kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Somalia: Christen fürchten eigene Enkelkinder 14. März 2018

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:45

In dem Land am Horn von Afrika schweben Christen in permanenter Lebensgefahr

 

 

 

 

 

 

 

11,4 Millionen Menschen leben in Somalia. Darunter sind auch Christen – allerdings nur einige Hundert. Dass ihre Zahl so verschwindend klein ist, liegt auch an der massiven Christenverfolgung. Wie sie überleben und welcher Bedrohung sie ausgesetzt sind, berichteten einige von ihnen kürzlich dem italienischen Priester Tollu bei seinem Besuch in der somalischen Hauptstadt Mogadischu.

 

 

 

 

 

 

Sie können uns nicht verstehen

30 Christen fortgeschrittenen Alters bilden in der Anonymität der Hauptstadt eine verschworene Gemeinschaft. Auch der Priester Tollu kommt nicht im Priestergewand, um seine Glaubensgeschwister nicht zu gefährden. Sie leben in Angst vor Islamisten, aber auch vor den eigenen Verwandten. „In unseren Häusern herrscht Gewalt, und wir als kleine Gemeinschaft riskieren täglich unser Leben“, schildert Moses* ihre Situation. Moses hat noch die italienische Kolonialherrschaft erlebt, während der Christen unbehelligt im Land leben konnten.

Er ist so etwas wie ein Sprecher der katholischen Christen im Land. „Unsere in den 1990er Jahren geborenen Kinder sind intolerant geworden und können ihre älteren Angehörigen nicht verstehen, die den christlichen Glauben praktizieren. Darum fliehen die alten Leute und ziehen weg von ihren Kindern und Enkeln. Einige sind von den Kindern ihrer eigenen Kinder getötet worden“.

 

 

 

 

 

Das Land von Christen „befreien“

Die somalische Al Shabaab wird oft in einem Atemzug mit Boko Haram (Nigeria) und dem „Islamischen Staat“ genannt. Sie gilt als regionaler Ableger von Al Kaida und wurde gegründet, um einen islamischen Staat am Horn von Afrika zu errichten – und gleichzeitig das Land von allen Christen zu „befreien“. In den weitgehend rechtsfreien Räumen Somalias können die Extremisten nahezu ungehindert agieren. Mittlerweile ist auch der IS in Somalia aktiv und hat begonnen, Kämpfer zu rekrutieren.

 

Im Juli 2017 wurde nach langer Zeit erstmals wieder eine Kirche in Somalia (Somaliland) eröffnet. Die Regierung schloss sie jedoch auf Druck der Bevölkerung bereits nach einer Woche wieder (Open Doors berichtete). In der somalischen Gesellschaft herrscht allgemein die Auffassung, dass ein wahrer Somalier ein Muslim ist. Jeder Übertritt zum christlichen Glauben gilt als Verrat gegenüber der Familie und dem Clan. Gerät ein Somalier in Verdacht, den christlichen Glauben angenommen zu haben, wird er von Familienmitgliedern und Stammesführern schikaniert, bedroht oder sogar getötet. Im Lauf der letzten Jahre scheint sich die Situation verschlechtert zu haben. Islamistische Kämpfer haben ihre Jagd auf Christen, vor allem auf christliche Leiter, verstärkt.

 

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Somalia aktuell auf Platz 3 (Vorjahr: 2) unter den Ländern, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

Quellen: Fides, World Watch Monitor, Open Doors

 

 

 

 

 

 

Bitte beten Sie für die Christen in Somalia:

  • Beten Sie um Schutz für Moses und die kleine christliche Gemeinschaft in Mogadischu.

  • Beten Sie um Mut und Gelegenheiten, dass die älteren Christen den eigenen Kindern das Evangelium nahebringen können.

  • Beten Sie um die geistliche und körperliche Versorgung aller Christen im Land; angesichts der extremen Bedrohung ist es für sie nahezu unmöglich, mit anderen Christen Gemeinschaft zu haben.

  • Beten sie für die Anhänger der Al Shabaab und ähnlicher Gruppierungen, dass Jesus sie von ihrem Hass befreit und sie ihn erkennen. 

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/somalia-christen-fuerchten-eigene-enkelkinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Die Auswirkungen des islamischen Hasses sehen wir besonders deutlich an diesen schrecklichen Geschehnissen. Religionsrassismus pur. Religionsethnische Säuberungen bis hin zu Tötungen in den eigenen Reihen, wenn Kinder den Islam annehmen und ihre Großväter, die dem Christentum treu bleiben wollen, ermorden. Einige wurden von ihren Enkeln ermordet.

