kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Meine Mutter wurde von einem Terroristen getötet, als sie ihm half“ 23. Mai 2018

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:01

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Pseudo-Christen fahnden jetzt auch nach Hasssprech im Netz in christlichen Blogs.

 

Ägypten: Bewegendes Zeugnis eines 13-jährigen Mädchens, das bei einem Anschlag auf eine Kirche ihre Mutter verloren hat!

Kairo (kath.net/KIN): Am 29. Dezember 2017 schossen bewaffnete Männer auf Gläubige, als diese einen Gottesdienst in einer koptisch-orthodoxen Kirche in Kairo verließen. Das Attentat, zu dem sich der „Islamische Staat” bekannte, erfolgte etwa zehn Minuten nach dem Gottesdienst in der Sankt-Menas-Kirche. Ihm fielen neun Menschen zum Opfer.

 

Eines davon war die junge Mutter Nermeen Sadiq. Ihre 13-jährige Tochter Nesma Wael (Foto) stand neben ihr, als sie zum ersten Mal getroffen wurde. Nesma erzählt die tragischen Ereignisse in einem Gespräch mit „Kirche in Not“:

„Als die Messe zu Ende war, verließen meine Cousine, meine Mutter und ich die Kirche. Meine Mutter trug ein Kruzifix am Hals. Keine von uns war verschleiert. In den Armenvierteln tragen die muslimischen Frauen oft einen Schleier, um sich von den christlichen Frauen zu unterscheiden.

 

 

Wir sind in eine Querstraße abgebogen. Dort sahen wir einen Mann, der sich der Kirche auf einem Motorrad näherte. Als er über ein Schlagloch fuhr, fiel er hin. Meine Mutter ging hin, um ihm zu helfen. Sie fragte ihn: ,Im Namen Jesu Christi, geht es Ihnen gut?‘ Der Mann stand schnell auf und eröffnete im Handumdrehen mit einer automatischen Waffe, die er unter der Weste trug und herausholte, das Feuer gegen uns.

Als meine Cousine und ich die Waffe sahen, versteckten wir uns hinter meiner Mutter. Sie rief, wir sollten losrennen. Als sie uns noch zu beschützen versuchte, schoss ihr der Terrorist in den Arm. Wir liefen los, aber meine Mutter stolperte, und konnte nicht laufen.

Als der Terrorist die Maschinenpistole herausholte, standen wir lediglich gut einen Meter von ihm entfernt. Meine Cousine und ich liefen zu einem Supermarkt. Dort versteckte uns die Verkäuferin hinter einem Kühlschrank.

 

 

Von dort aus konnten wir sehen, wie der Terrorist uns mit seinem Blick suchte. Da er uns aber nicht sehen konnte, drehte er sich in Richtung meiner Mutter um, und er schoss mehrfach. Dies geschah innerhalb weniger Minuten. Der Terrorist ging weg, und wir liefen zu meiner Mutter. Es kamen auch viele Leute, aber keiner half ihr, obwohl sie noch am Leben war. Ich versuchte, meinen Vater anzurufen, aber vergebens. Ich konnte meinen Onkel erreichen, der sofort kam.

Dann kam auch ein Krankenwagen. Die Rettungssanitäter weigerten sich jedoch, meine Mutter im Krankenwagen mitzunehmen, ehe die Sicherheitskräfte ihre Erlaubnis erteilten. Diese aber suchten die Straßen nach dem Terroristen und nach dem anderen Schützen ab, der auf die Menschen gegenüber der Kirche geschossen hatte. Es begann ein Schusswechsel, und die Menschen liefen davon. Meine Cousine, mein Onkel und ich blieben bei meiner Mutter. Sie schaute mich an, und sagte: ‚Hab keine Angst! Ich bin bei dir. Gehorche deinem Vater und hilf deiner Schwester!‘

 

 

 

 

 

Als der Schusswechsel vorbei war, ging ich wieder in die Kirche, um meine jüngere Schwester Karen zu suchen. Sie ist acht Jahre alt und war noch da, weil der Kindergottesdienst noch nicht zu Ende war. Ich sah drei Bekannte, die in einer Blutlache lagen – sie waren gegenüber der Kirche getötet worden. Als meine Mutter endlich in den Krankenwagen gebracht wurde, war sie schon tot.

Heute gehe ich nicht mehr allein auf die Straße. Mein Vater begleitet mich immer. Trotz des Schmerzes, den ich in meinem Herzen spüre, weil ich meine Mutter sehr vermisse, bin ich glücklich, dass ich beim Angriff bei ihr war und weil ich nicht einmal verletzt wurde. Gott wählte sie aus, damit sie in den Himmel kommt.

 

 

 

 

Ich möchte mein Land nicht verlassen, aber ich möchte einen Weg finden, um zu studieren und etwas besser zu leben, denn unsere finanzielle Lage ist nicht gerade gut. Mein 35-jähriger Vater ist Fahrer, hat aber keine feste Stelle. Meine Mutter verdiente das meiste Geld bei uns – sie war Krankenschwester in einer Klinik für Nephrologie (Nierenheilkunde) in Kairo. Ich möchte Fachärztin für Nephrologie werden, denn dies war der Traum meiner Mutter für mich.

Meine Botschaft an alle Menschen, die überall auf der Welt verfolgt werden: Habt keine Angst! Unser Leben liegt in Gottes Hand. Wir sollen unserem Glauben treu bleiben.“

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Wir sagen dem Hilfswerk „Kirche in Not“ unseren Dank. Wir erfahren Details, die unfassbar sind. Wir erfahren aus der Sicht eines Kindes den Tod, den ihre Mutter durch einen islamischen Terroristen fand. Worte des Schmerzes ja, Worte des Hasses suchen wir in diesem Interview vergebens. Wir erfahren die letzten Worte der Mutter. Wir erfahren, wie die Mutter ihrem Mörder zuvor noch geholfen hat. Wir erfahren, wie der Terrorist selbst vor Kindern nicht Halt machte, weil er sie suchte, bevor der die Mutter, die ihm zuvor noch geholfen hatte, erschoss. Wir erfahren, wie Rettungskräfte in Ägypten nach einem Terroranschlag reagieren, nämlich überhaupt nicht, bis die Sicherheitskräfte grünes Licht geben. Wir erfahren die schrecklichen Minuten nach dem Terroranschlag, als dieses Kind drei Bekannte in einer Blutlache sahen.

