kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Leserbrief zur Homosegnung in württembergischer Landeskirche 3. April 2019

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:09

Nicht mehr evangelische Kirche?!

 

 

 

 

Steter Tropfen höhlt den Stein. Und so ist es nun gekommen, wie zu befürchten war, dass es komme. Auch die württembergische Landeskirche ist jetzt eingeschwenkt in den Mainstream evangelischer Landeskirchen in Deutschland und will nun auch Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Partnerschafften anbieten.

 

 

 

Dass bei diesem Beschluss, zu dem eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig war, auch Synodale des evangelikalen Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“, für eine solche, der Heiligen Schrift und dem Konsens der Christenheit widersprechende „Segenshandlung“ votiert haben, mag zwar enttäuschen, aber nicht mehr wirklich überraschen.

Um zu ermessen, was solch ein Beschluss bedeutet, erscheint es angebracht, einen wahrlich Großen der Christenheit aus der jüngsten Vergangenheit zu diesem unerquicklichen Thema zu Wort kommen zu lassen, den weltweit über die Konfessionsgrenzen hinaus geachteten und beachteten langjährigen Münchner Professor für Systematische Theologie, Wolfhart Pannenberg (1928-2014): „In der Gesamtheit des biblischen Zeugnisses wird  praktizierte Homosexualität ausnahmslos zu den Verhaltensweisen gerechnet, in denen die Abwendung des Menschen von Gott besonders eklatant zum Ausdruck kommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle liegt die Grenze für eine christliche Kirche, die sich an die Autorität der Schrift gebunden weiß. Wer die Kirche dazu drängt, die Norm ihrer Lehre in dieser Frage zu ändern, muss wissen, dass er die Spaltung der Kirche betreibt. Denn eine Kirche, die sich dazu drängen ließe, homosexuelle Betätigung nicht mehr als Abweichung von der biblischen Norm zu behandeln und homosexuelle Lebensgemeinschaften als eine Form persönlicher Liebesgemeinschaften neben der Ehe anzuerkennen, eine solche Kirche stünde nicht mehr auf dem Boden der Schrift, sondern im Gegensatz zu deren einmütigem Zeugnis.

 

 

 

Eine Kirche, die einen solchen Schritt tut, hätte darum aufgehört, evangelische Kirche in der Nachfolge der lutherischen Reformation zu sein“ (in: ders., Beiträge zur Ethik, Göttingen 2004, S. 99ff.). Das Verlassen des ökumenischen Konsens‘ der Christenheit kann den Verdacht aufkommen lassen, eine Kirche, die diesen Schritt vollzieht, beschreite den Weg in eine häretische/ketzerische Kirche bzw. Sekte. Ökumenische Fortschritte, auf die immer geschielt wird, lassen sich so keinesfalls erreichen.

Walter Rominger, Mehlbaumstr. 148, 72458 Albstadt-Ebingen

 

22 Responses to “Leserbrief zur Homosegnung in württembergischer Landeskirche”

  1. Andreas Says:

    Ja, das sind schon echte Probleme, die die (evangelische) Kirche hat – kirchlicher Segen für die Homoehe?!
    Hammer-Artikel, alamierende Warnung einer koptischen Ägypterin:
    https://poschenker.wordpress.com/2019/04/01/brutale-warnung-an-amerika-von-einer-aegyptischen-frau-wachet-auf-oder-werdet-ausgeloescht/

  2. Klabautermann Says:

    Wer bei einem Besuch in Jerusalem seine Amtskette mit dem Kreuz ablegt um

    die Moslems nicht zu reizen, ist in meinen Augen ein Verleugner des Christentums.

    Wissen denn die Kirchen – Oberen nicht was die Moslems den Christen angetan haben

    und auch Heute noch antun.

    Es leiden praktisch alle Menschen die nicht Moslems sind unter dieser obskuren

    Sekte.

    Der Fluch der Menschheit hat einen Namen. ISLAM !!!

  3. wayoftruthforever Says:

    Nun sollte es doch kein Geheimnis mehr sein, daß unsere hochverehrten geistigen Oberhirten, sich dem Wahren Christus , Sohn des Wahrhaftigen Gottes, Der da ist unsichtbar und Geist Der Wahrheit,
    der Erkenntnis und der Liebe; und letztendlich unser Lebensatem [Odem] Da findet man in den Schriften Hiob folgende klare Definition
    des Odems des Schöpfers und Wahren Gottes: “ Wenn der Herr seinen Atem von der Erde zurückzieht, wird alles Leben inclusive der Natur
    im NU vergehen. Ist das verständlich und klar! Für unsere falschen
    Hirten anscheinend nicht ! Das soll im Klartext heissen, daß diese, jene untreuen Hirten sich vom Wahren Herrn abgewand haben und der nachfolgende Text sollte jedem wahren Christen und Gläubigen doch sehr, sehr zu denken geben:
    “ Der Großinquisitor aus Brüder Karamasow Fjodor M. Dostojewski:

    Der Großinqisitor spricht zu Christus: ” Wir haben Deine Tat verbessert,
    und sie auf das Wunder, auf das Geheimnis und auf die Autorität gegründet.
    Und die Menschen [ Das Pack die Goyem], freuten sich , daß sie wieder wie eine Herde [besser Hammelherde durch Luzifers reine lehre a,. Pike] geleitet [besser verleitet] wurden…… Warum bist Du denn jetzt gekommen, uns [ad hoc :in unseren dunklen Kreisen]
    Wir sind schon seit langer Zeit nicht mehr mit Dir im Bunde
    [ das ist wohl war seit Jahrhunderten/Jahrtausenden??] sondern mit ihm [Satan],… da wir von ihm das annahmen, was Du unwillig zurückwiesest, jene letzte Gabe, die er [satan nicht rothschilds jesuiten /franziskus/merkill/may/macron etc…] Dir anbot, indem Dir alle Reiche
    der Erde [Schöpfung des Allein Wahren Gottes El Elohim] zeigte!

    [Hierzu der Kontext der Schriften aus Matthäus: ******8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit *9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. *10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein
    dienen.« !!!!!*****]
    Wir haben in R o m empfangen und das Schwert des Kaisers [Konstantin] und haben uns selbst als die Herren der Erde, als ihre einzigen herren erklärt [ja so ist es gelaufen für einzige herren der Erde stehet wohl das falsche Judentum,
    daß sich nach dem Abfall Salomo`s mit der Kabbala bildete. Analog darf davon ausgegangen werden, daß genau dieses unserem Herrn hinreichend bekannt war und dazu der Text aus Joh. Kap. 8:

    “*42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. *43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. *44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel[a], und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. *45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. *46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? *47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.

