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Diskriminierung von Christen nimmt auch in Europa zu 10. Juni 2018

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:14

Bildergebnis für intolerance Against Christians

Der österreichische Historiker und Menschenrechtsaktivist Martin Kugler berichtet im Gespräch mit der „Tagespost“

über zunehmende Einschränkungen in Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit, mit denen Christen auch in Europa zu kämpfen hätten.

 

 

 

Politik und Medien sieht er in der Pflicht dem besorgniserregenden Trend entgegenzuwirken.

 

 

hristen sind weltweit, aber auch in Europa, einer immer stärkeren Benachteiligung ausgesetzt. Darüber berichtet der österreichische Historiker und Menschenrechtsaktivist Martin Kugler im Gespräch mit der „Tagespost“. Dabei müsse man zwei Dimensionen unterscheiden: „Auf der einen Seite die soziale, mit unterschiedlichen Graden von persönlicher Ausgrenzung im Umfeld. Daneben gibt es aber auch rechtliche Einschränkungen der Gewissensfreiheit, der Meinungsfreiheit oder der Religionsfreiheit, die als Diskriminierung zu erkennen sind.“ Eine Folge von solchen Unterdrückungsmechanismen sei, dass sich Christen oft ins Private zurückzögen. „Oft werden sie durch säkularistische Lobbygruppen ins Abseits gedrängt. Teilweise geschieht der Rückzug aber auch freiwillig“, so Kugler. Dies führe dazu, dass Christen es aufgäben, aus ihrer christlichen Verantwortung heraus die Zivilgesellschaft mitzugestalten.

 

 

 

Martin Kugler ist der Vorsitzende der Beobachtungsstelle „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“. Jährlich veröffentlicht die Organisation einen Bericht, der auf die zunehmend schwierige Situation für Christen hinweist. Besonders tragisch ist für Kugler die Tatsache, dass viele christliche Flüchtlinge, die wegen religiöser Verfolgung ihre Heimat verlassen haben, in Europa erneut Opfer von Bedrohung oder Diskriminierung würden. Die Hauptursache dafür sieht der Historiker in einem zunehmenden Säkularismus in einer radikalen Erscheinungsform. Dabei gehe es nicht um mehr Pluralismus oder die Trennung von Kirche und Staat. „Dahinter steht vielmehr eine Ideologie, die alles Religiöse aus dem öffentlichen Diskurs verbannen will.“

 

 

 

https://www.intoleranceagainstchristians.eu/

 

 

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sieht Kugler Medien und Politiker in der Pflicht. Jedoch fehle es vielen Journalisten heute an elementarem Wissen in Glaubensfragen und bei der ethischen Bewertung von Sachverhalten. Die Politik müsse zur Kenntnis nehmen, dass Christen nicht mehr in der Mehrheitssituation seien, wie dies beispielsweise noch im 18. Jahrhundert der Fall war. „Aus diesem Wissen heraus sollte sie darauf schauen, dass Christen durchaus ein Recht auf Schutz zukommt, wie es andere Religionen genießen.“ Niemand dürfe in seinen Rechten eingeschränkt werden, weil er bestimmte Werte und Glaubensüberzeugungen hat.

 

 

Der Bericht zur Bedrohungslage von Christen mit umfassender Suchfunktion ist einzusehen auf folgender Webseite: http://www.intoleranceAgainstChristians.eu.
Das ausführliche Interview sowie einen Hintergrundbericht zur Bedrohung und Diskriminierung von Christen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 24. Mai.

https://www.die-tagespost.de/politik/Diskriminierung-von-Christen-nimmt-auch-in-Europa-zu;art4685,188974

 

4 Responses to “Diskriminierung von Christen nimmt auch in Europa zu”

  1. Andreas Says:

    „Wort zum Sonntag“:

  2. strafjustiz Says:

    Oesterreich gefällt mir….. MoN, 11.06.18
    die betreiben eine eigenständige Aussenpolitik
    auch betr. Religionen . > grenzen sich ab.
    Die haben eine gepflegte, verwendete Einheits-Schriftsprache,
    die sie auch selber gebrauchen und nicht Ungarisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch, Tschechisch udgl.
    Die müssen keine politischen Rücksichten auf „das andere Oesterreich“ nach Brüssel schielende Welschland nehmen.

    Die Schweiz ist diesbezüglich schlicht unregierbar. Aber, vielen gefällts so > die unklare Linie. Damit lässt sichs gut Geschäfte machen.

    Der Schweiz fehlt halt die schmerzliche Erfahrung, die ihnen Napoleon 1798 – 1815 zugefügt hat. Das ist schon zu lange her….

    So duldet sie einfach alles, bis sie endlich mal erwacht. > Von der Auslandgeilheit.
    In Ermangelung (in der Deutschschweiz natürlich !!) gelebter Schriftsprache. Aber eben, heutzutage schreibt doch niemand mehr. Geht alles nur noch mündlich.
    Das > Die SCHREiBKULTUR (Ueberhaupt KULTUR) hat ihnen Oesterreich voraus. Drum ist Oesterreich ein Vorbild.
    Grund: In der Schweiz wohnte nie ein Monarch, der solche durchgedrückt hätte. Das Land hat keine Führungskultur, es herrscht
    Wildwuchs. Das Land wurde auch sehr spät alphabetisiert > 1815 – 1850. Basel: 1838.
    So schreibt, redet jeder nach seinem Schnabel. Und als Verkehrssprache drängt sich mehr und mehr Englisch vor.
    Und betr. Islam ? Ach, die öffnen doch dieser Pseudo-religion Tür & Tor, wenn die Kasse stimmt…..

    • Kreuzotter Says:

      Die österr. Habsburger kamen bekanntlich aus der Schweiz! Deren Kultur war (noch) mittelalterlich-höfisch u. römisch-katholisch geprägt, während die Schweiz sich seit der Reformation zunehmend abkapselte u. eine Igelmentalität entwickelte.
      Die spätere Renaissance-u. Barockkultur entstand auch fast nur im katholischen Europa, während die Schweiz wie große Teile Deutschlands u. Skandinaviens seit der nüchternen Reformation (Bilderstürmer) davon abgeschnitten waren.
      Eine sinnenfreudige u. geistige Hochkultur entstand fast immer nur an mächtigen, imperialen Fürstenhöfen bzw. in Königs-u. Kaiserresidenzen, wo Geld, Macht, Geselligkeit, Unterhaltungssucht, Eitelkeit u. Wissensneugierde zusammenkamen.
      Diese höfische Monarchenkultur gab es so in Zürich nie, zumal seit der Gründung des eidgenössischen „Arbeiter-Bauern-Staats“ , während Österreich dem (dt.-röm.) Reichsgedanken anhing. Seperation hat immer auch ihren Preis….


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