenleben ohne Gewalt zwischen den Buddhisten, die die Mehrheit der Bevölkerung stellen und laut dem Kardinal „religiös sehr tolerant“ sind, sowie muslimischen wie auch christlichen Minderheiten gebe. Die Muslime, die acht Prozent der Bevölkerung stellen, seien „friedfertige Leute“, seien zugleich aber seit rund drei Jahrzehnten dem „starken Druck eines sehr radikalen, ideologischen Islam“ ausgesetzt, der von außen komme und besonders unter jungen Leuten zu einer Radikalisierung führe. Besonders der Wahhabitismus (bzw. Salafistentum) stehe dahinter.

 

 

 

 

 

 

 

Entsetzliche Folgen habe dies im Zuge der Anschläge auf drei Kirchen und Hotels in Sri Lankas am Ostersonntag gehabt, als 253 Menschen ums Leben kamen und 485 weitere Personen verletzt wurden. Noch immer sei das Verbrechen nicht aufgeklärt, der im Auftrag des Präsidenten erstellte Bericht einer Untersuchungskommission nicht veröffentlicht worden, beklagte der Erzbischof. Ein weiteres Komitee aus Parlamentariern, das durch die Regierung berufen wurde, habe seine Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. „Wir haben also bisher keine offizielle Mitteilung darüber, wer für diese Anschläge verantwortlich ist“, sagte Ranjith.

Schlimm sei dies besonders, weil man so weiterhin nicht wisse, „wie viele dieser Selbstmordattentäter ausgebildet wurden und wo sie sind“. Vermutungen zufolge seien neun von ihnen in die Anschläge verwickelt gewesen, Informationen deuteten jedoch darauf, „dass es noch mehr gibt“. Solange die Regierung und die Sicherheitskräfte nicht ernsthaft darauf schauen, „besteht immer eine Gefahr für das Leben unserer Leute“, verdeutlichte Kardinal Ranjith.

 

 

 

 

 

Warnungen wurden überhört

Schwere Verfehlungen von Regierungsseite habe es jedoch bereits vor den Anschlägen gegeben: Schließlich habe der indische Geheimdienst die zuständigen Stellen in Sri Lanka schon drei Wochen vor den Anschlägen über deren Möglichkeit informiert und in den Tagen darauf – sogar noch am Morgen der Anschläge – die Warnungen erneuert. Niemand in der Regierung seines Landes habe jedoch davon wirklich Kenntnis genommen, der Brief sei an verschiedene Stellen weitergereicht worden ohne Maßnahmen einzuleiten.

„Das ist ein schwerwiegender Fehler, eine Fehlkalkulation und aus meiner Sicht auch ein sträfliches Verbrechen, weil so viele Menschen dadurch ihr Leben verloren haben“, betonte Ranjith.

Unter den Katholiken habe sich in den bisher drei Monaten nach den Anschlägen der anfängliche Zorn in Bereitschaft zur Vergebung gewandelt; sie hätten „in großer Würde und mit großem Sinn für Spiritualität“ reagiert, erklärte der Kardinal. Der schon zuvor bedeutende interreligiöse Dialog sei noch intensiviert worden, denn „wir dürfen nicht gegeneinander kämpfen, sondern müssen zusammenarbeiten, um das Leben der Menschen stetig zu verbessern“, so der Erzbischof von Colombo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Ein katholischer Würdenträger, ein Kardinal von weit her, nämlich aus Sri Lanka hält den westlichen Ländern und mit ihnen dann auch westlichen Kirchen den Spiegel vor, ihre Doppelmoral und ihre Heuchelei. Er sagt eindeutig und klar, wer der Feind, der Gegner seiner Mitgeschwister ist, nämlich der radikale Islam. Ja, er hält Dialoge mit dem Islam für richtig und wichtig, was er auch ist. Allerdings verkennt auch er die Lage in seinem Land, in dem der Islam eben auch eine Minderheit darstellt, die jedoch auch schon beachtliche Ausmaße angenommen hat. Überall da, wo islamische Minderheiten stärker werden, haben sie sich gegen den Einfluss der Radkalen aus den eigenen Reihen zu behaupten. Dieser Kardinal nennt den Feind, nämlich den von Saudi Arabien vertretenen und in alle Welt exportierten Wahabitismus, also letztlich den Salafismus, der auch hier in Deutschland unbehelligt fröhliche Urstände feiern darf, ohne auch nur von allen Regierungen bislang Beschränkungen und Ausweisungen befürchten zu müssen.

 

 

 

 

 

Während die westliche Welt auf den verbrecherischen Terrorakt eines Einzelnen Idioten in Christchurch schaut und diesen gegen den Kampf gegen Rechts ausgiebig instrumentalisiert, laufen islamische Terroranschläge offensichtlich unter „Normalität“ und bedürfen nicht der gleichwertigen Beachtung. Die Linksradikalität wird schon einmal garnicht mehr beachtet. Schließlich hat diese Art der Radikalität in der Regierung Verbündete. Schließlich produziert die Religion des Friedens fast täglich in der Welt Terrorakte, die nur nicht wegen ihres Umfangs nicht in den Nachrichten verlautbart werden; steht doch der Islam unter dem Schutz der Meindungsfreiheitsbeschneider der „nützlichen Idioten“ der politischen Korrektheit.

