kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Exklusiver Einblick in die Knebelverträge der Asylindustrie 26. Januar 2018

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:29

Im vierten Teil der Unzensuriert-Reihe über die Zustände in Österreichs privaten Asylquartieren werden die Vertragsklauseln des Landes Niederösterreich sowie weitere Zustände in den Quartieren beleuchtet.

 

 

 

 

Bei Durchsicht des auf der Info-Seite der NÖ-Landesregierung ersichtlichen Standard-Mietvertrages für private Asylheim-Betreiber drängt sich zwangsläufig die Frage auf: Wie „positiv gesinnt“ muss ich sein, um ein solches Papier zu unterfertigen? Selbst nach Auskunft einiger Juristen bewegt sich dieses Papier und sein Inhalt zumindest an der Grenze zur „Sittenwidrigkeit“.

 

 

 

Lesen sie hier die ersten drei Teile nach:

Private Flüchtlingshelfer packen exklusiv aus: Hinter den Kulissen von Asylquartieren

Flüchtlingshelfer packen exklusiv aus, Teil 2: Die unglaublichen Praktiken der Asylindustrie

Geldflüsse und Drahtzieher der Asylindustrie: NGOs werben in Afrika um Migranten

24 Stunden Erreichbarkeit, jeder Asylant muss genommen werden

 

Eine der „Standard-Anforderungen“ des Landes Niederösterreich, eine Art 24-Stunden-Erreichbarkeit des Heimbetreibers oder einer von diesem genannten (und bezahlten) Betreuungsperson, verwundert vorerst doch ein wenig. Derlei „Sonderleistungen“ werden üblicherweise in der Privatwirtschaft fürstlich entlohnt und gelten keinesfalls als Selbstverständlichkeit. Diese Art der Erreichbarkeit muss jederzeit über Telefon, Mail und auch durch mindestens ein Faxgerät gewährleistet sein. Aufträge des Landes sind vertragsgemäß unverzüglich umzusetzen.

Grundsätzlich ist auch jeder durch die Koordinationsstelle für Ausländerfragen (als Vertreter des Landes NÖ) vermittelte Asylwerber vom Quartiergeber aufzunehmen. Belagsgarantien oder etwaige Garantien für die Auslastung des Heimes erfolgen vom Land NÖ jedoch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Kulturelle Gepflogenheiten“ der Asylwerber sind strikt einzuhalten

 

In allen Heimen ist unter allen Umständen besonderes Augenmerk auf „interkulturelle Aspekte“ zu legen, insbesondere auf den moslemischen Fastenmonat Ramadan sowie bei Vollversorger-Heimen auf den täglichen Speiseplan. Auch auf etwaige Diäten, ärztliche Empfehlungen und Verschreibungen muss in jedem Falle eingegangen werden. Etwaige Änderungen in der Verpflegungsform bedürfen ausnahmslos einer Genehmigung.

 

 

 

Eigene Küche, Fernseher und Spielmöglichkeiten vorgeschrieben

 

Ebenso müssen, neben den Schlafräumen, ausreichende sonstige Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Im Klartext bedeutet dies, dass für zwei bis drei Familien ein Herd mit Backrohr, Kühlschrank sowie weitere Kochmöglichkeiten zur Verfügung stehen müssen. Wobei eine bessere Ausstattung als durchaus wünschenswert deklariert wird. Selbstverständlich müssen auch ausreichend Koch und-Essgeschirr sowie eigene Räumlichkeiten zur Speiseaufnahme bereitstehen.

Weiters ist in allgemein zugänglichen Räumlichkeiten mindestens ein Fernsehgerät zur Verfügung zu stellen. Spielzimmer sowie Spielgeräte im Garten sind bei regelmäßiger Belegung von Familien mit Kindern ebenfalls erforderlich. Auch das Vorhandensein einer Hausapotheke ist zwingend vorgeschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinigung und andere Sonderleistungen für die „Gäste“

 

Wie bereits in einer vorangegangenen Folge unserer Serie berichtet, muss auch die Reinigung der Quartiere von den Betreibern übernommen werden. Dabei sind regelmäßige Kontrollen Selbiger sowie deren Dokumentation von Seiten des Landes NÖ vorgeschrieben. Ebenfalls wird eine in den Sprachen der Bewohner verfasste, allgemein ausgehängte Hausordnung eingefordert.

