kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum bekommt ein verurteilter Doppelmörder überhaupt Ausgang? 25. Januar 2018

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 01:40

Oliver A. ist ein Totschläger, Kinderschänder und Mörder!

 

 

 

Warum bekommt so einer überhaupt Ausgang?

Und das auch noch über 200 Mal?

Oliver A. (47) hätte um 21.45 Uhr zurück in der JVA Berlin-Tegel sein müssen. Am Abend schickte er seinen Betreuern eine SMS, er komme heute nicht zurück, sondern erst am Sonntag. Mittlerweile ist der Doppel-Mörder wieder zurück.

 

 

 

 

Aber warum bekommt so einer überhaupt Ausgang?

Häftlinge, die im Vollzug durch gute Führung auffallen, können mit Lockerungen rechnen – dazu zählen u.a. begleitete Ausflüge, später unbegleiteter Freigang. Grund ist die Resozialisierung der Straftäter: Sie sollen auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden, später selbstständig leben können. Gleichzeitig sollen sie lernen, dass sie, wenn sie sich gut benehmen, Privilegien winken.

Diese Handhabe gilt nicht für jeden Häftling. Nur bei solchen, die eine gute Führung vorweisen können. Gute Führung heißt: Der Sträfling hält sich im Knast an die Regeln – und zeigt vor allem, dass er an sich selbst arbeitet.

 

 

 

 

Oliver A. war 2017 215-mal alleine draußen

Oft kommen Straftäter mit mehr als einem Problem ins Gefängnis, z.B. Aggressionen oder Drogensucht. Macht er drinnen einen erfolgreichen Entzug oder bekommt er seine Aggressionen in den Griff, gibt’s Pluspunkte, die ihn später für den Freigang oder andere Lockerungen qualifizieren.

Oliver A. war nicht immer alleine draußen. Bevor ein Insasse alleine außerhalb der Gefängnismauern unterwegs sein darf, wird er zunächst in Begleitung hinausgelassen, etwa für Ausflüge oder Familientreffen.

 

 

Bewährt er sich dabei, darf er später auch alleine raus. Im Falle von Oliver A. war es so, dass er 2017 insgesamt 215-mal alleine draußen war. U.a. für Arzt- und Familienbesuche. Er trug keine Fußfessel.

Oliver A. hatte bisher 215 Ausgänge – und kam bis auf dieses Mal immer wieder wie besprochen zurück. Er war kurz davor, dass er die Erlaubnis bekommen hätte, auch mal über Nacht wegbleiben zu dürfen. Er hat sich an einem 12-jährigen Mädchen vergangen und eine Frau und einen Mann ermordet.

https://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/warum-bekommt-ein-verurteilter-doppelmoerder-ueberhaupt-ausgang

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Wie wäre es, wenn dieser Herr, immer wenn er freiwillig nach 215 Freigängen allein im Jahr 2017 jedes Mal einen 500 -Euro-Schein als Belohnung erhält (oha, dieser ist ja abgeschafft!). Das wäre doch einmal eine Resozialisierungsmaßnahme in deutschen Landen. Dieses Land wird immer perverser und schizophrener.

Da leben ein 12-jähriges Mädchen draußen mit schwerem Traumata sowie die Angehörigen der beiden Menschen, die dieser feine Herr ermordet hat und was macht die Justizvollzugsanstalt?

Die lässt einen Mörder, Totschläger und einen Kinderschänder frei herumlaufen, anstatt dieses Subjekt bei Wasser und Brot einschließlich Vitamintablette dauerhaft einzukerkern.

 

 

 

 

Dieses Beispiel ist wieder ein Paradebeispiel für den Täterschutz, der offenischtlich schon fast in politkorrekter religiöser Überhöhung vor dem Opferschutz rangiert. Da bekommt schon einmal einer lebenslänglich – wir hoffen mit Sicherungsverwahrung.

Was macht die Vollstreckungsbehörde?

Die lässt diesen Herrn frei herumlaufen. Bei dieser laxen Staatsmentalität für verurteilte Straftäter kein Wunder, dass so viele Intensivtäter in Freiheit fröhliche Urstände feiern dürfen und die Opfer vom Staat allein gelassen werden. Die können ja selbst sehen, wie sie mit ihrem Schmerz umgehen können. Und die müssen dann womöglich noch Steuern zahlen für den Unterhalt des Mörders, der mehr draußen an der frischen Luft verbringt, als im Knast.

