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Kardinal Schönborn: VfGH-Entscheidung zur Ehe verneint Wirklichkeit 10. Dezember 2017

Filed under: Pater Zakaria & co.,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 12:48

Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz kritisiert Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, wonach Ehe künftig auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein soll!

 

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): Mit deutlicher Kritik hat Kardinal Christoph Schönborn auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zur Ehe reagiert: „Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau. Sie ist wie keine andere Beziehung geeignet, Kinder hervorzubringen, zu hüten und aufzuziehen und damit die Generationenfolge zu sichern“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz in einer Stellungnahme gegenüber Kathpress.

„Wenn der VfGH die Einzigartigkeit und damit die juristische Sonderstellung der Ehe verneint, die auf der Unterschiedlichkeit der Geschlechter aufbaut, verneint er die Wirklichkeit“, sagte der Kardinal und hielt in Richtung Höchstgericht fest: „Er tut damit der Gesellschaft keinen Dienst und schadet letzten Endes allen – auch denen, die er schützen möchte und die es auch zu schützen gilt.“

 

 

„Ich bin zuversichtlich, dass sich langfristig die Einsicht in die Schöpfungsordnung wieder durchsetzen wird, die der Mensch nicht missachten kann, ohne Schaden zu nehmen“, so der Kardinal, der weiter sagte: „Dennoch beklage ich die Umdeutung eines wesentlichen Begriffs der Rechtsordnung, der im Wesen des Menschen wurzelt und für die Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielt – umso mehr, als der Verfassungsgerichtshof ohne weiters auch anders entscheiden hätte können und sein Erkenntnis nun sogar im Widerspruch zum Europäischen Menschengerichtshof steht.“

WEITER: http://kath.net/news/61932

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Diese Urteile bzw. die Gesetzesänderungen der „Ehe für alle“ in Deutschland und Österreich sind im Grunde die Folgen der gottvergessenen Gesellschaft, also einer Gesellschaft, die meint, ohne Gott auszukommen und auch zunehmend bewusst auskommen will. Dass da der Tanz um das goldene Kalb dem moralischen Verfall vorausgeht, ist mehr als folgerichtig.

Wer Gottes Gebote als nicht mehr gesellschaftsfähig ansehen kann, macht halt seine eigenen vom Menschen geprägten Gesetze. Die Kirche selbst hat unseres Erachtens sehr lange geschlafen, viel zu wenig für den Erhalt der biblischen Gebote, die mit der Verfassung übereinstimmten, getan. Die Kirchen wurden immer leerer, die Menschen wandten sich zunehmend dem Materialismus der Brot-und-Spiele-Mentalität zu. Christentum ist lediglich nur noch was fürs Gefühl um Weihnachten und Ostern herum und für die Sozialarbeit.

 

 

 

 

Die Kirche erwacht und das ist gut so.

Die Stellungnahme der österreichischen Bischofkonferenz kann sich auch in irdisch-juristischer Weise sehen lassen. Mit diesem Urteil im Advent können sie singen: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, aber leider nicht für CHRISTUS, sondern einfach nur für die Unmoral, die sexuelle Beliebigkeit und der geordneten Triebabfuhr in jeglicher Hinsicht und ist somit ein gefundenes Fressen für die noch anstehenden Lobbygruppen, die jetzt nicht mehr locker lassen werden, die Polygamie als Ehe in beide Richtungen zu verkaufen, die Geschwisterehe als zwingend notwendig anzusehen und und die Leihmutterschaft als gängiges Mittel zur Kinderbeschaffung anzusehen, schließlich haben Menschen doch in allem gleiche Rechte, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der eine Politreligion nach Europa eindringt, die all das für höchst moralisch verkommen hält (was es ja auch ist) und diese Einstellung radikal ablehnt, dabei aber selbst Unmoralisches als  Moral verkaufen will wie Kinderehe und Polygamie nur in eine Richtung.

Dem Menschen ist das Gespür abhanden gekommen, welche innere Ordnung und Kraft die Gebote Gottes haben, für das eigene Leben. Homosexualität ist und bleibt Sünde, weil die biologischen Steckvorrichtungen eben nicht passen und somit der Schöpfungsakt, der dem Menschen von Gott geschenkt wurde, nicht für neues Leben sorgen kann.