Der Quartiergeber hat zumindest zwei bis drei Mal wöchentlich für Fragebeantwortung und Problemstellungen der Bewohner selbst oder durch eine von ihm bezahlte (im Idealfall mehrsprachige) Betreuungsperson zur Verfügung zu stehen.

 

 

 

Serviceleistungen für Asylwerber wie im Hotel

 

Des Weiteren sind unter Anderem spätestens alle 14 Tage die Bettwäsche, sowie wöchentlich die Handtücher der Bewohner zu wechseln. Hygieneartikel in jeglicher Form (Zahnpaste, Duschgel, Windeln etc.) sind selbstverständlich ebenfalls bereitzustellen. Kulanterweise gibt es etwa für die Bereitstellung von Babywindeln keinerlei fixe Markenvorgaben.

Für den Fall, dass der Quartiergeber die Wäsche der Bewohner nicht selbst wäscht oder bügelt, müssen Waschmaschinen sowie Bügelbretter und Bügeleisen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

Mehr Geld, wenn es eigenen Gebetsraum gibt

 

Von den Quartiergebern muss eine ungestörte Religionsausübung der Bewohner gewährleistet werden. Für eigens bereitgestellte Gebetsräume erhält der Quartiergeber nach Angaben der Heim-Betreiber eine gesonderte Entschädigung. Im Bedarfsfall muss von Seiten der Betreiber umgehend für ärztliche Versorgung sowie den Einsatz von Rettung oder Exekutive gesorgt werden. Bei dringlichen Fällen oder Gefahr im Verzug muss für unentgeltlichen Transport der Bewohner in ärztliche Behandlung gesorgt werden.

 

 

 

 

Vertragsklausel: Zutritt für Presse in Asylheime verboten

 

Vertragsgemäß ist der Zutritt zu Asylheimen ausschließlich für Organe des Auftraggebers, des Bundes, der Exekutive sowie ärztliches Personal gestattet. Ausnahmen gibt es nur für Betreuungspersonen namhaft gemachter NGOs sowie Besucher und Familienmitglieder von Bewohnern.

Bei anderen Personen, die Zutritt zur Unterkunft verlangen, ist vom Betreiber sicherzustellen, um welche Personen es sich handelt (Ausweiskontrolle) und umgehend Kontakt mit der „Koordinationsstelle für Flüchtlingsfragen“ aufzunehmen. Diese hat dann im Namen des Auftraggebers eine etwaige Zustimmung zu erteilen. Sollte jedoch im Nachhinein bekannt werden, dass sich eine Person in der Unterkunft aufgehalten hat, ist die Identität dieser festzustellen und der Koordinationsstelle zu melden.

Dies gilt insbesondere für Vertreter der Presse, wie bereits Corinna Milborn (Puls4) 2014 schmerzlich erfahren musste.

 

 

 

 

Amtlicher Angriff auf die Pressefreiheit

 

Bereits im August 2014 wurde die Infochefin von Puls4 Opfer der Pressezensur des Landes NÖ. Bei dem Versuch, in einem privaten niederösterreichischen Asylheim zu drehen, scheiterte sie kläglich am Sprechverbot der Betreiber gegenüber der Presse. Auf Veranlassung Milborns tätigte der Quartiergeber den vorgeschriebenen Anruf bei der Koordinationsstelle, doch auch hier folgte die übliche rüde Beschneidung der Pressefreiheit durch die Vertreter des Landes. Milborn und ihr Team wurden aufgefordert, das Gebäude unverrichteter Dinge umgehend zu verlassen. Das fadenscheinige, durchaus anfechtbare Argument der Zutrittsverweigerung: der „Schutz von Privatsphäre der Asylbewerber“.

 

 

 

 

Zwingend vorgeschriebene TBC-Untersuchungen werden ignoriert

 

Unter den im Asylheim hinterlassenen Unterlagen, die unzensuriert durchgesehen hat, befanden sich auch amtliche Vorladungen zur Tuberkulose-Untersuchung für die Asylwerber. Aus der Formulierung des Papiers geht hervor, dass es sich dabei bereits um die zweite Vorladung dieser Art gehandelt hatte.

Nach Angaben der Heimbetreiber wurde keiner der beiden Aufforderungen Folge geleistet. Als dies von Seiten der Betreiber an die zuständige Koordinationsstelle gemeldet wurde, hieß es von dort, man würde bei Verweigerung der Untersuchung die Gelder für die betroffenen Asylwerber auf Eis legen, bis der Vorladung wahrgenommen wurde. Nach Aussagen der Heimbetreiber gab es aber niemals Konsequenzen – keine Untersuchung, aber trotzdem Geld. So einfach scheint es also zu sein, österreichische Behörden auszutricksen, selbst wenn es sich um derart für die Bevölkerung gefährliche Krankheiten wie Tuberkulose handelt.