 

 

 

 

Hat schon einmal Jemand allein den finanziellen Schaden ausgerechnet, der nach der Durchführung von Straftaten entsteht wie z. B. Therapien, Krankenhausaufenthalten bei Verletzten, Beerdigungen bei Todesopfern entstehen, ganz zu schweigen von den Unterhaltskosten eines Knastaufenthaltes, die Unterhaltskosten für Therapeuten, Sozialarbeiter, Bewährungshelfer und Gerichtshelfer sowie die Justiz selbst, die diese Täter in ihrem Leben nicht bezahlen können?

Und die Versichertengemeinschaft muss dann noch für die Therapiestunden dieser bedauernswerten Opfer aufkommen.

 

 

 

Dieser Herr darf die Familie besuchen. Die Angehörigen der Ermordeten können keine Famiilienfeier mit den Opfern mehr feiern. Sie können nur von gemeinsamen Feiern und Zusammenkünften träumen und werden dann bei jedem Geburtstag, bei jedem Familienfestdatum an den Mord erinnert, während es sich der Täter draußen offensichtlich gut gehen lassen darf. Der JVA-Umgang mit diesem Subjekt ist reine Verhöhnung für die Opfer.

Offener Vollzug macht für Kleinkriminelle Sinn.

Aber nicht für Mörder, Totschläger, Vergewaltiger und Kinderschänder.

 

 

 

Und dieser Artikel?

Er beschreibt, wie sich die Häftlinge Ausgang verdienen können, selbst Lebenslängliche. Kein Wunder, dass die Justiz in den Augen der Täter keinen Respekt mehr erntet, sondern nur noch ein müdes Lächeln. Die Opfer werden durch eine solch laxe Handhabung noch einmal zum Opfer, ja, die werden mit jedem Freigang dieses Täters noch einmal hochoffiziell verhöhnt. Nicht einmal vor Totschlag und Mord macht dieser pervertierte Täterschutz halt.

 

 

 

Die einzige Frage des Autors des Bezugsartikels ist mehr als berechtigt:

Aber warum bekommt so einer überhaupt Ausgang?

Dieser Rechtsstaat degradiert sich selbst zur Farce. Leute wie ein Michael Stürzenberger und andere werden vor Gericht gezerrt und ein rechtskräftig verurteilter Mörder, Kinderschänder und Totschläger hat an 215 Tagen im Jahr 2017 Freigang.

Sind in diesem Lande in den Amtsstuben nur noch Irre unterwegs?

 

4 Responses to “Warum bekommt ein verurteilter Doppelmörder überhaupt Ausgang?”

  1. strafjustiz Says:

    Westeuropa schützt seine eigenen Bürger seit den 1980ern nicht mehr wie es sein sollte. Ein Mörder “bekommt“ für „nur einen“ Mord „netto“ etwa 8 Jahre Freizeit-, eehh Freiheitsentzug, wie „heute“ Gefängnis > Zuchthaus ehedem mal hiess; bei Mehrfachmorden je etwa 4,5 Jahre netto = d.h für 5 Morde = 5 x 4,5 = 22,5 J., aber, auch das nicht sicher, denn so nach 15 Jahren „Freizeit-„entzug fängt schon das aktive Resozialisierungsprogramm (begleitete Ausgänge udgl.) des Staates an > diese Galgenvögel – der Allgemeinheit verschwiegen – auf diese wieder loszulassen, eben in unsäglicher masochistischer Humanitätsduselei. Fremde Städte namenlos bombardieren und tausende von Zivilisten umbringen, das ja, einen Galgenvogel aber seinem gerechten, biologisch abgekürzten Lebensende als Sühne für seine Schandtaten zuzuführen, da nein…. Feiges Westeuropa !

  2. Thomas Says:

    Berlin halt – da sind alle bunt , bezahlt durch den Länderfinanzausgleich ,ansonsten würde es dort aussehen wie in den Bundländer, nämlich kunterbunt. Berlin halt, arm und sexy, auf kosten der
    ganzen Republik und demnächst bundesweit im Kino. Natürlich sind die Irre, oder hätte sich in
    den letzten 400 Jahren, irgend ein Land, das Prekariat , der islamischen Welt, millionenfach
    eigeladen, um für diese als Lohnsklave arbeiten zu gehen. Was ist das anderes, als Irre.

    Und das ist die Elite, auch in Deutschland, in diesem Fall die Brot und Spiele Fraktion.

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/hollywood-paedophile-und-die-walt-disney-connection-an-open-secret-und-x-men-macher-bryan-singer-loescht-sein-twitter-konto-a2265392.html

  3. Gloriosa1950 Says:

    Jeder politische Häftling, der wegen Meinungsverbrechen eingesperrt ist, bekommt diese Bevorzugung nicht !


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