    Kabbala ist keine „geheime Lehre“;
    sie ist die „Lehre des Geheimen“
    Da soll sich doch jeder Goji fragen, was ist es denn nun. Das Geheime der selbsternannten jüdischen Götter [Götzen Gottheiten Satans]

    Weshalb sollten wir noch darüber diskutieren, ob nun nach Gender Coleur Ehen in den angefallenen Kirchen vollzogen werden. Zeugen Jehovas sprachen bekanntlich immer von Babylon der Großen, wie man es auch in der Offenbarung 17: Hier ein Auszug

    *1Nun kam einer von den sieben Engeln, die sieben Schalen erhalten hatten, zu mir und sagte: »Komm mit, ich will dir zeigen, wie Gott die große Hure straft, die an den vielen Wasserläufen so sicher thront. *2 Die Mächtigen dieser Welt haben sich mit ihr eingelassen. Alle Menschen waren berauscht von dem Wein der Verführung, den sie ihnen eingoss.« *3Jetzt nahm mich der Engel und versetzte mich im Geist in die Wüste. Dort sah ich eine Frau auf einem grellroten Tier, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Es war überall beschrieben mit Beleidigungen Gottes. *4 Die Frau trug purpur- und scharlachrote Kleider, dazu kostbaren, goldenen Schmuck mit wertvollen Edelsteinen und Perlen. In ihrer Hand hielt sie einen Becher aus Gold, der bis an den Rand gefüllt war mit ihrer Bosheit, ihrer Verführung und ihrem Götzendienst. *5 Auf ihrer Stirn stand ein geheimnisvoller Name: »Die große Babylon, die Mutter aller Verführung und allen Götzendienstes auf der Erde!« *6 Und ich sah, wie sie sich berauschte an dem Blut all der Menschen, die Gott gehörten und getötet wurden, weil sie J e s u s die Treue hielten. Ich war tief erschüttert von all dem, was ich sah. *7 »Warum bist du so fassungslos?«, fragte mich der Engel. »Ich will dir erklären, wer diese Frau ist und was das Tier mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern bedeutet, auf dem sie sitzt. *8Das Tier, das du gesehen hast, war einmal da, auch wenn es jetzt verschwunden ist. Aber es wird aus dem Abgrund aufsteigen, und dann führt sein Weg in den endgültigen Untergang. Und den Menschen auf der Erde, deren Namen nicht schon seit Beginn der Welt im Buch des Lebens stehen, wird es beim Anblick dieses Tieres die Sprache verschlagen. Sie werden sich wundern, dass es zuerst da war, dann verschwand und plötzlich wieder auftauchte.
    Wir hingegen müssen unseren Herrn und König der Könige und Priester
    in der Weise Melchiesedeks [siehe auch Psalm 110] die Treue halten,
    was wir auch gern tun wollen, selbst wenn es in diesem system nur
    Nachteile bringen kann bis zum Tod! Doch der Herr ist gerecht und ihm ist das Gericht vom Vater übergeben worden. So bleiben wir Treu auch
    für unsere Familien mit Jugend und Kindern. Amen! Allen Geschwistern
    ein herzlich Shalom ! Wir wollen auch beten für Die, die sich haben
    veleiten lassen, da wir selbst alle Sünder sind und waren.Denn wir wollen im Sinne unseren einmaligen, vollkommenen Herrn nicht richten, damit auch wir nicht gerichtet werden !?

    M a r a n a t h a

    Wir warten voller Sehnsucht Auf DICH Herr !

  4. kleinerchrist Says:

    Könntest Du gelegentlich zwischendurch Texte machen, die über die 10 Gebote sprechen. Das Land braucht die 10 Gebote. Nur diese können dem Menschen helfen, weil ihm die Sünden aufgezeigt werden. Gott will uns ja aus der Verdorbenheit helfen und uns erretten von dem Lauf der Welt. WK I hätte nicht stattgefunden, wenn die Leute die 10 Gebote gehabt hätten, auch nicht WK II und WK III würde es dann auch nicht geben. Und es gäbe dann keine falschen Götter, die man anbetet, ohne es zu wissen.

    • Andreas Says:

      @kleinerchrist – jetzt reden ja alle nur noch von den sog. Noahidischen (sieben) Gesetzen, die alle Welt umsetzen soll.
      Wer laut diesen (manipulierten) Gesetzen behauptet, Gott hätte einen „Sohn“ o. „Beigeseller“, dem könnte rein theoretisch sogar die Todesstrafe vor dem jüd. Sanhedrin (oberstes Gericht) drohen!
      Allergings muß man daran erinnern, daß auch in den 10 Geboten (Dekalog) von Jesus bzw. dem Messias nicht die Rede ist!
      Genau darauf berufen sich bekanntermaßen die Juden, die Muslime akzeptieren auch nur „den einen Gott“ (Allah), auch wenn sie im schroffen Gegensatz zu Jesus durchaus als „Prophet“ wertschätzen.

      So o. so, der christliche Glaube an die Sohnschaft Jesus wird von „unglaublichen“ 75% der Menschheit nach wie vor abgehnt oder sogar mit äusserster Brutalität bekämpft. Mittlerweile sogar zunehmend innerhalb der christlich geprägten Länder!!
      PS: warum nennen sich nichteimal die angeblich so superchristlich-überzeugten „Zeugen Jehovas“ einfach „Zeugen Jesus“, was man von strenggläubigen Christen eigentlich erwarten sollte?
      Deshalb mag ich auch nicht die evang. Selbstbezeichung „Katholiken“, „Orthodoxe“, „Protestanten“, „Reformer“ oder gar „Lutheraner“, Calvinisten o. Zwinglianer!
      Sind das denn etwa alles völlig verschiedene „Christentümer“, die evangelischen Gründerväter etwa Ersatz-Heilige, die „Stellvertreter Gottes o. Jesus“?? Für mich gibt es nur ein Christentum, eine Christenheit, zu der wir alle wieder endlich zusammenfinden müssen!

