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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Maria im Müllwagen – Kirche verschickt provokante Weihnachtskarte 22. Dezember 2017

Filed under: Christenverfolgung,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:44

Die offizielle Weihnachtskarte der braunschweigischen Landeskirche.

Die offizielle Weihnachtskarte der braunschweigischen Landeskirche.

 

 

Auf dem Bild der rheinischen Künstlerin Beate Heinen ist die weihnachtliche Krippenszene in einen Muellwagen verlegt worden.

Mit einem provokanten Motiv auf ihrer Weihnachtskarte sorgt die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig für Aufsehen.

 

 

 

 

 

Das Bild mit dem Titel „Noch leuchtet der Stern“ der rheinischen Künstlerin Beate Heinen zeigt Maria, die mit dem Jesuskind im Arm in einem Müllauto sitzt. „Wie ein Stück Dreck ergeht es den beiden“, sagte Landesbischof Christoph Meyns. Das Motiv erinnere an die vielen Menschen in der Welt, die tatsächlich so behandelt würden, die auf Müllkippen nach Verwertbarem suchten, als Sklaven in Rohstoffminen schufteten oder als Kindersoldaten missbraucht würden. „Behandelt wie eine Ware, die man benutzt und dann wegwirft.“

 

 

Die offizielle Weihnachtskarte der Landeskirche wird jedes Jahr an rund tausend Personen des öffentlichen Lebens verschickt. Mit Blick auf die heutigen Bedrohungen von Gerechtigkeit und Frieden sei das Motiv ganz bewusst ausgewählt worden, erläuterte Kirchensprecher Michael Strauß: „Weihnachten, so sagt die Karte, ist viel mehr als ein rührseliges Familienfest für Wohlstandsbürger.“

Das Bild von der Krippenszene im Müllwagen und den Müllmännern auf der Straße, die die abgeschmückten Tannenbäume entsorgten, sei erschreckend, sagte Meyns. Die drastische Szene werde jedoch von einem Stern erhellt, der groß und klar am Himmel leuchte, betonte der Bischof. Dieses Bild zeige die Aktualität der Botschaft von der Geburt Jesu. Maria und das Kind seien noch nicht vom Dunkel der Nacht verschluckt worden: „Noch ist der Kern des Weihnachtsfeste nicht völlig verschwunden hinter dem Konsum und dem, was er an Abfall zurücklässt.“

https://www.evangelisch.de/inhalte/147887/19-12-2017/landeskirche-braunschweig-provokante-weihnachtskarte#comments-list

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Maria mit dem JESUS-Kind im Müllwagen schockiert geradezu.

Ja, es ist ein provokantes Bild, aber eines, welches zumindest hier in Europa als realistisch angesehen werden kann, ja, als wertvolle Bildmetapher. Das Christentum ist von Vielen auf den Müll geworfen worden. Das Christentum wurde durch den links-athistischen Humanismus entkernt. Ja, JESUS und Maria wurden entkernt. Vom Christentum ist vielfach nur noch die soziale Komponente übriggeblieben ohne JESUS und Maria. Sie wurden quasi gedanklich entsorgt.

Wer das Christentum gedanklich auf den Müll wirft, wirft auch JESUS und Maria auf den Mentalmüll. JESUS spielt einfach im Leben dieser Menschen keine Rolle mehr. Ohne JESUS im Herzen verlieren dann auch christliche Kulturhandlungen und insbesondere christlich-religiöse Inhalte ihren Wert, ihre Substanz. Das Weihnachtsfest ist vielfach nur noch Konsum und Unruhe, eine leere Hülle. Von Frieden auf Erden kaum noch Spuren. Der Weltfrieden ist weiter entfernt, denn je.

 

 

Ja, und Kinder werden buchstäblich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Müll geworfen, ungeborene Kinder, bestenfalls als Abfallprodukt für die Kosmetikindustrie missbraucht. Sie sind die verweigerte Antwort auf das Geschenk GOTTES, dem Leben. Es ist nach der Geburt JESU nicht lange her, als Maria ihr ungeborenes Kind zu Elisabeth trug und dort 3 Monate verblieb. „Das biblische „Gegrüßet seist Du Maria“ erkennt schon den ungeborenen JESUS als „gebenedeite“ Person an und steht damit eindeutig gegen Abtreibung.

 

 

Wie viele Menschen und Kinder müssen in aller Welt ihren kargen Lebensunterhalt auf der Müllkippe der Wohlstandsgesellschaft verdienen. Wie oft werden Menschen benutzt und weggeworfen wie Gegenstände und leider auch Tiere.

Prostitution, Vergewaltigung, als Arbeitssklaven, als Rohstoffmasse für Großkonzerne, aber auch in Familienbetrieben, Kinderarbeit, Kindersoldaten, Frauenhäuser sprechen Bände und auch Christen und Andersreligiöse in islamischen Ländern. Ja, sie werden vom Islam im wahrsten Sinne des Wortes „weggeworfen“, gedanklich, koranisch, scharianisch, mohammedanisch.

