kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nirgends gibt es so viel Gewalt gegen Christen wie in Pakistan 20. Januar 2019

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:17

Seit 2003 veröffentlicht das Hilfswerk Open Doors den Weltverfolgungsindex. Eine alarmierende Zunahme der Christenverfolgung sieht das Hilfswerk in China und Indien. So werden Christen in China vom Staat gezwungen, Überwachungskameras in Kirchen zu installieren.

 

 

 

Nirgends auf der Welt gibt es so viel Gewalt gegen Christen wie in dem islamischen Land Pakistan, meldet das evangelikale Hilfswerk Open Doors. Und das nicht zum ersten Mal. Was steckt hinter dem Hass?

Fast neun Jahre saß Asia Bibi im Todestrakt eines überfüllten Gefängnisses – gemeinsam mit Mördern, getrennt von ihrer Familie. Weil sie den Propheten Mohammed beleidigt haben soll, als sie sich zum Christentum bekannte. Und Christ sein ist gefährlich in ihrem Heimatland Pakistan.

 

 

 

An jenem Tag 2009 hatte Asia Bibi aus demselben Brunnen getrunken wie die muslimischen Bewohner ihres Dorfes. Die warfen ihr vor, den Brunnen zu „verunreinigen“, indem sie als Christin daraus trinke. Darauf wagte die Katholikin ein folgenschweres Widerwort: „Jesus hat mich gerettet. Und was hat euer Prophet für euch getan?“, antwortete sie.

Wegen dieser angeblichen Gotteslästerung wurde sie zum Tode verurteilt. Doch im Oktober 2018 sprach der Oberste Gerichtshof sie frei. Seitdem hält der Staat Asia Bibi versteckt, um sie vor mordbereiten Islamisten zu schützen. Immerhin: Jüngst gab ihr Anwalt bekannt, sie werde 2019 wohl nach Kanada ausreisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut der Organisation Kirche in Not sitzen noch 187 weitere Christen wegen Blasphemie in Pakistans Gefängnissen. Zudem wurden laut dem evangelikalen Hilfswerk Open Doors 2018 mindestens 28 Christen aus religiösem Hass in Pakistan ermordet, Hunderte Kirchen und christliche Häuser wurden zerstört. Hunderte Christinnen wurden mit Muslimen zwangsverheiratet und entführt.

In die Hunderte geht auch die Zahl zum Christentum konvertierter Ex-Muslime, die im vergangenen Jahr aus Angst um ihr Leben untertauchen mussten. Und mindestens 1467 Christen wurden auf offener Straße oder in ihrem Heim verprügelt.

 

 

 

In keinem anderen Land wird so viel Gewalt gegen Christen registriert, berichtet der Weltverfolgungsindex von Open Doors (OD). Für den jährlich erscheinenden Index recherchiert OD weltweit das Ausmaß antichristlicher Verfolgung. In Sachen Gewalt liegt Pakistan dabei seit Jahren auf Platz eins – vor notorischen Christenverfolgern wie Nordkorea oder dem Iran.

 

Der Index, der an diesem Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, listet die Verfolgung von Christen weltweit nach verschiedenen Kriterien auf. Dazu zählen Verfolgung im Privat- und Familienleben, in Staat und Gesellschaft, Beeinträchtigungen im kirchlichen Leben und das Auftreten von Gewalt. Bei der Gesamtwertung landet Pakistan auf Platz fünf hinter Libyen, Somalia, Afghanistan und Nordkorea, dem Land mit der schlimmsten Verfolgung insgesamt. Doch beim Verfolgungsmerkmal der Gewalt steht Pakistan auf einem traurigen Spitzenplatz. Wieder einmal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jährlich erscheinenden Rankings der evangelikalen Organisation OD sind nicht unumstritten. Etwa werde in der Übersicht nicht deutlich, ob sich Diskriminierung speziell gegen Christen oder auch gegen andere Minderheiten im jeweiligen Land richte, meinen Kritiker.

Zudem seien die Recherchewege von OD nicht immer nachvollziehbar und stützten sich zu sehr auf subjektive Einschätzungen von Angehörigen der Organisation. Auch würden islamische Länder stets besonders hervorgehoben. In Reaktion auf die Kritik hat OD die Methodik der Rankings offengelegt und von externen Fachleuten überprüfen lassen.