  5. Harm Says:

    Das Thema Homosexualität wurde hier doch schon mal besprochen?
    Ich habe das Gefühl, dass die Christenheit grössere Probleme hat.
    z. B. die Islamisierung und die Christenverfolgung
    z.B. die Tatsache, dass viele westliche Kirchenfunktionäre (besonders in Deutschland) einen Teil der Ehre von Jesus Christus an Mohammed oder Allah weitergeben. Für einen rechtgläubigen Christen ist Jesus Mensch und Gott. Wenn man Jesus einen Teil der Ehre nimmt ist das für mich pure Blasphemie. Jesus Christus ist König. Einen König beleidigt man nicht.
    Homosexualität ist ein kompliziertes und empfindliches Thema.
    Für Homo-Ehe und „Ehe für alle“ bin auch nicht, aber mit Pannenberg bin ich nicht einverstanden.
    Die Schrift oder „die Schriften“ ist mir zu allgemein betrachtet.
    Nicht alle Texte in der Bibel haben gleichen Wert. Eine „Querschnittslektüre“ der Bibel ist nicht angemessen.
    Die Evangelien sind das Herzstück der Bibel.
    Christus ist unser einziger Lehrer.
    Lass uns erst mal gucken, was Jesus in Matthäus 19, 12 gemeint haben könnte. Da steht deutlich, dass es Leute gibt, die vom Mutterschoß an für die Ehe nicht geeignet sind. Diesem Text muss man sehr viel Aufmerksamkeit widmen. Haben die Bibelübersetzer oder die Exegeten Angst vor einem schwierigen Text? Jesus sagt ja auch selbst noch mal: Wer das erfassen kann, der erfasse es.
    Ansonsten spricht Jesus nie über sexuelle Benimm-Regeln. Irgendwo fällt mal der Ausdruck „Unzucht“, aber das Wort rieselt so sehr wie eine verirrte Schneeflocke durchs Evangelium, dass ich mich frage, ob es ein authentisches Jesuswort ist.
    In Johannes 15, 15 sagt Jesus, dass Er seinen Jüngern alles mitgeteilt hat, was Er von seinem Vater gehört hat. Er spricht nur über Liebe.
    Natürlich hält Jesus aber die (Mann – Frau-) Ehe hoch. Jetzt müssen wir erst mal innehalten, denn Jesus -Mensch und Gott- und Paulus kann man natürlich nicht mit einander vergleichen
    Zu dem so bekannten betreffenden Textabschnitt des Apostels Paulus (Anfang des Römerbriefes) gibt die niederländische Einheitsübersetzung ( katholisch – evangelisch)
    aus dem Jahr 1999 folgende Fußnote: Für gesetzestreue Juden waren diverse Arten des Benehmens -darunter homosexuelles Benehmen-
    gegen Gottes Vorhaben mit der Schöpfung. „waren“: Vergangenheit. „Juden“: wir sind keine Juden.
    Sexualmoralregeln sind immer in Bewegung. Im alten Israel war es einem verheirateten Mann erlaubt, mit anderen Frauen sexuelle Beziehungen zu haben, wenn diese andere Frauen nicht verheiratet waren. Polygamie war ebenfalls erlaubt. Über diese Sachen denkt man heute etwas anders. Jesus hat doch irgendwo auch gesagt, dass die Gesetze für den Menschen da sind, und nicht umgekehrt (Letzteres habe ich nicht mehr eruiert, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Jesus das so gesagt hat). Über das Thema Homosexualität könnte man aus christlicher Sicht noch sehr viel mehr sagen, aber ich glaube, dass es im Augenblick sehr viel wichtigere Themen gibt.
    Ansonsten finde ich die Artikel bei „Kopten ohne Grenzen“ oft sehr interessant.

  6. Thomas Says:

    Was wollen sie von diesen Kirchen noch erwarten, deswegen ist ja biblisches Christentum woanders,
    wie man auch an manchen Kommentaren sieht. Die Sexualmoral der Bibel, dem einzigen Wort Gottes,
    auf Erden, ist eindeutig und klar definiert, gerade im Bezug auf Homo.

    https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/an-keiner-stelle-verurteilt-die-bibel-homosexualitat

    Und jetzt kommen wir mal zur Bibel, die zeitlos bleibt, gegenüber dem Mainstream, um nicht zusagen
    den Gottlosen.

    Lev 18,22:“Du sollst nicht bei einem Mann liegen, wie bei einer Frau, es ist ein Greuel“.

    Lev 20,13:“Wenn jemand bei einem Mann liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist und sollen beide des Todes sterben. Blutschuld lastet auf ihnen“.

    Beide Gesetzestexte stehen im Zusammenhang mit Geboten, die den Schutz der Ehe und der Familie und deren Reinheit nach den Maßstäben Gottes zum Ziele haben.

    So sollen nach den Geboten des Heiligkeitsgesetzes nicht nur homosexuelle Praktiken, sondern auch Inzest, Sodomie|27| sowie Ehebruch mit dem Tod bestraft werden (Lev 20,10ff).

    „Die Todesstrafe für Homosexuelle wurde verhängt, weil Homosexualität im Alten Testament zu den ehewidrigen und ehezerstörerischen Handlungen gezählt wurde. Wie radikal das alttestamentliche Gesetz der Homosexualität entgegentrat, zeigt, daß bereits der Brauch mancher Homosexuellen, die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen, verurteilt wird (Dtn 22,5|28|)“.|29|

    Das Alte Testament wendet sich scharf gegen alles, was homosexuelle Vorlieben und Gewohnheiten fördert und die Konturen zwischen den Geschlechtern verwischt. Diese Haltung wird im Neuen Testament aufgegriffen, wenn etwa Paulus den Korinthern zur Haartracht von Mann und Frau Anweisungen gibt (1.Kor 11,6ff.).

    Jesus nimmt in seiner Verkündigung nur indirekt zur Homosexualität Stellung und zwar an vier Stellen, in denen er die allgemeine sündhafte Verworfenheit der Sodomiter zur Sprache bringt (Mt 10,14f.; 11,32f.; Lk 10,10ff.; 17,28).

    Aber selbst, wenn die homosexuellen Praktiken der Sodomiter nicht explizit von Jesus erwähnt werden, müssen sie doch als auslösende Ursache der Zerstörung Sodoms mitgedacht werden!|33|

    Aus der Tatsache, daß wir in den Evangelien von Jesus keine direkte Äußerung zur Homosexualität finden, haben viele homosexuelle Ausleger eine liberale Haltung Jesu zur Homosexualität herleiten wollen.

    Dahingehend äußert sich der Diplompsychologe Grossmann:

    „Jesus selbst hat nie ein Wort über Homosexualität verloren. Zumindest gibt es darüber keine Aufzeichnungen. Wer seine grundsätzliche Botschaft von der Menschenliebe verstanden hat, kann sich auch schwer vorstellen, daß Jesus die Liebe zwischen zwei Männern und zwei Frauen verurteilt hätte“.|34|

    Aber man darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen, daß Jesus ein Jude war und zum jüdischen Volk gesandt war. Er predigte also zu Menschen, die mit dem Alten Testament und seinen Geboten sehr gut vertraut waren. Wir haben bereits gesehen, wie eindeutig das Alte Testament zur Homosexualität Stellung bezieht. Jesus konnte dies also durchaus als bekannt voraussetzen. Auch nimmt er immer wieder auf die alttestamentlichen Gebote Bezug („Ihr habt gehört, was den Alten gesagt ist, ich aber sage euch …“).

    Er macht deutlich, daß er gekommen ist, um das alttestamentliche Gesetz zu erfüllen, nicht aber um es aufzulösen. Schon allein deswegen kann nicht von einer liberalen Haltung Jesu zur Homosexualität ausgegangen werden.

