kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Iran: Erfahrungen aus dem Gefängnisalltag 19. Dezember 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 10:19

Iranische Christinnen geben persönliche Einblicke in langfristige Folgen ihrer Haft.

 

 

 

Ehemalige Häftlinge bezeichnen das Teheraner Evin-Gefängnis als „das brutalste Gefängnis der Welt“. Seit Jahren sitzen dort Menschen wegen ihres Glaubens an Jesus ein (Open Doors berichtete). Einblicke hinter die Gefängnismauern und in die langfristigen Folgen ihrer Hafterlebnisse gaben jetzt die Christinnen Maryam Rostampour and Marziyeh Amirizadeh Esmaeilabad, die acht Monate dort zubrachten.

„Wir denken ständig an diejenigen, die noch dort sind“!

 

 

Sieben Jahre nach ihrer Entlassung lasten die Folgen ihrer Haftzeit weiterhin spürbar auf ihnen, wie die beiden Frauen jetzt berichteten: „Wer einmal im Evin-Gefängnis eingesperrt war, wird nie mehr derselbe sein. Die Belastung ist zu groß. Wir sind nicht mehr so fröhlich wie vorher. Viele Freuden des Alltags haben für uns keinen Reiz mehr, weil wir ständig an diejenigen denken, die noch dort sind“.

WEITER: https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/iran-erfahrungen-aus-dem-gefaengnisalltag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Islam ist eben Islam. Die Aktion „Lies“ ließ hier mitten in Deutschland über lange Zeit hin  Korane verteilen. Wer im Iran Neue Testamente verteilt, bekommt die Todesstrafe, ebenso wird das wohl in Saudi Arabien, in Pakistan oder Afghanistan so sein. Nun das sind eben die Unterschiede in der Religionsfreiheit. Aus diesem Grunde ist die Aktion von open doors so effektiv.

Wenn ein Häftling die Öffentlichkeit auf seiner Seite hat, wird er im iranischen Gefängnis offenbar besser behandelt. Wer den Artikel liest, ist schockiert über den Inhalt.

40 Tage Verhöre, Ständige Appelle, den christlichen Glauben aufzugeben, Drohungen, Behandlungen wie Tiere behandelt werden. Selbst Tiere haben keine schlechte Behandlung verdient. Von Folter und Vergewaltigungen ist die Rede. Nebenbei bemerkt scheinen dann auch selbst Tiere in islamischen Gesellschaften schlecht behandelt zu werden.

 

 

 

Und hier wird dann noch immer von einem Islam gefaselt, der Frieden bedeuten soll.

 

 

Schon im Jahre 2009 wurde von der „Weltweite Evangelische Allianz (WEA)“ die Abschaffung des Apostasiegesetzes gefordert. Offensichtlich scheint sich da auch im Iran nichts verändert zu haben.

 

 

WEA-Kommission für Religionsfreiheit:

Iran – Apostasie-Gesetz

February 23, 2009

2

Die WEA verurteilt auf Schärfste die systematischen und anhaltenden Verletzungen der Religionsfreiheit, unter anderem Einsperrung, Folter und Hinrichtungen wegen der Religion des Beschuldigten, vor allem bei religiösen Minderheiten wie etwa protestantischen Christen.

 

Die WEA weist darauf hin, dass die Verfassung des Iran Christen formal als geschützte religiöse Minderheit anerkennt, die frei ihren Glauben ausüben dürfen und Autonomie über persönliche Angelegenheiten haben. Die Vorrangstellung des Islam und der islamischen Gesetze jedoch, vor allem des aktuellen Apostasie Gesetzes, werden nachteilig die Rechte und den Status der christlichen Minderheiten beeinflussen, die bereits unter verschiedenen Formen der Diskriminierung zu leiden haben.

 

 

 

 

 

Die WEA bestätigt, dass Christen im Iran, vor allem Evangelikale, anhaltend verfolgt, verhaftet, beobachtet und eingesperrt werden.

Die WEA ruft auch in Erinnerung, dass der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad die Entwicklung des Christentums im Iran beenden möchte und dass in den letzten Jahren iranische Behörden oftmals Gottesdienste überfallen, Gläubigen und Kirchenleiter eingesperrt und Kirchenmitglieder verfolgt und mit Drohungen auferlegt wurden.

