kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Viele Flüchtlinge machen sich jünger 27. November 2017

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 15:24

47% der minderjährigen Flüchtlinge in Hamburg sind eigentlich volljährig!

 

 

 

Fast jeder zweite Flüchtling in Hamburg, der bei der Ankunft ohne Familie in Deutschland angab, minderjährig zu sein, ist bereits volljährig. Im vergangenen Jahr waren nur 53% der 1813 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge tatsächlich unter 18 Jahre alt, wie die Sozialbehörde am Donnerstag mitteilte.

 

 

47% waren älter. In diesem Jahr wurde nach Angaben der Behörde bei 49% der unbegleiteten und angeblich minderjährigen Ausländer festgestellt, dass sie in Wirklichkeit volljährig sind.

Bis Ende September kamen 485 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Hamburg.

Deutschlandweit sind rund 43% der Flüchtlinge, die als unbegleitete Minderjährige betreut werden, offiziell älter als 18 Jahre. Zum Stichtag 8.November sind nach Informationen der WELT von den 55.890 Migranten in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit 24.116 sogenannte junge Volljährige gewesen, das ergeben Angaben des Bundesfamilienministeriums.

WEITER: https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article170918820/Viele-Fluechtlinge-machen-sich-juenger.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

43% der „Flüchtlinge“, die bei ihrer Angabe zum Alter schlichtweg gelogen und betrogen haben. Das konnten sie nur, weil sie ihre Papiere einfach so mal weggeworfen haben. 24.116 „Jugendliche“ als Asylerschleicher.

 

Diese Art des Betrugs ist hier aber nichts Neues. 

Warum wollen viele Migranten den unbegleiteten Jugendlichenstatus erhalten? 

– Erhöht die Chancen auf Asyl- und Bleiberecht. 

– Erhöht die Chancen auf Familiennachzug. 

Was dieser Betrug den Steuerzahler kostet, interessiert diese Jungs nicht.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article151506352/Zahl-der-unbegleiteten-jungen-Migranten-verdoppelt.html

 

Nach verschiedenen Berechnungen schlägt die Unterkunft, die Verpflegung, die ärztliche Versorgung und ein kleines Taschengeld für einen erwachsenen Asylbewerber mit nur 1000 Euro im Monat zu Buche; darin sind Ausgaben für Deutschkurse, neue Planstellen in Ämtern und spätere Abschiebungen jedoch nicht enthalten.

 

Je nach Bundesland koste „einer dieser Jugendlichen zwischen 40.000 und 60.000 Euro pro Jahr. Wir können es nicht zulassen, bald 100.000 Jugendliche aus dem Ausland auf diese Weise finanziell zu betreuen“, sagt Kretschmer. Während also erwachsene Flüchtlinge im Jahr 12.000 € kosten, kosten Minderjährige  das Vier- bis 5-fache. Aber der Staat hat es ja, weil die Steuerlemminge – und dazu zählen auch die ausländischen Mitbürger – nicht aufmucken und die Politiker ja auch selbst durch den Steuerzahler finanziert werden.

 

Ende des Artikelausschnitts aus dem Jahre 2016.

 

 

Wir stellen uns vor, dass diese Summen für Menschen in Flüchtlingslagern, da wo die Menschen wirklich echte Flüchtlinge sind, ausgegeben worden wärem und noch ausgegeben würden. Wir stellen uns vor, dass von Deutschland die Härteschicksale aus diesen Lagern nach Deutschland geholt worden wären. Wir stellen uns vor, dass wir die Kontrolle und die Auswahl hätten treffen können.

Wir stellen uns vor, dass Kriegsopfer hier kostenlose Operationen bekommen hätten und keine Altersbestimmungsuntersuchungen. Die Dankbarkeit dieser Menschen wäre größer. Das Geschäft der Schleuser wäre nicht vorhanden. Das wäre christliches Verhalten gewesen. Diese Flüchtlingspolitik wäre von allen Menschen auch mental mitgetragen worden.

 

Jetzt kommen sie, die nicht einmal echte Flüchtlinge sind, weil diese sich die Schleuserkosten nicht leisten könnten,  noch immer unkontrolliert. jetzt kommen Terroristen, Kriminelle und Vergewaltiger nach Europa und Deutschland und erhöhen den Blutzoll der einheimischen Bevölkerung. Und die von der Politik ach so zahlreichen Fachkräfte sind auch wohl ausgeblieben.

Und da sind die Kosten für die Asylindustrie wohl kaum mit eingerechnet. Kein Wunder, warum die Welt über Deutschland lacht. Erst teure medizinische Untersuchgen sind vonnöten, das wahre Alter dieser Menschen festzustellen. Die Kosten trägt wie immer der Steuerzahler. Und die Konsequenz? Wie immer keine. Nicht einmal ein Betrugsverfahren.

Ist von den 24.116 Personen wegen falscher Angaben auch nur einer abgeschoben worden?

Solange diese Konsequenzen ausbleiben, lässt sich die Politik offensichtlich mehr als gern vor den Karren der UMF, jetzt UMA genannten (Unbegleitete Minderjährige Flüchlinge, jetzt Asylanten) spannen. In Deutschland ist mittlerweile alles möglich, eben auch ein Land, welches unbegrenzte Betrugsmöglichkeiten bietet. 

 

16 Responses to “Viele Flüchtlinge machen sich jünger”

  1. Thomas Says:

    Das ist einfach nur Geisteskrank, so wie die Regenten diese Landes offensichtlich in ihrer Mehrzahl.
    Mit neuer Groko , gehts dann weiter in den Abgrung -sie Lügen dem Volk dreist ins Gesicht.

    Die Vergebung.

    Ähnlich wie die Nächstenliebe, ist auch die Vergebung eines jener Gebote des Herrn, welche von der katholischen Kirche den Menschen Jahrhunderte lang völlig falsch gelehrt wurde. Der Herr gebietet uns in Mt 18,21-22, dass wir dem Bruder 490 Mal am Tag vergeben müssen. Und das wurde und wird nun bis heute so ausgelegt, dass ein Christ allen anderen Menschen immer und überall alles vergeben müsste.