    Anders als in der Botschaft Jesu finden wir in Paulusbriefen deutliche Stellungnahmen zum Gebiet der Homosexualität. Dies wird dann verständlich, wenn man bedenkt, daß die Empfänger der Paulusbriefe Heidenchristen waren, deren „Umwelt im Blick der Moral um vieles duldsamer war als die der Juden, zu denen Jesus geredet hat“.|35| Paulus, der die alttestamentlichen Schriften in- und auswendig kannte, nimmt deshalb auch bei der Beurteilung der Homosexualität kein Blatt vor den Mund.

    Das Gewicht, das die Stellen der Paulusbriefe für unsere Fragestellung haben, wird auch in der Tatsache sichtbar, daß die Paulusbriefe, die ja oft direkt an eine Gemeinde adressiert waren, sofort nach ihrem Erhalt von der betreffenden Gemeinde sorgfältig vervielfältigt und an die anderen christlichen Gemeinden weitergeleitet wurden. So kann davon ausgegangen werden, daß die Aussagen der Paulusbriefe schon sehr früh in den christlichen Gemeinden bekannt und als allgemeingültige Richtlinien anerkannt waren.

    Drei paulinische Stellen seien in diesem Zusammenhang angeführt:

    a) Römer 1,25-27:

    „Sie haben die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Gottesdienst dargebracht statt dem Schöpfer … Deswegen hat Gott sie in schandbare Leidenschaften dahingegeben. Denn ihre Frauen haben den natürlichen (Geschlechts-) Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht und ebenso haben auch die Männer den natürlichen (Geschlechts-) Verkehr mit ihren Frauen verlassen und sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie, Mann mit Mann, Schande trieben und so den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen“.

    Paulus beschreibt im ersten Kapitel des Römerbriefs den Zustand der Menschen unter dem Zorn Gottes. Der katastrophale Zustand der Menschheit zeigt offenkundig, daß Gottes Zorn auf ihr ruht, daß Gott sich ihr widersetzt. Dies ist die Antwort auf das Handeln der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit verkehren (Röm 1,18). Bei den Menschen besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen Wahrheit und Lebenswirklichkeit. Wahrheit ist, daß die Menschen Geschöpfe Gottes sind, in der Schöpfung Gottes leben und alles, was sie haben von Gott, ihrem Schöpfer erhalten haben (Röm 1,19 und 20). Die Lebenswirklichkeit der Menschen aber ist, daß niemand Gott anerkennt und ihm die Ehre gibt. Ganz im Gegenteil, die Menschen haben sich willentlich von Gott losgesagt und sich selbst Götzen gemacht, ja sich sogar selbst vergötzt (Röm 1,22f.).

    Die Menschen machen sich ihre Maßstäbe selbst, nach denen sie leben wollen. Deshalb läßt Gott die Menschen die Folgen ihres sündigen Abfalls spüren und tragen. Gott hindert sie nicht daran, „in verworfenem Sinn zu tun, was nichts taugt“ (Röm 1,28ff.). Als Beispiel für die allgemeine Sittenlosigkeit stellt Paulus besonders den widernatürlichen homosexuellen Geschlechtsverkehr zweier Männer oder zweier Frauen heraus.

    Nur in dieser Stelle (Röm 1,26) erwähnt die Bibel dabei explizit das Vorhandensein lesbischer Sexualbeziehungen.

    Paulus lehnt jedoch homosexuelle Beziehungen radikal ab, durch sie werde die Verworfenheit der Menschen sichtbar.

    Auf verschiedenste Art und Weise wird versucht, diese harten Worte des Paulus zu entkräften. So wird behauptet, Paulus beschreibe hier allein die griechisch-römische Welt mit ihrem Götzendienst. In seiner Verurteilung der Homosexualität lehne Paulus nur die mit diesem Götzendienst verbundene homosexuelle kultische Prostitution ab, nicht aber eine in Liebe gelebte homotrope Verbindung.|36|

    Dem ist zu entgegnen, daß in Röm 1 die Homosexualität ganz allgemein als eine Form von Sünde neben vielen anderen Formen (Habgier, Bosheit, Mord, Verleumdung etc.) dargestellt wird (Vers 28f.) und eindeutig einem Katalog von Sünden angehört, die „nicht-kultische Bedeutung haben“.|37|

    Eine reine Beschränkung auf kultische homosexuelle Prostitution ist deshalb zu verwerfen. Andere sehen in Röm1 nur eine Verurteilung einer kleinen Gruppe von Homosexuellen, nämlich von solchen, die „aus schierer Neugier oder übergroßer Begierde in homosexuelle Verhaltensweisen hineinschlittern“|38| und diese rücksichtslos und lasterhaft ausleben. Diese „Perversen“ seien Menschen gewesen, die „sich trotz ihrer heterosexuellen Veranlagung homosexuellen Praktiken hingaben“|39| und durch ihr schamloses Verhalten die Homosexualität insgesamt in Verruf gebracht hätten.

  7. Gern will ich Dein Anliegen zu den Geboten_Gesetzen beantworten!
    Als ich zum erstenmal in einem Evangelikalen Kreis eintrat, wurde ich schon darauf hingewiesen, daß das Gesetz, darunter sollte man Reinigungsgesetze u a.
    verstehen. Doch die Gebote bilden eben die Ausnahme, wie unser Herr es auch im Rahmen der Bergpredigt hervorhebt, nämlich, daß keines dieser Gebote/Gesetzes
    aufgehoben wird. Widerstand der Geschwister, doch ist es wie nachfolgende Texte
    gut erklären zu verstehen. Und dem kann man auch logisch folgen. Wenn wir
    Liebe [Agape] untereinander haben, erfüllen wir die Gebote eben auf die Art, wie Christus es klar formuliert! Da wäre allerdings noch das Sabatgesetz, welches
    von der röm. Kath. Kirche bereits zu Beginn nach Belieben geändert wurde: Auf den Sonntag. Böse Zungen behaupten [ritualer Sonnentag, babyl. Ursprungs]
    Diese Frage bleibt nach wie vor offen. Doch ich will diese Welt und die Kirchen
    und ihre Gläubigen nicht ändern. Das muß schon Jeder für sich selbst
    verantworten!? So bin ich auch kein Lehrer, kein Prophet, wie Christus auch
    im Matth. Evangelium klar und eindeutig Festlegt: aus Kap 23
    *8 Lasst ihr euch nicht so anreden! Nur Gott ist euer Meister, ihr seid untereinander alle Geschwister. *9 Niemanden auf der Erde sollt ihr >VaterDu sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht. *22 [a]Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, den erwartet das Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: >Du Idiot!<, der wird vom Obersten Gericht verurteilt werden, und wer ihn verflucht, dem ist das Feuer der Hölle sicher.
    Kontext zu [a]
    1.Johannes 3,15
    *15 Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht. 
    Anmerkung: Man darf sogar soweit gehen, daß wer seinen Bruder/Schwester haßt
    auch den Vater, den Allmächtigen und seinen Sohn
    Jesus Christus haßt , OK!?