 

 

Die WEA sorgt sich über die aktuelle Revision des Strafgesetzbuches und lehnt Todesstrafe ab. Dieses Gesetz verletzt ganz offensichtlich die Verpflichtungen der islamischen Republik des Iran nach der internationalen Menschenrechtskonvention zufolge, indem schlimme Bestrafungen wie die Todesstrafe bei Konvertierungen vom Islam in eine andere Religion verschlüsselt niedergeschrieben sind.

Es ist bereits eine Verletzung des Artikel 6 des Internationalen Bundes bezüglich ziviler und politischer Rechte in sich selbst, wo es heißt: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben“.  Es handelt sich um ein wichtiges und bindendes Dokument, das der Iran 1975 ohne Vorbedingungen unterzeichnet hat, zusätzlich zu Artikel 3 der Universellen Erklärung der Menschenrechte, der lautet: „Jeder hat das Recht auf Leben“ und Artikel 18 der gleichen Erklärung, die lautet: „Jeder hat Gedanken-, Meinungs- und Religionsfreiheit“.

 

 

Die WEA sorgt sich sehr über die Auswirkungen des Strafgesetzes, das ein verbindliches Todesurteil für Apostasie zusätzlich zu anderen schweren Einschränkungen und Restriktionen der Religions- und Glaubensfreiheit vorschreibt.

 

 

 

 

Deshalb appelliert die WEA an die iranischen Behörden, sowohl in Regierung als auch im Parlament, die Sorgen, die in diesem Brief erhoben wurden, anzugehen, und die Menschenrechtsverpflichtungen vollständig zu respektieren, sowohl per Gesetz als auch in der Praxis.

 

 

 

 

Die WEA fordert die Abschaffung der Todesstrafe.

 

 

Die WEA appelliert an alle demokratischen Regierungen, energisch in der Öffentlichkeit über die Verschlechterung der Umstände für Religions- oder Glaubensfreiheit im Iran zu sprechen. Außerdem müsse die internationale Gemeinschaft die Behörden in bestimmten Fällen verantwortlich machen, wo es schlimme Verletzungen gab oder geben wird, vor allem hinsichtlich des vor kurzem verabschiedeten Apostasie-Gesetzes, das Todesstrafe für Abtrünnige legalisiert.

 

 

 

Die WEA appelliert an den UN-Menschenrechtsrat, dass er strenge Beobachtungen unternimmt und die Empfehlungen von Repräsentanten solcher speziellen Mechanismen in Anspruch nimmt, die bereits den Iran besucht haben, insbesondere des UN-Sonderbeauftragten für Religions- oder Glaubensfreiheit (1995).

 

 

 

 

Dr. Geoff Tunnicliffe

Exekutivdirektor – Internationaler Direktor / CEO

Weltweite Evangelische Allianz (WEA)

 

 

Mr. Godfrey Yogarajah

Kommission für Religionsfreiheit

Weltweite Evangelische Allianz (WEA)

 

 

Warum werden solche Staaten, in denen solche Methoden offensichtlich gängige Praxis ist, nicht von der Weltöffentlichkeit geächtet?

Warum nicht!?

Diese Gesetze existieren doch im Grunde nur, weil es den Islam gibt. Wenn der Islam der Grund für diese Gesetze und deren Anwendung am Menschen ist, so ist der Islam in diesen Lehren zu ächten. Die Ursache muss doch bekämpft werden. Bei Open doors Deutschland liegt Iran auf dem Weltverfolgungsindex immerhin auf Platz 8 im Jahre 2017.

 

 

 

 

Dort heißt es: 

Besonders betroffen sind ehemalige Muslime, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben. Christen aus protestantischen Freikirchen, die den Muslimen das Evangelium bringen, sind die am zweitmeisten verfolgte Gruppe.

Gemeinschaften von ausländischen Christen oder Arbeitsmigranten aus Asien und dem Westen erlebten die angeordnete Schließung ihrer Kirchen. Armenische und assyrische Christen, die der traditionellen Kirche angehören, stehen zwar unter gesetzlichem Schutz, werden aber als Bürger zweiter Klasse behandelt.

 

 

 

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

 

  • Im Allgemeinen ist der Druck auf die Christen extrem hoch und im Berichtszeitraum für den Weltverfolgungsindex 2017 sogar noch leicht gestiegen. Der Verfolgungsdruck ist in allen Lebensbereichen auf einem extremen Niveau, am stärksten im „kirchlichen Leben“ und im „Leben im Staat“. In Verbindung mit einer sehr hohen Punktzahl für „Gewalt“ ist dies typisch für eine Situation, in der die Verfolgung vor allem von den Behörden ausgeht und Diktatorische Paranoia (in diesem Fall vermischt mit Islamischer Unterdrückung) die Haupttriebkraft der Verfolgung ist.

