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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptischer Papst-Patriarch Tawadros II. besucht Saudiarabien 15. Dezember 2018

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 00:01
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Bischof Markus zelebrierte beim zweiten Besuch die Hl. Messe

 

 

 

 

 

Anfang November fand im Königreich erstmals mit Zustimmung der Behörden eine koptische Messfeier statt,

 

 

 

 

 

Wien (kath.net/KAP) Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. wird Saudiarabien besuchen. Er folgt damit einer Einladung von Kronprinz Mohammad bin Salman, berichtete die Stiftung „Pro Oriente“ am Sonntag. Der Patriarch war mit dem Kronprinzen – der durch die Causa Jamal Khashoggi zuletzt international unter Druck geriet – bereits im März während dessen Ägypten-Besuchs zusammengetroffen.

 

 

In einem Interview mit „Arab News“, in dem es um den Besuch in Saudiarabien ging, bezeichnete der koptisch-orthodoxe Patriarch die Auswanderung von Christen aus großen Regionen des Nahen Ostens als „unnatürlich“, da dort seit jeher Juden, Christen und Muslimen zusammengelebt hätten. Tawadros II. erinnerte aber auch daran, dass die Auswanderungsraten von Christen aus Ägypten erheblich abgenommen haben, seitdem sich das Land auf dem Weg der politischen Stabilität befinde.

 

 

 

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Anfang November war in Saudiarabien erstmals mit Zustimmung der Behörden – vor allem des umstrittenen „Komitees für die Förderung der Tugend und die Unterdrückung des Lasters“ – eine koptische Messfeier abgehalten worden. Sie fand im Privathaus eines koptischen Einwohners statt. Zelebrant war Bischof Markos von Kaliubeya. Bischof Markos, der in Shubra-el-Kheima residiert, traf in Saudiarabien auch mit dem Generalsekretär der Islamischen Weltliga, Muhammad bin Abdul Karim Issa, zusammen.

Der bevorstehende Besuch von Tawadros II. setzt eine Reihe von Besuchen prominenter christlicher Bischöfe – des maronitischen Patriarchen, Kardinal Bechara Boutros Rai, und des mittlerweile verstorbenen Präfekten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran – in Saudiarabien fort, das früher für Hierarchen christlicher Kirchen absolut unzugänglich war.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Dass Politiker aus aller Welt nach Saudi Arabien reisen, ist mehr schlecht als recht, denn bei diesen Reisen geht es in der Regel um Öl und Wirtschaftsbeziehungen. Die Menschenrechte sind da leider nur ein Randthema und Arabien ist seit Mohammed so gut wie juden- und christenfrei. Ebenso ist dieses Land wahrlich kein Hort für die Einhaltung von Menschenrechten.

 

 

 

 

 

Laut der open doors Länderprofile steht Saudi Arabien auf Platz 12. 

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/2018/saudi-arabien

 

 

Beispiele

  • Viele Christen muslimischer Herkunft stehen unter enormem Druck vonseiten ihrer Familien und haben Angst vor gewalttätigen Reaktionen, sollte ihr christlicher Glaube bekannt werden. Christen muslimischer Herkunft stehen in der großen Gefahr, wegen Apostasie (Abfall vom Islam) zum Tode verurteilt zu werden. In den vergangenen Jahren wurde jedoch kein Fall einer Exekution aus diesem Grund bekannt. Die Gefahr eines außergerichtlichen Mordes besteht jedoch, wenn die Familie versucht, ihre Ehre zu schützen.

 

  • Mehrere ausländische Christen wurden im Berichtszeitraum verhaftet und kurzzeitig festgehalten, nachdem ihre christliche Kleingruppe bei einer Durchsuchung entdeckt wurde. Einige einheimische Christen wurden verhaftet und fälschlich beschuldigt, einer extremistischen Gruppierung anzugehören.

 

  • Drei Hauskirchen wurden Berichten zufolge geschlossen, nachdem sie von der Polizei durchsucht wurden.

  • Sowohl einheimische als auch ausländische Christen riskieren, aufgrund ihres Glaubens verhaftet, körperlich misshandelt und bedroht zu werden. Mehrere Christen sahen sich gezwungen, das Land wegen ihres Glaubens oder wegen Aktivitäten, die mit ihrem Glauben zu tun hatten, zu verlassen.