    Wenn wir aber diese Aussage des Herrn genauer lesen, so erkennen wir einen doppelten Fehler in dieser katholischen Lehre: erstens spricht der Herr hier nicht von „allen Menschen“, sondern von unserem Bruder (Mt 12,50), also einem rechtgläubigen Christen so wie wir, dem wir vergeben müssen. Und damit sind alle Gottlosen und Götzendiener dieser Welt von diesem Gebot ausgeschlossen!

    Die zweite, wesentlich hinterhältigere Umdeutung, ist die Verkehrung der Bedeutung einer Vergebung. Eine Vergebung ist wie eine Bitte: sie muss ausgesprochen werden, um erfüllt werden zu können. Doch in der katholischen Kirche lehrt man, allen und alles ungefragt zu vergeben.

    Dabei hat uns unser Herr Jesus Christus in Lk 17,4 gerade das erklärt, als er sagte: Wenn er „zu dir umkehrt und spricht: ’Ich bereue es’, so sollst du ihm vergeben“. Und das werden wir in der heutigen gottlosen Welt schwerlich erleben, aber auch unter den Christen ist es eher die Ausnahme, dass ein Bruder umkehrt, bereut und um Vergebung bittet.

    • Andreas Says:

      letztens erzählte mir ein alter Bekannter, dass er einen Beichttermin in der Kirche ausgemacht hatte. Ich war ziemlich überrascht, fragte aber nicht länger nach, was ihn dazu antrieb bzw. er auf dem Kerbholz hatte. Neulich traf ich ihn wieder und er erzählte, daß er zu seiner Überraschung schon nach fünf Minuten „entlassen“ wurde. Der Pfarrer blicke ständig nervös auf die Uhr, hatte noch einen wichtigen Termin!
      Mein Bekannte bekam danach einen Lachanfall, als er mir das erzählte (ich auch) – er hatte angenommen, ganze Stunden seine „Seelenpein“ entsorgen zu können/müssen – tja, so schnell ganz gehen?..

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      es ist immer problematisch, mehrere Sätze des Herrn aus dem Zusammenhang zu reißen und nebeneinander zu stellen. Jeder Satz für sich genommen, mag Ihnen recht geben. Das aber kann nicht Interpretation geamtchristlicher Lehre sein. Die Bergpredigt Jesu als das christlich-vollkommene Programm schlechthin spricht z. B. bei der Vergebungs- und Feindesliebeproblematik nicht vom Bruder, von der Schwester. Sie spricht sogar von den Feinden, also von Menschen, die eben nicht Bruder und Schwester sind, die aber auch Bruder und Schwester sein können. Sie Seligpreisungen sind nicht auf Verwandtschaftsverhältnise oder auf Gruppenzusammengehörigkeiten beschränkt. Wenn wir also das Gesamtpaket sehen, lehren sowohl die koptische als auch die kath. Kirche richtig.

      Auch die psychologischen Auswirkungen der Nichtvergebung sind Herzenverhärtungen. Der Mensch als Opfer kann auch Vergebung gewähren, wenn die Reue nicht ausgesprochen wurde und der Täter noch immer geistig in der Sünde verharrt und möglicherweise sogar mit seinen Untaten prahlt. Wer vergibt, löst sein Herz und lässt es nicht verhärten. Diesen Zustand zu erreichen, ist aber mehr als schwer, ja, manchmal sogar übermenschlich.

      Herzensverhärtung führen zur Bitternis, zum Frust, ja, möglicherweise sogar zum Hass. Der Vergebende gewinnt mehr als er verliert. Der in der Nichtvergebung Verharrende verliert mehr als er gewinnt. Der Herr am Kreuz hat seinen Häschern, seinen Feinden vergeben oder wie sollen wir seine Bitte zum Vater interpretieren? Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Weiß ein Mörder, der nicht religiös denkt, wirklich er tut? Wissen Terroristen wirklich, können sie die Dimensionen erahnen, die im Jenseits auf sie zukommen, wenn sie ihre schändlichen Taten ausüben? Denn diese wurden im z. B. im Islam erzogen und wissen möglicherweise wirklich nicht, was sie sich selbst und ihren Seelen damit antun. Darum sollen wir sogar für unsere Feinde, die uns Böses wollen und getan haben, sogar beten. Betet für die, die Euch verfolgen. Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, was tut ihr da Besonderes? Die Vergebung ist das A und O der Liebe. Die vollkommene Liebe ist letztlich sogar aus der Vergebung der Feinde „gebacken“.

      Die koptische Witwe ihres durch einen Muslim getöteten Ehemannes hat dem Täter im TV vergeben. Warum? Sie will nicht in die Spirale des Hasses, der das eigene Herz verhärtet, hineingezogen werden. Vergebung kann auch Selbstschutz sein.
      Vergebung hat größere Dimensionen als das Kleinklein verwandtschaftlicher Verhältnisse, sie ist zugleich auch Friedensstiftung. Jesus hat auch nicht von 490 gesprochen, sondern von der Zahl der Vollkommenheit, der Zahl 7 der 7 x 77 = 539. Die 77 steht somit für die überdimensionale Vollkommenheit, die kaum noch aussprechbar ist und wohl kaum noch übertroffen werden kann. Und wer hat Jesus denn diese Frage gestellt? Der damals kleingeistige Petrus, der direkt nach dem Bruder fragt und bei der Verklärung Jesu von Hüttenbau auf Erden sprach angesichts des himmlischen Ereignisses. Die Bergpredigt ist an das Verhalten aller gerichtet. Und in Lukas 17, 4 nimmit der Evangelist wohl genau die Frage des Petrus aus Matthäus zum Anlass, wieder die Zahl der Vollkommenheit, die 7 zu erwähnen, wo es eben um den „Bruder“ ging.

      https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=332

      Vollkommenheit jedoch setzt Vergebung voraus. Nur meine Meinung.
      Wieviel mehr soll man vergeben, wenn der Täter zum Opfer kommt, um um Vergebung zu bitten. Jeder einzelne Abschnitt des Evangeliums hat seine Weisheit. Aber es kommt auf die Gesamtheit an. Und da liegen m. E. die kath. Kirche ebenso wie die koptische Kirche völlig richtig. Und bei diesem Thema von „Hinterhältigkeit“ zu sprechen, ist m. E. wohl überzogen. Das Heil der Seele liegt in der Vergebung. Und Christen sollten sich über Verwandtschaftsverhältnisse oder über Gruppenzugehörigkeitsverhältnisse hinwegheben können.