Unabhängig vom Erfolg dieser Maßnahmen dürfte eines sicher sein: Die Lage von Christen in Pakistan macht auch anderen Beobachtern größte Sorgen. So heißt es im letzten „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“, den die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland gemeinsam vorlegen: „Denunzierungen und Anklagen wegen Gotteslästerung und Diffamierung des Islam haben in jüngster Zeit zugenommen.“

 

 

 

 

Der Scharia verpflichtet

 

Regierung und Justiz in Pakistan schienen „nur unzureichend gewillt oder in der Lage, religiöse Minderheiten gegen gewalttätige Angriffe zu schützen“, von einer „schnellen grundlegenden Veränderung“ könne „im Moment nicht ausgegangen“ werden.

Doch wie wird ein Land zum dauerhaften Minenfeld für Christen? Immerhin ist der 200-Millionen-Einwohner-Staat eine (mehr oder weniger funktionierende) parlamentarische Demokratie, die sich offiziell zu den universellen Menschenrechten bekennt. Zugleich ist Pakistan aber den Ge- und Verboten von Koran und Prophetenüberlieferung verpflichtet, der Scharia. Nach traditioneller Lesart setzt sie der Religionsfreiheit enge Grenzen.

 

 

 

 

Diese teils säkulare, teils schariatische Doppelnatur der Verfassung lädt ein zu einem erbitterten Kampf um ihre Auslegung – was in Theokratien und totalitären Diktaturen undenkbar wäre. Und so ringen die Pakistaner um die Frage, ob die Menschenrechte inklusive Religionsfreiheit nun gelten oder nicht.

In diesem Konflikt wirken selbstbewusste religiöse Minderheiten, säkulare Menschenrechtsaktivisten, Richter und Anwälte wie eine gewaltige Provokation auf ihre Kontrahenten: die Radikalislamisten und Vertreter eines archaischen Sittengesetzes.

Das verdeutlicht der Konflikt über das Blasphemiegesetz. Es gestattet die Todesstrafe für Menschen, die den Propheten, den Koran oder den Schöpfer lästern. Doch diese Norm werde „rücksichtslos für private Streits, berufliche Rivalitäten und religiöse Verfolgung missbraucht“, erläutert Naeem Shakir, einer der Anwälte Asia Bibis. Betroffen sind weit überproportional religiöse Minderheiten (Christen stellen zwei Prozent der Bevölkerung, aber 16 Prozent der Angeklagten).

Seit Einführung des Gesetzes 1985 wurde zwar kein Angeklagter vom Staat hingerichtet. Die meisten wurden sogar mit Billigung der Regierung freigesprochen. Doch gerade diese Milde erzürnt die islamistische Minderheit. Sie hat das Blasphemiegesetz zum Symbol einer islamischen Gesellschaft erhoben.

 

 

 

 

 

 

Konvertiten verlieren Erbansprüche

Und deshalb überleben viele wegen Blasphemie angeklagte Christen ihren Prozess trotz Freispruchs nicht. Kaum haben sie das Gericht verlassen, werden sie von Islamisten ermordet. Dutzende Freigesprochene mussten das Land verlassen, denn, so sagt Sabatina James, die Vorsitzende des Hilfswerks Sabatina e.V., gegenüber WELT: „Wer einmal wegen Blasphemie gebrandmarkt ist, kann sich nie wieder ein sicheres Leben in anderen Teilen des Landes aufbauen.“

Wie die Doppelnatur der pakistanischen Verfassung Konflikte schürt, zeigt sich auch bei der Möglichkeit zu Glaubenswechsel und Mission. Einerseits ist der Abfall vom Islam de facto illegal. Laut OD kann man den Übertritt vom Islam zu einem anderen Glauben nicht behördlich anerkennen lassen. Zudem verliert, wer sich als Ex-Muslim zu erkennen gibt, seine Erbansprüche.

Andererseits gibt es auch gute Gründe, warum Pakistan beim Gesamtranking von OD nicht auf Platz eins steht. Denn im staatlichen und gesellschaftlichen Leben gibt es im Vergleich zu den gefährlichsten Ländern gewissen Schutz und immerhin kleine Spielräume: So verzichtet Pakistan bei Glaubensabfall und Mission auf Strafen wie im Iran oder Saudi-Arabien, wo Apostasie mit dem Tod geahndet wird. Christen dürfen in Pakistan sogar in bestimmten Grenzen über Fernseh- und Radiosender predigen, Bibeln vertreiben und ihren Glauben bewerben. Das nutzen vor allem kleine, engagierte Evangelikalen-Gruppen mit Erfolg.