Was aber neben der Tatsache, dass islamische Terroristen diese Tat überhaupt begangen haben, das Schlimmste war, erfahren wir in folgendem Satz: „Es kamen auch viele Leute, aber keiner half ihr, obwohl sie noch am Leben war.“

Die Kälte der Menschen war offensichtlich sehr groß. Diese Kälte war wohl islamisch geprägt. Eine christliche Frau ist ja nichts wert und unrein. Damit fiel sie aus dem islamischen Hilfsschema heraus. Auch wenn bei Hilfe die Frau wegen ihrer schweren Verletzungen ohnehin gestorben wäre, wäre jeder Versuch, ihr zu helfen,  ein Zeichen des guten Willens gewesen. Diese Zeichen wurde nicht einmal von diesen umstehenden Muslimen gegeben.

In einem solchen Hass-Klima Opfer eines Terroranschlages zu werden, ist damit eine doppelte Bestrafung: a) durch die Tat selbst b) durch das unverantwortliche Verhalten der umstehenden Menschen, die letztlich damit zeigen, dass dieser Terroranschlag ganz in ihrem Sinne war. Wie gut hätte dieser sterbenden Frau ein gutes Wort aus dem Munde auch nur eines Umstehenden getan.

Ja, der Hass lähmt sogar die Muslime, die dem Terroropfer ihrer eigenen Religion, beim Sterben zusehen und nicht einmal den Versuch der Hilfe starten.

Wir wünschen den Kindern und deren Familie in Ägpyten alles erdenklich Gute und den SEGEN unseres DREIEIENEN GOTTES.

Und wenn wir dann das unfassliche Verhalten eines Gremiums innerhalb der evangelischen Kirche sehen, welches nach den Kriterien des Netzwerksurchsetzungsgesetz nach der Manier von Herrn Maaß und Frau Kahane nunmehr auch bei christlichen Blogs auf Hasssprache gehen will, wenn z. B.  jemand den Islam kritisiert, dann fällt uns dann auch wirklich nichts mehr ein. 

https://www.cicero.de/kultur/netzteufel-evangelische-kirche-amadeu-antonio-stiftung-hass-im-netz

 

 

 

 

 

Dann fallen auch Idea.de und kath.net unter die Blogs, die den Hasssprech pflegen, nur weil sie hier und da den Islam und die Genderpolitik völlig zu Recht kritisieren. Und sie tun dies in sachlicher Art und Weise. Das Vorgehen dieses sich für elitär und moralisch höher stehend wähnende Gremium darf nun unhinterfragbar und alternativlos darüber entscheiden, was Hasssprache oder Hoffnungssprache ist?

Jede Kritik am Islam, an Gender und Co. wird wieder einmal als rassistisch gebranntmarkt. Islam bringt den Religionsrassismus als Grundlage durch Mohammed und Allah höchst persönlich innewohnend mit sich. Er ist ein Mittel zur Existenzsicherung dieser Religion. Abgeschaut am Maaß’schen Netzwerkdurchsetzungsgesetz möchte die evangelische Kirche wirklich auch noch die letzten Schäfchen durch Kirchenaustritt verlieren.

 

 

Aber hier geht es um Grundlegendes:

Nämlich um Stolz, Überheblichkeit, Überlegenheit und elitäres Denken. Stolz ist eine Todsünde, der Luzifer zum Opfer fiel. Mir fällt sinngemäß aus dem NT ein: Wie gut, dass ich nicht so bin wie der Zöllner da! Wie Jesus Pharisäer sah, sollte dieser Gruppe doch wohl bekannt sein.

Diese Gruppe führt genau das aus, was sie zu bekämpfen vorgibt: „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Namen des christlichen Glaubens“. Sie versucht natürlich erfolglos dafür zu sorgen, dass Christen, die den Islam in seiner dunklen Seite oder die Genderideologie, in deren Folge sogar Kinder moralisch verdorben werden, kritisieren, zu Recht kritisieren, ihr Sein als Christen absprechen. Sie bezichtigen sie der Sünde in verbalinquisitorischer Weise.

Sie handeln ähnlich wie der orthodoxe Islam. Sie halten sich für gutmenschlich im schlechtesten Sinne seiner Bedeutung als Rechtgläubige. Alle anderen, die anderer Meinung wie die Regierungspolitik und die Evgl. Kirchenführung ist, wird von oben von sich gestoßen.

„antimuslimischen Rassismus“ Hier werden wieder einmal Ursache und Wirkung verwechselt. Religionsrassismus geht hier eindeutig vom Islam aus, denn dieser teilt die Welt in unreine Nichtmuslime und Rechtgläubige ein, arbeitet mit massiven Beleidigungen gegen Ungläubige, Christen und Juden und meint genau wie die Inquisitoren dieser Gruppe die Oberdeutungshoheit für alles zu haben und die anderen auf die Plätze verweisen zu können.

 

 

 

Zensur, DDR 2.0 und Meinungsunfreiheit jetzt auch im innerchristlichen Bereich: Eine babylonische Begriffs- und Sprachverwirrung. Dass die englisch klingenden Worthülsen zu der Methode „Totschlagsargument“ gehören, interessiert diese Gruppe nicht.

Wenn diese Damen und Herren endlich einmal ihre Stuhlkreise, ihre pädagogisch wertvollen Diskussionsgruppen und ihre Wohlfühlchristentumssphäre rund um den eigenen Kirchturm endlich einmal verlassen würden und sich der Realität der Christen in kommunistischen und islamischen Ländern konkret anschauen würden wie z. B. die Schilderung im obigen Interview mit diesem Kind, welches um Längen christlicher agiert als diese Truppe,  würden sie möglicherweise ihre inquisitorisches Gehabe endlich aufgeben.

Christen sind mündige Bürger, die keinerlei Betreuung im Meinungsspektrum brauchen. Links-grüne und jetzt auch evangelische Meinungszensur ist ja auch einfacher als sich mit der Realität auseinandersetzen zu müssen. Der Widerstand gegen Meinungsdiktatur dieser Art wird von Monat zu Monat größer. Und das ist gut so. Es wird Zeit, sich sachlich argumentativ miteinander auseinander zu setzen und sich nicht von oben herab wie sich im Königssaal befindlich wähnend herunter kahanemäßige Spionage nach Hasssprache in christlichen Blogs und deren Kommentare zu betreiben.

