kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Österreich gibt 1.000.000 Euro zum Schutz verfolgter Christen 14. Dezember 2018

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:00

Republik Österreich gibt 1.000.000 Euro für konkrete Projekte zum Schutz von verfolgten Christen.

 

Gastbeitrag von Nationalrätin Gudrun Kugler

 

 

 

Wien (kath.net): 1.000.000 Euro für konkrete Projekte zum Schutz von verfolgten Christen in Krisengebieten und ehemaligen Krisengebieten, wurden am Mittwoch, 12. Dezember, im Ministerrat freigegeben. Am Tag davor hatten einige Patriarchen gemeinsam mit Kardinal Schönborn Bundeskanzler Kurz besucht, darunter Kardinal Patriarch Louis Raphael SAKO für die Chaldäisch-Katholische Kirche (Irak), Patriarch Ignatius Youssef YOUNAN für die syrisch-katholische und Patriarch Mor Ignatius Aphrem II für die syrisch-orthodoxe Kirche. 

„Nur selten werden wir von westlichen Regierungen empfangen,“ bedankten sich die Patriarchen beim Bundeskanzler: „Wir leiden doppelt: durch den islamischen Extremismus – und aufgrund des fehlenden Interesse des Westens.

 

 

 

 

 

Mit dem heutigen Beschluss wird Österreich zum Vorreiter. Die Kirchen vor Ort wissen am besten, wo Aufbauhilfe und die Wiederherstellung der dörflichen und kirchlichen Infrastruktur notwendig ist. Durch unsere Unterstützung können die Kirchen ihre demokratie-stärkenden und religionsverbindenden Aufgaben vorantreiben. Diese wird insbesondere im Bereich der christlichen Bildungseinrichtungen ersichtlich, die allen Glaubensrichtungen offen steht.

Durch direkte Unterstützung der betroffenen christlichen Communities wird es den Christen ermöglicht, im Nahen und Mittleren Osten zu bleiben oder dorthin zurückzukehren. Somit kann das Aussterben des Christentums in seiner Ursprungsregion verhindert werden. Dafür ist der österreichischen Bundesregierung, allen voran dem Bundeskanzler, sehr zu danken. Der Kanzler kündigte außerdem an, dass die Investition nur ein erster Schritt sei.

 

 

 

 

Besonders interessant sind folgende Passagen aus dem Ministerratsbeschluss: „Die Bundesregierung sieht im Regierungsprogramm 2017-2022 den internationalen Einsatz gegen die Verfolgung religiöser Minderheiten – insbesondere christlicher Minderheiten – vor. Besonders betroffen von Verfolgung auf globaler Ebene sind christliche Minderheiten, die starke Einschränkungen ihres Rechts auf Religionsfreiheit erleben – beginnend von Diskriminierung bis hin zu gewaltsamer Unterdrückung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut Studien von nichtstaatlichen Hilfsorganisation sind Christen zahlenmäßig die meistverfolgte religiöse Gruppe mit rund 200 Millionen Menschen. Zudem hat die Verfolgung von Christen in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen. … Unter den Christen gelten wiederum Konvertiten vom Islam als meistgefährdete Gruppe. Im Nahen Osten hat das Verschwinden der christlichen Minderheit mittlerweile ein alarmierendes Ausmaß erreicht. … Der Fall der kürzlich freigesprochenen Asia Bibi, einer Christin in Pakistan, die sieben Jahre in einer Todeszelle wegen angeblicher Beleidigung des Propheten Mohammed verbrachte, hat international für Aufsehen gesorgt.… Die Bekämpfung von Fluchtursachen durch das Bekenntnis zu einer stärkeren Hilfe vor Ort ist ein zentraler Ansatzpunkt im Regierungsprogramm im Bereich Europa- und Außenpolitik.

 

 

 

 

(Es) sollte außerdem die Rolle des EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit außerhalb der EU gestärkt und ausgebaut werden. … Möglichkeiten sollen geschaffen werden, damit religiöse Minderheiten tatsächlich im Land bleiben können. Diese Minderheiten vor Ort zu unterstützen bedeutet also auch, diese zu befähigen, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen und sich am Fortschritt der Gesellschaft zu beteiligen. … Deshalb hat sich die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bischofskonferenz dazu entschlossen, konkrete Projekte in Krisengebieten und ehemaligen Krisengebieten mit einem Betrag von 1.000.000 Euro zu unterstützen. Die Mittel werden aus dem laufenden Budget des Bundeskanzleramts bereitgestellt.“ (Beschlossen in Wien, am 12. Dezember 2018)

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Felix Austria!

Der Vorwurf der Führer der christlichen Kirchen: 

 

 

 

 

„Wir leiden doppelt: durch den islamischen Extremismus – und aufgrund des fehlenden Interesse des Westens. Und genau das trifft den Kern des Verhaltens der westlichen Regierungen. Die Menschen wollen vor Ort bleiben. Aber man lässt sie dort im Stich, und zwar von der Regierung, dessen Hauptpartei eine „C“ im Namen führt.

Dieses „C“ sollte überdacht werden. Das Kanzleramt verfügt bei 600 Mitarbeitern über einen Etat von 2,9 Milliarden Euro. Wir glauben nicht, dass Milliionen in konkrete Projekte fließen, die vor Christenverfolgung oder Minderheitenverfolgung bewahren sollen.

 

 

 

Deutsschland täte gut daran, seine Islamaffinität endlich einmal auf ein Normalmaß zu reduzieren und in islamsichen Staaten endlich die Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte einzufordern, anstatt sich immer bi solchen Regierungen anzubiedern. Ja, und Geld locker machen tut diese Kanzlerin für Jedermann, nur für verfolgte Christent vor Ort nicht.

 

 

Ein Trauerspiel!

Nehmen wir diesen Artikel wieder zum Anlass, für die verfolgten Christen zu beten und die Weihnachtsspende denen zukommen zu lassen, die sich für verfolgte Christen einsetzen. 

 

2 Responses to “Österreich gibt 1.000.000 Euro zum Schutz verfolgter Christen”

  1. Was ist mit verfolgten Christen in Deutschland? Bin selbst schon mehrfach diskirminiert worden als deutsche Christin…….. was ist mit uns?

  2. mattacab Says:

    Österreich gibt -also die Steuerzahler !
    Liebe -Pilgerin Kati-Bitte erklären Sie mir mal -deutsch(e) Christin? Danke


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s