    Wichtig ….!

    [x]*8 Bleibt keinem etwas schuldig! Eine Verpflichtung allerdings könnt ihr nie ein für alle Mal erfüllen: eure Liebe untereinander. Nur wer seine Mitmenschen liebt, der hat Gottes Gesetz erfüllt.
    *9 [a]Die Gebote: »Du sollst nicht die Ehe brechen;
    du sollst nicht töten;
    du sollst nicht stehlen; begehre nicht, was anderen gehört«[
    und alle anderen Gebote lassen sich in einem Satz zusammenfassen: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.«[B] *10 Denn wer seinen Mitmenschen liebt, tut ihm nichts Böses. So wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.
    [X] Kontext zu Röm. 8…
    Johannes 13,34-35 »»
    *34 Heute gebe ich euch ein neues Gebot: L I e b t einander! So wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr euch auch untereinander lieben.  *35 An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.« 
    Paulus Das Hohe Lied der Liebe !!!
    1.Korinther 13,1-13 «« »»
    *1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin. 

    *2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. 

    *3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere, aber ich habe keine L I e b e, dann nützt es mir gar nichts. 
    *4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab.  *5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.  *6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.  *7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. 

    *8 Die Liebe wird niemals vergehen. Einmal wird es keine Prophetien mehr geben, das Reden in unbekannten Sprachen wird aufhören, und auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein.  *9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden.  *10 Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein. 

    *11 Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt.  *12 Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.  *13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte. 

    Galater 6,9-10 «« »»
    *9 Werdet nicht müde, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der ihr eine reiche Ernte einbringt. Gebt nur nicht vorher auf!  *10 Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben. 

    1.Timotheus 1,5 ««
    *5 Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem ungeheuchelten Glauben kommt. 

    Das ist es was der Herr und auch die Apostel und Jünger Jesu zu den Geboten sagen.
    Dieses sollten wir in unseren Herzen aufnehmen, besser mit Herz und Verstand, denn
    der Vater DER Allmächtige sagt im 2. Chron. Chat. 16 V 9

    Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen,
    an denen, deren H e r z [ es lautet hier nicht Verstand]
    ungeteilt auf IHN gerichtet ist.

    Es wäre zu diesem Thema noch sehr viel zu sagen, doch das kann nicht der Sinn und
    Zweck eines Kommentarforums sein?

    Ich selbst bin der Ansicht kein Heiliger zu sein, dafür jedoch nicht scheinheilit, sondern
    der Wahrheit des einzigartigen Geistes Gottes verpflichtet. So sagt Paulus in
    seinen Briefen:
    Wer sich rühme, rühme sich des H e r r n!
    Ich sage die Wahrheit, denn ich lüge nicht [Zitat Paulus ]

    Nun wünsche ich Euch Allen den shalom des Herr und seinen Schutz auf all euren
    Wegen für euch , die Familien und allen, die noch ein Gewissen haben:
    Siehe Röm. Kap. 2 :

    *14 Freilich gibt es unter den Völkern Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. *15 Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder sprechen sie frei. *16 [a]Was heute noch in den Menschen verborgen ist, wird einmal sichtbar und offenkundig werden, und zwar an dem Tag, an dem Gott durch Jesus Christus die Menschen richten wird. So bezeugt es die rettende Botschaft, die ich verkünde.

  8. ThomasD Says:

    Homosexualität ist und bleibt SÜNDE! Die Bibel ist da sehr klar und eindeutig.
    Römer 1, 24-27: Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
    Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.
    Wer also diese Sünde in irgendeiner Form rechtfertigt oder sie gar SEGNET, der macht sich mitschuldig!

    • simply4truth Says:

      Antwort an Thomas D

      Na klar, die Bibel ist eindeutig im AT & MT z.B. Römer 1 !
      Doch wie nachstehend formuliert, stellt, [wir wollen auch beten für die, sie sich haben verleiten lassen] keine Akzeptanz dar. Ich denke
      dabei auch an eine mutige und couragierte Politikerin, die offensichtlich
      erkennt, was hier gespielt wird. Ihre Reden sind klar und verständlich, wie
      auch excellent. Ausserdem sind viele unserer Mädel und Jungen satanisch
      in diese Richtung geführt worden, wie läufts über Gender, allein deshalb wollen wir für unsere Mitmenschen den Einen Herrn bitten, seinen klaren Geist dahingehend zu streuen, daß eine analoge Erkenntnis kommen mag. Wenn der HERR/Herr es will, wird es geschehen, so ist das Wort und der Geist.
      Shalom
      M a r a n a t h a

      Relev. Text aus Kommentar:
      Wir wollen auch beten für Die, die sich haben
      veleiten lassen, da wir selbst alle Sünder sind und waren.Denn wir wollen im Sinne unseren einmaligen, vollkommenen Herrn nicht richten, damit auch wir nicht gerichtet werden !?

  9. harm Says:

    Kommentar zu Thomas
    Wie zu vermuten war, divergieren die Meinungen weiterhin.
    Obwohl mich andere Pflichten rufen, schreibe ich noch ein paar Zeilen.
    Die von Thomas angeführten Bibelstellen sind mir bekannt, da ich ganz nah an der Bibel aufgewachsen bin.
    Dasss das alte Testament nicht „gay-freundlich“ ist, war bekannt. Mit den Texten muss man sich auseinandersetzen, man kann sie nicht umgehen.
    Christus bleibt für mich aber der einzige Lehrer.
    „Christus , der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene,unübertreffbare , eingeborene Wort des Vaters. In Ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses“ (hl. Johannes vom Kreuz) (Katechismus der kath. Kirche).
    Im protestantischen Bereich kann man auch an die berühmten Worte Martin Luthers denken, darauf achten zu müssen „was Christum treibet“.
    Der von mir genannte Text Matt. 19, 12 findet bei Thomas keine Erwähnung. Das finde ich schade. Denn das ist ja der so wichtige Jesus-Text.
    Bei der ganzen Auflistung von Bibeltexten denke ich auch an die Worte des H. Irenäus. Bei Ernst Dassmann folgendermaßen wiedergegeben:
    „Es gibt das Heil auch ohne Heilige Schrift. Viele Barbarenvölker glauben ohne Papier und Tinte an Christus und haben den Heiligen Geist nur in ihren Herzen eingeschrieben (adv. haer. 3, 4, 2). Nützlich ist die Heilige Schrift vor allem als Hilfe gegen die gnostischen Häretiker mit ihrer Berufung auf immer neue Offenbarungen und Geheimlehren.“
    Mir scheint, das Thema Homosexualität gehört nicht zu den großen Hauptthemen des christlichen Glaubensgutes.
    Mein ganzes Berufsleben habe ich sehr, sehr viele komplizierte Texte lesen müssen. Wäre das Thema Sexualität für Jesus wirklich wichtig gewesen, irgendwie hätte das über die Überlieferung in den Evangelien seinen Niederschlag gefunden. Aber in keiner halben Zeile, in keiner ganzen Zeile, auch nicht in einem halben Absatz behandelt Jesus explizit Vorschriften bezüglich der Sexualität ( anders als das Alte Testament und der Koran). Ich kann es nicht anders sehen.
    Der Glaube an Jesus Christus, Kreuz, Auferstehung, christliche Heilslehre, ewiges Leben usw., darum geht es.
    Darauf sollten wir uns konzentrieren. Auf verräterische Art und Weise gibt es ja zu viele westliche Kirchenfunktionäre (besonders in Deutschland) die unserem König Jesus Christus einen Teil der Ehre nehmen und an Mohammed oder Allah weitergeben. Pure Blasphemie.
    Nachgeordnete Fragen gibt es viele. Über Verhütungsmittel. Über das Zusammenleben vor der (Mann – Frau- ) Ehe. Über Menschen, die sexuell „anders“ orientiert sind. Davor stehen aber noch viel größere Fragen. Über das wesen der Eucharistie. Über die Fronleichnamsprozession. Wer vor dem Tabernakel (mit den geweihten Hostien) oder Monstranz (mit dem ausgestellten Allerheiligsten) nicht niederkniet, was soll ich denn von so einer Person halten? Oder wer billige Witze über die Mutter Gottes macht?
    Es gibt so viele Fragen, die Spaltungen hervorrufen können.
    Nicht umsonst betet Jesus Christus am Abend vor seinem dramatischen Leiden im hohepriesterlichen Gebet für die Einheit aller Glaubenden.
    Bei unterschiedlichen Auffassungen über Fragen der 2., 3. usw. Kategorie müssen Christen das miteinander aushalten.
    Ich denke dabei noch mal an meine liebe Mutter. Es war kurz nach dem Krieg. Meine Mutter (wahrscheinlich mit meinem Vater) war in einem Gottesdienst (in Holland). Meine Eltern (Holländer) waren im Krieg beide (getrennt voneinander) vor den Nazis auf der Flucht gewesen (sie hatten Juden versteckt, nicht so weit vom Durchgangslager Westerbork entfernt). in dem besagten Gottesdienst waren auch deutsche Soldaten (potentielle Mörder meiner Eltern und anderer Europäer). Da hat meine Mutter gedacht: Im Glauben sind diese Soldaten unsere Brüder. Im Leben sind sie aber unsere Todfeinde gewesen, denn sie hätten mit meinen Eltern nichts Gutes vorgehabt, hätten sie meine Eltern während des Krieges verhaften können. Aus solchen Geschichten können Christen etwas lernen. Als Christen müssen wir etwas miteinander aushalten.
    In diesen schwierigen Zeiten muss das Christenvolk absolut zusammenstehen, und nicht die Differenzen betonen.
    Zu meinen Mitchristen, die sehr geneigt sind, bei Christus Vorschriften zu sehen, die ich nicht zu sehr sehe, würde ich als alter Juristenbock sagen: die buchstabengetreue Auslegung eines Gesetzes kann im Einzelfall zu größter Ungerechtigkeit führen ( summum ius summa iniuria ).
    „Kopten ohne Grenzen“ würde ich mit viel Zurückhaltung empfehlen, keine allzu strittigen Themen zu veröffentlichen. Das Christenvolk muss wie gesagt in diesen schwierigen Zeiten zusammenstehen. Jeder weiß, dass es innerhalb der Christenheit strittige Themen gibt. Wir brauchen aber den Zusammenhalt, nicht die Betonung der Differenzen. Jetzt nicht den Zusammenhalt zu fördern, finde ich unverantwortlich.
    Andere Pflichten rufen mich. Weitere Reaktionen kann ich nicht schreiben.

  10. harm Says:

    Kurze Ergänzung zu meinem heutigen Kommentar.
    Sklaverei. Für den H. Paulus ganz normal. Für uns wohl sehr unchristlich. So können sich Sachen entwickeln, wenn es sich nicht um Hauptelemente des Glaubens handelt.
    Wir wollen doch auch keine Tieropfer wieder einführen.
    Oder nehmen wir den Sabbat.
    Für das Judentum ein äußerst wichtiges Gebot (Teil der zehn Gebote).
    Dieses Gebot ist direkt dem Allerhöchsten gewidmet, und betrifft also nicht einen biologischen Akt zwischen zwei Menschen.
    Juden hatten den Sabbat unter Androhung von Todesstrafe einzuhalten.
    Für den Kirchenvater den H. Augustinus war der Sonntag kein Ruhetag. Er hielt die Arbeitsruhe am Herrentag sogar für eine abergläubische Praxis. So groß war -nach vielen Diskussionen in der Alten Kirche- die Entwicklung Sabbat – Sonntag.
    Jetzt mache ich wirklich Schluss mit dem Kommentieren.

  11. harm Says:

    Folgendes muss noch sein:

    Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben,
    die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

    (Johannesevangelium, Prolog)

    In der Kürze liegt die Würze.

    • Bazillus Says:

      Werter Harm,
      Sie schreiben zu Recht: Lass uns erst mal gucken, was Jesus in Matthäus 19, 12 gemeint haben könnte. Da steht deutlich, dass es Leute gibt, die vom Mutterschoß an für die Ehe nicht geeignet sind. Diesem Text muss man sehr viel Aufmerksamkeit widmen. Haben die Bibelübersetzer oder die Exegeten Angst vor einem schwierigen Text? Jesus sagt ja auch selbst noch mal: Wer das erfassen kann, der erfasse es.

      Nunja. In diesem Abschnitt ging es doch um die Ehescheidung. Wir können doch eindeutig davon ausgehen, dass Jesus als Gesetzeslehrer das AT kannte wie kein zweiter. Ich denke, dass Jesus mit Sicherheit eben nicht an gleichgeschlechtlich fühlende Menschen gedacht hat und auch nicht hat denken müssen. Er hat an die gedacht, die in ihrem Lebensplan keine Ehe schließen werden – Ich glaube eben an dieser Stelle nicht, dass er Homosexualität legitimiert hat. Gerade Jesus wäre frei gewesen, dies zu tun. Hat er aber nicht. Es gibt eben Menschen, die frigide und zur Ehe nicht geeignet sind. Ich finde, dass es damals so klar war, dass Homosexualität als Sünde angesehen war, dass Jesus hierzu nichts explizit Eindeutiges hat verkünden müssen und eben auch nicht verkündet hat. Wenn er sich die Freiheit nahm, einige Gesetze des AT letztlich aufzuheben oder abzuschwächen oder eben zu verschärfen (wie die Ehebruch-Definition), dann hätte er dies mit der Homosexualität ebenso gemacht. Und so nehme ich es an, hat es Paulus auch gesehen. Jesus hat das „Sündengesetz“ der Homosexualität des AT eben nicht aufgehoben. Wenn er AT-Gesetze aufgehoben hat, wie z. B. Reinheitsgesetze oder Sabbathtätigkeitsverbot (Heilung am Sabbath), (Steinigungstodesstrafe bei Ehebruch) hat er dies entweder durch Wort oder durch konkludentes Handeln (Schreiben auf dem Boden Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den 1. Stein) auf eindeutig bewerkstelligt und hier sogar den Schriftgelehrten den Spiegel vorgehalten. Jesus war schon eindeutig.