 

 

 

 

Quartiergeber müssen Anwesenheitskontrollen durchführen

 

Der Quartiergeber hat auch für die Betreuung und Beratung in Alltagsfragen als Ansprechperson sowie für die Einweisung in die örtliche Umgebung der untergebrachten Personen zur Verfügung zu stehen. Auch die Kontrolle der Räumlichkeiten sowie Anwesenheitskontrollen der Bewohner obliegen dem Quartiergeber. Der Unterkunftgeber ist auch gegenüber der Asylbehörde in jedem Falle auskunftspflichtig. Die An-und Abmeldungen gemäß Meldegesetz obliegen ebenfalls den Quartiergebern.

Von den Betreibern muss eine allgemein ersichtliche Informationstafel für die Asylwerber angebracht werden, an der auch allfällige Arztbesuche der Bewohner zumindest zweisprachig vermerkt werden müssen.

 

 

 

Geld für Reinigung des eigenen Quartiers

 

Wie bereits erwähnt, ist den Bewohnern für Reinigungsarbeiten (ihrer eigenen Wohnbereiche) von Seiten der Betreiber ein Entgelt von drei bis fünf Euro pro Stunde zu bezahlen. Auch für die Quartiergeber gibt es einen „Sonderleistungskatalog“. Hierbei werden im Vertrag mit dem Land NÖ diverse Sonderleistungen wie Transporte zu Behörden und Ärzten oder Lernhilfen für Schulkinder aufgezählt.

Für diese Leistungen wird ein Tagessatz von einem Euro pro Sonderleistung festgesetzt. Ist der Heimbetreiber jedoch Willens, alle zehn Sonderleistungen zu erfüllen, sind die Leistungen mit zwei Euro pro Tag gedeckelt, gleichgültig wie viele Leistungen erbracht werden.

 

 

 

Land haftet für keine Schäden durch Asylwerber

Auch hier müssen Quartiergeber einiges an Geduld aufbringen. Die Rechnungslegung von Seiten der Quartiergeber hat auf Wunsch der Landesregierung jeweils im Nachhinein monatlich zu erfolgen. Das Zahlungsziel beträgt 30 Tage ohne Abzug jeweils ab Rechnungseingang. Daraus ergibt sich für die Quartiergeber meist eine „Vorausleistung“ für zwei Monate in der monetären Betreuung der Schutzsuchenden.

Der Auftraggeber (Land NÖ) haftet gegenüber dem Quartiergeber in keinem Fall für Schäden und sonstige Nachteile, die durch Bewohner unmittelbar oder mittelbar entstehen (Sachbeschädigung). Dem Quartiergeber wird empfohlen, eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Allerdings dürfte wohl auch den Vertragserrichtern bewusst sein, dass es keine diesbezüglichen Versicherungsanbieter auf dem Markt gibt. Eine weitere Ernüchterung für Heimbetreiber.

 

 

 

 

Land kann jederzeit kündigen, Betreiber nicht

 

Und so verwundert es auch nicht, dass beim Passus der Vertragskündigung eine deutliche Handschrift der Auftraggeber (Land NÖ) zu erkennen ist. Von Seiten des Auftraggebers ist der Vertrag (einlangend) jeweils zu jedem Monatsletzten per Einschreiben kündbar.

Die Kündigungsfrist der Quartiergeber hingegen beträgt sechs Monate, ebenfalls zu jedem Monatsletzten (einlangend) und eingeschrieben. Während dieser Zeit können von Seiten der Auftraggeber auch „Zwangsbelegungen“ vorgenommen werden.

 

 

 

Eigene Verschwiegenheits-Klausel mit Strafandrohung

 

Des Weiteren umfasst der Vertrag eine Geheimhaltungs-und Verschwiegenheits-Klausel, obwohl die Standardverträge für jedermann auf der Homepage des Landes NÖ einseh-und abrufbar sind.