 

 

 

 

 

 

Das erinnert uns an das Wort JESU über die Endzeit: 

Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Christen werden um JESU Namen willen gehasst werden. Ist das aber nur in Somalia so? Der Hass gegen Christen ist nicht nur in islamischem Machtbereich weit verbreitet. Er macht ich breit in kommunistischen Ländern, auch in hinduistischen Ländern. Der Name JESU hat nicht überall einen guten Klang und seine Anhänger, die sich Christen nennen und ihren Glauben ausleben wollen, dürfen es nur unter akuter Lebensgefahr.

 

 

 

Während hier der „Kampf gegen Rechts“ tobt, der Kampf gegen Linksextremismus aber weitgehend nicht geführt wird, sondern teilweise staatlich gefördert wird, kämpfen Christen in Somalia ums nackte Überleben. Hier ist der Kampf gegen Rechts in aller Munde, in Somalia ist die Christenverfolgung quasi eine islam-gesellschaftliche Selbstverständlichkeit und die Welt schweigt. Hier werden echte Hassbeiträge in Internetforen zu Recht juristisch verfolgt, in Somalia gehört es zum guten islamischen Ton, Christenjagen bis in den Tod zu praktizieren. Die Welt schweigt.

 

 

Wer Näheres über die Christenverfolgung lesen möchte:

 https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/2018/somalia

 

 

Die Welt schweigt. Dass die nichtchristliche Welt schweigt, ist nicht weiter verwunderlich. Schändlich jedoch ist, dass christliche Glaubensgeschwister in aller Welt schweigen. Zum Fremdschämen ist das Schweigen innerhalb der christlichen Kirchen und Gemeinschaften, die über den eigenen Kirchturm leider nicht hinausblicken.

 

An dieser Stelle muss an die Seligpreisungen des HERRN erinnert werden:  

Die Bergpredigt: Die Rede von der wahren Gerechtigkeit

Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.

Dann begann er zu reden und lehrte sie.

 

 

 

 

 

Die Seligpreisungen

Matthäus 5,3-12

Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt

 

 

 

 

 

 

 

Im Hinblick auf die Seligpreisung der Verse 10 und 11, die ja genau an die Zustände in Somalia und in vielen anderen Ländern des Islams und des Kommunismus erinnern lassen, scheinen nicht verfolgte und satte Christen die Seligpreisung des Verses 6 völlig vergessen zu haben: Es ist eben nicht gerecht, die Christenmitgeschwister einfach im Stich zu lassen. Es kann nicht gerecht sein, zu den  Zuständen in Somalia und in anderen islamischen Ländern so laut zu schweigen wie es zumindest die Europäischen Kirchen und Christengemeinschaften tun.

 

 

 

 

Weder der Vers 6 noch der Vers 7, also das Hungern und Dürsten nach der Gerechtigkeit und die Aufforderung zur Barmherzigkeit wird durch die satte und offensichtlich weitgehend in dieser Frage gewissensfreie Christenheit praktiziert. Es reicht nicht aus, die Seligpreisungen in den Gottesdiensten zu verkünden, wenn nicht der urchristliche Wille zum Ausdruck kommt, die Lehre CHRISTI, zu der auch die Seligpreisungen gehören, im Glaubensleben in die Praxis, in die Tat umzusetzen, also mit Leben erfüllt wird.

 

 

 

 

 

HERR JESUS CHRISTUS, lass mich ein Täter Deines Wortes sein!

 

 

Es wird nicht einmal ausreichend gebetet für unsere verfolgten Mitgeschwister in Somalia. Und Somalia ist letztlich überall da, wo auch nur ein Glied der christlichen Weltgemeinschaft zu leiden hat unter den Diskriminierungen und Verfolgungen der jeweiligen politischen und religiösen Machthaber.

 

 

Die Verfolgung von Christen und anderen Menschen wegen ihres Glaubens oder ihrer Ideologie ist grausam und satanisch.

Ist das Verschweigen, das Ignorieren, das gedankliche Sich-Zurückziehen in ein Wohlfühlchristentum, das „Im-Stich-lassen“ der bedrohten Glaubensgeschwister nicht ebenso schändlich wie das Vorgehen von Terroristen der Al Shabaab in Somalia, der Al Kaida, den Muslimbrüdern, den Salafisten und den anderen islamischen Terrorgesetzen und -organisationen selbst?

