kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kritisch zu „Werbekunst“ am Kreuz 22. Dezember 2017

Filed under: Christenverfolgung,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:21

ZdK-Chef Sternberg:

Das ist nicht einmal Kunst„!

 

 

 

 

„Es ist erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können“.

UPDATE:

Evangelische Nachrichtenagentur „idea“:

Deutscher Werberat hat Beschwerdeverfahren eingeleitet!

 

 

Berlin (kath.net/pl): „Das ist nicht einmal Kunst. Nur geschmacklos und dumm. Andere Künstler haben schon viel intelligenter mit diesem Tabubruch gearbeitet. Es ist erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können.“ Das erläuterte Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), gegenüber der Bildzeitung. Er bezog sich auf ein Werbefoto der Aktion „Lottohelden“ unter dem Slogan „Weihnachten wird jetzt noch schöner“. Model und Moderatorin Sophia Thomalla hängt „in Bustier und Mini-Wickel-Rock“ am Kreuz, beschreibt die „BILD“ und fragt: „Was das soll? Die Thomalla verdient mit der Jesus-Kopie Geld“.

 

 

 

UPDATE

Ein Beschwerdeverfahren wegen möglicher Verletzung religiöser Gefühle wird vom Deutschen Werberat (Berlin) eingeleitet werden. Dies teilte Werberat-Sprecherin Anne Grote gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ mit. Der Lottoanbieter werde vom Werberat zu einer Stellungnahme aufgefordert. Danach könnte der Werberat, falls er die Beschwerde für begründet hält, darauf dringen, die Werbung einzugestellen oder wenigstens zu ändern. Falls das Unternehmen dies ablehne, könnte der Werberat eine öffentliche Rüge aussprechen, dies ist aber nur selten notwendig, erläuterte „idea“ weiter.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Das Lotto-Spielen ist saisonsicher. Darum kann es schon einmal geschehen, dass der Begriff „Kunst“ mit „Geschmacklosigkeit“ verwechselt werden kann. Es gibt aber immer zwei Seiten, die dieser Irritation aufsitzen. Die eine Seite ist das Unternehmen und Geldgeber, die andere Seite ist die „Künstlerin“ und ihr Stab, die alle von solchen blasphemischen Inhalten leben. Für Geld, Aufmerksamkeit und Berühmtheit  kann dann auch schon mal auf religiöse Gefühle von Menschen herumgetrampelt werden und da können auch schon einmal religiöse Beleidigungen legal sein. Weihnachten hat eher mit der Krippe zu tun, das Kreuz kam dann ca. 33 Jahre später. Soviel zum Weihnachtsverständnis des Unternehmens und der „Künstlerin“.

 

 

 

Aber Krippe und Kreuz bedingen rein religiös einander.  Da gibt es ein sehr schönes Adventslied der neueren Art:

 

 

 

Da heißt es in einer Strophe ab 2:16: GOTT schaut auf die Erde und hat uns im Blick, ER schreckt nicht vor Elend und Krippe zurück. Denn JESUS, DEIN Ziel ist im Stall nicht erreicht, wer ahnt schon das Kreuz, HERR, Dein Weg ist noch weit.

 

Ob die Künstlerin da nicht eher einen Karrierebock geschossen hat, sich für solche unterirdischen Ansinnen zur Verfügung gestellt zu haben, bleibt abzuwarten. Sind Künstler denn mittlerweile so verzweifelt, dass sie wirklich jede noch so unterirdische Arbeit annehmen müssen? Hauptsache bekannt!?

 

 

Interessant ist nur, dass sich vorzugsweise für diese Art der Beleidigung das Christentum ausgesucht wird.

 

Die Verletzung religiöser Gefühle kennt in der Kunstszene fast immer die Einbahnstraße Christentum. Frosch, Schwein und andere Dinge am Kreuz in Anspielung auf unseren HERRN JESUS CHRISTUS sind nicht nur einfach geschmacklos. Nein, sie dienen letztlich auch bewusst oder unbewusst der Religionszersetzung, der Verächtlichmachung der christlichen Botschaft und der bewussten Herabsetzung des Christentums als Ausdruck der Abneigung gegen alles, wofür das Christentum steht.  Die eigene Kultur scheint für die Kunstwelt vogelfrei erklärt worden zu sein.