 

 

https://www.thereligionofpeace.com/attacks/attacks.aspx?Yr=Last30

 

 

 

 

Allein im Juli 19 sind weltweit, vorwiegend in islamischen Ländern 113 Tote und 242 Verwundete zu beklagen. Aber all das kann nicht zu einer auch nur ansatzweise kritischen Hinterfragung des Islams als solchen führen. Das ist pure Heuchelei. Das sollte einmal eine christliche Religionsgemeinschaft wagen. Da wäre sich die ganze Welt einschließlich des Christentums selbst einig in der Ächtung dieser Gemeinschaft, zu Recht. Warum jedoch geschieht dies nicht beim islam? Warum werden die radikalen Strömungen im Islam nicht geächtet, weder von den eigenen Vertretern der Rechtsschulen noch von der Welt!? Hat der Islam Narrenfreiheit? Kann er nach wie vor, Friedensschalmeyen im Mund führend, noch immer auf positive Reaktionen hoffen, obwohl er noch heute weltweit tödlich unterwegs ist? Messen mit zweierlei Maß!

 

 

 

 

 

Die Katholiken in Sri Lanka sind nach diesen verheerenden Anschlägen wie Christen überall in islamischen und nicht islamischen Ländern zu bewundern, wenn sie ihren mehr als berechtigten Zorn in die Bereitschaft zur Vergebung verwandeln können. Nur so kann die eigene individuelle Seele vor Schaden des Hasses, der im Islam auf Apostaten und Nichtmuslime zumindest bei den Radikalen, aber leider eben auch im Koran  explizit geschürt wird, bewahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kardinal weist auf die Doppelmoral der westlichen Länder hin, die selbst als vermeintliche Exporteure von Menschenrechten ihre Augen beidseitig geschlossen halten, wenn es um den Islam und seine radikalen Gesetze und Elemente geht. Im Gegenteil, man macht Geschäfte mit Ländern, die noch nie Rechte von Apostaten, Andersgläubigen und Frauen eingehalten haben.

 

 

 

In diesem Zusammenhang ist auch ein Artikel der BILD-Zeitung beachtenswert, der von einer Resolution gegen Israel berichtet, die sich mit den Rechten palästinensischer Frauen beschäftigt, die Israel brechen soll. Wer sich die Initiatoren dieser Resolution anschaut, wird feststellen, dass gerade diese wohl noch nie etwas von Frauenrechten im eigenen Machtbereich gehört haben.

 

 

 

In dem Artikel heißt es: 

Am Mittwoch brachten palästinensische Vertreter, u. a. unterstützt vom Iran und Saudi-Arabien, in einem Unterausschuss der Vereinten Nationen eine Resolution zur „Situation von – und Hilfe für palästinensische Frauen“ ein. In der Resolution wird ALLEIN Israel als „größtes Hindernis für palästinensische Frauen und Mädchen bei der Wahrnehmung ihres Rechts“ verurteilt. Dass diese Staaten überhaupt irgendetwas zu Menschenrechten sagen dürfen, ist bereits eine Perversion in sich. 

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/skandal-gegen-israel-in-der-uno-wie-konnte-deutschland-nur-schweigen-63570596.bild.html

 

 

 

Dass sich Deutschland hier wieder einmal feige enthält, war nicht anders zu erwarten. Aber die Doppelmoral auch eben dieser islamsichen Länder wie Saudi Arabien und Iran ist ebenso stark und pervertiert wie die des Westens.

Solange Geld, Finanz- und Wirtschaftspolitik der Vorzug gegenüber der Menschenrechtspolitik gegeben wird, bleibt die Moral und die Ethik, selbstverständlich erst recht das Christentum auf der Strecke. Niemand hat im Westen das Rückgrat, Länder wie Saudi Arabien oder dem Iran Forderungen an die Einhaltung von Menschenrechten zu stellen. Das Geld ist das doch wesentlich wichtiger.

 

 

 

Beten wir den DREIEIENEN GOTT für die Verfolgten dieser Welt, beten wir für die Frauen und Mädchen dieser Welt, die in Religionssysteme hineingeboren werden, die es nicht einmal zulassen, dass Frauenrechte überhaupt kennengelernt werden können. Beten wir für die Menschen, die diese Doppelmoral immer wieder öffentlich entlarven und somit zur Bildung von Unrechtsbewusstsein beitragen. 

 

One Response to “Kardinal: Westen muss Saudis zu Menschenrechte-Einhaltung zwingen!”

  1. Thomas Says:

    In Deutschland glaubt man aber, das die Dummheit und nicht zur Kenntnisnahme von historischen
    Tatsachen ein evulotionistischer Vorteil ist, im sozialistischen Sinn .


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