kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Kirchenboykott rückt näher 11. Mai 2019

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:23

 

Kopten am Karfreitag: Ihre Kirche wurde wegen terroristischen Moslems geschlossen. Dann verbrannten die Moslems ihren Zelt. Trotz allem beteten sie im Freien! Sie ließen sich nicht vom Beten abbringen und besiegten den Bösen.

 

 

 

 

„Verstörend erscheint es, dass offizielle kirchliche Strukturen genutzt werden, um für diese kirchenfeindliche Aktion zu werben.

 

 

 

 

Ein Hintergrundbericht zu „Maria 2.0“ von Peter Winnemöller

Paderborn (kath.net/pw): Die umstrittene Initiative „Maria 2.0“ nennt ihre geplante Aktion vom 11. Bis 18 Mai 2019 einen Kirchenstreik. Frauen, die an der Aktion teilnehmen, sollen in der Zeit vom 11. bis 18. Mai 2019 keine Kirchenräume betreten. Verstörend ist der Begriff „Streik“ in dem Zusammenhang. Begriffe zu klären entscheidet darüber, ob man richtig versteht oder im Nebel irrt. Ein Streik ist eine Arbeitsniederlegung, um bessere Arbeitsbedingungen z.B. Lohn, Urlaub oder andere Konditionen zu bekommen. Der „Kirchenstreik“ unter dem Namen „Maria2.0“ ist in dem Sinne also kein Streik. Vom Charakter der Aktionen her ist es eher ein Boykott.

Die Initiative plant ferner, dass Frauen keine Hl. Messen besuchen, keine Arbeiten oder Dienste verrichten. Stattdessen sollen die Boykottteilnehmerinnen selbst erfunden Gottesdienste vor den Kirchen veranstalten, sich weiß kleiden und weiße Tücher mitbringen.

Die Forderungen der Organisatoren sind:
• Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche
• Aufhebung des „Pflichtzölibats“
• Ausrichtung der Sexualmoral der Kirche an der Lebenswirklichkeit der Menschen
• kein Amt mehr für Missbrauchstäter, -dulder und –vertuscher
• die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte

 

 

 

An wen sich die Forderungen richten bleibt fraglich. Ein offener Brief an Papst Franziskus begleitet die Aktion. Man kann hier ruhig von sehr plakativen oberflächlichen Forderungen reden, denn diese können weder auf Ebene der konkreten Pfarrei noch auf Bistumsebene oder im Rahmen der Bischofskonferenz erfüllt werden. Ordinatio sacerdotalis ist de fide. Mithin könnte nicht einmal der Papst den Frauen den Zugang zum Priesteramt öffnen. Da die Aktion als Streik betrachtet wird, stellt sich die Frage, gegen wen sich der Streik richtet. Die Webseite der Aktion bleibt da sehr vage und zündet doch eher Nebelkerzen.

Ausgehend von Gemeinde Heilig Kreuz in Münster, wo die Aktion ins Leben gerufen wurde, verbreitet sich diese nach einem zögerlichen Start nun sehr schnell über das ganze Land. Dabei handelt es sich um eine nicht zentral gesteuerte Aktion, sondern um eine lockere Initiative. Man kann davon ausgehen, dass Aktionen vor Ort sehr spontan geplant und durchgeführt werden.

Etwas verstörend erscheint es, dass offizielle kirchliche Strukturen genutzt werden, um für diese kirchenfeindliche Aktion zu werben. Im Pastoralverbund Castrop-Rauxel Süd (Erzbistum Paderborn) steht die Werbung für die Aktion auf der Titelseite des Pfarrnachrichten. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes zeichnet hier der leitende Pfarrer. Im Generalvikariat in Paderborn kannte man diesen Pfarrbrief nicht.

Ein Sprecher des Erzbistums sagte dazu auf Nachfrage, man könne nicht alle Pfarrbriefe im Bistum kennen. Das Erzbistum Paderborn, so der Sprecher weiter, habe Verständnis für Menschen, die ihrer Enttäuschung und ihrem Unmut über bestimmte Themen der Kirche Ausdruck verliehen. „Solche Initiativen werden getragen von engagierten Katholikinnen und Katholiken, denen die Kirche am Herzen liegt. Sie tragen dazu bei, die Zukunftsfähigkeit der Kirche schon heute zu gestalten.“, so der Sprecher wörtlich.