 

 

Und wenn wir dann die zitierte Zeile des Liedes diesen sog. Werbekunstwerken gegenüberstellen, kommt uns schon ein sehr beklemmendes Gefühl in unsere Herzen. Das Elend, die tödlichen lang andauernden Qualen eines gefolterten Mannes wie JESUS am Kreuz so zu verunstalten und so durch den Dreck zu ziehen, tut einfach weh. Dieses „Wehtun“ ist ein Seelenschmerz, der nicht in Gewalttätigkeiten ausartet, weil JESUS, derselbe, der hier so verspottet wird, dies durch seine Lehre verhindert.

 

 

Und wenn sich Kritik regt, gilt diese Kritik auch sofort als kleingeistig, sentimental, überempfindlich, reaktionär und zeitgeistwidrig, welches ja nur von „Religioten“ wie Christen kommen kann. Nein, diese Kritik ist nur zu berechtigt. JESUS wikt nicht nur bei Taufe, Bußsakrament, Kommunion, Firmung, Eheschließung oder Priesterweihe, sondern auch beim Tod eines jeden Menschen. JESUS am Kreuz steht gegen Folter, Todesstrafe und gegen Christenverfolgung und damit auch gegen jegliche Art der Verfolgung und Diskriminierung in aller Welt. Das Kruzifix ist ein Symbol gegen jegliche Unterdrückung und Gewalt. Diese biblisch wahre Begebenheit, die historisch bestens beglaubigt ist, so zu verhunzen, ist mehr als nur Gedankenlosigkeit und Lethargie gegenüber allem was Menschen heilig ist, sie ist einfach nur schäbig, aber eben auch kulturschädigend.

 

 

Das Kreuz ist nicht nur ein christliches Symbol, sondern kann auch ein Symbol gegen jegliche Unfreiheit sein. Ein Mensch, der Frieden, Feindesliebe gepredigt und glaubwürdig gelebt, in Schmerzen gefangen, in seiner Mobilitiät aufs Engste eingeschränkt und zum Tode verurteilt, die schrecklichste Todesart, welche die Stimme ersticken lässt, ist nicht geeignet für solche Werbespäßchen mit dem Ziel, den Leuten auch noch das Lottogeld aus der Tasche zu ziehen.

 

 

Solche Werbekunstwerke machen sich im Übrigen auch über jeden echten gekreuzigten Verbrecher, die die Römer damals in ihrem Folterwahn ans Kreuz geschlagen haben, lustig. Selbst über diese auf diese oberflächliche Weise Scherze zu machen, ist einfach nur ungehörig. Und wer weiß, wie viele Justizirrtümer am Kreuz im alten Rom ihr Leben haben aushauchen müssen. Heute gilt doch Täterschutz vor Opferschutz.

 

 

Was aber hat JESUS denn so Sündhaftes getan, dass ER so verspottet wird.

 

 

Eine Strafanzeige bringt nichts. Diesen Menschen kann nur der Spiegel vorgehalten werden, in dem sie sich dann selbst hoffentlich in aller Abgründigkeit erkennen, aber auch ertragen lernen können.

 

 

Wir können sicher sein, dass JESUS selbst sich durch solchen Schmutz nicht beleidigt fühlt, schließlich hat er auf Erden schon ganz anderen Versuchungen widerstanden. Und als GOTTES Sohn steht er über solch primitiven Beleidigungen. Wir wissen, dass die Abwesenheit des HEILIGEN GEISTES solche Machwerke gebiert.

 

 

Uns bleibt nur, für diese Künstlerin und für diese „Kunstschaffenden“ zu beten, dass sie sensibel werden für die Wirkung  auf christliche Seelen, die solche künstlerischen Werbeausfälle erzeugen. Sachliche Kritik am Christentum, an jeder Religion wird hier nicht kritisiert, sondern selbst auch ausgeführt. Solche Verspottungen sind es, die in die Seele eindringen können wie eine Speerspitze, je größer die Liebe zu JESUS, umso heftiger die Wirkung.

 

 

Die Lottogesellschaft scheint mit solchen Werbemaßnahmen unbewusst Rache zu nehmen an den religiösen Verboten des Glücksspiels, welches nämlich durchaus süchtig machen kann und als Sünde deklariert wird.  

 

3 Responses to “Kritisch zu „Werbekunst“ am Kreuz”

  1. Thomas Says:

    Diese Frau fällt grundsätzlich nicht durch ihre Fähigkeiten auf, sondern nur durch eine primitive
    Selbstinszenierung – sie steigt mit jeden ins Bett, der ihren überteuerten Preis bezahlen kann.
    Und dann mache sie mal ähnliches mit der islamischen Religion, Frau Thomalla – aber das traut
    sich Frau Thomalla dann doch nicht.

