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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Tawadros weiht in den USA 68 neue koptische Kirchen 28. September 2018

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 12:02

Papst-Patriarch Tawadros II. lobt bei Pastoralbesuch in den Vereinigten Staaten auch Praesident Al-Sisi für Bemuehungen um die Einheit des ägyptischen Volkes.

 

 

 

 

 

New York (kath.net/KAP): Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. wird auf seiner aktuellen einmonatigen Pastoralreise durch die USA umjubelt. Das berichtete der Informationsdienst der Stiftung Pro Oriente am Montag. Die Zahl der koptischen Christen in den USA wird auf 900.000 geschätzt. Im Verlauf seines Besuchs, der das ägyptische Kirchenoberhaupt in die Bundesstaaten New York, New Jersey, Florida und Kalifornien fuehrt, weiht Tawadros 68 neue koptische Kirchen. Nach der ersten Station in Cedar Grove (Bundesstaat New Jersey) haelt sich der Papst-Patriarch derzeit bis 5. Oktober in New York auf. Es folgen zwei Tage Florida, zum Abschluss steht San Francisco auf dem Besuchsprogramm. Eine erste Pastoralreise in die USA hatte Tawadros II. im Jahr 2015 absolviert, damals besuchte er nur Kalifornien.

 

 

Auch der ägyptischen Präsident Abdel Fattah al-Sisi haelt sich derzeit in New York auf. Er nimmt dort an der UN-Generalversammlung teil. Laut „Al Ahram Weekly“ begrueßte Papst-Patriarch Tawadros II. bei der Weihe der neuen St. Konstantin und Helena-Kirche in Queens die Bemuehungen al-Sisis um die Einheit des ägyptischen Volkes, „gegen alle Gefahr der Spaltung“. „Wir sind alle eins, aber an einigen Orten leidet Ägypten noch unter Ignoranz und Intoleranz“, sagte Tawadros. Aber die Veraenderung des Denkens brauche Zeit.

 

 

Ausdrücklich warnte der Papst-Patriarch demnach die Kopten in der Diaspora vor „Fake news“ über die Situation in Ägypten, die oft über Online-Netzwerke transportiert würden. Viele der Nachrichten seien manipuliert. Ägypten habe – „wie alle Länder weiße, schwarze und graue Seiten“, sagte Tawadros. Die Situation habe sich aber insgesamt in den vergangenen fünf Jahren verbessert. Die Politik habe den „ehrlichen Wunsch“, die bestehenden Probleme zu lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Es ist erfreulich, dass die Koptische Kirche in den USA 68 neue Kirchen einweihen kann. So hat jede Gemeinde bei einer Gesamtzahl von ca. 900 000 Gläubigen immerhin durchschnittlich ca. 1.300 Gemeindemitglieder. Eine gute und überschaubare Zahl, gutes und ehrliches Christentum zu pflegen. Diese Gemeinden können nicht nur wegen der Glaubensintensitaet, sondern auch wegen des angemessenen Umfangs der Gemeinden Strahlkraft für andere Christengemeinschaften ausüben. Die Überwindung der Spaltung im Heimatland Ägypten sieht Papst-Patriarch Tawadros II. auf einem guten Weg. Allerdings hängt dieser Überwindungswille vom amtieren Präsidenten Al Sisi ab, der diesen Willen, die Spaltung zu verringern, auf seine Fahnen geschrieben hat. Da gilt unser Dank verbunden mit der Bitte um den Segen des DREIEINENE GOTTES auf ihm.

 

 

 

 

Die Koptische Kirche hat in JESUS CHRISTUS ihr Oberhaupt. Präsidenten der muslimischen Art wechseln und nichts in Ägypten ist hier von Dauer. Präsident Al Sisi leistet auf seinem Posten für Christen zwar gute Arbeit, aber er kann nicht direkt in die Mittelebenen der Behördenschaft eingreifen und seine Augen nicht ueberall haben. Es hilft allerdings bereits, dass von Regierungsseite diese Impulse kommen, diese gesellschaftlich-religiöse Spaltung endlich aufzuheben. Aber wie immer im Islam sind die Radikalen wie die Muslimbrüder oder die Salafisten leider noch immer der wichtigste und leider auch effektivsten Störfaktor in unserem Lande.

 

 

 

In einem freien Land wie den USA muss die Koptische Kirche nun auch die Beständigkeit weiter vertiefen, einüben und leben, den Glauben den DREIEINEN GOTT im VATER, SOHN und HL. GEIST und die speziall koptischen Traditionen zu pflegen und hochzuhalten und dabei die Mitgeschwister im Heimatland Ägypten nicht zu vergessen. Die Verfolgungsgefahr für Christen in den USA ist wohl kaum gegeben.

Somit ist in den USA auch die Koptische Kirche den säkularen Bestrebungen und Verführungen der „freien Welt“ unterworfen, den Glauben verwässern zu lassen und dem Zeitgeist nachzugeben. Da erweist sich die Lebendigkeit gelebter Traditionen als ein Schutz vor der Erschütterung von Glaubensinhalten. Dazu gehört auch der unerschütterliche Glaube an die Wirkkraft der Fürbitte Mariens bei ihrem SOHN JESUS CHRISTUS, unserem Herrn.

 

 

 

Wir wünschen unseren Mitgeschwistern in den USA GOTTES reichen Segen für die Gemeindearbeit rund um die neu eingeweihten Kirchen. Er möge ihnen auch in den USA Glaubensstärke und feste Verankerung in unserem HERRN JESUS CHRISTUS schenken. 

 

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