Im Bistum Mainz wurde ein Plakat der umstrittenen Aktion „Maria 2.0“ an die Gemeinden versandt und für die Teilnahme geworben. Im Bistum Rottenburg Stuttgart wurde eine Aufforderung zur Beteiligung an der Aktion auf dem Briefkopf des Bistums von einer im Bistum angestellten Referentin versandt. In dem kath.netvorliegenden Schreiben heißt es wörtlich: „Bitte überlegen Sie wo und wie Sie mitmachen können und sich solidarisch zeigen mit Frauen in der Kirche.“ Weiter wird in dem Schreiben dazu aufgefordert Fotos von der Aktion an den Fachbereich Frauen zu senden, von dem der Brief kam.

Diese drei Beispiele mögen exemplarisch zeigen, wie weit derart umstrittene Aktionen schon innerhalb der Strukturen der Kirche unterstützt werden. Man stelle sich vor, aus einer Stabsstelle beim Vorstand eines großen Unternehmens würde von einer Referentin der Streikaufruf einer Gewerkschaft direkt an die Niederlassungen versandt.

Im Rahmen der Aktion soll am Sonntag, 12.Mai 2019 der Besuch der Hl. Messe von katholischen Frauen boykottiert werden. Der Sprecher des Erzbistums Paderborn ließ die Frage unbeantwortet, ob mit Teilnahme an den selbsterfundenen Gottesdiensten die Sonntagspflicht erfüllt werde. Es ist nach Ansicht von Fachleuten nicht davon auszugehen, dass die Bedingungen zur Dispens gemäß CIC Can. 1245 erfüllt sind. Mithin begeht gem. KKK 2181 eine schwere Sünde, wer statt der Hl. Messe den Boykottgottesdienst besucht. Boykottiert werden bei dieser Aktion, wenn man ganz ehrlich ist, die Gnaden- und Heilsmittlerschaft der Kirche. Wie „nordbayern.de“ berichtet, fallen die Gottesdienste in Heroldsbach sowie in den Filialkirchen in Oesdorf, Wimmelbach und Poppendorf für die Dauer des Boykotts komplett aus. Keine Hl. Messe wird es in der Zeit geben. Es mag sich jeder überlegen, ob die oben genannten Forderungen dieses Risiko wert sind.

Weiterhin ist es äußerst verwunderlich, dass trotz der immer weiter gehenden Verbreitung des Boykotts noch immer kein klärendes Wort von einem Bischof zu der Aktion kommt. Auch im Erzbistum Paderborn lässt man die Seelsorger vor Ort mit dem Problem allein. Man vertraue, so der Sprecher des Erzbistums, auf die Gesprächs- und Überzeugungsfähigkeit, Spontaneität und Kreativität der Geistlichen. Ein starkes Zeichen sei es, wenn sie auf die „Streikenden“ zugingen und mit ihnen das Gespräch suchten. Denn Kirche, so der Sprecher des Erzbistums Paderborn weiter, lebe vom Dialog.

 

 

 

 

 

Es bleibt nun abzuwarten, wieweit sich die Boykottaktion wirklich ausweitet und welche Auswirkungen sie tatsächlich haben wird. Es wird sich auch zeigen, ob wegen des Boykotts tatsächlich die Seelsorge der Kirche beeinträchtigt wird. Eine pikante Note erhält die Aktion noch durch die Tatsache, dass der Weltgebetstag um geistliche Berufe ebenfalls von der Aktion betroffen ist. Das zeigt besonders im Hinblick auf die Forderung nach Zugang zu allen Ämtern das problematische Amtsverständnis der Initiatorinnen und Teilnehmerinnen der Boykottaktion.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Frauen, die an der Aktion teilnehmen, sollen in der Zeit vom 11. bis 18. Mai 2019 keine Kirchenräume betreten.

