kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kopte wegen einer Wasserflasche Verhaftet 1. Juli 2018

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 14:14

Hani Shamshoun Girgis

Christen wurden während des Ramadan schikaniert und verfolgt

 

 

 

 

 

„Für mehr als zwei Stunden wurde ich auf einer Polizeistation festgehalten, man behandelte mich äußerst erniedrigend und dabei habe ich überhaupt nichts getan.“  Hani Shamshoun Girgis (31) wurde von der ägyptischen Polizei durchsucht und verhaftet, nur weil er Christ ist und deshalb während des Ramadan nicht fastet. Es gab mehrere solcher Zwischenfälle in Ägypten in den letzten Tagen des Fastenmonats.

 

 

 

 

 

 

 

Verhaftet als Christ und Fastenbrecher

Kairo, Haltestelle Giza. Hani war auf dem Weg zu seiner Arbeit bei der Zeitung „Tahrir“, als ihn ein Polizist anhielt. Er überprüfte seine Papiere, die Hani als Christ auswiesen. Der Beamte begann seine Tasche zu durchsuchen. „Darin war eine Wasserflasche. Als der Polizist sie fand, wurde er zornig“, berichtet Hani.

„Er nahm mir meinen Ausweis ab und verlangte von mir, ihm zu folgen. Als ich mich widersetzte und fragte, wohin er mich bringen würde, beschimpfte er mich und befahl mir, ich solle still sein – als ob ich ein Verbrecher wäre.“ Auf der Polizeistation angekommen erfuhr Hani, dass die Wasserflasche der Grund für seine Verhaftung war.
 

„Warum hast du während des Ramadan eine Flasche mit Wasser bei dir?“, verhörten die Polizisten ihn. „Ich antwortete ihnen, ich sei Christ und faste deshalb auch nicht“, erinnert sich Hani, „aber sie beschimpften mich nur und sagten, ich müsse bis zum Abend bleiben und dürfe mich nicht hinsetzen.“ Das war der Moment, als Hani seinen Chefredakteur bei „Tahrir“ anrief. Dieser kam und sorgte dafür, dass Hani nach zwei Stunden endlich freikam.

 

 

 

 

 

 

Essen und trinken bringt ägyptische Christen in Schwierigkeiten

 

Ähnliche Berichte erreichen Open Doors auch aus Helwan im Großraum Kairo, wo der christliche Fahrer eines Minibusses überfallen und verletzt wurde, nachdem er Tee getrunken hatte. Und in Beni Ibrahim, einem Dorf im Gouvernement Asyut, verprügelte eine Gruppe junger Männer den Farmer Adel Ayoub, weil er Wasser getrunken und sich als Christ zu erkennen gegeben hatte.

Erst 2016 verkündete das ägyptische Fatwa-Amt, ein der Regierung unterstehendes Zentrum für islamische Rechtsfragen, essen und trinken sei während des Ramadan nicht mehr Teil der eigenen freien Entscheidung – es sei vielmehr ein Angriff auf den Islam.

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/aegypten-verhaftet-wegen-einer-wasserflasche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Heute Ägypten, morgen Deutschland. Die Warnungen des Bischofs Damian an Deutschland sind mehr als berechtigt. In Ägypten bestimmt der Islam die Regeln. Selbst als Christ ist man nicht frei und muss sich an die Regeln des Islams halten, wie dieser Artikel hier anschaulich christendiskriminierend zum Ausdruck bringt. Herr Girgis führte nur eine Flasche Wasser, verdeckt in einer Tasche mit sich. Trotzdem wurde er zum Polizeirevier gebracht und war den Schikanen der dortigen Polizeibeamten ausgeliefert. Die Christendiskriminierung in Ägypten – selbst durch Behörden, ja, sogar durch die Polizei, deren MItglieder ja Muslime sind –  ist auch mit Präsident Al Sisi nicht zuende. Diese gehen unvermindert weiter.