Beten wir für diese Gruppe um den Heiligen Geist jetzt rechtzeitig zu Pfingsten, damit sie erkennen, dass sie auf dem besten Wege sind, die Inquisition wieder einzuführen und die jesuanische Christlichkeit verlassen.

 

 

Dieses Land hat schon genug Aufpasser, Den

unzianten und Spione. Da brauchen wir die Evangelische Kirche nun wirklich nicht auch noch in ihrem Übereifer als unchristliches Sprachrohr für die rot-grüne Politik der etablierten Parteien. Müssen die eine Angst haben.

Wenn wir dann das Interview dieses Mädchens mit „Kirche in Not“ und den Inhalt des Artikels des Herrn Kissler miteinander vergleichen, wie beschämend muss dieser Interview-Inhalt für eine solche überhebliche, sich als Bessermenschen fühlende Denunzianten und Spion-Gruppierung sein, denen der Stolz aus allen Nähten platzt und die den Menschen ihre Art der falschen Christlichkeit aufzwingen will.

Lassen wir uns durch diese Scheinchristen nicht täuschen, denn Realitätsverweigerung ist kein christliches Element. Christen in islamischen Ländern müssen sich mit den realen Diskriminierungen auseinandersetzen. Die Christen in Ägypten können sich nicht in einer Wohlfühlblase eines pseudochristlichen Daseins der ignoranten Selbstbeweihräucherung erfreuen.

Sie haben das auszubaden, was Islam in Ägypten für Christen bedeutet und bereit hält.  Und das ist mehr als kritikwürdig und wir wollen diese Zustände nicht auf Erden, nicht in Australien, nicht in Lateinamerika, nicht im Nahen Osten und auch nicht in Europa, nirgendwo!!!!

 

22 Responses to “„Meine Mutter wurde von einem Terroristen getötet, als sie ihm half“”

  1. Erich Foltyn Says:

    wer glaubt, mit Liebe und Güte kann man dem Islam begegnen, der irrt.

    • Erich Foltyn Says:

      ich bin auch nicht das, was man sich als Christ vorstellt. Ich bin sehr für die Kirche, mehr als die Meisten, während gegen die ist jeder, auch wenn er für das Christentum oder für Jesus ist. Als ob sich alle Kritiker ohne Kirche zum Apostel eignen würden. Aber ich bin nicht der christliche Märtyrer, der ganz allein das Christentum in Europa aufrecht erhalten wird, wenn 90% der Europäer Kirchenfeind sind. Und für den Islam sind sie ja alle. Und die nennen sich dann Atheisten. Und meine Welt ist die Welt der Medien, dort darf die Kirche gar nicht in Erscheinung treten, weil da wird sie sofort fertig gemacht. Erst neulich hat einer geschrieben, im Vatikan sei Satanismus usw. Aber die Kirche betreibt selbst Webseiten, wo sich Geistliche untereinander einen abstoßenden Streit liefern über allerlei Meinungsverschiedenheiten. Und über den Vatikan kommen Meldungen, die sogar ich nicht verteidigen kann.

      Bischof Kren, eine umstrittene Persönlichkeit, hat einmal gesagt, die Kirche sei nicht eine Summe von kirchenpolitischen Maßnahmen, sondern sie kommt von Gott. Und kirchenpolitische Maßnahmen gehören nicht in die kirchenfeindliche Öffentlichkeit. Der Pfarrgemeinderat ist eine Art von demokratischem Forum unter Brüdern und Schwestern, aber man muss sich im Klaren sein, die Kirche ist keine Demokratie, denn es geht nicht um Wahlen, sondern um Frömmigkeit. Und nur die Frommsten können wieder den Frommsten unter sich wählen, aber nicht jeder alles. Es ist aber nichts Böses keine Demokratie zu sein, weil die Kirche kommt von Gott. Das ist nämlich die beste Erklärung, wieso sie überhaupt da ist und sie stellt auch eine Alternative dar zu den Fehlern der Demokratie. Ein großes Missverständnis ist ja, dass die Demokratie in Wirklichkeit gar nichts ist für den Einzelnen, aber alles für das Volk. Und ein Einzelner ist nicht das Volk. Beim Christentum geht es um die Seligkeit des Einzelnen im Himmel und Gott kann man nicht durch eine Wahl bestimmen.

      Aber ein Geistlicher sollte auf die Frage, was er vom Islam hält, schweigen und die Kirche sollte auch nicht in den Medien auftreten. Man muss aber den Islam kritisieren dürfen, das müsste der Staat schon garantieren, weil sonst würde die Welt zugrunde gehen.

  2. Thomas Says:

    Währenddessen, bekommt Türkenadolf F35, um griechische Kampfflugzeuge zu jagen und die islamische
    Welt zu stärken, zwecks koranisch legitemierter Welteroberung. Der kranke Westen eben.

    https://de.sputniknews.com/videos/20180524320847456-tuerkische-kampfjets-usa/

  3. Thomas Says:

    Während dessen, gehts im deutschen Irrenhaus weiter wie gehabt.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pfarrer-in-aalen-setzt-sich-nach-pfingstmesse-kopftuch-auf-weidel-katholischer-geistlicher-verbloedet-a2444711.html

    Der hohle Pfaffe freud sich über die Unterdrückung der Frau, in der Faschistenreligion.

    • Erich Foltyn Says:

      die Kirche und das Christentum ist nicht ein Ort wo man sich Gratiswohltaten bestellt aufgrund dessen, dass man von dem Ganzen gar nichts hält und es am einfachsten guten Benehmen gegenüber Mitmenschen fehlen lässt, die halt etwas glauben, wo doch jeder etwas glaubt, jeder etwas anderes. Gratiswohltaten wie bei einem Automaten, wo man mit den Füßen hinein tritt, wenn sie nicht gleich heraus sprudeln, weil man ist ja wer. Wenn man Nächstenliebe wünscht, fängt man am Besten selbst damit an, dann weiß man wenigstens was das bedeutet, jemandem Gutes zu tun, der einen verachtet und beleidigt und der es nicht nötig hat, weil er hat das 10-fache an Wohlstand wie der Andere. Es gibt nichts Gutes außer man tut es.