Immer wieder treten Pakistaner zum Christentum über. Doch gerade „Christen mit muslimischem Hintergrund tragen auch die Hauptlast der Verfolgung“, beobachten die evangelikalen OD-Experten, die dieser Gruppe besonders nahestehen. Solche Missionserfolge provozieren nicht nur Radikalislamisten bis aufs Blut.

Sie greifen auch das Sittengesetz der ultrakonservativen Bevölkerung auf dem Land an, für die ein Austritt aus der religiösen Gemeinschaft schwerste Schande bedeutet und Ächtung für den Abtrünnigen bedeutet. Konvertiten müssen häufig untertauchen – weil Islamisten oder vermeintlich entehrte Verwandte ihnen nach dem Leben trachten.

Doch die Regierung unter Premierminister Imran Khan wagt es nicht, entschieden für die Religionsfreiheit zu kämpfen, obwohl Khan lange als Gegner der Blasphemiegesetze und Freund eines mystisch-toleranten Islams galt. Medien wie die Zeitung „The Dawn“ werfen ihm vor, er habe sich „dem Druck religiöser Extremisten gebeugt“.

 

 

 

 

 

 

Tödliche Anschläge

 

Eins zumindest beobachten auch deutsche Kenner wie Jochen Hippler von der Uni Duisburg: Regierung und Militär glauben die Islamisten zu brauchen. Erstens nutzt das Militär einen Teil der pakistanischen Taliban, um deren Glaubensbrüder im afghanischen Nachbarland zu beeinflussen.

Zweitens sucht die Regierung das islamistische Lager zu spalten, um terroristische Radikalislamisten im Grenzgebiet zu Afghanistan erfolgreicher zu bekämpfen. Drittens meidet Khan unnötige Konflikte mit der islamistischen Minderheit, weil sie unbequem ist. Im Parlament errang sie zwar nur zehn Prozent der Sitze, dafür vermag sie laut OD aber „Hunderttausende, meist junge Menschen zu mobilisieren und auf die Straße zu bringen“. Und die legten schon mehrfach das öffentliche Leben für Tage lahm.

Folglich lässt die Regierung viele der über 60 Islamistengruppen in Frieden – aber auch große Teile ihrer rund 11.000 Koranschulen, obwohl dort die Radikalen von morgen erzogen werden. Und so kommt es weiter zu tödlichen Anschlägen auf Kirchen, Apostaten und Blasphemie-Angeklagte. Aber auch auf die Richter, Anwälte und Politiker, die sich seit 2010 für Asia Bibi einsetzten. Die meisten von Bibis ermordeten Unterstützern waren übrigens Muslime.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

An jenem Tag 2009 hatte Asia Bibi aus demselben Brunnen getrunken wie die muslimischen Bewohner ihres Dorfes. Die warfen ihr vor, den Brunnen zu „verunreinigen“, indem sie als Christin daraus trinke. Darauf wagte die Katholikin ein folgenschweres Widerwort: „Jesus hat mich gerettet. Und was hat euer Prophet für euch getan?“, antwortete sie.

 

 

Das nennen wir Bekennertum. Und diese Frage der Asia Bibi sollte auch von Muslimen beantwortet werden.

 

 

Ja, was hat er denn für die Muslime getan? Er hat sie dem islamischen Glauben unterworfen und diese zu Angstschafen gemacht, die aus Angst vor der Hölle bei der religiösen Stange bleiben werden. Er hat einen Angstglauben kreiert, und diesen mit der Todesstrafe belegt, sollten Gläubige je auf den Gedanken kommen, diese Zwangsreligion zu verlassen. Das Christentum hat diesen Angstglauben auch im Gepäck, wurde durch JESUS CHRISTUS aber eines Besseren belehrt. JESUS setzt die Liebe zu und das Vertrauen in GOTT gegen die kleinlichen und kleingeistigen Angststrukturen von Religionen, die dem Menschen bis ins Kleinste vorschreiben wollen, wie sie ihren täglichen Alltag zu leben haben, um nicht der Hölle anheimzufallen.