Bei etwaiger Verletzung der Geheimhaltungs-und Verschwiegenheits-Verpflichtung durch den Quartiergeber hat der Auftraggeber gegenüber dem Quartiergeber einen verschuldensunabhängigen Anspruch auf eine Mindestvertragsstrafe von 2.000 Euro.

https://unzensuriert.de/content/0025934-Von-Maulkorb-bis-All-Service-Exklusiver-Einblick-die-Knebelvertraege-der

 

8 Responses to “Exklusiver Einblick in die Knebelverträge der Asylindustrie”

  1. Thomas Says:

    Wir brauchen gar nicht nach Östereich schauen, in Deutschland siehts genauso aus,
    Deutschland 20 18 über all und in jeder Großstadt das Selbe.

    Aggressive Jugendbanden bepöbeln Passanten am Kröpcke

    Vor der McDonald’s-Filiale an der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade verbreiten rund 30 Jugendliche Angst unter Geschäftsleuten und Passanten. Vor allem am Wochenende rottet sich die Gruppe zusammen und bedrängt dort fremde Menschen. Die Polizei vermutet ein Kräftemessen zweier Banden.

    Quelle : http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Aggressive-Jugendbanden-bepoebeln-Passanten-am-Kroepcke

    Ob das wohl Carsten, Andreas und Sabine waren ?
    Das ist im übrigen mitten im Stadtzentrum von Hannover.

  2. Thomas Says:

    Jürgen Fritz: Warum Europa Afrika nicht retten kann
    Von Gastautor Jürgen Fritz26. January 2018 Aktualisiert: 26. Januar 2018 15:16
    Eine Migrationswelle von präzedenzlosem Umfang überschwemmt in den letzten Jahren Europa. Millionen von Menschen der afrikanischen und asiatischen Peripherie machen sich auf den Weg. Ihr Ziel: das gelobte Land – Europa und dort vor allen Dingen Deutschland. Doch wie kam es zu dieser neuen Völkerwanderung und warum kann Europa Afrika nicht retten?
    Eine Bevölkerungsexplosion, wie sie die Welt noch niemals gesehen hat

    Die Bevölkerung Afrikas betrug über Jahrhunderte hinweg bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur etwas über 100 Millionen. Von 1900 bis 1950 stieg sie dann von ca. 130 auf 230 Millionen. In nur 50 Jahren kamen also 100 Millionen Afrikaner dazu, so viele wie Afrika bis ins späte 19. Jahrhundert insgesamt hatte.

    In den nächsten 50 Jahren, von 1950 bis 2000 kamen aber nicht nochmals 100 Millionen dazu, nein die Bevölkerungsexplosion beschleunigte sich sogar noch. Jetzt kamen fast 600 Millionen oben drauf. Im Jahre 2000 gab es bereits über 810 Millionen Menschen in Afrika. Und in den nächsten zehn Jahren kamen nochmals über 210 Millionen dazu, von 810 Millionen auf über 1.020 Millionen. Der Zuwachs in nur zehn Jahren war doppelt so groß wie die Gesamtzahl der Einwohner, die Afrika bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts insgesamt hatte. Und das innerhalb von zehn Jahren!

    Diese Entwicklung geht auch seit 2010 weiter. 2015 waren es bereits fast 1,2 Milliarden Menschen in Afrika. Bis 2050, also in gut 30 Jahren, werden es schätzungsweise 2,4 bis 2,5 Milliarden sein, also nochmals 1,3 Milliarden mehr. Und bis Ende des Jahrhunderts müssen wir mit 4,3 bis 4,4 Milliarden Afrikanern rechnen, also nochmals ein Zuwachs von fast zwei Milliarden. Zum Vergleich: Knapp 4,4 Milliarden das werden dann fünf- bis sechsmal so viele Menschen nur in Afrika sein wie 1750 auf der ganzen Erde.

    Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/welt/juergen-fritz-warum-europa-afrika-nicht-retten-kann-a2331144.html?meistgelesen=1

  3. Thomas Says:

    Was wäre, wenn stimmt …

    … dass Gott

    ALLES kann?