      Man muss auch daran erinnern, dass der Klerus nicht in der Lage ist, durch irgend welche Maßnahmen beim Volk einen Glauben zu erzeugen. Das Volk muss selbst von sich aus etwas glauben oder zumindest freundlich sein zur Kirche, wie es einem anständigen Menschen geziemt. Wie es zustande kommt, dass jemand gläubig wird, kann man nicht vorher sagen. Ich pflegte immer zu sagen: „Gläubig wird man nur durch Scheitern“. Weil Gott ist barmherzig, wenn man mittellos und unterstandslos im Rinnsal liegt und es kommt ein Regenguss und spült einen etwas Wasser in den Mund, damit man nicht verdurstet. Aber so etwas erleben viele nicht und man will es niemand wünschen.

  4. EKD → Das apostolische Glaubensbekenntnis ist falsch, denn es führt nicht zu Bekehrung und der Mensch ist dann nicht wiedergeboren.

    https://www.ekd.de/Apostolisches-Glaubensbekenntnis-10790.htm

    Außerdem sollen die Grosskirchen erst einmal vor ihrer eigenen Tür kehren, da gibt es genug zu tun.

    Hier einmal eine Ermahnung an die EKD aus der Bibel:
    12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.

    Was den Reichtum der Kirchen angeht:

    Matthäus 4,8-9
    8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.

    Wenn man also auf das Geld der Kirchen schaut und deren Eigentümer, da kommen dann schon Zweifel, ob die wirklich Christen sind oder ob sie nicht einfach nur glauben, Christen zu sein und es aber doch nicht sind. Siehe Mt 4,9, wie zitiert.

    Weiterhin gilt in Deutschland Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit vor dem Grundgesetz. Eine Zensur findet nicht statt. Die Meinungsfreiheit endet dort, wo Paragraph 1 zutrifft, das hätte man hinzufügen können.

    Das Evangelium aber sowieso fällt nicht unter die Religionsfreiheit, weil der Glaube keine Religion ist.

    Das sind demnach erste Anzeichen und Zeichen aus Matthäus 24 und weisen auf
    Offb 6,2 hin, der Antichrist, der sich als Gott ausgibt und die Christen verfolgen wird, die Menschen, die sich nach der Entrückung bekehrt haben.

    Wer etwas mehr zu Hintergründen wissen möchte zur Römisch Katholischen Kirche und die Greueltaten, der sollte das Buch lesen

    Die Frau und das Tier, Dave Hunt – clv.de

    https://clv.de/Buecher/Religion-Ideologien-Sekten/Die-Frau-und-das-Tier.html

    Aus einem meiner letzten Artikel, Zitat:
    Jesus hat nicht gesagt, dass das Heil nur für bestimmte Kirchen oder den Kirchenchristen vorgesehen ist und dass man dort zwangsweise Mitglied sein müsste oder andersartig „gefangen“.

    Dann war die Apostelgeschichte, seither kann jeder Mensch zum Heil finden und kommen Der Weg ist frei. Es gibt keinerlei Veranlassung mehr, sich von Kirchen oder Sekten gefangen gefühlt nehmen zu müssen oder sich verpflichtet zu glauben, dort unbedingt Dienst leisten zu müssen.

    https://www.bride-of-christ.de/2018/05/21/die-aussage-des-vorigen-artikels/

    Wozu braucht jemand die Grosskirchen, wenn doch der Segen Abrahams den Israeliten gilt und wir als die Nachfahren / Nachfahren der Israeliten in Europa und Mittel- und auch Südamerika dazu berufen sind uns zu bekehren und dem Glauben nach zu leben siehe die Artikel auf der Seite zu den 10 Stämmen.

    Oder auch hier:
    WO SIND DIE „VERLORENEN“ STÄMME ISRAELS HEUTE?
    https://www.weltvonmorgen.org/lesen-artikel.php?id=130&title=das-auserwhlte-volk

    Hier ein Glaubensbekenntnis zur Umkehr und Wiedergeburt, beispielhaft:
    https://www.bride-of-christ.de/hochzeit/

    Link zur Zukunft
    DIE WELT VON MORGEN: WIE WIRD SIE SEIN?
    https://www.weltvonmorgen.org/lesen-broshuren.php?id=1&title=die-welt-von-morgen-wie-wird-sie-sein

    Zu Islam:
    Das Glaubensbekenntnis des Islam ist dramatisch, denn es besagt: Es gäbe keinen Gott, außer …… und so schließt sich jeder Islamgläubige selbst die Tür

    https://bibelmedizin.wordpress.com/2018/04/27/das-glaubensbekenntnis-des-islam-ist-dramatisch/

  5. Thomas Says:

    Und im übrigen kommt ünerhaupt nichts gutes, oder brauchbares aus der islamischen Welt, dort möchte
    man noch nicht einmal Tier sein.

    https://meta.tagesschau.de/id/134505/kontraste-report-tierquaelerei-amtlich-genehmigt

    • Erich Foltyn Says:

      ich will nicht fromm predigen, das verstehen die Leute nicht und für die Bekehrung sind andere, bessere da. Ich will nur an die einfachsten Anstandsregeln erinnern, die jedem Bürger geläufig sein sollten: Von einem Katholiken zu glauben, er wüsste nicht was Moral ist, ist ein Irrtum, weil er hat es zumindestens einmal ausprobiert und weiß was es bedeutet, was andere oft niemals erlernen werden. Die Moral steht aber nicht in der Bibel und nicht im Katechismus, sondern die ergibt sich aus dem Glauben von selbst. Wie einer sein Leben in schwierigen Situationen meistert sei ihm überlassen, aber die Übung im Glauben stellt eine Auseinandersetzung damit dar. Und das Leben ist bald schwierig, Ehekrise, Arbeitsplatzprobleme, das normale Leben ist nicht ganz leicht. Und Überheblichkeit ist kein gutes Mittel. Wenn einer in einer Firma Ausdrücke gebraucht, wie „der Pfaffe unterdrückt die Frauen“, wird er nicht aufgenommen, weil man erwartet von ihm eine positive Einstellung zum Leben und zu seinen Kollegen. Und der Betrieb ist gar nicht katholisch

    • Erich Foltyn Says:

      wenn jemand Frauen Gutes tun will, macht er das nicht, indem er einem vermeintlichen Pfaffen etwas vorwirft, sondern mehr als ein Mann vermag einer Frau Gutes zu tun, ist viel zu wenig, der Mann ist nicht wert das Leben, das er selbst gezeugt hat und die Intimität, die ihm eine Frau erlaubt hat. So ist die Regel und nichts anderes. Und ich bin gar kein Pfarrer und brauche nicht die Bibel zitieren.