Man stelle sich vor, Christen würden durch solche gewaltsamen Aktionen von Muslimen die Einhaltung der christlichen Fastenzeiten verlangen. Kaum vorstellbar.

Die im Artikel angeführte Fatwa macht deutlich, wie weit Religion und Politik eine unselige Verbindung eingegangen sind. Die Einhaltung des Ramadanfastens ist somit nicht mehr frei entscheidbar, sondern Jedes Nichteinhalten islamischer Regularien wird rechtlich-politisch als Angriff auf den Islam ausgelegt und damit unter Androhung von Sanktionen unangreifbar gemacht und macht wieder einmal den Absolutheitsanspruch des Islams in Ägypten wieder tragisch deutlich. Und diese Fatwa hat nicht irgendein Religionsführer irgendeiner Moscheegemeinde ausgesprochen, sondern diese stammte aus der offiziellen der Regierung unterstehenden islamischen Einrichtung, also des  Zentrums für islamische Rechtsfragen.

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptisches_Fatwa-Amt

Das Ägyptische Fatwa-Amt (arabisch دار الإفتاء المصرية Dar al-Ifta al-MisriyaDMG Dār al-Iftāʾ al-Miṣrīya) ist ein Zentrum fürislamische Rechtsfragen (Fatwa) in Ägypten. Es wurde 1895 aufgrund eines Dekrets des letzten Khediven Abbas Hilmi Pascha gegründet. Das Rechtsgutachtergremium wird vom Großmufti von Ägypten geleitet. Neben der al-Azhar-Universität ist es die wichtigste islamische Institution in Ägypten. Seit 2013 ist der ägyptische Großmufti Schawki Ibrahim Allam als Nachfolger von Ali Gomaa im Amt.

Wieder ein anschauliches Beispiel für die Untrennbarkeit zwischen Islam und Staat. Darum ist die Bezeichnung „Politreligion“, den Islam betreffend, mehr als angemessen. Alle anderslautenden Denkmuster und Taqiyya-Meinungen betreffend einer Säkularisierung des Islams sind letztlich zum Scheitern verurteilt. Gäbe der Islam diese Trennung auf, wäre er sofort weg vom Fenster.

Er muss seine Religionsgrundsätze von der Politik schützen lassen, sonst wäre dies das Ende des Islams. Dann gälte nicht mehr die Formel:“Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht“. Dieses Herrschen kann aber nur mit Hilfe der Politik, die religiöse Regeln durchsetzt, aufrechterhalten bleiben. Alles andere ist Wunschdenken und Illusion von Polit- und Kircheneliten.

Während Christen ihrer inneren Haltung und ihrem Glaubensgewissen folgen, Fastenzeiten einzuhalten oder andere Regularien und bei Nichteinhaltung derselben auch nciht bestraft werden, weil JESUS CHRISTUS uns als freiwillige Anhänger haben will und liebt und die Einhaltung der Fastenregeln der eigenen Entscheidung unterliegt, wird im Islam starker Druck ausgeübt. Aber offenbar will Allah Gläubige, die nicht nur im Diesseits, sondern auch im Jenseits Knechte und Sklaven bleiben.

Während Christen sich in die Hände GOTTES begeben, um sich von IHM „beurteilen“ zu lassen, wird der Muslim durch Druck nicht nur durch die irdischen islamische Instanzen verurteilt, sondern dann darüberhinaus auch noch von seinem Gott. Diese religiöse Doppelüberwachung verfehlt seine fatale Wirkung nicht. Der Christ erlegt sich aus Liebe zu JESUS Beschränkungen auf, der Musilm tut dies aus Angst vor Bestrafung sowohl von den irdischen als auch von den islamisch-jenseitigen Gestalten.

Wir schließen uns der Gebetsempfehlung von open doors uneingeschränkt an und empfehlen sie unserer Leserschaft. 

 

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