kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Politisches Telegramm aus Österreich 3. April 2019

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:32

 

 

 

1. London

Die altehrwürdige englische Demokratie treibt seltsame Blüten:

‐ Theresa May, die eindeutig gegen den Brexit war, lässt sich von einem Parlament, dass mehrheitlich für den Brexit ist, zur Premierministerin wählen, um dann mit Vehemenz den Brexit voran zu treiben.

‐ Die gleiche Premierministerin kündigt ihren Rücktritt für den Fall an, dass das von ihr verhandelte BrexitAbkommen

die parlamentarische Zustimmung erhält.

Pervers, nicht?

Frisst die Demokratie ihre Kinder?

 

 

 

 

 

2. Das europäische Trio Infernal Juncker, Merkel und Macron will eine gemeinsame Linie mit/gegen China in der Handelspolitik und kritisiert jene EULänder, vor allem Italien und Griechenland, die aufgrund ihrer schwierigen Wirtschaftslage Infrastrukturprojekte mit China vereinbaren.

Gleichzeitig schließen aber Deutschland und Frankreich Aufträge über 30 Milliarden Euro für ihren gemeinsamen Flugzeugbauer Airbus mit China ab.

Verlogener kann man nicht vorgehen.

Es ist dringend notwendig, dass die kleinen mitteleuropäischen Länder sich zu einer kräftigen Achse in der EU zusammenschließen, denn Deutschland und Frankreich vertreten ihre Interessen nicht.

 

 

 

 

3. Salzburg

Kulturmarxismus ist der aktuell heftigste Angriff auf freiheitliche Institutionen:

Er geht vor allem über Medien, das staatliche Bildungswesen inklusive Universitäten und die öffentliche Verwaltung.

Im Kern besteht der Kulturmarxismus in einer radikalen Gleichheitsutopie, die sich gegen Familie, Ehe und alle partikularen Loyalitäten, Bindungen und Identitäten richtet (von der Gender‐Ideologie bis zur sogenannten Antidiskriminierungspolitik, der Sprachreinigung und der sogenannten politischen Korrektheit usw.). Jeder Liberale und Konservative sollte ein klares Bild dessen haben, was hier vor sich geht und darauf rational reagieren.

Professor Gerd Habermann spricht dazu im Rahmen der Hayek‐Gesellschaft am Donnerstag, 11. April 2019 um 19 Uhr im Hotel Altstadt/Radisson Blu.

 

 

 

 

 

4. Bayer

Bayer Chef Werner Baumann verteidigt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den Monsanto‐Kauf und betont, wie gut die Idee dazu war. Einige Tage später entscheidet ein US‐Gericht, dass Bayer 81 Millionen US‐Dollar an den an Krebs erkrankten Edwin Hardeman zahlen muss! Die Aktionäre werden sich freuen.

Grund ist der Einsatz des glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittels Roundup, das unter anderem für das Insektensterben ursächlich ist.

Über das Insektensterben, das für unsere Umwelt wesentlich gefährlicher als das Kohlendioxid für das Klima ist, wird vielfach der Mantel des Schweigens gebreitet. Landverknappung, Unkrautvernichtungsmittel, das Abholzen des Regenwaldes, der enorme Kunststoffmüll in den Ozeanen sind die wirklichen Gefahren für die Umwelt.

 

 

 

 

Die Landwirtschaft steckt in der Klemme: Einerseits muss kostengünstig produziert werden, andererseits sägt man sich dabei selbst den Ast ab, auf dem man sitzt. An dieser Stelle wurde schon mehrfach vorgeschlagen, Landwirtschaft und Agrarindustrie national und nicht europaweit zu bewirtschaften.

Die norddeutschen und niederländischen Nahrungsmittelfabriken, die eine wesentliche Lobbyrolle in Brüssel spielen, dürfen nicht diejenigen sein, die die kleinstrukturierte Landwirtschaft Mitteleuropas zerstören.

 

 

 

 

 

 

 

5. Donald Trump

Ed Feulner, Berater des amerikanischen Präsidenten, meinte jüngst:

Eines der populärsten Bücher von Donald Trump ist „Die Kunst des Deals“. Darin beschreibt er genau, wie Trump es am Verhandlungstisch schafft, Entscheidungen, die zuvor als unmöglich eingestuft wurden, plötzlich möglich zu machen. Und das macht der US‐Präsident nun auch bei Handelsfragen, in den Verhandlungen mit Nordkorea und er weiß auch, wie man verhandelt und sagt, richtigerweise, dass die USA als größte Volkswirtschaft der Welt bei multilateralen Abkommen zu viel hergeben. „America first“ – und das ist wichtig – bedeutet aber nicht „America only“.

 

 

 

 

 

6. Frankfurt

Berlin macht starken Druck auf eine Fusion der beiden größten deutschen Banken, der Deutschen Bank und der Commerzbank. Die Frage ist: Was steckt hinter diesem Druck? Was weiß man in Berlin, was wir in dieser Schärfe nicht wissen?

Die Antwort lautet, so schreibt der erfahrene Wirtschaftskolumnist Josef Urschitz in der Wiener Presse: „Die jüngste Bankenkrise war nie zu Ende. Für diese Feststellung muss man nur die Börsenkurse der beiden deutschen Fusionskandidaten ansehen. Die liegen in einem Fall um rund 90, im anderen Fall um annähernd 97% unter dem Vorkrisenniveau.“

Kann man zwei so sichtlich Schwerkranke zu einem Gesunden zusammen fusionieren?

 

 

 

 

 

7. Wolfsburg

Volkswagen will bis zu 7000 Stellen streichen. Andere Autofirmen ebenfalls. Das heißt, es kommen viele tausend höchstqualifizierte Arbeitskräfte auf den Markt – Mitarbeiter mit Fähigkeiten, die wohl kaum, wie Frau Merkel immer wieder fälschlich meint, von unausgebildeten und vielfach aggressiven Migranten kommen Noch nie stand die Lüge so sehr im Mittelpunkt des politischen Geschehens wie heute!

Dr. Norbert van Handel Steinerkirchen a.d. Traun, 28.03.2019

Aus Datenschutzgründen bitte ich mir mitzuteilen, wenn die politischen Telegramme nicht mehr gewünscht werden. Die Adressaten werden dann unmittelbar aus dem Verteiler gelöscht werden. Das politische Telegramm kann veröffentlicht werden.

 

One Response to “Politisches Telegramm aus Österreich”

  1. Thomas Says:

    Kardinal Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst:
    »Gott wollte keine Migration«

    Kurienkardinal Robert Sarah ist der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Er ist sich sicher: wenn Geistliche Migration verteidigten, handelten sie auf Grundlage einer Fehlinterpretation des Evangeliums.

    Quelle : https://www.freiewelt.net/nachricht/gott-wollte-keine-migration-10077498/


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