    • Andreas Says:

      Werter Thomas, schau die das mal an: darum gehts, das ist die Supermatrix, die die über die UNO weltweit installieren wollen!
      Deshalb auch die Demontage der EU-Nationen, die permanente Multikulti-Vermischungs-Agenda u. päpstliche/evangelische Chrislam-One-Religion Propaganda?!
      Das ist eine Querfront von ultralinks/grün, sozialdemokratisch bis über die bürgerlich-konservativen/liberalen Parteien (Merkel, Macron etc.) ,
      in engster Kooperation mit den Bilderbergern u. Co., also den superreichen NWO-Globalisierern (Rothschild, Rockefeller, Sorros, die Obama-Clinton-Connection usw.) und den westlichen Kirchen. Die ziehen letztlich alle am gleichen Strang!!

      Ist leider alles in Englisch, aber sicherlich findet man auch deutsche Videos o. Artikel im Internet.
      Stell mal drei rein – bei Interesse bitte selbst recherchieren.
      – Meiner Meinung nach wird hier die globale Vernetzungsstruktur u. Totalkontrolle jedes einzelnen Erdenbürgers vorbereitet – und wem das dann mal in die Hände fallen könnte/wird brauch ich ja nicht eigens zu erwähnen! Eigentlich müssten sich alle Christen im Panikmodus befinden, aber fast niemand weiß überhaupt Bescheid, geschweige denn was sich hinter dieser UNO-Globalstrategie verbirgt!
      Die ziehen das ganz raffiniert durch: einerseits ist das zwar quasi öffentlich, d.h. jeder kann sich darüber genauer informieren, andererseits läuft das klammheimlich, ohne daß das von den Medien o. Politikern/Parteien auch nur erwähnt würde! Nur wer schonmal zufällig davon gehört hat u. selbst aktiv nachforscht, erfährt überhaupt von diesem gigantischen Welt-Projekt. Das Programm ist verlockender, gefährlicher u. heimtückischer als jede radikale Politideologie, mit der wir es bisher zu tun hatten?!
      Speziell Papst Franziskus u. sicher auch die evangel. Kirche stecken von Anbeginn da ganz tief mit drin – vermutlich auch deshalb wollen sie aktuell Jerusalem „internationalisieren“, sprich nicht den Juden überlassen? So kommt eins zum anderen…
      PS: fällt dir eigentlich auf, WARUM uns ,@Selena ständig „fast wie besessen“ attackiert? Geht genau um die beiden Punkte, die wir hier schon seit Jahren diskutiert haben: das Trinitätsdogma u. die Beziehung zum Judentum!! „Wenn man dem Teufel auf den Schwanz tritt dann schreit er“, sagt der Voklsmund! Kann eigentlich nur bedeuten, dass wir in beiden Angelegenheiten richtig lagen/liegen…
      Greetings u. frohe Weihnachten – wenn sich hier die pseudochristlichen Satanisten dauerhaft niederlassen u. das „geduldet“ wird, verlasse ich den Blog.
      Na mal sehen, wie es im neuen Jahr dann läuft?…

  2. saphiri Says:

    Sternberg eifert jetzt in seiner Unvernunft dem ZDM mit seinem Beleidigtseins-Kult nach.

    Solche Ausartungen beleidigen nicht das Christentum, höchstens bestimmte Wichtigtuer.

    Jesus liebt auch die Sünder, auch die weniger an Geist und Vernunft bemittelten. Er liebt auch die Gottlosen, jene, die nicht wissen was sie tun. Jesus sagt am Kreuz in seinem Leiden: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

    Das scheint der mit Doktor im Quadrat-Titeln bestückte Sternberg vergessen zu haben oder noch nie gewusst zu haben.

    Gut, dass Sternberg nur ZdK ist und nicht Zentralrat der Christen!

    Ich unterscheide zwischen Beleidigung und beleidigt sein. Sternberg möchte, dass Christen sich kollektiv beleidigt fühlen.
    Ich bin Christ, aber ich fühle mich nicht beleidigt durch die Mache von Christseins-Fernen. Ich verzeihe, wie es sicherlich auch Jesus getan hätte/bzw. tut. (Jesus war ja auch kein Katholik!)


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