      • Andreas Says:

        Mir wurde ja letztens zu Pfingsten die Kommunion verweigert, weil „offiziell“ immer noch evangelisch. Hat mich ziemlich geschockt, immerhin wurde ich vor gut 50 Jahren getauft, war sogar im katholischen Religionsunterricht, weil es damals mit mir nur zwei Evangelische auf der Volksschule in Villach gab. Kinder können die Unterschiede ohnehin nicht begreifen, und ich halte diese seit 500 Jahre anhaltende Kirchenspaltung sowieso für völlig überflüssig..
        Trotzdem hat mich diese strenge katholische Haltung persönlich getroffen – man hätte mich wohl auch als oberster evangelischer Bischof von der Kommunion ausgeschlossen – trotz Taufe, Theologiestudium, jahrzehntelanger Glaubens-u. Pfarrpraxis etc., während der Vatikan den Muslimen den roten Teppich auslegt u. deren ungebremste Einwanderung einfordert??
        Ein getaufter, strengfrommer u. sittenstrenger Katholik (bisweilen gibt es ja noch welche, v.a. in anderen Ländern u. Kontinenten) darf wiederum nicht an einer orthodoxen Kommunion teilnehmen, umgekehrt dürfen Orthodoxe in Notfällen(!) an der katholischen Eucharistie-Feier teilnehmen u. die Kommunion empfangen.
        Ich finde das einen völlig unmöglichen Zustand, gilt den die Taufe, das Bibelstudium u. eine christliche Lebensweise GAR NICHTS für die jeweilig andere Konfession? Das würde, müßte doch Jesus zutiefst empören, schliesslich hat keiner der zwölf ausgewählten Apostel einen „Eid“ auf den katholischen o. orthodoxen Katechismus, auf die Jahrtausedealte Kirchentradition schwören müssen. Eine Firmung kannten sie nie, systematischen „Religionsunterricht“ auch nicht, getauft wurden sie erst als betagte Erwachsene, von einem Beichtgelübnis als Voraussetzung für das gemeinsame „Brotbrechen“ mit Jesus wußten sie auch nichts.
        Das sich speziell die Evangelischen außerhalb der Kirchentradition stellten u. in vielerlei Hinsicht als (häretische) Sekte bezeichnet werden muß macht die Taufe, den Bibelglauben u. die christliche Lebenspraxis vieler überzeugter evangelischer Christen nicht obsolet, wertlos, so finde ich. Einem getauften Christen darf man meiner Meinung nach niemals die Kommunion verbieten, wenn er /sie aufrecht darum bittet, ich halte das sogar für eine schwere Versündigung gegenüber dem Herrn. Schliesslich beten die Evangelischen ja nicht etwa Satan, sondern unseren Messias und Gott an wie alle Katholiken u. Orthodoxen auch.
        Und warum sogar Katholiken u. Orthodoxe sich gegenseitig derart mißtrauen u. im grundsätzlichen Irrtum befindlich wähnen, daß sie sich gegenseitig von der gemeinsamen Kommunion ausschliessen, ist meiner M.n. durch nichts zu rechtfertigen u. eine Schande vor der ganzen nicht-christlichen Welt. Welche Schlüsse soll daraus ein Muslim, Hindu, buddhist o. auch Säkularer ziehen – daß zumindest die Hälfte aller Christen sündige Irrggläubige sind, Häretiker u. „Verrückte“? Und welche Hälfte ist nun verdammt, welche hat das ewige Heil erlangt bzw. kommt in den „Genuss“ des heiligen Geistes??

      • Erich Foltyn Says:

        das kann ich so nicht feststellen. Erstens sind die Christen, also Katholiken, Evangelische, Kopten und Orthodoxe alle zusammen gerückt wegen der weltweiten Feindseligkeit gegen Christen, wo der Islam noch gar nicht mit gerechnet ist. Die schwer katholischen Serviten von dem alten Orden haben auf einer Wallfahrt Kopten besucht und ihre Gläubigen eingeladen, eine griechisch orthodoxe Messe mit zu feiern, dort wurde die Kommunion verabreicht, aber in Form von Brotwürfelchen in Wein getaucht und mit einem Löffelchen in den Mund fallen gelassen. Bei den Evangelischen, glaube ich, dürfte es keine Kommunion geben und ich bin nicht dafür, dass Katholiken bei einer evangelischen Messe zur Kommunion gehen, weil es ist nicht dasselbe. Nach meiner Auffassung ist das Evangelische eine starke Verwässerung des Glaubens in jeglicher Hinsicht, dafür etwas mehr Gewicht auf sozialem Engagement, aber Verwässerung bis schließlich nichts mehr übrig bleibt, das ist dann aber leicht erfüllbar, nur hat es keinen Inhalt mehr. Ich will halt das Sakrale erhalten sehen, sonst ist es Larifari. Und wenn man etwas weg lässt, dann ist es nicht komplett. Aber heutzutage freut man sich schon, wenn es überhaupt noch Christen sind und nicht Andersgläubige und man hat dann doch Einiges gemeinsam.