      Warum werden denn Menschen als heilig angesehen, als Vorbild angesehen, wenn sie unhinterfragt vergeben und für die Täter beten, gerade auch, wenn diese nicht um Vergebung bitten? Sie werden als Märtyrer verehrt, welches ihnen Jesus prophezeit hat, der ihnen genau das am Kreuz vorgelebt hat. Jeder Märtyrer weist auf Jesus hin.

      Und wir dürfen auch nicht die Dimension der echten Vergebung für den Täter außer Acht lassen. Wenn das Opfer dem Täter vergeben hat, wird möglicherweise auch Gott diesen Täter milder beurteilen. Wenn jedoch das Opfer vergeben kann, vielleicht macht diese Vergebung auch Eindruck auf den ewigen Richter. Das aber ist nur reine Spekulation meinerseits.

      • Andreas Says:

        Danke für diesen wertvollen Kommentar bzw. Erinnerung an die Gebote der Bergpredigt, werter Bazillus (auch wenn der Comment nicht an mich gerichtet war, so ziehen wir ja alle hier daraus Nutzen).
        Da treffen Sie einen „wunden Punkt“ in all der (nur zu berechtigten) Islamkritik – gerade in der Auseinandersetzung auch mit seinen schlimmsten Feinden darf das Christentums in Hinblick auf die Bergpredigt, dem wohl wichtigsten („sozio-moralischen“) Unterscheidungsmerkmal zu anderen Religionen u. Ideologien niemals soweit herausreizen lassen, daß es sich auf die aggressiv-feindselige Ebene seiner Gegener begibt – dann hätten WIR in JEDEM FALL verloren bzw. Jesus (Liebes+Vergebungs-)Forderungen verleugnet.
        Allerdings: was tun, wenn genau diese genuin christliche (göttliche) „Vergebungsstrategie“ den Feinden nur allzu bekannt ist u. sie sie gezielt-taktisch- systematisch gegen uns einsetzen, uns dafür verhöhnen u. sogar noch mehr hassen??
        Wie können wir dann der Spirale des gegenseitigen Hasses, der Feindschaft entkommen, ohne unsere Identität, unseren Glauben, möglicherweise unser Leben zu verlieren?
        Wurde das Christentum denn einzig dazu geschaffen, immerzu verfolgt u. mit Ausrottung konfrontiert zu sein u. JEDEM FEIND den Hals hinzuhalten – statt sie abzuwehren u.o. siegreich zu missionieren? Wäre die Feindesliebe/Vergebung von Anbeginn konsquent angewandt worden – gäbe es uns denn dann überhaupt (noch), physisch wie christgeistig? Hätten uns da nicht längst die Perser, Mongolen, Hunnen, Turkvölker, islamisierte Völkerschaften u.o. innerchristliche Feinde dahingerafft – ja schon seinerzeit die aufgebrachten Juden u. Römer?
        Ist es unsere Bestimmung, in allen Epochen auf eine arg bedrängten „Katakomben-Sekte“ zusammenzuschrumpfen u. im feindlichen Umfeld mehr schlecht denn recht dahinzuvegetieren?
        Ich habe da keine Antwort darauf – gut, daß das hier erörtert wurde/wird, es könnte unsere eigene Zukunft betreffen, teilweise ist das ja schon gegenwärtige Realität. Wie hätten wir uns im Ernstfall im „Besatzungsmodus“ als Bergpredigt-treue Christen zu verhalten? Sollen/müssen wir es (erst) soweit kommen lassen? Wäre das nicht christlicher „Defätismus“? Meine Vorfahren (väterl.) waren die sog. Täufer (nicht die in Münster!) – die sind genau deswegen jahrhundertelang verfolgt, vertrieben, bestialisch gefoltert u. ermordet worden, wesentlich systematischer u. andauernder als es den Juden in jener Zeit geschah. Das war ein über dreihundert Jahre andauerndes Progrom – von Evangelischen/Reformierten wie von Katholiken gleichermaßen angeordnet u. vollzogen. Ob die Täufer irrig, schrullig o. sonstwas Abwegiges waren sei mal dahingestellt- verfolgt o. umgebracht hätten sie nie dürfen, wenn die Bergpredigt berücksichtigt worden wäre, zumal bei bibelfrommen Christen.
        Ich erwähne das nicht, um nachträgliches Mitleid zu erhaschen (ich selbst wäre wohl nie Täufer geworden), sondern an ein konkretes Beispiel aus gar nicht so fernen Zeiten zu erinnern, was geschieht, wenn sich gläubige, bibelfromme u.v.a. auf jegliche Gewalt, jegelichen Widerstand verzichtende Christengemeinde dem Verfolger/Feind ergiebt, übergibt, ausliefert. Den Täufern blieb immer nur die Flucht, sofern ihnen das gelang, das Leben in völliger Angeschiedenheit, komplett autark, vereinzelt, isoliert, verstreut – quer durch Europa, bis nach Russland u. Kasachstan hinaus, von Nord-bis Südamerika, ganz wie die Juden, nur wesetlich erfolgloser u. unbekannter!
        Das wäre so ziemlich das Christen-Schicksal, wie es uns einmal blühen könnte – wenn wir uns radikal an die Bergpredigt halten würden/müssten.
        Es ist ja jetzt wohl klar, daß ich mir dazu eine Stellungnahme von Ihnen erwarte, werter Bazillus (Scherz)

      • Thomas Says:

        Ist dies eine biblische Lehre, daß wir die Kriminellen, die Verdorbenen und sogar diejenigen, die uns zerstören würden, lieben, ihnen vergeben und ihnen vielleicht helfen müssen? Oder werden wir Christen hier durch einen falschen Gebrauch dieser Bibelstellen oder eine falsche Lehre darüber in die Irre geführt? Nehmt eure Bibeln, und wir werden diese und andere Textstellen im Detail im Hinblick darauf durcharbeiten, was wir tun sollen und wie wir uns bösen Menschen und den Feinden der Christenheit gegenüber zu verhalten haben. Denn dieses Thema ist so wichtig für das künftige Verhalten und Wohlergehen von Christen und dieser Nation.