Die Forderungen der Organisatoren sind:
• 1. Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche
• 2- Aufhebung des „Pflichtzölibats“
• 3. Ausrichtung der Sexualmoral der Kirche an der Lebenswirklichkeit der Menschen
• 4. kein Amt mehr für Missbrauchstäter, -dulder und –vertuscher
• 5. die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte

Das sind somit die Kernforderung von „Maria 2.0“. Ob die Namensgeberin, die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria mit dieser Aktion einverstanden wäre, wird bezweifelt. Vorab zu den Forderungen von 4 und f) Vorbehaltlose Zustimmung!

 

 

 

 

 

Nun zum Eingangssatz des Kommentars: 

Es ist ein Boykott gegen JESUS CHRISTUS selbst, Menschen wegen weltlicher Forderungen, die den Initiatorinnen offensichtlich wichtiger sind als GOTTES Gebote, von den Sakramenten der hl. Messe abzuhalten, also die Vereinigung zwischen JESUS selbst und dem Kommunizierenden zu boykottieren.

Ob bei der gesamten Aktion der HEILIGE GEIST oder eher sein bösartiger Gegenspieler seine Hand im Spiel hat, mag jeder für sich entscheiden. Papst Johannes Paul II. hat ein für allemal verboten, Frauen zu Priesterberufen zuzulassen. Damit ist das Thema im Grunde durch. Über die Aufhebung des Pflichtzölibats, eine immer wiederkehrende Forderung, mag man trefflich streiten. Jedoch, wer als Priester JESUS, der ehelos geblieben ist, nacheifern und folgen wird, ist die Begründung für den Pflichtzölibat, dem eine lange Selbt-Prüfungszeit vorausgeht, durchaus gegeben.

Der Zölibat ist im übrigen nicht verantwortlich für die Missbrauchsfälle in der Kath. Kirche, eher die Homosexualität in Verbindung mit Pädophilie sind hier im wahrsten Sinne die Triebfeder für diesen Missbrauch, da in der Regel Jungen und abhängige Männer Opfer waren.

 

 

 

 

 

Nun der alles entscheidende Punkt 3. Die Ausrichtung der Sexualmoral der Kirche an der Lebenswirklichkeit der Menschen? Homosexualität, Pädophilie, Mehrehe, Ehe für alle, Genderideologie soll offensichtlich sündenfrei gestellt werden. Das aber verbietet das Wort GOTTES. In der evangelischen Kirche ist alles Erwünschte vorhanden: Frauenpriestertum, kein Pflichtzölibat, freiere Sexualmoral und kein Amtsverständnis betreffend das Priesteramt und vielfach nur noch symbolhafte Wandlung, nicht wie in der orthodoxen und katholischen Kirche die verkündete Realpräsenz JESU in Brot und Wein nach der Wandlung in das Fleisch und Blut CHRISTI. Wiederverheiratung kein Problem entgegen der verschärften JESUANISCHEN Forderung zum Thema „Ehebruch“.

 

 

 

 

War die damalige sexuelle Lebenswirklichkeit in Sodom und Gomorrha nicht auch Lebenswirklichkeit dort?

Wie hat GOTT auf diese Lebenswirklichkeit reagiert?

 

 

 

Dieses lasche Christentum, welches sich nicht mehr nach GOTTES Geboten ausrichtet, sondern nach dem Willen der Menschen, welcher absolut gesetzt werden darf und soll, bietet den breiten Weg in den Himmel an. Nur das Problem ist, dass der breite Weg eben nicht in den Himmel führt, sondern grundsätzlich nach JESU Aussage, der steinige und enge.

 

 

 

 

Von den zwei Wegen: 7:13-14

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.

Ende des Zitats aus der Bibel.

 

 

 

 

 

Aber wir dürfen also mit gutem Grund ein wenig in der Bibel bei Matthäus weiterlesen: 

Von den falschen Propheten: 7,15-23

Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen„? 

Ende des Zitats aus der Bibel.

 

 

 

 

Die Initiatorinnen mögen sich selbst im Recht sehen, weil sie meinen, die absolute Wahrheit liege im Willen des Menschen und nicht in den Geboten GOTTES. Sie irren leider und liegen zumindest in der Forderungen 1 und 3 und im eigentlichen Boykott, keine Kirche zur Eucharistiefeier mehr zu betreten, falsch. Sie stellen sich mit diesen Forderungen selbst in Kontrast zum HEILIGEN GEIST. Sind sie jedoch schuld und dürfen wir sie als Sünder bezeichnen? Warum aber konnten sich solche Gruppen bilden auch innerhalb der kath. Kirche?