      Und die Ehelosigkeit „um des Himmelreichs willen“ deutet wohl eher auf das Zölibat oder auf das Ordensleben.

      Selbstverständlich gibt es wichtigere Themen. Aber dieses Genderthema ist wohl eines, welches letztlich jetzt wohl als Endstufe mitgeholfen hat, die Entchristianisierung voranzutreiben bzw. zu vollenden. Somit gehört letztlich auch ein eindeutiges und ablehnendes Statement zur Homosexualität für die Einheit der Christenheit dazu.
      Das heißt ja nicht, das bei Meinungsverschiedenheit gleich zur Waffe gegriffen werden muss. Menschenwürdig müssen auch Meinungsunterschiede innerhalb der Dhristenheit ausgehalten werden, klar. Da gebe ich Ihnen völlig recht.

      • Andreas Says:

        @Bazillus,
        ergänzend hinzufügen möchte ich den zu vermutenden Umstand, daß es wohl zu keinem Ansturm heiratsfreudiger homosexueller Paare kommen wird, nur ein minimaler Anteil der Pärchen dürfte so gläubig sein, diesen Akt zu vollziehen.
        Dazu möchte ich den Fall eines homosexuellen Bekannten schildern, den ich zu solchen Fragen immer konsultiere – wir sind da sehr offen u. direkt, also keine Political-Correctness-Gesprächsfilter mental vorgeschaltet.
        Er ist hyperreligiös, regelmässig in der Kirche, nimmt an Prozessionen teil, ist rege an christlicher Literatur/Filmen/Videos interessiert. Er war auf dem katholischem Lande bei erzfrommen Pflegeeltern aufgewachsen, „rutschte“ aber bereits mit ca. 13/!4 J. in die Homosexualität (Verführung durch einen älteren Herrn!), ist seit rd. 20 Jahren mit einem weit älteren Architekten „monogam“ liiert.
        Eine Homo-Ehe käme für ihn dennoch nie in Frage, genauso wie er (offen) homosexuelle Pfarrer ablehnt, für seinen eher agnostischen Lebenspartner wäre eine formelle Ehe, nochdazu mit kirchlichem Segen ohnehin gänzlich unattraktiv.
        Die „Chance“, daß da zwei Kirchen-fromme Homopartner zusammenfinden, eine dauerhafte, stabile Beziehung aufrecht erhalten können o. wollen (allein das Scheidungsverbot würde viele abschrecken, Promiskuitivität ist weitverbreitet), ist nicht astronomisch hoch.
        Zum einen zeigt dieses Beispiel, daß Homosexualität eine ernsthafte, tiefempfundene Gläubigkeit nicht ausschliesst oder im Glaubensakt (Gebet, Teilnahme an der Kommunion) beeinträchtigt, anderseits aber auch eine Skepsis bzw. Unsicherheit, einen „heiligen Bund“ mit einem Partner einzugehen, d.h. Gottes Segen einzuholen. Diese Skepsis/Distanz gibt es auch gegenüber Priestern/Pfarrern/Bischöfen, d.h. allgemein Kirchenbediensteten, so zu vermuten wäre, daß diese homosexuell seien bzw. diese sich offen geoutet haben.
        Es ist meinem Bekannten recht peinlich, das dies mittlerweile so oft vorkommt, insbesondere in den evangelischen u. „freien“ Kirchen sogar offen bekennende homosexuelle Pfarrer/Pfarrerinnen den Gottesdienst vollziehen. Das ist für ihn schlimmer als sämtliche Mißbrauchsskandale in der katholischen Kirche, denn die tun das sozusagen „heimlich“, sind sich ihrer Sündhaftigkeit bewußt („starker Wille/schwaches Fleisch“..)
        Wer WIRKLICH katholisch o. evangelisch ist, d.h. praktizierender Gläubiger ist, wird eher auf eine Zivilehe ausweichen wollen, soviel moralisches Gewissen ist dann bei den meisten doch noch vorhanden.
        Kurzum: die Homoehe wird eine Rarität bleiben, wobei der (bisweilen kitschige) Hochzeitspomp drumherum womöglich die eigentliche Attraktion ist, um die es den meisten da gehen dürfte. Selbst-Inszenierung u. Show, da gibt die Kirche natürlich eine ganz besonders „exotische“ Kulisse ab – und: Schwule sind oft hemmungslose Romantiker, insbesondere die „Weibchen“ unter ihnen…

  12. harm Says:

    Werter Bazillus (oder Bazilius ?),
    recht vielen Dank Für Ihre Reaktion.
    Um es noch mal deutlich zu wiederholen. Ich bin nicht für die „Homo-Ehe“, nicht für die „Ehe für alle“. Und sicherlich nicht für die Gendertheorien. Und ganz gewiss auch nicht für Sachen, welche die Entchristianisierung vorantreiben.
    Ganz einverstanden mit Ihnen bin ich aber wahrscheinlich auch nicht.
    Vielleicht muss man auch mit einigen Fragen leben und wird auf dieser Erde nicht jede Frage beantwortet. Der H. Paulus räumt bei einem damals empflichen Thema den Gläubigen ein hohes Maß an Gewissensfreiheit ein.
    Außerdem vertraue ich auch darauf, dass der Herrgott dem Menschen einige Unsicherheiten und Unvollkommenheiten vergibt.
    Obwohl ich katholisch bin, (alt-katholisch, früher römisch-katholisch), finde ich auch im Protestantismus Texte, die für mich sehr tröstlich sind.
    z.B. Heidelberger Kathechismus. Frage 1.
    Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?
    Dass ich mit Leib und Seele
    im Leben und im Sterben nicht mir
    sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus gehöre
    Er hat usw.
    Weil so viele Kirchenfunktionäre Jesus Christus relativieren, was für mich Blasphemie ist, gehe ich über konfessionelle Grenzen hinweg.
    Gerne lasse ich mich z.B. von der Begeisterung für Jesus Christus und das Christentum von Amir Arabpour (früher Mohammedaner, jetzt Christ) (Ex muslime klären auf tv) anstecken.
    Dabei bin ich bei Nebenthemen wahrscheinlich gar nicht immer mit ihm einverstanden. Die Hauptrichtung stimmt aber.
    Mit David Berger (philosopia perennis) (auch weiter oben zitiert) führe ich von Zeit zu Zeit interessante Gespräche.
    Sehr gerne würde ich auf Ihre Zeilen näher eingehen.
    Leider rufen jetzt andere Pflichten.
    Ich schließe mit Walther von der Vogelweide (die Zeilen betrafen damals ein anderes Nebenthema, haben in ihrem allgemeinen Sinn leider wieder Gültigkeit):
    Nie lebte noch die Christenheit wie heut verraten,
    Denn die sie lehren sollten, die sind ledig guter Taten.