        Wenden wir uns MATTHÄUS 6 zu. Dies stammt aus Jesu „Bergpredigt“ und wird manchmal benutzt, um Christen davon zu überzeugen, daß sie Missetaten unter allen Umständen vergeben müssen. In MATTHÄUS 6:14-15 sagt Jesus: „„Denn wenn ihr den Menschen ihre Übertretungen vergebet, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Übertretungen auch nicht vergeben.““ Ohne weitere Erklärung scheint dies zu sagen, daß Christen zuerst allen anderen Menschen all ihre Sünden vergeben müssen, bevor sie Gnade von Gott bekommen können. Wenn dies nicht ausreicht, wird manchmal LUKAS 17:3-4 zitiert, um uns davon zu überzeugen, daß wir mehr als einmal vergeben müssen. „“Hütet euch! Wenn dein Bruder „(gegen dich, KJV) „sündigt, so halte es ihm vor; und wenn es ihn reut, vergib ihm. Und wenn er siebenmal des Tages an dir sündigen würde und siebenmal wiederkäme zu dir und spräche: Es reut mich! so sollst du ihm vergeben.“ „Wenn die Anzahl des Vergebens immer noch nicht ausreicht, dann können sie MATTHÄUS 18:21-22 zitieren: „„Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebenzigmal siebenmal.“ „Die liberalen Kirchenmänner und Schriftsteller weltlicher Publikationen sagen: „Siehst du, Christen müssen jedem Menschen immer und immer wieder vergeben.“ Sie verfehlen jedoch den wesentlichen Punkt in diesem Gebot, der besagt, wem der Christ zu vergeben hat, und sie ignorieren völlig, daß Vergebung nur gefordert wird, wenn ganz bestimmte Umstände erfüllt sind. Laßt uns diese Textstellen genauer untersuchen und herausfinden, was Jesus tatsächlich gelehrt hat. Ich denke, ihr werdet sehen, daß dies etwas ganz anderes ist, als die liberalen Kirchen und unsere weltlichen Propagandisten behaupten.

        Die Person, der vergeben werden soll, wird in LUKAS 17:3 mit Jesu eigenen Worten beschrieben: „“Wenn dein Bruder sündigt““. Und später sagt Er: „“vergib ihm.“ „Die Person, um die es in Petrus‘ Frage in MATTHÄUS 18:21 geht, ist in der Frage selbst für alle deutlich beschrieben.“ „Herr, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben?““

        Beide, Jesus und Petrus, sprachen von anderen christlichen Brüdern und nicht von Nichtchristen. Das Wort ‚Bruder‘ wird im Neuen Testament fast 100mal gebraucht. Mit Ausnahme der Fälle, wo von leiblichen Brüdern, Söhnen derselben Mutter, gesprochen wird, sind immer Gläubige an Christus gemeint. Diejenigen Geistlichen und unsere Feinde, die behaupten, daß Jesus lehrte, Christen müßten Nichtgläubigen ihre Sünden vergeben, lehren etwas Falsches. Mit Ausnahme solcher Textstellen, wo von Blutsverwandten die Rede ist, bedeuten die Worte Bruder und Geschwister im Neuen Testament immer Nachfolger von Jesus Christus. Sie finden keine Anwendung für Nichtchristen. Zudem sind diese Textstellen kein Generalbefehl, unserem christlichen Bruder immer und unter allen Umständen vergeben zu müssen. In beiden Textstellen ist etwas enthalten, was der Bruder tun muß, und das ist: „Bereuen“! Jesus sagt von diesem Bruder:“ „und wenn es ihn reut, vergib ihm““ (LUKAS 17:3). In Vers 4 sagte Jesus, daß ein Christ seinem Bruder siebenmal vergeben muß, wenn dieser siebenmal am Tag sagt: „Es reut mich.“ Jesus lehrte nicht solchen Unsinn, daß du jeder Person, die sich gegen dich versündigt, vergeben mußt. Er sprach nur von Mitchristen, und Vergebung war nur befohlen, wenn der Schuldige seine Schuld dir gegenüber bereute. Jesus verwendet das Wort „bereuen“ in MATTHÄUS 18 nicht, als Er auf Petrus‘ Frage antwortet. Jedoch ist es klar in seiner Lehre enthalten, die der Frage vorausging. Diese Lehre war es offensichtlich auch, die Petrus‘ Frage hervorrief. Die drei Verse, die die Frage hervorriefen, sind die Verse 15-17. Lies sie mit mir durch, und dann habe ich eine Frage an dich. Vers 15: „“Sündigt aber dein Bruder gegen dich, so gehe hin und halte ihm seine Schuld vor zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen““ (MATTHÄUS 18:15, KJV). Dies ist eine Anweisung an einen Christen, dem Unrecht getan wurde. Es wird jedoch auch deutlich, daß derjenige, der hier Unrecht getan hat, ebenfalls ein christlicher Bruder ist. Dann sagt Jesus: „“Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß jegliche Sache stehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund““ (MATTHÄUS 18:16). Da Jesus die Worte“ „„seine Schuld“ (KJV) verwendet, will Er damit auf jeden Fall sagen, daß der andere Bruder schuldig ist. Wenn Er den Satz „Hört er dich nicht““ „verwendet, meint Er offensichtlich, daß dieser seinen Fehler nicht zugeben und bereuen will, auch wenn Jesus das Wort „bereuen“ nicht verwendet. Wenn du mit ein oder zwei Zeugen zu deinem christlichen Bruder gegangen bist und er seine Schuld nicht zugibt und bereut, dann befiehlt Jesus in Vers 17: „“Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht““,“ „- vergib ihm trotzdem, denn du bist ja schließlich ein Christ. Oh, oh, Jesus hat das nicht gesagt, oder? Nein! Jesus sagt, wenn dieser christliche Bruder, der sich gegen dich versündigt hat, seinen Fehler nicht zugibt und nicht bereut, nachdem es sogar der ganzen Gemeinde mitgeteilt wurde, dann „“sei er dir wie ein Heide und Zöllner““ (MATTHÄUS 18:17).