Terroristen benutzen Menschen, die nicht genau an das glauben wie sie als Opfer, diskriminieren, beleidigen und zuweilen ermorden sie sie. Diese menschlichen Opfer werden benutzt, um die Stärke von irren und fanatischen Gläubigen gegenüber ihren Opfern zu demonstrieren, zum eigenen  egoistischen vermeintlichen Heil.

Nach der Explosion des Sprengstoffgürtels, nach der LKW- oder Autofahrt oder nach der Gewehrfeuersalve gegen Menschen wurden diese „weggeworfen“ wie Abfall. Und genau diese Abfall-Einstellung gegenüber Ungläubigen pflegen auch radikal-islamische Kreise noch heute.

 

 

Die 21 koptischen Märtyrer wurden von ihren islamischen Schächtern in aller Öffentlichkeit hingerichtet. Die Schächter, die Täter, meinten, dass sie durch ihre Handlung das Christentum auf den Müll werfen können.

Die Märtyrer jedoch haben JESUS nicht auf den Müll geworfen, sondern sich in ihrer letzten Lebensminute zu IHM bekannt und IHN an die erste Stelle in ihrem Leben gesetzt.

Die Täter hätten JESUS und Maria am liebsten in den tiefsten Abgründen verschwinden lassen.

 

 

Die Künstlerin hat die Weihnachts-Szene im Grunde nur von der Krippe, einem Behältnis für Viehernährung (auch nicht sonderlich komfortabel), in einen modernen Müllwagen verlegt. Die Figuren sind ästhetisch ansprechend gemalt und nicht künstlerisch destruktiv beleidigend verzerrt dargestellt.

Der Müll besteht hier nicht aus aus üblichem Hausratsmüll, sondern aus ausgedienten Weihnachtsbäumen. Die Sinnhaftigkeit dieses Bildes ist – auch wenn es die Seele eines Gläubigen im ersten Moment schockieren mag – enorm groß. Ja, sie hat positive spirituelle  Sprengkraft, wenn sich der Betrachter auf das Bild einlässt.

 

 

 

Weihnachten vermüllt gedanklich immer mehr. Konsum und Oberflächlichkeit ohne den Kern, nämlich JESUS und Maria. Joseph kommt in diesem Bild schon garnicht mehr vor. Die Hauptpersonen, nämlich JESUS nebst Maria, sind relativ klein gemalt, im Verhältnis zu den Müllmännern, dem Auto, dem Straßenzug. Der Stern überstrahlt diese unwirklich-reale Szenerie. 

Wie oft werden Mütter mit Kindern auf sich allein gestellt. Wie oft werden Mütter mit Kindern von ihren Vätern verlassen. Wie oft werden Mütter mit Kindern auch vom Staat allein gelassen, ja, letztlich wie Müll behandelt, im Stich gelassen, ja, oft sogar verhasst und abgelehnt.

 

 

 

Wie oft werfen auch Christen JESUS auf den Müll, wenn sie sündigen?

Wie oft machen Christen ihr eigenes „Ding“ und schieben JESUS beiseite.

Wie oft handeln wir im Alltag so, als wenn wir nie etwas von JESUS und Maria gehört hätten?

 

 

 

 

JESUS und Maria im Müllwagen.

 

 

Ein provozierendes Bild. Ein zutiefst weihnachtliches Bild. Dieses Bild möge uns Christen anregen, was wir ändern können, um Weihnachten wieder gerade zu rücken, um Weihnachten wieder den Sinn zu geben, den es einst hatte hier in Europa. Ja, wir können im Bekannten- und Verwandtenkreis JESUS wieder ins Gedächtnis rufen in diesen Tagen. Die verfolgten Kirchen wissen Weihnachten zu schätzen und feiern dieses Fest noch in seinem ursprünglichen Sinn.

Sie stellen JESUS in den Mittelpunkt des Geschehens, wir in Europa dagegen lagern JESUS und Maria zunehmend aus. Würden die verfolgten Kirchen JESUS wie die europäischen Kirchen auch nur ansatzweise schwächen, wären sie nicht mehr. Im Weihnachten Europas:  Übrig bleibt der Coca-Cola-Weihnachtsmann und Konsumschenkerei, welche den Sinn von Weihnachten letztlich entstellt und auf den Müll wirft.

 

 

Bringen wir JESUS wieder an die Spitze unserer Prioritätenliste. Beschränken wir uns in der Schenkerei, sparen wir das überschüssige Geld und spenden es für diejenigen, die es wirklich brauchen können, weil sie in Existenznöten sind. 

Dieses Bild kann und will nicht nur provozieren, sondern auch zum ernsthaften Nachdenken anregen. Der Künstlerin sei Dank. 

Der DREIEINE GOTT schenke uns eine friedvolles gesegnetes und von JESUS durchdrungenes Weihnachtsfest. 

 

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