kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

In Syrien soll die Bodenoffensive folgen 24. Januar 2018

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:57

Türkische Kampfflieger haben kurdische Stellungen in Nordsyrien angegriffen.

 

 

 

Das türkische Militär hat seine Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte, türkische Kampfjets hätten bei ihren Angriffen auf kurdische Stellungen in dem Ort Afrin und der gleichnamigen Region am Samstag fast alle ihre Ziele zerstört.

 

Seit Beginn der Luftangriffe seien 108 von 113 Stellungen der YPG getroffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Dabei habe es auch Tote und Verletzte gegeben, die laut Anadolu alle der YPG angehörten. Die kurdische Nachrichtenagentur Firat berichtete, zehn Zivilisten seien verletzt worden, einige davon schwer.

Am Sonntag werde je nach weiterer Entwicklung die Bodenoffensive der sogenannten „Operation Olivenzweig“ beginnen. Der Einsatz begann offiziell am Samstag um 17 Uhr Ortszeit. Ziel sei es, Afrin von der kurdischen Unterdrückung zu befreien, teilte der türkische Generalstab mit. Die Türkei mache damit zudem von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch.

WEITER: https://www.welt.de/politik/ausland/article172665641/Tuerkische-Offensive-in-Syrien-Kampfflieger-bombardieren-kurdische-Stellungen.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Erdogan, der Großsultan aus der Türkei, meint wieder einmal, Kurden selbst im Ausland abschlachten zu dürfen. Die Türkei steht immer noch in Nordzypern. Niemanden interessiert es.

Die Türkei bombt gegen Kurden im Irak, jetzt in Syrien.

Darf sich dieser Herr wirklich alles erlauben?

 

Die Kurden haben in Syrien und im Irak die Bodenstruppen gegen den IS gestellt.

Die Türkei erkennt dies nicht an und vernichtet genau die Kämpfer, die gegen den IS vorgegangen sind. Und dass die Kurden vor Ort bleiben, ist selbstverständlich ein Muss.

Denn der IS kann dort zu jeder Zeit wieder eine Front aufmachen, was Erdogan natürlich wieder gut zu passe käme, um aus dem Norden Syriens Assad wieder angreifen zu können. Mit dem IS kam die Türkei ja offensichtlich bestens klar. 

 

 

Dann müssen wir dann auch Frankreich erlauben, mit dem Miltiär in Deutschland, Belgien und Spanien auf Terrorfang zu gehen oder Österreich erlauben, in Deutschland, der Schweiz, in Tschechien, Italien auf Terrorkampf mit Militär zu gehen. Dann muss die Welt ja auch Deutschland erlauben in seinen Nachbarländern militärisch gegen Terror vorzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo sind denn hier die politischen Standards geblieben?

Gelten die Ausnahmen für Militäreinsätze im Ausland nur für den Stärkeren?

Gelten die nur für Staaten, die von Despoten regiert werden?

Gelten die nur für Staaten, die die größte Militärmacht darstellen?

 

 

 

Es muss endlich Schluss sein mit Kriegen, die aus dem Ausland in ein Land hineingetragen werden. Es muss endlich Schluss sein mit militärischen Mitteln  Probleme lösen zu wollen. Bislang sind solche Einsätze durch die USA, Arabien und den Alliierten in Jemen, Syrien, Afghanistan, Irak und Libyen, aber eben auch auf dem Balkan in Europa im Chaos geendet und haben die Welt unsicherer und terroranfälliger gemacht und Bosnien, Albanien zu einem festen Ankerplatz für den Isalm werden lassen.

Jetzt wieder die Türkei mit Billigung der Großmächte und das sogar bei Menschen, die kompromisslos den IS bekämpft hatten.

 

 

 

 

Warum nicht die EU und dieses Land endlich das diplomatische Tischtuch mit diesem Herrn zerschneiden, ist ein Rätsel.

Warum werden diese militärischen Alleingänge, egal von welchem Land sie ausgehen, nicht geächtet?

 

 

 

Merkel hat da so wenig Rückgrat wie das Tischtuch selbst. Dass wir einmal Herrn Cem Özdemir Recht geben müssen, erstaunt wirklich. Soweit haben sich die USA und leider auch Russland von internationalen Standards der Gerechtigkeit entfernt. Für die Drecksarbeit waren die Kurden gut. Jetzt werden sie diesem Despoten zum Fraß vorgeworfen. Soll Erdogan eben eine Mauer ziehen, wenn er meint, dass die kurdischen Militärs im Norden von Syrien eine Gefahr darstellen. Dafür müssen keine Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden.

 

 

Und so ein Mauerbau schaft auch Arbeitsplätze. Jederman weiß, dass der Terror über diese militärische Schiene nicht bekämpft werden kann. Der Terror in der Türkei endet, wenn den Kurden endlich ein Staatsgebiet zur Verfügung gestellt wird.   Terror entsteht nur da, wo diese Minderheiten unterdrückt und verfolgt werden, nur da, wo sie nicht als gleichberechtigte Partner angesehen werden. Israel wirft Erdogan vor ein Terrorstaat zu sein. Selbst handelt er genauso!

 

 

 

 

Die Geschichte der Kurdenfrage ergibt sich aus folgendem Artikel: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurden_in_der_T%C3%BCrkei

 

 

„Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, so Herr Erdogan irgendwann in Köln im Jahre 2010. Selbst hat die Türkei versucht, die Kurden in die Türkei zu assimilieren. Was sie selbst versucht hat zu praktizieren, wirft sie anderen Ländern vor, wenn diese versuchen, Türken in deren Ländern zu assimilieren. So geht offensichtlich Politik: Messen mit zweierlei Maß.

 

 

 

Warum dürfen die Kurden keinen eigenen Staat haben?

Wer um alles in der Welt verhindert dies?

 

 

 

 

Sollen der Irak, die Türkei und Syrien einen Teil ihres Gebietes abgeben. Dann wächst auch der Frieden. Aber das ist wohl zu naiv gedacht. Was den Palästinsern wie selbstverständlich zugestanden wird, nämlich ein eigener Staat, den diese aber letztlich nicht wollen, weil es sich von der Unterstützung der Internationalen Gemeinschaft so gut leben lässt, sollte dann auch den Kurden zugestanden werden. Das aber haben die Siegermächte nach dem 2. Weltkrieg in den Sand gesetzt, als sie willkürlich Grenzen für die Nahostländer gezogen haben und die Kurden außen vor gelassen haben.

 

 

 

Nun gibt es immer neue Nahrung für Terror und Terror-Nester im Reich der Religion des Friedens. 

 

2 Responses to “In Syrien soll die Bodenoffensive folgen”

  1. Thomas Says:

    Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe – deutscher Dummmichel.


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