        Ist das nicht ein Ding? Von allen und jedem wird uns gesagt, daß wir Christen jedem Menschen alles vergeben müssen, was mit Sünde und Schuld gegen uns zu tun hat. Doch Jesus sagte uns, daß wir nicht einmal einem christlichen Bruder vergeben sollen, wenn er sich weigert, sein falsches Handeln zu bereuen.

        Sicherlich sind wir weniger verpflichtet, die Sünden der unbußfertigen Nichtchristen zu vergeben und zu vergessen als die Sünden der unbußfertigen Christen. In seinem Brief an Titus gebraucht Paulus ein stärkeres Wort als Heiden, ein Wort, das man im modernen Christentum selten hört. TITUS 3:10-11: „“Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermals ermahnt ist, und wisse, daß ein solcher ganz verkehrt ist, sündigt und spricht sich selbst damit das Urteil.“ „Und natürlich die bekannte Bibelstelle in 2. KORINTHER 6:14-18, die so beginnt: „“Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?““ In Vers 15 werden Ungläubige Treulose genannt, ein weiteres Wort, das man heutzutage selten hört, obwohl unser Land voll von ihnen ist.

        Wir haben nur wenige Bibelstellen aus dem Neuen Testament angesprochen, die uns befehlen, keine Gemeinschaft mit dem Ketzer, dem Ungläubigen und dem Antichristen zu haben. Trotzdem wird gemeinhin in vielen Kirchen, von vielen Predigern und natürlich auch von unseren Feinden gelehrt, Ungläubigen nicht zu widersprechen, ihnen keinen Widerstand zu leisten oder den Umgang mit ihnen nicht zu vermeiden, sondern sie stattdessen zu lieben und ihnen zu vergeben, wenn sie gegen Christen sündigen, ja, ihnen sogar in ihren ruchlosen Werken zu helfen. Ist dir bewußt, was diese Falschlehre, jeden zu lieben und unbußfertigen Sündern zu vergeben, bei uns angerichtet hat? Sie hat uns gegenüber jeder Art von Bosheit und Übeltätern tolerant gemacht. Statt uns so zu verhalten wie unsere christlichen Vorväter, die offene und unbußfertige Sünde und Bosheit in der Gesellschaft nicht toleriert haben, sondern die Übeltäter bestraft oder die unbußfertigen Sünder aus der Gesellschaft vertrieben haben, so daß diese die Christen nicht verletzen oder zerstören konnten. Wir sind daran gewöhnt worden, nicht auf offensichtliche Sünde zu reagieren. Wir dulden, tolerieren, übersehen und rechtfertigen jede Art von Sünde und Sündern in unserer Nachbarschaft, in unseren Städten, in unseren Ländern und unserer Nation, weil man uns weisgemacht hat, daß das Vertreiben und Ausrotten von bösen und verdorbenen Menschen aus dem Land irgendwie nicht das sei, was Christen tun sollten. Warum müssen wir sie lieben und ihnen vergeben, statt sie zu hassen und abzuschieben? Und all der andere Unsinn, der entsteht, weil wir die wahre Lehre Jesu Christi nicht verstehen. Unsere Nation wird zerstört aus Mangel an Kenntnis. Kenntnis darüber, was wahres Christentum wirklich ist.

        In den letzten 20 Jahren in dieser Nation, und speziell in den letzten zehn, hat eine Anzahl von Predigern in den Ruf eingestimmt: „Kehrt die Nation zurück zu Gott.“ Sie erheben ihre Stimme gegen Abtreibung, gegen Pornographie, schmutzige Filme und so weiter. Millionen von Christen reagieren darauf und suchen nach Antworten auf die wachsenden Probleme von Sünde und Bosheit im Lande. Was geschieht? Praktisch nichts. Obwohl die Prediger nun mehr Geld haben, um bei mehreren Fernseh- und Radiosendern gegen die Sünde zu schimpfen, lassen sie trotzdem ihre christlichen Zuhörer mit der falschen Lehre zurück, daß sie als Christen nicht zu körperlichen Maßnahmen gegen die Bösen greifen dürften, stattdessen sollen sie ihnen nur predigen und hoffen, daß sie ihre Wege ändern. Eine Phrase, die in diesem Zusammenhang immer und immer wieder benutzt wird, ist, daß wir „die Sünde hassen, aber den Sünder lieben müssen“.

        Unsere christlichen Vorväter vergangener Jahrhunderte haben dem wahren Evangelium Jesu Christi gehorcht. Sie haben ihre Brüder geliebt, ihre christlichen Brüder, nicht die bösen Nichtchristen, und sie haben die Antichristen und die Ungläubigen davon abgehalten, ihr Land und ihr Volk zu verunreinigen. Im siebzehnten Jahrhundert, als die ersten Christen diesen Kontinent besiedelten, haben sie Nichtchristen nicht einmal erlaubt, in ihren Kolonien zu leben. Männer und Frauen, die böse Vergehen gegen Menschen begingen, wurden bestraft, und wenn sie dann nicht Buße taten und von ihren gottlosen Wegen abließen, wurden sie hinausgetrieben, ins Exil geschickt, von der christlichen Gemeinde (ecclesia) verbannt, und ihnen wurde befohlen, nie wieder zurückzukommen. Sogar in diesem Jahrhundert, vor nicht mehr als 60 Jahren, war es gemeinhin Brauch, daß die Amtsgewalt einer Gemeinde Kriminelle und bekannte Übeltäter zur Landes- oder Stadtgrenze begleitete und sie hinausbefahl. Ich persönlich weiß, daß das noch lange nach dem 2. Weltkrieg in vielen Städten so gehandhabt wurde. Waren diese Behörden irgendwie schlecht, weil sie solche Dinge taten? Nein! Sie haben ihre Kinder vor dem Bösen beschützt und waren nicht kriecherisch gegenüber Antichristen, Mördern, Dieben, Sodomiten und Vergewaltigern. Ebendiese unsere Vorfahren zitierten das Gesetz Gottes für die Bestrafung von Übeltätern, die Hinrichtung von Mördern und Vergewaltigern und bestraften diejenigen, die die Moral ihrer Kinder zerstören wollten.