      • Erich Foltyn Says:

        zum katholischen Glauben will ich sagen, dass meine liebe Mutter 87 Jahre alt wurde und wusste bis zu ihrem seligen Ende nicht, warum Christus gekreuzigt wurde..Sie sagte „weil er so ein guter Mensch war“. Ich als Ing. habe als Kind ein katholisches Internat besucht, die Marienbrüder, aber auch erst als alter Mann, mir 3 Jahre Zeit genommen für Bibelstudien, um zu erforschen, was es mit diesem Jesus auf sich hat, dass er seit 2000 Jahren so verehrt wird. Heute stehe ich fassungslos vor vielen Millionen Menschen in christlichen Ländern, die nicht wissen, was zu Weihnachten gefeiert wird und was es für einen Sinn hat, dass Jesus unverheiratet war usw. Man muss klar sehen, dass der Messebesuch jeden Sonntag nur bei der Lesung 2 Gesetzchen darbietet, eins aus dem Alten Testament und eins aus dem Neuen. Wer alles Andere dem Klerus überlässt, das nennt man Glauben. Die Bibel hat aber 1400 Seiten und besteht nicht nur aus diesen Gesetzchen und die Offenbarung, was Gott uns eigentlich mitteilt durch 5000 Jahre Gottesdienst, ergibt sich aus dem Gesamtzusammenhang von vorn bis hinten. Die Bibel ist aber trotz eines geordneten Inhalts eine lose Sammlung von Schriften und man bräuchte ein paar Jahre um sich den Gesamtzusammenhang heraus zu suchen. Nämlich die Frage, um was es überhaupt dabei gegangen ist. Es hat aber kein Mensch die Zeit dazu und will auch keine verwenden. Ich nenne das aber nicht Unglauben, sondern ein Mangel an Bildung, weil jeder Mensch sollte wenigsten wissen, wer der Hl. Stephan war, wenn er ein Wiener ist. Das ist eine Frage der Bildung, was man überhaupt für ein Gebäude vor der Nase stehen hat. Und die voreingenommene Unterstellung, die Kirche bestünde nur aus lauter Bösem, während nur die Kritiker gut seien, ist völlig falsch.

      • Andreas Says:

        @Erich Foltyn – da gebe ich Ihnen grundsätzlich recht, wobei mangelndes Bibelwissen bzw. den Gesamtzusammenhang zu kennen m.M.n. durchaus mit einem starken, überzeugten Gottesglauben kompensiert werden kann – und darf? Dieses Wissen hat der Klerus (o.sollte ihn haben), darauf vertrauen die meisten „Normal-Gläubigen“ o. Traditionschristen.
        Wobei das Bibel-u. historische Wissen der heutigen Christenheit sicherlich ein viel höheres Niveau hat als in all den 2000 Jahren zuvor, so gesehen sind viele Gemeindechristen tiefer in die „Materie“ eingedrungen als so manch halbgebildeter Papst des Mittelalters.
        Die Frömmigkeit selbst berührt das nicht unbedingt, da würde ich schon meinen, daß die Leute früher intensiver, „blinder“, d.h. vertrauensvoller geglaubt haben.
        PS: ich betone aber nocheinmal, daß allein die Taufe u. eine christliche Lebensweise generell zu einer Kommunion berechtigen müssten, etwas anderes kannte die frühe Christenheit damals ja überhaupt nicht – und das ist eigentlich auch der natürliche Zustand einer nicht beihnahe militärisch organisierten Amtskirche, wie wir sie heute haben u. als normal befinden. Von einem Konfessions-Christentum war nie die Rede, wiewohl es einer gutgeführten Organisation braucht, das ist ja klar.
        Wäre ich jedenfalls katholischer Pfarrer, würde ich mich sogar ausdrücklich darüber freuen, wenn sich speziell Evangelische zu einer katholischen Messe einfänden, von einem katholischen Pfarrer die Hostie empfangen würden – und das hätten sicherlich auch Jesus bzw. seine Apostel getan, um die noch wankelmütigen o. halbwissenden Jünger ganz für sich zu gewinnen. Ich würde das einen quasi-missionarischen Akt ansehen – u. wem würde ich damit ernstlich schaden, etwa Jesus/Gott??
        Auch die Evangelischen glauben an die Realpräsenz Jesu während der Kommunion – MEHR geht doch nun wirklich nicht, oder?
        Vergessen sie nicht, daß Luther u. die anderen Reformatoren sich selbst nie als „Protestanten“, Lutheraner o. Calvinisten gesehen o. bezeichnet haben – sie waren nur sehr ernsthaft bemühte katholische Reformatoren, denen an einer wahrhaftigen katholischen Kirche gelegen war, nicht mehr u. nicht weniger.
        Von einem 500 Jahre währenden Glaubensschisma war nie die Rede, daran dachten die selbst im Traume nie.
        Und gerade das werfe ich der evangelischen Sekte auch am meisten vor, nämlich völlig eigenmächtig u. unautorisiert über die Jahrhunderte eine völlig neue Kirche u. Konfession geschaffen zu haben, was nicht die ursprüngliche Intention der ersten Reformatoren war!

      • Erich Foltyn Says:

        ich würde mich niemals hinstellen und sagen, ich könnte mehr Bibelwissen haben als der Papst, das stünde mir niemals zu. Papst Benedikt hat als Oberhaupt einer 12-köpfigen Kommission den Katechismus neu heraus gegeben und das was da steht hätte mir niemals selbst in den Sinn kommen können. Natürlich ist der naive Glaube das Bessere. Glauben ist im Christentum eine Disziplin. Aber ich als Ing. wollte mich auf eine raschere Weise durch ein Glaubenswissen an die Sache heran machen, was es überhaupt mit diesem Jesus auf sich hat. Und ich war auch eine Zeitlang fromm. Das Glaubenswissen ist ein Teil von einem Glauben und ein bisschen etwas davon erfordert eine jahrelange Zuwendung. Und es mag gelten als ein Ersatz für eine persönliche Anwesenheit. Und ich bin ständig im Internet der Kirchen- und Christenfeindlichkeit ausgesetzt und habe beschlossen, die Welt zu bestrafen, indem ich nicht mehr mitmache. Weil ich plage mich umsonst während 90% der Europäer die Christen ablehnen, den Papst, die Kirche, aber den Islam wollen sie, der die Welt, die ganze Zivilisation zerstören wird. Aber ich bin durch meine Bibelkunde in der Lage, Argumente den Kirchenfeinden entgegen zu halten, die durch keinerlei Frömmigkeit zu bekehren sind. Ich bin kein Missionar und es ist mir klar, dass ich niemanden bekehren kann, aber ich kann den Menschen hinein sagen, was sie für ungezogene Muffel sind, die kein Mitgefühl mit anderen Menschen haben. Ich bin zweifellos aus der Kirche ausgestiegen, um den Kirchenfeinden meine Meinung zu sagen.