Im Gegenteil:

Trägt dieses weltweite und auch innerchristliche Schweigen  nicht erst recht zur Ausbreitung dieser üblen islamischen Machenschaften bei?

 

 

 

 

Der Hass bezieht Stellung, satanische Stellung und richtet sich selbst; die Lauheit wird von GOTT laut Offenbarung einst ausgespuckt werden.

 

 

Wir schließen uns ausdrücklich den Gebetsanliegen von open doors Deutschland, auch insbesondere dem letzten Punkt der Gebetsanliegenaufzählung an.

Denn wie sagte JESUS einst über die Feindesliebe und die Vollkommenheit, wohl des am schwersten ausführbaren Teils des christlichen Lebens, jedoch wohl auch dem Kernanliegen JESU?

 

 

 

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist„.

 

 

Die Christenheit muss sich fragen lassen, ob sie nicht einmal das Selbstverständliche, was JESUS hier anspricht, tut, nämlich nicht einmal die Brüder und Geschwister zu grüßen, die so dringend des Grußes, der Hilfe, des Betens und der geschisterlichen LIebe bedürfen.

 

 

Erinnern wir uns an die Überschrift des Bezugsartikels?

Somalia: Christen fürchten eigene Enkelkinder

 

 

Muss sich die Christenheit nicht fragen lassen, ob sie ihre eigenen Geschwister, unsere Verwandten im Glauben, nicht ebenfalls tötet durch Schweigen, durch Nichtstun oder durch Lethargie und Gleichgültigkeit?

Jede Christin und jeder Christ muss sich selbst fragen, wie er mit diesem inneren Widerspruch umgehen und weiterleben will.

Ja, die verfolgten Mitgeschwister sind es, die zum Lackmustest, zum „Prüfstein“ der Wertigkeit des eigenen Glaubens wird.

 

 

Selbstverständlich nehmen wir christliche Kirchen, Gemeinschaften,  Organisationen und engagierte Christinnen und Christen von unserer Kritik aus, die sich für die verfolgte Christenheit einsetzen, im Gegenteil:

Wir danken ausdrücklich den Christinnen und Christen von Open doors, CSI und Kirche in Not und deren Förderer für ihren Einsatz. Denn wenn es sie nicht gäbe, würden die Anliegen unserer verfolgten Mitgeschwister überhaupt keine Stimme haben.

 

 

An dieser Stelle muss Ökumene ansetzen, wenn sie ehrlich im Sinne CHRISTI  gestaltet und gelebt werden will!!!

 

8 Responses to “Somalia: Christen fürchten eigene Enkelkinder”

  1. Selena Says:

    Werter Knecht !

    Ihre Seite hier ist eigentlich einmalig und irgendwie für mich sensationell. Was für mich sehr schwierig ist, dass ich nicht nachvollziehen kann, was die Brüder und Schwestern im Kommentarbereich zu welchen Beiträgen gepostet haben. Also : Aktuelle Kommentare erscheinen nicht aktuell, sondern unter dem jeweiligen Beitrag. Verstehen Sie mein Problem? Ich möchte Sie fragen, ob es möglich ist, dass Sie einen Hinweis auf einen aktuellen Kommentar, zu einem ev. älteren Bericht kennzeichnen können, so dass die betreffenden Kommentatoren sich aktuell austauschen konnen … Ich drücke mich wieder kompliziert aus … also bezüglich des unteren Beitrages, zitiere ich unseren Bruder Bazillus. Ich habe seinen Kommentar nur durch forschen herausgefunden, durch Blättern in älteren Beiträgen … Können Sie nicht einen Hinweis für aktuelle Kommentare implantieren ??? Ich habe keine Ahnung von Programmierung … aber ich finde meine Idee gut und wollte Sie Ihnen mitteilen …