Sünde als gleichberechtigt neben der Ehe einzuführen, ist eben auch Sünde. Der Begriff „Sünde“ ist eben allerdings religiös geprägt und hat keine Bedeutung für die Landesverfassung. Aus diesem Grunde war das Urteil in einer Zeit wie dieser eben nur folgerichtig.

 

 

 

Gottes Gebote waren einmal, jetzt ist der Mensch in die Rolle Gottes geschlüpft und meint, seine Identität ohne Gott in die Hand nehmen zu können und zu dürfen. Diese Lebensweise hatte ihr Mütter und Väter: Frankfurter Schule, Sartre, Simone de Beauvoir, Alice Schwarzer, Genderideologie einhergehend mit der PC, Evolutionslehre und Co. Anfangs wurden sie belächelt, dann kam der Marsch durch die Institutionen und jetzt haben wir Gerichte, die in dieser linken Weise durch die Unis geprägt, eben diese Lebensweise ins Recht setzen. Überraschend ist diese Entscheidung selbstredend nicht.

Die Schuld bei den Kirchen allein sehen zu wollen, greift viel zu kurz. Es begann damit, das Leben selbst zur Disposition zu stellen, nämlich das Leben im Mutterleib. Wer dies lediglich als Zellenhaufen betrachtet wider alle wissenschaftliche Erkenntnis, für den ist es ein Klacks, den Ehebegriff zu verwässern und im Ozean der Beliebigkeit aufzulösen. Wann die Ehe mit Tieren eingeführt wird, bleibt dann nur noch eine Frage der Zeit. Lobbyisten wird es auch für dies Form der Ehe geben, ebenso die Ehe mit Kindern, wie sie im Islam schon immer möglich war. Wann hier moralische Grenzen fallen, ist ebenfalls nur eine Frage der Zeit und der Anwendung des Overton-Fensters.

 

 

 

Die Bischofskonferenz macht nur einen gravierenden Fehler. Sie bezieht sich inhaltlich auf Rechtsnormen, die mit dem christlichen Menschenbild seinerzeit kompatibel waren. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Die Zeit ist jetzt reif für die Ablösung des christlichen Menschenbildes. Darum auch der so erfolgreiche Kampf gegen jegliche christlichen Werte von linker Seite. Diese Seite wurde von den Kirchen aber immer irgendwie unterstützt.  Was den Kirchen vorzuwerfen ist, dass sie das Glaubenswissen kaum noch unter die Leute gebracht haben und sich zu lange den linken Gesetzgebern angepasst haben.

 

 

Die österreichische Bischofskonferenz meint wohl, mit einer solchen Stellungnahme ihrer Pflicht nachgekommen zu sein.

Pflicht möglicherweise.

Eine Kür war es nicht.

 

 

Was der Stellungnahme fehlt, ist der Begriff „Gott“. Der Hinweis auf Gott mit dem Begriff „Schöpfungsordnung“ reicht da leider nicht aus. Er wurde wohl vermieden, in der Hoffnung, als Kirche irdisch juristisch kompetent erscheinen zu wollen und damit etwas zu erreichen. Das wird nichts. Irgendwie erinnert diese Stellungnahme an die Abnahme des Kreuzes der Bischöfe Marx und Bedford-Strohm auf dem Tempelberg.

Auch die österreichische Bischofskonferenz sollte sich auf ihre Wurzeln, nämlich JESUS CHRISTUS besinnen. Der geistige Kampf gegen den grassierenden Atheismus ist neben der Standortbestimmung gegenüber dem Islam dringend vonnöten.

 

 

Hätte JESUS, wenn er heute irdisch leben würde,  auch so eine Stellungnahme ohne den Hinweis auf Gott, abgegeben?

 

 

Wohl kaum. Darüber sollte die Kirche einmal nachdenken.

Aber es ist ja noch Zeit, dies nachzuholen. 

 

3 Responses to “Kardinal Schönborn: VfGH-Entscheidung zur Ehe verneint Wirklichkeit”


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