    So steht es im Glaubensbekenntnis, das jeden Sonntag gesagt wird:

    „Ich glaube an Gott, den Vater, den

    Allmächtigen …“

    Und genau diese Allmacht hat Gott seinem Sohn übergeben. Steht so im Matthäusevangelium, Kapitel 28, Vers 18:

    Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

    Das bedeutet, dass Gott auf der Erde alles in seiner Hand hat …

    … Kein Vogel fällt vom Himmel ohne Gott (Matthäus Kap. 10, Vers 29)

    … Keine Regierung ist eingesetzt ohne Gott (Römerbrief, Kap.13, Vers 1)

    … Kein Wort kommt von unserer Zunge, das Gott nicht schon kennt (Psalm 139, Vers 4)

  4. Thomas Says:

    SZ berichtet: „Bundesanwaltschaft stellte hunderte Ermittlungsverfahren gegen Islamisten ein“
    Von Redaktion
    Sa, 27. Januar 2018

    Die Bundesanwaltschaft sieht bei 564 Personen von einer Verfolgung wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ab, obwohl der Tatverdacht fortbesteht.

    Quelle : https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/sz-berichtet-bundesanwaltschaft-stellte-hunderte-ermittlungsverfahren-gegen-islamisten-ein/

  5. Thomas Says:

    Erstmals in Deutschland: Mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Boko Haram in Bayern geschnappt
    26.01.2018 • 16:21 Uhr
    https://de.rt.com/1djw
    Erstmals in Deutschland: Mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Boko Haram in Bayern geschnappt
    Quelle: http://www.globallookpress.com
    Erstmals in Deutschland: Mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Boko Haram in Bayern geschnappt (Symbolbild)
    Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hat Haftbefehl gegen ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Boko Haram erlassen. Der 27-jährige Flüchtling aus Nigeria war bereits am Mittwoch in Oberbayern vorläufig festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag in Karlsruhe weiter mitteilte, ist es die erste Festnahme eines Boko-Haram-Mitglieds in Deutschland.

    Der Mann soll bei vier Angriffen auf die nigerianische Zivilbevölkerung dabei gewesen sein. Bei zwei Überfällen auf Schulen sowie einem Angriff auf ein Dorf soll er mehrere Menschen getötet haben. Er soll auch bei einem Überfall auf ein Dorf beteiligt gewesen sein, bei dem Mädchen als Geiseln genommen wurden und eine Kirche niedergebrannt wurde.

    Die radikal-religiöse Vereinigung Boko Haram will die nigerianische Regierung stürzen und einen allein auf islamischem Recht (Scharia) basierenden Gottesstaat errichten. Die Organisation versucht dies laut Bundesanwaltschaft insbesondere durch gezielte Tötungen, Geiselnahmen und Entführungen zu erreichen. Der Terror richte sich systematisch gegen Repräsentanten des nigerianischen Staates und auch gegen die Zivilbevölkerung. (dpa)

    Quelle : https://deutsch.rt.com/newsticker/64220-erstmals-in-deutschland-mutmassliches-mitglied/

  6. Klaus Lelek Says:

    KANDEL: WIR SIND GEKOMMEN UM ZU BLEIBEN-
    ODER DIE ANTIFA PFEIFT AUF DEM LETZTEN LOCH!

    Eindrücke von der bislang größten Demo gegen Migrantengewalt in Westdeutschland.