  6. Bazillus Says:

    Werter Andreas,
    mit der Orthodoxie weiß ich nicht. Aber es wird schon stimmen, was Sie da geschrieben haben. Bei der Evangelischen Kirche ist es jedoch ein wenig drastischer.
    Es geht um den Charakter des Leibes Christi. In der kath. Kirche wird geglaubt seit jeher, dass Jesus die Hostie ist und somit Jesus in Realpräsenz auf dem Altar in der Hostie fleischlich gegenwärtig ist. Darum war in der kath. Kirche die Beichte so wichtig angesehen, damit der Mensch den Leib des Herrn würdig mit reinem von Sünden befreiten Herzen empfangen durfte. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut…“ wird in der kath. Kirche wörtlich genommen. Daher auch bis zum 2. Vat. Mundkommunion. Die Katholiken nehmen die Wandlungsworte des Herrn Jesus Christus ernst (Bei den meisten ist dieser Glaube auch nicht mehr in dieser Intensivität vorhanden). Die Ehrfurcht für Jesus spielte damals eine herausragende Rolle.

    Soweit wie ich weiß, hat der Leib Christi nur in einigen evangelischen Kirchenrichtungen Realpräsenzcharakter, bei vielen anderen lediglich Symbolcharakter. Dann kommt noch das unterschiedliche Amtsverständnis zum Tragen. Der Priester am Altar darf letztlich wegen der ununterbrochenen Tradition der kath. Kirche seit Petrus die Vollmacht Jesu.

    Wenn Jesus nur ein Symbol ist durch die Hostie, dann könnte letztlich – jetzt bitte sorry für etwas Provokation – jeder Familienvater oder jeder Familienmutter die Wandlungswort zuhause beim Frühstück sprechen und das Brot als Leib Christi verteilen. Zumindest hat die Hostie im evangelischen Bereich, wenn sie denn in dem Glauben der Realpräsenz eingenommen worden ist, dann nach dem Gottesdienst ihre Wirkung verloren. Sie ist nicht mehr Jesus. Das ist bei der kath. Kirche völlig anders. Sie behält die Realpräsenz, darum auch das ewige Licht, darum auch der Tabernakel.

    Ich denke, dass da schon ein bedeutender Unterschied besteht. Für die kath. Kirche ist der evangelische Pfarrer eben nicht berechtigt, diese „Wandlung“ vorzunehmen.

    Das mögen theologische Haarspaltereien sein. Warum jedoch können sich die Evangelischen nicht der m. E. viel urbiblischeren Variante der kath. Kirche jenseits von Ablasshandel und anderen Missständen liturgisch anschließen. „Weshalb tut diese evangelische Kirche dies nicht? Wäre auch eine Frage. Denn nicht nur die kath. Kirche ist da unnachgiebig, auch die evangelische.

    Ja, Sie haben Recht! Es ist ein Dilemma. Aber Ihre Vorschläge, so gut sie auch sein mögen, führen die nicht doch letztlich zu einer Profanisierung des Allerheiligsten, wenn jedermann, auch die getauften Christen, diese so völlig ohne Vorbereitung zu sich nehmen dürfen? Schadet das nicht auch der Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten, dem real päsenten Leib Christi?

    Eine geistige Kommunion ist jedem Christen – so viel wie ich weiß – gestattet.
    http://kathpedia.com/index.php?title=Geistige_Kommunion

    Letztlich müssen wir endlich einmal – und da gebe ich Ihnen völlig Recht – auf einen Nenner kommen. Aber ich denke, das höchst geglaubte Level der kath. Kirche und der Orthodoxie der Realpräsenz Jesu in der Hostie/Brot ist m. E. das erstrebenswerte Ziel einer jeden Einheit. Wenn die kath. Kirche hier sich der evgl. angleichen würde, wäre das so eine Art von Profanisierung. Wenn das nicht erreicht werden kann, sollten wir die Finger davon lassen. Und ich verstehe wirklich nicht, warum die anderen Kirchen sich so gegen diese Sichtweise sträuben. Ich denke, dass die alten Kirchen der Orthodoxie und des Katholischen einfach diese Wirklichkeiten sakramental erspürt haben, weil sie damals noch so nah an Jesus dran waren. Ist aber nur meine Meinung. Und ich glaube auch, dass die Verteilung an Jedermann doch eine gewisse Abwertung dieses Sakramentes in irgendeiner Form darstellt.

    Keiner würde sich mehr freuen als ich, wenn diese Einheit wieder hergestellt sein würde. Dann aber doch nicht auf eher menschlichem Gedankenlevel, sondern auf dem Level, den Jesus uns mit seinem Geschenk der Eucharistie im ursprünglichen Sinn geschenkt hat. Das Geschenk sollte auch nicht in irgendeiner Form „abgewertet“ werden. Ich bitte den Begriff „Abwertung“ jetzt nicht falsch zu verstehen, ich meine dies im Sinne von „Abschwächung“. Es geht hier immerhin um Jesus persönlich! Damit will ich jetzt niemanden beleidigen. Aber jede Abschwächung der Wandlungsworte Jesu im 1 zu 1-Verständnis dient der Abflachung in eher irdische Gefilde. Das 1 zu 1 auf dem Altar sollte beibehalten werden. Dazu zählt dann auch das Amtsverständnis. Der Segen, der hl. Geist, der von Jesus auf die Apostel gesandt wurde und von dort aus auf die dann entstehende Kirche von Generation zu Generation übergeben wurde, auch wenn die kath. Kirche zeitweise sich mehr als daneben benommen hat, ist doch ursprünglicher. Welche Organisation, die 2000 Jahre alt ist, hat nie Fehler gemacht und hat keinen Dreck am Stecken.

    Ich weiß, dass ich da bei Ihnen auf Granit stoße. Aber die Beweggründe hoffe ich vielleicht etwas verständlicher dargestellt zu haben.