    Kommentar vom werten Bazillus

    Werte Selene, selbstverständlich nehme ich nicht alles wörtlich, was in der Bibel steht, wie Sie an diesem Text erkennen können, wie z. B. das Wort Jesu, sich die Augen auszureißen, wenn sie mich zum Bösen verführen. Selbstverständlich bedarf ein Großteil des Textes der Interpretation und dem Nachspüren der Dimensionen des Wortes. Aber dadurch stehen wir auch immer in der Gefahr, über zu interpretieren und dass sich Menschen die Worte Gottes zurechtlegen, wie die Menschen sie sehen wollen, eben wie Petrus dies des Öfteren versucht hat und bei Jesus auf die „Satansnase“ gefallen ist. Wir können jedoch nicht umhin, im AT Stellen zu finden, die vielleicht schon von den Verfassern, welche ja auch nur Menschen waren, Menschen von vor 3000 Jahren von vornherein falsch interpretiert wurden wie die Bestrafung durch Gott in Naturkatastrophen und Co. Sodom und Gomorrha war mit Sicherheit wohl nicht so verkommen wie heute ganze Industriezweige wie Pornographie, Abtreibung und käuflicher Sex, Kindersex und Kinderarbeit, Kindersoldaten auf dem Bösen aufbauen. Wenn Gott das Paradies, das Vollkommen erschaffen hat, will er für den Menschen auch nur vollkommen Gutes.

    Diese Inseleigenschaften wurden wohl besonders deutlich durch das „auserwählte kleine Volk“ der Juden, die wie eine Insel in der damaligen Zeit wirkten und sich durchsetzen mussten. Und das AT und auch das NT sind da ehrlich. Auch Juden waren dem Bösen unterworfen wie alle Menschen. Die Juden haben heute noch Schwierigkeiten, ihre Auserwähltheit abzulegen. Deshalb sehen sie Jesus noch immer als Feind an. Sie konnten es nicht verknusen, dass Jesus und die frühe Kirche diese Auserwähltheit der Juden auf andere Völker, im Grunde auf jeden Menschen ausgedehnt haben, der Christus nachfolgt. Darum müssen sie noch heute immer beweisen, dass sie die Auserwählten sind, im Grunde eine bedauernswerte Einstellung. Gott und Jesus als und in Gott haben das Böse und das Leid nicht abgeschafft, sondern den Menschen gezeigt, wie man am Bösen und am Leid heilig werden kann. Die Erde bleibt auch nach dem Eingreifen JESU zunächst ein Jammertal und darum wird das Böse auch immer wirkmächtig sein. Wir aber sehen durch Jesus die Liebe anders, die Liebe Gottes anders, das Böse anders, das Vollkommene anders, das Leid möglicherweise – auch wenn es noch so schmerzt und wir die Hoffnung und das Vertrauen auch im tiefsten Abgrund nicht verlieren, nicht aufgeben, anders, ja vielleicht auch die Theodizeefrage anders.

    Werter Bazillus,
    viel Wahres wieder in Ihren Worten. Das Problem ist tatsächlich Das Wort nach dem inneren Sinn zu verstehen. Darum können wir nur den Herrn bitten, uns zu erleuchten. Das ist Sinn und Zweck des wahren christlichen Glaubens… Ich kann mir nicht von einem Bischof oder einem Pabst Das Wort erklären lassen … Mir kann nur Der Herr die Augen öffnen … Heute ist es verbreitet, dass nur selten ein Christ selber nachdenkt, alles überprüft, was man ihm beigebracht hat … Ich habe den Vorteil, dass ich frei geblieben bin und erst in fortgeschrittenem Alter, eigenständig, das heisst natürlich durch die Hikfe des Herrn, zum wahren christlichen Glauben gekommen bin … Der Herr hat mit die Irrwege erspart … Wir müssen selber erkennen, wie Das Wort geistig verstanden werden muss … MUSS … Wenn Sie meinen Beitrag über „EHE“ gelesen haben, müssten Sie verstehen, warum ein „Bruch der EHE“ nur den Tod zur Folge haben kann … Geistig gesehen …

    Ich bete für Sie und hoffe auf viele Kommentare von Ihnen

    • Thomas Says:

      Ist Gott nicht im Alten Testament ein Gott des Hasses und im Neuen Testament ein Gott der Liebe?

      Ein häufiger Vorwurf gegen die Bibel besagt, dass sie zwei unterschiedliche Auffassungen von Gott enthalte. Das Alte Testament präsentiert angeblich einen grimmigen Gott, während das Neue Testament angeblich nur einen Gott der Liebe zeigt. Das Alte Testament enthält Geschichten, in denen Gott die Zerstörung von Sodom und die Vernichtung der Kanaaniter befiehlt, und viele andere Geschichten von Gottes Gericht und Zorn. Die Kritiker behaupten, dies zeige eine primitive, kriegerische Gottheit im Gegensatz zu den fortschrittlichen Lehren Jesu, einander zu lieben und die andere Wange hinzuhalten, wie sie in der Bergpredigt enthalten sind.