 

  • Verfolgung durch Islamische Unterdrückung ist vor allem im „Privat- und Familienleben“ gegenwärtig. Davon sind vor allem ehemalige Muslime und Christen aus protestantischen Freikirchen betroffen, die sich um ehemalige Muslime kümmern.

  • Alle Kategorien von Christen sind im „gesellschaftlichen Leben“ von Verfolgung betroffen, auch die Mitglieder traditioneller Kirchen.

  • Das Ausmaß von Gewalt ist sehr hoch und im Vergleich zum Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2016 noch gestiegen. So wurden etwa 193 Christen festgenommen.

  • Die Verfolgungssituation im Iran wird insgesamt durch die sehr strikte islamische Regierung verursacht, die es darauf angelegt hat, alle (auch christliche) Einflüsse, die eine Gefahr ihrer Machtposition darstellen könnten, auszumerzen oder einzuschränken.

Ende des Artikelausschnitts

 

 

 

Haben sich also die Zustände im Iran seit 2009 verbessert?

Natürlich nicht. Die Weltöffentlichkeit hat sich nie sonderlich für Christenverfolgung interessiert. Der angeblich ach so moderate Präsident Hassan Rouhani hat sich wohl noch nicht um die desolaten Zustände in Sachen Religionsfreiheit und Menschenrechte in seinem Land kümmern können oder wollen?

 

 

Beten wir und unterstützen wir die Anliegen von open doors Deutschland. Die jungen Christinnen auf dem obigen Bild sind Botschafterinnen der Christenverfolgung im Iran. Sie haben leidvolle Erfahrungen im berüchtigten Iran-Gefängnis Evin machen müssen, deren Folgen wir noch immer in den Augen der Damen erkennen können.

Die unbeschwerte Lebensfreude ist ihnen wohl genommen. Wir erinnern uns: „Wer einmal im Evin-Gefängnis eingesperrt war, wird nie mehr derselbe sein. Die Belastung ist zu groß. Wir sind nicht mehr so fröhlich wie vorher. Viele Freuden des Alltags haben für uns keinen Reiz mehr, weil wir ständig an diejenigen denken, die noch dort sind“.

 

 

Diese Damen denken nicht nur an sich und ihr Schicksal. Sie berührt noch immer das Schicksal derer, die dort noch immer inhaftiert sind. Das zeichnet sie aus. Sie leben nicht nur still für sich weiter.

Sie wollen JESUS weiter verkünden und von den Schicksalen derer berichten, die noch immer in der Gewalt dieses Unrechtsregimes sind.

 

 

Beteiligen wir uns an den Aktionen, die open doors anbieten. Beten wir für die Gefangenen und auch für die beiden jungen Damen, die ihre Traumata wohl noch immer nicht verarbeitet haben.

 

 

Denken wir immer daran: Angesichts dieser Aussagen dieser jungen Christinnen sollten wir Christen hier noch froh und dankbar sein, unseren Glauben frei und ungehindert ausüben zu dürfen. Während Christen im Iran oder in anderen muslimischen und kommunistischen Ländern verfolgt und diskriminiert werden und JESUS nur unter schweren privaten Opfern nachfolgen können, haben viele Christen hier ihren Glauben über Bord geworfen, besuchen keine Gottesdienste mehr und haben GOTT schlicht vergessen und machen es sich in ihrem materiellen Umfeld gemütlich. Wir wollen nicht verhehlen: Die Versuchung ist auch groß.

 

 

Diese unsere verfolgten Mitgeschwister mahnen uns täglich daran, welche Prioritäten im irdischen Leben wichtig sein sollten. JESUS CHRISTUS ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Für die verfolgten Christen ist er das. Das beweisen sie täglich!  Für die von jahrzehntelangen mit Frieden gesegneten Europäer stellt JESUS CHRISTUS wohl kaum noch ein Wert dar.

Beten wir auch für die Europäer, dass sie endlich zu ihrem Glauben, zu JESUS CHRISTUS zurückfinden. Wie erbärmlich ist doch das Wohlfühl-Christentum in Europa gegenüber dem  mehr als bewusst gelebten Christentum unserer verfolgten und diskriminierten Mitgeschwister. 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s