        Vor nicht einmal 30 Jahren war es ganz normal zu hören, daß jemand verhaftet wurde, weil er die „Moral eines Minderjährigen verdorben hat“. Wer hört heute schon einmal von solch einer Anklage? Stattdessen wird unser Land von den Drogenhändlern, den Druckern und Vertreibern von Pornographie, den Machern von schmutzigen Filmen, von sexuell Perversen und von Gotteslästerern regiert. Sie verderben jedes Jahr das Gemüt von Millionen unserer Kinder, zerstören ihre Moral und dann ihr Leben, und das alles ohne Bestrafung. Wenn dann Christen wirklich aufgebracht sind und etwas unternehmen wollen, sind sogleich der Geistliche und der Propagandist zur Stelle, die uns sanft daran erinnern, daß doch Christen trotz allem nicht richten dürften. Christen müßten die Sünde hassen, aber den Sünder lieben. Und Christen müßten vergeben, vergeben und vergeben. So gedeihen die Bösen. Die Wahrheit ist auf der Strecke geblieben, und Ungerechtigkeit regiert das Land. Wir beschuldigen die Kriminellen und die Gottlosen dafür, aber wer ist wirklich der Schuldige? Sind es nicht die Christen, die ihre Verantwortung gegenüber Jesus, ihrem Land und ihren Kindern abgegeben haben? Schließlich sind es die Christen, die das Licht der Welt sein sollen, nicht die Nichtchristen. Es sind die Christen, die ihre Gesellschaft so gründen sollen, daß sie wie ein Licht auf dem Berge ist, so daß alle Menschen danach suchen. Es sind die Christen, die Gottes Zeugen für Seine gerechten und unveränderlichen Gesetze sein sollen. Nirgends in dem Heiligen Wort Gottes macht Gott die Heiden und die Ungläubigen für den Aufbau einer gerechten Nation verantwortlich. Immer und für ewig ist Sein Wort an den Gläubigen, den Jünger Jesu Christi, gerichtet.

        Ich weiß, daß es eine menschliche Neigung ist, jemand anderes für unsere eigenen Schwierigkeiten verantwortlich zu machen. Ihr Ehefrauen wißt ja, wie leicht wir Ehemänner die Schuld für häusliche Probleme auf unsere Ehefrauen schieben. Dies ist ein Charakterzug der Menschheit. Es sollte jedoch kein christlicher Charakterzug sein. Unsere Vorväter nahmen ihre christliche Verantwortung auf und legten ein christliches Fundament in dieses von Gott gesegnete Land. Jetzt haben wir unsere Verpflichtungen niedergelegt, wir haben sogar unsere Nation den Gottlosen und ihren Wegen übergeben, anstatt darauf zu bestehen, daß diese Nation Jesus Christus und Seinen Wegen folgt. Ja, wir Christen sind an unserem erbärmlichen und gefährlichen Zustand schuld. Und wenn wir an unserem derzeitigen Zustand schuld sind, so müssen wir vielleicht über unsere Fehler Buße tun, unsere Wege ändern und Jesus Christus gehorchen. Vielleicht müssen wir unsere christliche Verantwortung wieder akzeptieren und beten und arbeiten und glauben, genauso wie unsere Vorväter gebetet, gearbeitet und geglaubt haben. Glauben, daß wir eine christliche Nation sein sollten, ein Licht für die anderen Nationen der Welt. Dieses Licht geht schnell aus. Es muß wieder entfacht werden, damit nicht die ganze Welt von Dunkelheit überflutet wird. Wir können sie nicht erleuchten, wenn wir uns nicht völlig zu Jesus Christus wenden.

        Bevor wir weitergehen und unser Verhältnis zu den Gottlosen untersuchen, möchte ich ein paar Passagen aus dem Neuen Testament vorlesen, in denen das Wort Bruder gebraucht wird. Dies ist besonders für neue Christen, die noch denken mögen, daß ihr „Bruder“ eher ihr „Mitbürger“ als ihr Mitchrist ist. Es gibt eine Menge solcher Passagen im Neuen Testament. Aus Zeitgründen kann ich nur einige wenige lesen. Jesus benutzte in MATTHÄUS 12 das Wort „Brüder“, als Er die Frage stellte: „“Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“ „Er antwortete, indem Er auf Seine Jünger zeigte und sagte: „“Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.““ Dies steht in MATTHÄUS 12:48-50 und wird in MARKUS 3:33-35 wiederholt. In APOSTELGESCHICHTE 9:17 und APOSTELGESCHICHTE 22:13 sehen wir, daß Saulus, ein Christenverfolger, sofort nach seiner Bekehrung „Bruder“ Saulus genannt wurde. In RÖMER 14 wird das Wort „Bruder“ viermal in bezug auf einen Mitgläubigen benutzt. In 1. KORINTHER 1:1 bezieht sich Paulus auf einen christlichen Mitarbeiter als „“Bruder Sosthenes““. In 2. KORINTHER 1:1 schreibt Paulus über „“Bruder““ Timotheus. Timotheus war nicht Paulus‘ Blutsbruder. Genau wie Sosthenes war Timotheus ein Glaubensbruder in Jesus. In 2. KORINTHER 2:13 nennt Paulus Titus „meinen Bruder“. Wiederum bedeutete das Wort „Bruder“ hier „Glaubensbruder“. In 2. KORINTHER 8:18 schreibt Paulus über eine unbenannte Person folgendermaßen: „“Wir haben aber den Bruder mit ihm gesandt, dessen Lob am Evangelium durch alle Gemeinden geht.““ Keine weitere Beschreibung über diesen Mann, außer, daß er ein Bruder war. Warum war er ein Bruder? Weil sein Lob im Evangelium war. Er war ein christlicher Gläubiger. Im Vers 23 benutzt Paulus den Ausdruck „Brüder“. Wie an allen anderen Stellen im Neuen Testament bezieht es sich auf Glaubensbrüder. Die Worte „Bruder“ und „Brüder“ werden im Neuen Testament viele Male benutzt. Einige davon werden wir später lesen, wenn wir das Gebot, unseren Bruder zu lieben, diskutieren. Du solltest das Wort „Bruder“ einmal in deiner Konkordanz nachschlagen und die Vergleichsschriften lesen. Das Wort „Bruder“ wird nur für zwei Dinge benutzt. Für einen richtigen „Blutsbruder“ oder einen Glaubensbruder.