    Eine solche Demo habe ich noch nie erlebt. Und ich habe viel demonstriert. Seit meinem fünfzehnten Lebensjahr, und jetzt bin ich fast 65. Habe als Gründungsmitglied der Grünen Rheinland-Pfalz Holzkreuze um das Kernkraftwerk Biblis in den Acker gehauen usw. Aber gestern…. Das war Hambach 2018! Das war die Apo 2018! Ja, ihr linken Pappnasen mit den bunten Schirmen: Die Apo marschiert wieder! Und sie ist genau so bunt und schrill wie 68. Wer Neonazis suchte, musste sie mit der Lupe suchen. Die Kandeler Apo besteht aus Frauen und Müttern, Hipstern mit langen Bärten, alten Freaks, die ihre grauen Haare zum Zopf geflochten. Man sieht Männer mit Wollmützen und Strickwesten, die auch beim Parteitag der Grünen eine gute Figur abgeben würden. Junge Leute und Greise, Frauen mit Piercing an den Lippen, biedere Herren in Flanellmänteln, Handwerker, Arbeiter, Beamte, Lehrer… darunter Gesichter, die eindeutig Migrationshintergrund widerspiegeln. Leute die noch nie in ihrem Leben auf einer Demo waren. Wie ein Ehepaar aus dem benachbarten Baden-Württemberg oder eine kanadische Mutter mit ihrer Tochter.
    Kandel wird Bunt! Ihr wolltet es nicht anders. Wie sang schon Franz Josef Degenhard: „Da habt ihr es, das Argument der Straße – Zu oft verhöhnt habt ihr die sogenannte Masse“. Und auch bei Rio Reiser von Ton Steine Scherben findet man einen schönen Text, der zur Demo in Kandel hervorragend passt: „Hundert sind nicht viel, aber Tausend sind auch kein Pappenstiel“ Weit über 2000 Demonstranten dieser neuen und einzigen Außerparlamentarischen Opposition zogen durch die Straßen der kleinen pfälzischen Stadt. Am Marktplatz die Gegenseite: Die „Posse von einem Bürgermeister“ verschanzt hinter den bunten Schirmen seiner Leibgarde, einem jämmerlichen Häufchen von Wohlstandsdemonstranten, eingeklemmt hinter aufgefahrenen Polizeiwagen. Die Schirme haben wohl zu viel sauren Regen abgekriegt, denn ihre Farben sind verwaschen. Der Lack ist buchstäblich ab! Dazu ein jämmerliches Getröte aus irgendwelchen Kika-Pfeifen, das sich anhörte wie das Röcheln eines sterbenden Tieres. Die Antifa pfeift auf dem letzten Loch.
    Auf der anderen Seite tolle mitreißende Reden ohne den grüntypischen Betroffenheitsjammerton, kraftvoll und energisch vorgetragen von Frauen, die mitten im Leben stehen, Mütter und sogar Großmütter sind. Da wird Goethe zitiert und Schiller, und das Markusevangelium von den verlogenen Pharisäern, die sich an fremden Tischen sattfresse. Frauen kamen zu Wort, die sich Sorgen machen um unser Land und um die Sicherheit ihrer Kinder. Die minuziös schildern, wie dramatisch sich Deutschland und die Sicherheitslage für Frauen verändert hat, und das Pfefferspray heute schon zur Standartausrüstung jeder Handtasche zählt. Eine Mutter erzählt ihre eigene schmerzvolle Erfahrung, als sie um ihren Kind zur Hilfe eilte von einem Migrantenmacho fast zu Tode geprügelt wurde. Viel Beifall erhielt auch die Rede von Vera Lengsfeld, die persönlich leider nicht anwesend war. Eine andere Rednerin geißelt die doppelte Moral, einerseits 100 Jahre Frauenrechte zu feiern und im gleichen Atemzug ein muslimisches Mittelalter zu importieren, archaische Gesellschaften zu installieren, die das Leben Frauen als Minderwertig betrachten.
    Mit den Worten „Ich bin froh unter echten Demokraten zu sein“ betrat Imad Karim, deutsch libanesischer Autor und Regisseur die Rednertribüne. Ein feinsinniger, sensibler, hochgebildeter Intellektueller, der wie auch die anderen Redner überhaupt nicht ins Nazimuster der Lügenpresse passt. Seine Worte können deutlicher nicht sein. „Schützt euer Land vor dem religiösen Faschismus!“ Mit großer Empathie schildert er die Angst echter Flüchtlinge, echter Verfolgte, die sich vor den falschen Flüchtlingen fürchten, weil sie an Wahrheit Verfolger sind. Und dann kamen Sätze, die mir die Tränen in die Augen treiben: „früher hätte Mia sie sicher da hinten bei den Schirmen gestanden. Heute würde sie hier bei uns stehen“…
    Große Worte mit philosophischer Tiefe, auf der einen, leeres, stupides Gepfeife auf der anderen Seite. Als Karim zu reden anfing, war die inhaltlose Geräuschkulisse verstummt. Bürgermeister Poss Posaunen haben die Mauern der Vernunft und Menschlichkeit nicht zum Einstürzen gebracht. Die Kandeler Kerzen brennen weiter. Werden zum Flächenbrand werden. Denn die nächsten Feuer werden in Bottrop und Berlin entfacht. Kandel ist überall. Und kein Mord wird vergessen. Und so rollte die neue echte Apo zum Andenken an Mia ein langes Transparent aus mit dem Slogan: „Wir fordern einen Mia-Valentin Platz!“ Das ist gelebte Demokratie, gelebter Protest mit Herz und Verstand, kreativ und professionell organisiert unter Federführung von Marco Kurz mit einem tollen Team engagierter Frauen, die am 28. Januar in Kandel Demonstrationsgeschichte geschrieben haben.
    Klaus Lelek

    Ps: Vieleicht sollten sich die Kopten da auch anschließen. Leider habe ich jeglichen Kontakt verloren. Auch zu dieser webseite


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