 

 

 

 

 

Weil die Führung der Kirche selbst in den vergangenen Jahrzehnten zu feige war, sich der allmeinen Sexualisierung nach Kolle, Beauvoir, den LGBT-Organisationen (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender), die auf das Genital fokussiert sind und anderen feministischen Vorgaben zu diesen Themen zu äußern. Sie haben sich nicht mehr getraut, das als Sünde zu deklarieren, was Sünde wider die Reinheit des Leibes ist, weil sie fürchteten, nicht mehr von den Menschen, da draußen außerhalb der Kirche und von den jungen Leuten in der Kirche geliebt zu werden.

Das aber ist vor GOTT nicht bindend und bedeutet IHM nichts. Nun hat das jahrelange Schweigen auch nichts genutzt. Die Jungen sind weg und kommen nicht mehr zur Kirche. Das aber und der Umstand, dass andere Kirchen diesem sexualrevoutionären Zeitgeist bereitwilligst hinterherliefen, hat die kath. Kirche schweigen lassen. Die letzte Enzyklika von Papst Paul VI. „humanae vitae“ war eindeutig dem Leben gewidmet.

 

 

 

 

 

Ausschnitte aus der Enzyklika: 

Der Papst stellt an die erste Stelle seiner Ausführungen die eheliche Liebe als personale Gemeinschaft, als gegenseitige Hingabe von Mann und Frau, in der sich Gottes Liebesplan verwirklicht (HV 8). Er bezieht sich dabei auf die Pastoralkonstitution Gaudium et spes des Zweiten Vatikanischen Konzils, nach der die eheliche Liebe zwischen den Ehepartnern denselben Stellenwert einnimmt wie die eheliche Fruchtbarkeit (GS 50.). Humanae vitae ist somit der erste lehramtliche Text, in dem ein Papst die vom Konzil definierte Neuordnung der Ehezwecklehre und die Abkehr von Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft als „erstrangigem Zweck der Ehe“ (matrimonii finis primarius) in einem Lehrschreiben anwendet.

 

 

Papst Paul VI. betont in der Enzyklika den besonderen Wert der conscia paternitas, der „verantwortlichen Elternschaft“ nach „klug abwägender Überlegung“ als Aufgabe für das Ehepaar. Er würdigt beide Möglichkeiten einer solchen Entscheidung: dass sich ein Ehepaar „hochherzig zu einem größeren Kinderreichtum entschließt“ oder aber „bei ernsten Gründen und unter Beobachtung des Sittengesetzes zur Entscheidung kommt, zeitweise oder dauernd auf weitere Kinder zu verzichten“ (HV 10).

 

 

Ende des Textes aus

 http://www.kathpedia.com/index.php?title=Humanae_vitae

 

 

 

 

Das als Pillenenzyklika verschriene Lehrschreiben wurde als Zumutung empfunden. Kaum jemand hat aber die Intention des Papstes, nämlich die dauernde Verfügbarkeit der Frau zu jedem Zeitpunkt durch Verhütungsmittel mit all ihren mitunter auch eben schlechten Folgeerscheinungen begriffen. Verzicht auf Sex nach der natürlichen Verhütungsmethode ging damals wie heute garnicht. Nun würden wir uns über mehr Nachwuchs freuen. Aber das besorgen jetzt andere.

 

 

 

 

Nun mag das altmodisch erscheinen. Aber im rein religiösen Licht gesehen – und die meisten Menschen auch in den Kirchen fühlen sich nicht mehr an solche Vorgaben gebunden – war diese Enzyklika ein Meilenstein religiöser Ehrerbietung vor GOTT und der Sexualität des Menschen, insbesondere zum Schutz der Frau gegenüber. Natürlich hatte dieses Lehrschreiben den spirituellen Überbau zum Inhalt.

 

 

 

 

Das aber wurde wohl bewusst verschwiegen und medial eben nicht transportiert. Auch in der Kirche stieß dieses Lehrschreiben auf Widerspruch.