      • Thomas Says:

        Der große Verrat
        Posted 12. September 2014 Dave Hunt

        Bewertung
        Römer 4, 5
        [Hide]
        Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.

        In der Zeit vor Luther fanden in Europa 1000 Jahre lang evangelikale Christen den Tod durch Verfolgung, Scheiterhaufen und Ertränken. Sie waren keine Katholiken und wurden nicht Protestanten genannt. Diesen Begriff heftete man erst später denen an, die von der Kirche exkommuniziert wurden, weil sie gegen deren Übel protestierten. Eine Bewegung unter Priestern und Mönchen, die zur Umkehr zur Bibel aufrief, begann viele Jahrhunderte vor Luther. Priscillian, Bischof von Avila, könnte als der erste Reformator bezeichnet werden. Fälschlicherweise der Häresie, Hexerei und Unmoral beschuldigt, angeklagt durch eine Synode in Bordeaux, Frankreich im Jahr 384 (sieben seiner Schriften, die diese Anschuldigungen widerlegen, wurden neulich in der Bibliothek der Universität Würzburg gefunden), wurde Priscillian und sechs andere 385 in Trier enthauptet. Viele andere Märtyrertode folgten. Springen wir ins 14. Jh.: John Wycliff, „Morgenstern der Reformation,“ trat für die Autorität der Schriften ein, und übersetzte und publizierte sie in englischer Sprache. Er predigte und schrieb gegen die bösen Taten der Päpste und die Wandlung. Jan Hus, ein leidenschaftlicher katholischer Priester und Rektor der Prager Universität, wurde durch Wycliff beeinflusst. Er wurde 1410 exkommuniziert und 1415 als Häretiker auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er eine verdorbene Kirche zur Heiligkeit und zur Autorität von Gottes Wort rief.

        Diese frühen Reformatoren bereiteten den Grund für die Reformation Martin Luthers. Luther selbst sagte,

        wir sind nicht die ersten, die sagen, dass das Papsttum das Königreich des Antichristen ist. Bereits viele Jahre vor uns haben… so viele und große Männer dasselbe bereits ganz klar gesagt…

        Bei einem ordentlichen Konzil in Reims zum Beispiel bezeichnete der Bischof von Orleans im 10 Jahrhundert den Papst als den Antichristen. Im 11. Jh. verurteilte Berenger von Tour Rom als „Bischofssitz Satans.“ Die Waldenser identifizierten in einer 1100-seitigen Abhandlung, mit dem Titel „die Edle Lektion“ den Papst als Antichristen. 1206 klagte eine Albingenser Konferenz den Vatikan als die Frau trunken vom Blut der Märtyrer an, was er immer wieder unter Beweis stellt.

        Herausgefordert durch die Ausschweifung, die er beim Papst und der Geistlichkeit in Rom gesehen hatte sowie durch den Verkauf von Ablässen als Eintrittskarte für den Himmel (welche den Bau des Petersdoms finanzieren halfen), nagelte Luther am 31.10.1517 seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Übersetzungen aus dem Lateinischen wurden weithin verteilt und entzündeten in ganz Europa eine Debatte über den Verkauf von Sündenvergebung.

        Gerade Augsburg war für uns aufgrund seiner einzigartigen Geschichte bedeutend. Am 12.10.1518 wurde Luther, durch Anweisung von Papst Leo X verhaftet und nach Rom geladen, in Augsburg für das Verfahren vor dem Kardinal Cajetan in Untersuchungshaft gehalten. Da man ihm ein unparteiisches Verfahren verweigerte, floh Luther eines Nachts um sein Leben. Am 3.1.1521 wurde eine formale Bulle durch den Papst unterzeichnet, die Luther für die Hölle bestimmte, wenn er nicht öffentlich widerrufen würde. Geladen durch den Kaiser, der seine Sicherheit garantierte, erschien Luther vor dem Kaiserlichen Parlament in Worms am 17.04. 1521. Aufgefordert, seine Schriften zurückzunehmen, antwortete Luther:

        Ich bin gebunden durch die Schriften, die ich zitierte und mein Gewissen ist Sklave von Gottes Wort. Ich kann und werde nichts zurücknehmen… ich kann nichts anderes tun, hier stehe ich, möge Gott mir helfen.

        Nun ein Vogelfreier durch päpstliches Edikt, floh Luther wieder und wurde auf seinem Weg zurück nach Wittenberg durch Freunde „gekidnappt,“ die ihn zur sicheren Verwahrung auf die Wartburg brachten. Von dort verbreitete er weitere „Häresie“ in Schriften, die im folgenden ganz Europa erschütterten. Luther bestand auf der alleinigen Autorität der Bibel. Er wies Rechtfertigung vor GOTT durch Rosenkränze, Pilgerfahrten, Gebete zu Heiligen, Skapulare, Medaillen, Kruzifixe oder eigene Verdienste und Werke jeglicher Art zurück. Er lehnte die Messe als versöhnendes Opfer ab, bestand hingegen darauf, dass es im Gedächtnis des Opfers war, das auf Golgotha vollendet wurde. Während er den Glauben anstelle von Werken verkündete, behielt er im Widerspruch dazu den Glauben an die Taufe als wesentlich für die Erlösung bei, die wirksam für Kinder sei, die offensichtlich noch unfähig sind, echten Glauben zu haben.

