kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Gewissensentscheidung 10. März 2019

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:32

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Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen„. 

(Römer 2:14,15)

 

 

 

 

Durch „Gewissensentscheidung“ wird festgelegt, dass der Rhein, von nun an, bergauf fließt. Dem Einwand, dass das nicht richtig sein kann, weil der Rhein, von seinem Quellgebiet in Graubünden bis zu seiner Mündung in die Nordsee, ein ständiges Gefälle aufweist und demnach, der Schwerkraft folgend, bergab fließt, wird ganz entschieden widersprochen.

 

 

 

Die hier Widersprechenden müssen sich sogar vorsehen, dass ihnen ihre Auffassung nicht als Hetze oder Diskriminierung ausgelegt wird, können sich die „Bergaufgläubigen“ doch auf „wissenschaftliche Erkenntnisse“ berufen, und danach ist Norden oben – man spricht ja auch vom „hohen Norden“ – und der Rhein fließt nun mal in nördliche Richtung, und damit nach oben.

 

 

Außerdem beweist der Blick auf eine Landkarte und den Globus, dass Norden oben ist.

Auf Ausgleich und Harmonie bedachte Opportunisten, die es mit niemandem verderben wollen, stellen dazu fest:

„Fakt ist, dass zwei entgegengesetzte, gleichberechtigte Haltungen existieren.“

 

 

 

Das ist natürlich Nonsens, weil nur eine der beiden Sichtweisen richtig sein kann. Und was erwiesenermaßen falsch ist, kann keine „gleichberechtigte“ Haltung sein. Wer nun meint, dass diese Geschichte frei erfunden ist, liegt richtig.

Diese Geschichte ist aber ein Gleichnis, das mir beim Lesen der ABC Nachrichten (ABC = Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern) eingefallen ist, weil sich diese mit einem Beschluss der Bayerischen Landessynode vom April 2018, zum Thema „Segnung homosexueller Paare“, auseinandersetzt, nachdem die Synode mehrheitlich für eine solche Segnung gestimmt hatte.

 

 

 

 

Die Heiden, die sich selbst Gesetz sind, wie Paulus schreibt, hätten sofort erkannt, dass der Rhein bergab fließt. Für sie wäre das überhaupt kein Thema gewesen. Aber möglicherweise vernebelt zu vieles Studieren den Verstand.

Solche Dinge, wie hier geschehen, stimmen deshalb sehr bedenklich, weil sie, nach wie vor, eine Bereitschaft zur Leichtgläubigkeit und zur Anpassung aufzeigen, was vermutlich aber noch nie anders war.

Schon deshalb verbietet sich das Richten und Verurteilen der vor uns gelebten Generationen, was sich weiterhin einer besserwisserischen und selbstgerechten Beliebtheit erfreut.

JÖRGEN BAUER

 

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