  13. harm Says:

    Luthrisch, Päpstisch und Calvinisch, diese Glauben alle drei
    Sind vorhanden; doch ist Zweifel, wo das Christentum denn sei.
    (Friedrich von Logau).
    Als Katholik lerne ich bei Luther: „Was Christum treibet“:
    „Was Christum nicht lehret, das ist nicht apostolisch, wenns gleich Petrus oder Paulus lehret.“
    Als Katholik lerne ich bei Calvin, dass sich der Glaube auf Christus richten muss
    (sagt ja auch der kath. Weltkathechismus).
    Ein paar Zeilen schreibe ich noch, wenn ich auch wenig Zeit habe.
    Von dem, was „Andreas“ schreibt (Kommentar vom 11. d.M. ) scheint mir so Einiges richtig zu sein.
    Warum ist man nicht bei der alten holländischen Praxis geblieben.
    Früher (vor einigen Jahrzehnten) konnten zwei Damen oder zwei Herren, die sich einander zugehörig fühlten, in Holland bei einem Notar still und diskret einen Partnerschaftsvertrag und zwei Testamente unterschreiben. Der Partnerschaftsvertrag hatte eine gewisse steuerliche Wirkung. Damit war die Sache ohne viel Gedöns erledigt. Die Sache mit „Ehe für alle“ und Segnung usw. ist ideologisch zu sehr aufgeladen.
    Vor den Segnungen usw. liegt die Frage über die Homosexualität.
    Diese Frage wird bei der zunehmenden Islamisierung immer wieder heftig aufflammen.
    Leider haben viele „gays“ (viele grün verstrahlt) das noch nicht begriffen.
    Theologisch werden in der Christenheit Differenzen und Fragen bestehen bleiben. Man bekommt in diesem Leben nicht auf jede Frage eine Antwort.
    Einige Überlegungen schreibe ich noch auf.
    Ich danke erstens Bazillus (Kommentar vom 11. d.M), dass er auf den so wichtigen Text Matt. 19, 12 eingegangen ist.
    Bei seinem Kommentar zu diesem Text bleiben mir Fragen oder Zweifel.
    Judentum: Nach der Tora ist ein Mensch erst vollkommen, wenn er verheiratet ist. Würde der Jude Jesus da mit ziemlich viel Leichtsinn andere Lebenspläne andeuten können?
    Frigidität: (geringes sexuelles Verlangen oder geringes sexuelles Gefühl).
    Wie verbreitet ist denn die Frigidität. Ist das nicht eine sehr große Ausnahme?
    Ist denn die Homosexualität (mit ca. 5 %, fünf prozent, nur annäherungsweise) nicht viel weiter verbreitet?Jesus sprach viel mit der einfachen Landbevölkerung. Würde er mit denen über Raritäten sprechen.
    Wenn ein gut aussehender junger Mann in Kontakten mit gut aussehenden jungen Frauen in sexualibus nichts unternimmt, fragen die Leute doch nicht: ist er frigide? Sie werden eher fragen: isser schwul? (nach heutigem Stand).
    Der Grundtext von Matt. 19, 12 ist doch eher, dass die betreffende Person („verschnitten“ aus dem Mutterleib kommend, als „Eunuch“) der (Mann-Frau-) Ehe überhaupt nichts abgewinnen kann. Es bleiben Fragen und Zweifel.
    Der Apostel Paulus, dieser sehr große Apostel, zweifellos, schießt auch mal einen Bock. Irgendwo sagt er, dass lange Haare für den Mann (nach der Natur) eine Schande sind. Hat er, der ehemalige Jude, die Geschichte mit Abschalom (Sohn des David) vergessen? Abschalom mit dem langen Haupthaar (Kennzeichen, das die biblische Erzählung mit ihm verbindet). Hat er Simson oder Samson vergessen?. Dessen Kraft lag doch in den langen Haaren.
    Über die Sklaverei habe ich schon mal geschrieben. Für Paulus ganz normal. Für uns (nach langen Entwicklungen und Kämpfen) wohl sehr unchristlich.
    Nach der Meinung von Prof. Dr. Dr. Eugen Biser (Rechtsphilosoph, päpstlicher Ehrenprälat) ist das Christentum im Unterschied zum Buddhismus keine asketische, sondern eine therapeutische und im Unterschied zum Judentum keine moralische, sondern eine mystische Religion, Zum Verständnis des Christentums und der biblischen Schriften hat Biser viel Interessantes geschrieben. Sehr interessant: „Glaubenserweckung. Das Christentum an der Jahrtausendwende“. Dass die nach ihm benannte Eugen Biser Stiftung (mit viel prominentem Anhang) jetzt so viel islam im Programm hat, steht auf einem anderen Blatt.
    Beim Thema Homosexualität divergieren die Meinungen.
    Die einen so die anderen so.
    Der berühmte Bischof Tutu (Afrika) unterstützt die Rechte der „gays“.
    Der verstorbene Kardinal Martini von Mailand (kein geringes Bistum in der italienischen rk Kirche) war damals nicht gegen homosexuelle Lebensgemeinschaften.
    Pater Jan van Kilsdonk, Studentenpater, den ich in meiner Studentenzeit in Amsterdam gut gekannt habe (damals war er noch nicht so ganz bekannt, später wurde er der berühmteste Pater Hollands, man hat ihm ein Denkmal gesetzt) pflegte zu sagen: „Homosexualität ist keine Abweichung oder Störung, sondern eine Erfindung des Schöpfers“.
    Wie gesagt, das Thema Homosexualität, wenn auch kein Hauptthema, wird in Zukunft immer wieder aufflammen, besonders bei der zunehmenden Islamisierung. Meines Erachtens geht die AfD da viel nüchterner und besser mit um.
    Ich muss Schluss machen, wenn es auch noch sehr viel zu sagen gäbe.

  14. harm Says:

    Nachschrift
    Hatte ich geschrieben: Prof. Dr. Dr. Eugen Biser ist ein Rechtsphilosoph?
    In dem Fall hat mir Rudolf von Jhering einen Streich gespielt.
    Eugen Biser ist natürlich ein Religionsphilosoph.


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