Ja, was hat er denn für Nichtmuslime getan? Eine Hassbotschaft kreiert, die jeden Apostaten, Christen, Hindu, Buddhisten und Atheisten u. a. im Kern entmenschlicht und zu Hassobjekten für den Gott des Islams und seine treuen radikalen Vasallen des Gewalt-Dschihads degradiert.

Diese Problematik, die den Umgang der Regierung mit den Radikalen prägt, kennt auch unsere Regierung. Sie ist schon jetzt genauso unfähig wie die paktistanische Regierung, den islamischen Extremisten entschlossen entgegenzutreten. Das Recht des Stärkeren gilt nicht allein, sondern das Recht des Stärkeren, der bereit ist, jederzeit, wenn ihm irgendetwas nicht passt, Gewalt auszuüben, ist überall der staatliche Feind Nr. 1 im Inneren. Mit Feigheit und dem allseits praktizierten Appeasement- und Anbiederungsdrang wird das Problem jedoch nur größer. Die Feigenblattaktionen gegen Clan-Familien der arabischen Art, wie in NRW öffentlichwirksam durchgeführt, sind reine Placebo-Effekte, mehr nicht. Und genau diese Angst vor aufkeimender Gewalt ist es, die den Staat dazu bewegt, sich immer weiter zurückzuziehen und sein Gewaltmonopol nicht ausüben zu lassen.

Weiterhin zeigt dieser Artikel bestens, was wir von der Zukunft zu erwarten haben im Hinblick auf den Globalen Migrationspakt. Genau diese anarchistischen Zustände sind durch diesen Pakt gewollt. Was wird importiert? Werden Pakistaner und Afghaner ihr mental geprägtes Islambild an der Grenze zu Deutschland ablegen? Wohl kaum. Sie erleiden einen Kulturschock, weil die Frau in diesem Lande gleichberechtigt ist. Was also bringen sie über die Grenze nach Europa mit?

a) Ein total desolates islamisches Frauenbild wie wir an ihrem Umgang mit Frauen der Aufnahmebevölkerung fast täglich feststellen müssen.

b) Eine Hassbotschaft gegen jeden Nichtmuslim oder sogar auch gegen jeden säkular denkenden Muslim und ein radikales Islambild (der der normale Islam ist, weil er Ungläubige und Andersgläubige entmenschlicht) , welches bereits jetzt schon  in Moscheen, die als Herrschaftssymbolik des Islams gelten, vermittelt wird. Leider sind auch die türkischen konvervativen Islamorganisationen wie DITIB und ATIB diejenigen, die sich für den Islam der Muslimbrüder verpflichtet sehen, weil Erdogan ein Freund der Muslimbrüder ist (enge Freundschaft zu Mursi).

Die Problematik wird nicht kleiner, sondern mit „Muttis“ Migrationspoltiik der Globalisierung größer. Und was haben die Kirchen dagegenzusetzen? Leider nichts bis auf einzelne Stimmen. Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm, die ihr Kreuz noch heute auf dem Tempelberg suchen und Marx, der den Ausdruck des „christlichen Abendlandes“ als ausgrenzend ansieht und sich in künstlichen Gemeinsamkeiten mit dem Islam suhlen. Die Regierung und die Amtskirchenführung, die EU und die UNO sind politische und politikstützende Organisationen, die das Appeasement mit der Religion des Islams bereits so stark vorangetrieben und gleichzeitig die christliche Identität so  gut wie abgeschafft haben, dass einer Islamisierung nichts, aber auch garnichts im Wege stehen wird. Die Tapferkeit wie den Bischöfen des 3. Reiches wie Kardinal von Galen oder einem Kardinal Faulhaber oder auf evangelischer Seite einem Priester wie Dietrich Bonhoeffer und vielen klerikalen Einzelkämpfern wie Pater Delp und Co. ist den Amtskirchen völlig abhanden gekommen sogar in einer Zeit, in der Meinungsfreiheit herrscht, angeblich.

Beten wir dafür, dass das Bekennertum im Christentum endlich wieder als Tugend neu entdeckt und gefördert wird. Bitten wir den DREIEINEN GOTT um SEINEN Beistand und um SEINEN HEILIGEN GEIST der Unterscheidung und der Klarheit. 

 

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