    • Andreas Says:

      Auf Granit beißt man bei mir nur äusserst selten, lieber @Bazillus – Danke für Ihre ausführlichen Erläuterungen.
      Dennoch müssen Sie mir erklären, warum dann ein Katholik unter keinen Umständen an einer orthodoxen Kommunion teilnehmen darf, wiewohl die Orthodoxen wie Katholiken sich beiderseits auf die apostolische Sukzession berufen können.
      Die zwölf Apostel hatten beim letzten Brotbrechen mit Jesus sicherlich noch nicht voll erfasst, was es mit diesem allerheiligsten Ritual auf sich hat – von daher setzte ich die Maßstäbe, ob u. wann jemand an der kommunion teilhaben darf nicht gar so hoch an.
      Jesus ist in der heiligen Messe prinzipiell „real präsent“, ganz unabhängig von gewissen Zweifeln einiger Kleingläubiger o. widrigen Umständen innerhalb der Kirche selbst. Da spielt sich ja keine „Magie“ auf individueller Ebene ab, so als ob man Jesus mit seiner Frömmigkeit u. Rechtgläubigkeit manipulieren könnte. ER ist ganz einfach innerhalb der Gemeinde da, wirkt unter uns – für den einen vielleicht mehr, für den anderen weniger, für den nächsten vielleicht auch gar nicht wahrnehmbar.
      Was sie über die fehlende Autorisierung seitens des evangelischen Klerus schreiben, bin ich ganz Ihrer Meinung, weshalb ich ja auch nur noch auf dem Papier noch evangelisch bin – der Taufakt bleibt aber dennoch vollgültig, über die Teilnahme an der (katholischen o. orthodoxen) Kommunion liesse sich noch weiter diskutieren.
      Jedenfalls bin ich jetzt schon „katholischer“ als mein persönliches katholisch geprägtes Umfeld in Wien – mir kommts auf den persönlichen Glauben an, weniger um eine authentische Petrus-Nachfolge der katholischen Priesterschaft (die man zudem anzweifeln könnte, da es nicht selten zwei u. drei Päpste gleichzeitig gab – von den orthodoxen u. koptischen Patriarchen der letzten 2000 Jahre ganz zu schweigen).

      So „einfach“ in Sachen Kommunion kommt die Bibel daher:
      https://www.bibleserver.com/text/EU/Apostelgeschichte2

      mfG

      • Andreas Says:

        PS: hat die Konversion schon länger vor, bisher haben mich nur die nötigen, aber lästigen Amtsformalitäten daran gehindert sowie die aktuelle Papstpolitik – werde es aber noch diesen Sommer in „Angriff“ nehmen, versprochen 🙂

      • Andreas Says:

        Wie passend, wußte gar nicht, daß das aktuell so ein „heißes Eisen“ ist. Sehr überzeugende Argumentation, auch wenn ich da noch manches gerne genauer wüßte. Das in dieser Argumentationslogik die Gemeinschaft (d.h.Einheit, meint natürlich konfessionell-katholische Einheit – keine andere, auch nicht orthodoxe?) als quasi Voraussetzung für die Eucharistiefeier/Kommunion so überbetont wird lässt bei mir eine gewisse Skepsis aufkommen. Ich hab da eben auch meine ganz persönlichen („magischen“) Erfahrungen – WER will denn bestimmen, ob mein persönlicher Glaube an die Realpräsenz Gottes während der Kommunion ausreichend o. intensiv genug ist, tatsächlich in diesen Momenten dem Herrn zu begegnen, Ihn zu fühlen o. auf heilig-geistige Weise erfahren zu dürfen?
        Der Herr ist „realpräsent“-gegenwärtig, wird aber individuell unterschiedlich „empfunden“ o. „spirituell gesehen“, je nach dem wie geläutert u. offen (bereit) die einzelne Christenseele ist. Und in diesen kurzen Momenten spielt es meiner Meinung nach keine entscheidende Rolle, in welche Konfession wir da „hineingeboren“ wurden, sondern einzig unsere innige, vertrauensvolle Beziehung zu Jesus, zu Gott.
        Wenn uns Christen etwas zentral vereint, dann doch die (individuell UND gemeinschaftlich) erfahrene Gegenwart Christi in diesen heiligen Sakrament?! Umgekehrt liesse sich natürlich darüber spekulieren, ob eine evangelische Gemeinde in der Abendsmahlfeier zwar an die konkrete Realpräsenz Jesus glauben mag, sie jedoch nie wirklich erfahren kann, eben weil sie nicht von geweihten Priesern (apostolische Sukzession) zelebriert wird? Was natürlich bedeuten würde, das KEIN Evangelischer jemals wahrhaft Christ wahr, schon gar kein Pfarrer o. Bischof, da ihnen die heiligsten Sakramente (Kommunion) u. der Empfang des heiligen Geistes per se vorenthalten wurde/wird?
        Was wäre dann die evangelische Taufe überhaupt noch wert – wäre sie da nicht so sinnlos (un-heilig) wie die evangelische Gottesdienste an u. für sich?
        Womit wir wieder exakt da anknüpfen würden, wo die Debatte bzw. das Schisma vor 500 Jahren ihren Anfang nahm…

        Ich persönlich weiß nicht, ob ich jemals ein 100%iger Vatikan-Katholik sein könnte o. sein werde, aber die Priesterweihe in der Nachfolge des allerersten u. größten „Apostels Gottes“, nämlich Jesus selbst, welcher wiederum seine vermutlich sorgsam ausgewählten zwölf „Gesandten“ bevollmächtigte (und NUR sie, keineswegs alle gläubigen Jünger, wie die Evangelischen fehlinterpretieren), sind für mich so zwingende wie überzeugende Argumente bzw. Tatsachen, daß ich dem Protestantentum nur wünschen kann, den „deutschen Sonderweg“ im Sinne Luthers zu verlassen und sich wieder auf die stammheimatliche Mutterkirche zurückzubewegen. Würde das tatsächlich einmal geschehen, bliebe aber auch die katholische Kirche nicht unverändert, es würde zwangsläufig zu mancherlei „Symbiosen“ kommen, was ja auch durchaus zu positiven Entwicklungen führen könnte. Ein anfänglicher „Synkretismus“ würde sich aber bald abschwächen u. irgendwan ganz verschwinden, schon während einer, spätestens der zweiten Generation. Das Evangelische ist vorbei, so meine Prognose für eine vielleicht gar nicht so ferne Zukunft…

  7. Bazillus Says:

    Werter Andreas,
    https://bundsanktmichael.org/kultur/denker/papst-franziskus/
    Da sind so einige Äußerungen von Papst Franziskus zusammengefasst, die im Grunde eindeutig sind. Bei Benedikt fühlte ich mich erheblich wohler. Trotzdem nimmt dieser Papst im Gegensatz zu seinen deutschen Amtspriestern den Satan durchaus häufig in den Mund; trotzdem habe ich mit ihm durchaus Probleme. Aber das ist ja auch „normal“.


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