      Diese Vorstellungen von Gott scheinen in direktem Widerspruch zu stehen, aber ein Augenblick der Überlegung wird das Gegenteil zeigen. Jesus selbst erklärt, das Alte Testament könne in den Geboten, Gott und den Nächsten zu lieben, zusammengefasst werden (Matthäus 22,37). Er sagte auch, Gott habe im Alten Testament immer wieder Liebe und Barmherzigkeit gefordert, nicht Opfer (Matthäus 9,13; 12,7). Diese Haltung findet man auch in Aussagen wie:

      »Habe ich etwa Wohlgefallen am Tode des Gottlosen … und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinem Wandel bekehre und am Leben bleibe?« (Hesekiel 18,23).

      Gott hätte nicht bestimmte Völker vernichtet, wäre er nicht ein Gott der Gerechtigkeit. Ihre Sündhaftigkeit konnte nicht ungehemmt und zügellos weitergehen.

      Seine Absicht und sein Wunsch, sie zu bestrafen, waren Teil seines Planes, in Übereinstimmung mit seiner heiligen Natur und der Besorgnis um sein wanderndes Volk. Was er in Übereinstimmung mit seinem reinen Wesen wünscht, tut er in ihrem Fall in Gerechtigkeit, weil sie nicht bereuten und in Harmonie mit seinem Wesen kamen (Jer. 18).

      Im Fall der Amoriter gab Gott ihnen 100 Jahre Zeit, um zu bereuen, aber sie taten es nicht (1. Mose 15,16).

      Noah predigte seiner Generation 120 Jahre vor der großen Flut (1. Mose 6,3). Das richtige Bild des Alten Testaments ist das eines sehr geduldigen Gottes, der diesen Menschen zahllose Gelegenheiten gibt, zu bereuen und sich mit ihm zu versöhnen; und nur wenn sie das fortwährend verweigern, richtet und straft er sie für ihre bösen Taten.

      Im Gegensatz zu mancher verbreiteten Meinung wurden die strengsten Aussagen über Gericht und Zorn von dem Herrn Jesus selbst gemacht. In Matthäus 23 z.B. führte er einen Schlag gegen die religiösen Führer seiner Zeit, indem er sie als Heuchler und falsche Führer bezeichnete und ihnen sagte, ihr Schicksal werde ewige Verbannung aus der Gegenwart Gottes sein.

      In Matthäus 10,34 sagt Jesus, Ziel seiner Mission sei nicht zu vereinen, sondern zu trennen. »Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. «

      Er sagt weiter, sein Wort werde den Vater gegen den Sohn, die Mutter gegen ihre Tochter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter aufbringen (Matthäus 10,35).

      Wir finden Gericht ebenso wie Liebe im ganzen Neuen Testament und Liebe und Barmherzigkeit, ebenso wie das Strafgericht im gesamten Alten Testament. Gott ist beständig und unveränderlich, aber unterschiedliche Situationen verlangen unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn man daher die beiden Testamente so liest, wie sie beabsichtigt sind, dann offenbaren sie denselben heiligen Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, der aber die Sünde nicht ungestraft lässt.

      Aus „Das kann ich nicht glauben! Antworten auf skeptische Fragen“ von Josh McDowell. Christliche Literatur-Verbreitung (CLV), 33661 Bielefeld. Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages./span>

    • Bazillus Says:

      Werte Selena
      Ich kann mir nicht von einem Bischof oder einem Pabst Das Wort erklären lassen. Warum nicht? Ich z. B. habe kein Wissen des Hebräischen, des Griechischen, nicht einmal des Lateins. Ich muss im Grunde bereits auf die Übersetzung der Bibel vertrauen. Da beginnt es doch schon. Jedes Wort, welches der Papst spricht, ist doch kein Dogma, aber möglicherweise inspirierend. Die Bücher von Papst Benedikt XVI über Jesus z. B. – ich habe sie nicht gelesen – das werde ich jedoch nachholen, sobald ich in Rente bin – könnten doch mehr als inspirierend sein, ich weiß es nicht, aber ich hoffe es. Haben Sie sie gelesen oder nur nicht deshalb, weil er nebenbei Papst der kath. Kirche war? Jedes Wort, welches ein Priester/Bischof in der Predigt spricht, darf jeder Christ hinterfragen und selbst recherchieren. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen, die sich mit der Theologie beschäftigt haben, oftmals den Sinn einer Bibelstelle besser erklären konnten als ich mit Selbststudium. So manches Mal in der hl. Messe habe ich ein Aha-Erlebnis gehabt bei bestimmten Textstellen, weil der Priester mir erklären konnte, wie die Lebensweise der damaligen Menschen waren .Andersherum war es aber auch schon möglich und habe das abgelehnt, was Priester mir in der Predigt erzählen wollten. Und bei diesen „Aha-Erlebnissen“, so denke ich, hat der Hl. Geist in Jesus „zugeschlagen“. Jeder muss sein eigenes Verhältnis zu Jesus, zu Gott finden, denn jeder Einzelne ist für seinen Glauben, seine Taten und seine Fehler vor Gott verantwortlich. Da kann die auf Erden zurückgebliebene Gemeinde nicht fürsprechend argumentieren, wenn ich vor dem Gericht Gottes stehe, sie kann nur für mich beten. Wenn es jedoch Viele in relativ einmütiger Einstellung sind, so kann eine Gemeinschaft entstehen, in der fruchtbare Dialoge geführt werden können, die auch erhellend sein können. Ich für mich habe meinen Glauben z. B. an die Dreieinigkeit gefunden, weil meine Wenigkeit darin das fruchtbarste und kostbarste Gottesbild gefunden habe, was mich auch innerlich anspicht. Jesus ohne den Vater, den Vater ohne den Sohn und beide ohne den Hl. Geist: für mich nicht mehr vorstellbar.

      Einig sind wir uns darüber, dass jeder Christ selbst nachdenken sollte und in diesem Nachdenken steckt ja auch eine Menge Lebendigkeit im Glauben. Darum glaube ich als Katholik nicht alles was die Kirche an Dogmen hervorgebracht hat. Aber die sind dann auch für eher nebensächlich wie z. :B. die persönliche Aufnahme Mariens in den Himmel. Ich kann mir das nicht vorstellen und so glaube ich es nicht. Verdient hätte sie es allemal. Aber als Wahrheitssatz kann ich das nicht akzeptieren. Darum bin ich ein Marienverehrer, aber kein Marienanbeter. Jesus ist für mich die Hauptperson im Glauben.

      Wichtig ist m. E. immer, dass wir nicht nur diejenigen zu Wort kommen lassen oder diejenigen lesen, deren Einstellung wir bereits kennen und im Grund nur nach Bestätigung des Eigenen suchen. Das wäre zu einfach, aber letztlich immer bequem. Ich erwische mich da aber auch so manches Mal.

      Ich kann doch eine Interpretation eines Priesters und/oder Papstes nur deshalb nicht ablehnen, weil ich die kath, Kirche per se ablehne. Ich denke, da mache ich es mir zu einfach. Gerade die Kirchen, die schon lange dabei sind, haben Tradition in der Interpretation von Textstellen. Dies ist noch heute immer im Fluss.

      Ich kann es nicht versprechen, hier viel zu kommentieren. Mir fehlt auch manches Mal die Zeit.

  2. Andreas Says:

    Und in meiner unmittelbaren Nachbarschaft ist ein somalischer „Kulturverein“ – Tag u. Nacht lungern dubiose Typen davor herum, terrorisieren die einstmals ruhige u. sichere Wohngegend mit lauten afroarabischen Gequatsche u. Herumgejohle, plärren bis nach Mitternacht in ihre Smartphones und verstellen einem den Weg. Man sieht oft kleinste Mädchen schon völlig verburkert, die Mütter sowieso.
    Wer dort in näherer Umgebung wohnt u. hohe Mieten zahlen muss, ist nur zu bemitleiden – die Lebensqualität ist extrem beeinträchtigt, ganz schlimm ists während der wärmeren Monate. Und jedes Jahr werden es mehr…

  3. Somalia soll in 50 Millionen Jahren sich von Afrika abspalten. Bis dahin wird aber die Anzahl der Kriegstoten nicht die 3-Billionen-Grenze überschritten haben, wie nach dem Dreisatz zu erwarten würde.


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