  • Vergewaltigungen und sexuelle Belästigung bleiben ein gewaltiges Problem in Saudi-Arabien und Christinnen, die als Hauspersonal arbeiten, sind besonders gefährdet.

 

 

 

 

Angesichts dieser praktischen Beispiele ist es schon mehr als pervers, heuchlerisch und verlogen, dass genau dieses Land dem Rat für Menschenrechte in der UN angehört. Kein Wunder, dass aus der UN solche Pakte wie der Migrationspakt und Flüchtlingspakt kommen. Wer Länder wie Saudi Arabien in diesen Rat auch nur kurzzeitig wählt, ist nicht bei Verstand. Wie sollen Länder Menschenrechte vertreten, die genau diese in ihrem Land erst nicht im Ansatz zulassen? Wie perfide kann dies nur sein? Das zeigt, wie verkorkst diese UN ist. 

Noch verlogener wird es, seit dem bekannt wurde, dass ausgerechnet Saudi Arabien in die UNO-Kommission für Frauenrechte gewählt wurde. Wird nicht geglaubt?

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5206760/Saudiarabien-in-UNOKommission-fuer-Frauenrechte-gewaehlt

 

 

 

 

 

Wir verkorkst einige Menschen wie Frau Clark denken, wird aus dem Artikelausschnitt deutlich: 

Saudi-Arabien auszuwählen, um Frauenrechte zu schützen ist so, als würde man einen Brandstifter zum Feuerwehrchef machen“, kritisierte Hillel Neuer von der NGO „UN Watch“ laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Independent“ (Internetausgabe). Die frühere neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark begrüßte die Wahl hingegen. „Es ist wichtig, jene im Land zu unterstützen, die sich um einen Wandel zugunsten der Frauen bemühen“, argumentierte die ehemalige Chefin des UNO-Entwicklungsprogramms. „Es geht zwar langsam, aber die Dinge ändern sich.“

 

 

 

 

 

Ja, jetzt dürfen Frauen Auto fahren. Wow! Wir dürfen hinzufügen: Es ist eine Verhöhnung aller Opfer, solche Staaten in UN-Menschenrechtskommissionen überhaupt zuzulassen, wenn diese nicht einmal Mindeststandards in Sachen Menschenrechte einhalten.

 

 

 

 

 

Wir dürfen hinzufügen, dass die eigentlichen Einwohner Saudi Arabiens keine Christen sein dürfen und das seit Mohammeds Zeiten. Saudi Arabien hat eine Sonderstellung, weil es Mekka beherbergt und der Prophet selbst alle Minderheiten aus Arabien vertrieben hat und nicht zuletzt auch durch Mord die arabische Halbinsel christen- und judenfrei bekommen hat.

Mohammed war die Ursprungsform des IS. Somit ist in radikalislamischen Ländern die religionsrassistische Säuberung bereits „erfolgreich“ abgeschlossen und lassen in der open doors-Statistik nicht die Plätze 1 einnehmen, weil die Minderheiten z. B. in Saudi Arabien nicht mehr existieren, nur noch als Arbeitsmigranten. Das letzte  aufgeführte Beispiel ist im Grunde die koranische Form der Legitimation von Sexsklavenhaltung von Menschen anderer Religionen.

 

 

 

 

 

Darf ein Papst, dürfen hohe geistliche Würdenträger nun in dieser Situation nach Saudi Arabien fahren und den Machthabern, insbesondere dem Kronprinzen, der in den Mordfall Kashoggi verwickelt ist, begegnen? Im Gegensatz zu den Politikern, denen es nur um Öl und um wirtschaftliche Beziehungspflege geht, geht es den christlichen Führern um das Seelenheil der Mitgeschwister in diesem Lande. Es geht um die Akzeptanz des Christentums in diesem Land. Es geht um Seelsorge.

Das Zulassen der Feier eine hl. Messe nach koptischem Ritus kann eine Art Initiierung einer Rechristianisierung in Saudi Arabien unter der Knute islamischer Machthaber sein. Die koptische Kirche hat Erfahrung mit dem Umgang mit islamischen Despoten.

Dass dieser Besuch wie die anderen Besuche von Christenführern nach außen hin suggerieren sollen, wie „liberal“ Arabien gegenüber christlichen Würdenträgern auftritt, sind reine Imagesteigerungsgründe. Dennoch ist es gut und richtig, im Interesse JESU CHRISTI und der dort lebenden JESU-Anhänger dorthin zu fahren.