 

 

 

Nur so konnte sich eine Gruppierung wie „Maria 2.0“ bilden und diese mehr als fragwürdigen Forderungen formulieren. Denn es ist nicht immer Barmherzigkeit und Liebe, den menschlichen Willen zur religiösen Priorität aufzuwerten.

 

 

Den Damen von Maria 2.0, aber auch der Leserschaft  ist die Predigt des Weihbischofs Dominik Schwaderlapp aus Köln vom 28.04.2019 empfohlen:

 http://kath.net/news/67870

 

 

 

 

Der DREIEINE GOTT möge diese Damen und alle die diesem unseligen Boykott folgen,  segnen und ihnen insbesondere die Gaben des HEILIGEN GEISTES  schenken.  Denn diese Damen scheinen sich noch immer mit Pseudoproblemen zu befassen und  in den Forderungen 1 und 3 bestenfalls nicht zu wissen, was sie tun. In nicht allzuferner Zeit werden sich diese „Probleme“ erledigt haben, wenn die Islamisierung weiterhin so von der Regierung so forciert wird.

 

7 Responses to “Der Kirchenboykott rückt näher”

    • Thomas Says:

      Niedlich die Beiden.

    • Andreas Says:

      Über das kommende Völkergericht (zweites Kommen Jesu und anschliessende Errichtung des irdischen 1000-jährigen „messianischen Reches“ in Matthäus 25,31-46)

      31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; 32 und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, so wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
      33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.

      34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an; 35 denn ich war hungrig, und ihr gabt mir zu essen; ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; 36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.
      37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich, oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf, oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.

      41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist; 42 denn ich war hungrig, und ihr gabt mir nicht zu essen; ich war durstig, und ihr gabt mir nicht zu trinken; 43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?
      45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. 46 Und diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.

  1. Thomas Says:

    Der Kampf um das Gottesbild

    Die ganze Rede von Migration, Wirtschaft, Öl, Einfluss-Sphären, Radikalisierung und Neokolonialismus ist angesichts dieses Ringens nur Ablenkung und „Folklore“. Das ist das menschliche „Kribbeln und Wibbeln“, von dem Theodor Fontane sprach. Ob die Rente mehr oder weniger steigt, ob Dieselautos abgeschafft werden oder ob der Sozialstaat implodiert, ist derzeit wichtig, aber nicht das zentral und grundsätzlich Wichtige. Es geht immer nur um die wesentlichen geistigen Entscheidungen, und die fallen entweder gegen oder für Gott. Ob es ihn gibt, weiß niemand genau, aber die Pascalsche Wette gilt. In diesem Fall bedeutet das Gottesbild alles. Wenn es logischerweise nur einen Gott geben kann, dann ist nur eines der menschlichen Gottesbilder richtig.

    Der Kampf um dieses Gottesbild ist entscheidend und – von der Pascalschen Wette ausgehend – der einzige, der sich lohnt. Dass sich gläubige Muslime überhaupt ein Ziel wie die Sagrada Família ausgesucht haben, ist zwar nur für Ute Mustermann oder Otto Normalverbraucher überraschend, aber doch ein geistiger Dammbruch und Wendepunkt. Es geht jetzt, für jeden offenkundig, ums Eingemachte. Nicht nur die Christen werden sich – so sie Christen sind – entscheiden müssen, welche Politik sie unterstützen wollen.

    Quelle . https://www.freiewelt.net/blog/reloaded-dschihad-gegen-kirchen-10077799/

  2. Für mich als Lutheraner ist das sehr verstörend. Am Ende entscheidet Jesus und das eigene Gewissen. Frauen die Gleichberechtigung und das Gute wollen sind gut. Gott und der Glaube entscheidet. Die Konfession kann man wechseln z.B. zu den Kopten oder Lutheranern. Bei uns Lutheranern ist zwar auch nicht alles toll, Gleichberechtigung wird aber für ein sehr hohes Gut und sinnvoll angesehen. Gleichberechtigung ist ein gutes Werk durch das viele gute Taten entstehen. Gute Taten sind immer richtig, da kann nichts falsch sein.

  3. Brigitte Says:

    Ist da etwas durcheinander geraten?


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