 

 

 

 

 

Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist es nicht erlaubt, Bibeln oder Kreuze mit nach Arabien zu bringen. Wenn die Würdenträger nicht gerade Marx oder Bedford-Strohm heißen, lassen Bischöfe und erst recht koptische Würdenträger das Kreuz als Zeichen für CHRISTUS öffentlich am Körper und zeigen damit auch öffentlich, dass CHRISTUS zu Saudi Arabien gehört, auch wenn der biblische JESUS dort stark bekämpft wird von der islamischen Radikal“geistlichkeit“.

Allein das Bekenntnis für JESUS rechtfertigt jeden Besuch eines christlichen Würdenträgers so auch der Besuch des koptischen Papstes Tawrados II in Saudi Arabien.

 

 

 

 

 

Mit diesen Besuchen bleibt das Problem „Islam“ in all seinen ausgrenzenden und christen- und judenfeindlichen Formen selbstverständlich erhalten und die Teilnahme der Vertreter Arabiens in UN-Menschenrechtsorganisationen bleibt nach wie vor ebenso perfide und wertet die UN in ihrer Glaubwürdigkeit massiv ab. Aber für die psychologische Wirkung auf die Menschen christlichen Glaubens, die in Saudi Arabien arbeiten, ist jeder Besuch christlicher Vertreter als Stärkung des eigenen individuellen Glaubens an JESUS CHRISTUS zu betrachten.

 

 

 

 

Bitten wir den DREIEINEN GOTT, damit er allen christlichen Mitgewistern in Saudi Arabien die Kraft schenken möge, in diesem Land ihren Glauben behalten und leben zu dürfen.

ER möge die Reisen christlicher Würdenträger und so auch die Reise unseres Papstes Tawrados II. segnen und die Herzen aller für JESUS CHRISTUS öffnen. Nur so kann es wahren Frieden geben. 

 

6 Responses to “Koptischer Papst-Patriarch Tawadros II. besucht Saudiarabien”

  1. Thomas Says:

    Da hätte er sich gleich mit dem Satan treffen können. Sau die Arabien finanziert weltweit den salafistisch,
    militärischen Islam.

  2. Andreas Says:

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder? Interessante Entwicklung im Entstehungsland des Islam…

    Ebenfalls als ein „Wunder“ empfinde ich meine neueste „Entdeckung“ (besser: Wiederentdeckung) der letzten und EINZIGEN jüdischen Glaubensgemeinschaft, die noch das ursprüngliche Thora-Judentum praktiziert!
    Und besonders bemerkenswert ist ihre Ursprungsgeschichte, sie haben schon von Anbeginn die wieder rückkehrenden babylonischen Exil-Juden für die unbiblische, d.h. widergöttliche Talmud-Lehre scharf kritisiert und sich schliesslich von den Talmud-Rabbiner-Judentum getrennt – und zwar bis heute! Wie diese erzjüdische Ur-„Sekte“ historisch-religiös einzustufen ist, d.h. ob sie biblisch-„koscher“ ist müßte noch genauer untersucht werden. Aber sie scheinen sich strikt nur an der Thora zu orientieren – ein völlig eigenständiges, uralten Zeiten entstammendes „Parallel-Judentum“ mit VÄTERLICHER Abstammungslinie!
    Eventuell kein bloßer Zufall, daß ich die gerade jetzt entdeckt habe bzw. Gott mir diesen Wink gab – mal sehen, wie lange es dauert, bis das (hoffentlich) allgemeiner bekannt wird?
    Unbedingt lesen (gibts natürlich in vielen Wiki-Sprachen!):

  3. UN: Pharao. – Saudi Arabien: Die sind doch selbst gefangen in der Mordsreligion. Wer abfällt und das Zeichen des Tieres nicht annimmt, also Apostat wird, wird getötet. Die haben selbst Angst vor Repressalien. Vielleicht war es ein Hilferuf kann ja auch sein. Es ist abwegig zu glauben alle Menschen im Orient würden zu dumm sein, erkennen zu können dass die Teufelsreligion nur Unheil bringt. Ohne Jesus Christus haben sie nicht die Kraft, alles aufzugeben und Konsequenzen auf sich zu nehmen. Mit ihm hätten sie es. Wir erkennen: Religion führt zu nichts. Interessant ist, Paulus ist allen alles geworden, sie zu Christus zu führen, + sich mit Feinden zu treffen hat viel von Christus.


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