        Roms feste Absicht, die „Häresie“ von Luther zu eliminieren, wie im zweiten Reichstag zu Speyer im März 1529 ausgedrückt, veranlasste eine Reihe von unabhängigen Fürsten, das Recht geltend zu machen, nach der Bibel zu leben. Sie drückten diese feste Entschlossenheit in dem berühmten „Protest“ vom 19.04.1529 aus, von dem das Wort Protestant geprägt wurde..

        Der Kaiserliche Reichstag kam in Augsburg zusammen, um die Häresien der Protestanten gründlich zu untersuchen. Das Augsburger Bekenntnis (in Abstimmung mit Luther zusammengestellt von Melanchton), wurde am 25.06.1530 vor 200 Würdenträger von Kirche und Staat verlesen. Luther wagte es nicht, dort aufzutreten. Das Bekenntnis, das von Rom verdammt wurde, war seither die Grundlage für den Lutheranismus. Es ist unglaublich, dass sich heute führende Lutheraner mit Rom verbündet haben und so gerade die Wahrheit verraten, für die Luther so sehr gelitten hatte.

        Am 31.10.1999 („zufälligerweise“ genau der Jahrestag, an dem 1517 Martin Luther öffentlich seine Thesen an das Tor nagelte), unterzeichneten Repräsentanten der Lutherischen Welt Föderation (LWF) und die römisch-katholische Kirche eine „Gemeinsame Erklärung über die Rechtfertigung“ (Joint Declaration – JD), wobei sie frühere Unterschiede abstritten. Schlagzeilen wie „die gemeinsame Erklärung beendet im Grunde genommen die Streitfragen der Reformation“ erschienen weltweit. Luther hatte also nicht recht. Der Tag und der Ort schienen absichtlich ausgewählt, die Aufgabe von Luthers Überzeugungen durch die LWF zu unterstreichen. Rom hatte sich schlussendlich durchgesetzt.

        Nach dem einstimmigen Votum des 49 Mitglieder zählenden LWF Konzils, die gemeinsame Erklärung anzunehmen, stimmte der vorsitzende Bischof H. George Anderson von der Evangelikalen Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA), ein LWF Vizepräsident, „Großer Gott wir loben dich“ an. Der schwedische Erzbischof K.G. Hammar nannte es einen

        großen Tag für die lutherische Welt.

        In der Tat, was könnte größer sein, als auf die Reformation zu verzichten und Luther in Verruf zu bringen?

        Die gemeinsame Erklärung war die Frucht von 30 Jahren Dialog zwischen katholischen und lutherischen Theologen. Wenn Rechtfertigung durch Glauben an Christus so kompliziert ist, wer kann dann gerettet werden? Als der Gefängnisaufseher von Philippi rief, was muss ich tun, um gerettet zu werden? antwortete Paulus nicht, „Haben Sie etwa 30 Jahre, damit ich Ihnen das erklären kann?“ Er sagte,
        Apostelgeschichte 16, 31
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        Glaube an den HERRN JESUS, und du wirst errettet werden

        Das biblische Evangelium erlaubt keinen theologischen „Dialog.“

        Durch die Unterzeichnung haben die Lutheraner kapituliert, bei den Katholiken änderte sich nichts. Der Vatikan weigerte sich, auch nur eines der über 100 Anathemas (Verdammungen) für nichtig zu erklären, die immer noch wirksam sind gegen die, die Rechtfertigung durch Glauben an Christi alleine verkünden, ohne die Sakramente der katholischen Kirche. Und die gemeinsame Erklärung täuscht sowohl Protestanten als auch Katholiken, weil sie glauben macht, dass die Reformation aus einem Missverständnis des wahren Katholizismus heraus entstand.

        Unbestreitbar bleiben Glaube und Praxis der 1 Milliarde Katholiken auf der Welt (was durch die gemeinsame Erklärung nicht beachtet wurde) genau das, was sie immer waren. Diese Tatsache macht die sorgfältige und komplexe theologische Sprache der gemeinsamen Erklärung sinnlos. Die Katholiken beten immer noch Maria um Erlösung an und glauben, dass „Verdienst und Gnaden Christi, die am Kreuz errungen wurden,“ nur in kleinen Raten empfangen werden, die niemals ganz retten und die nur durch die Sakramente der Kirche kommen. Sie geißeln sich immer noch und bieten gute Werke und Leiden an, um ihre Erlösung zu verdienen.

        In Presov, Slowakei, gibt es einen so genannten „Kalvarienberg,“ von dem man eine gute Sicht über die Stadt hat. Ähnliche „Kalvarien“ findet man im ganzen Land. Auf dem Gipfel ist eine alte orthodoxe Kirche, zu der ein steiler und verschlungener Weg, vorbei an einer Reihe von heiligen Schreinen, führt. An bestimmten Feiertagen gehen gewissenhaft Tausende von Katholiken und Orthodoxen auf diesem Weg auf den Hügel, viele davon auf den Knien. Das ist nicht der glatte Stein oder Zement – hart genug für Knie – den man beständig in Fatima, Portugal und anderen Schreinen überquert. Der Weg in Presov besteht aus zackigen Steinen und ich zuckte zusammen beim Gedanken an die blutigen und gequetschten Knie, was voll Schmerz ertragen wird, um den Himmel zu verdienen, eine Verblendung gefördert und gesegnet durch die Kirche. Auch ist dies nicht das Mittelalter, sondern heutige katholische „Errettung“, wie sie weltweit praktiziert wird.

        Katholiken tragen immer noch Skapulare und Medaillen, um die Himmelspforten zu öffnen, und erwarten von der Mutter Kirche, dass sie Messen nach ihrem Tode liest, um sie vom „Fegefeuer“ zu erlösen. Sie beten immer noch „Heilige“ an wie Pater Pio, der angeblich litt, um für die Sünden anderer zu bezahlen und durch die Stigmata eine Vielzahl erlöste, die er 40 Jahre lang trug. Tatsächlich füllten Hunderttausende den Petersplatz am 2.5.1999, als Johannes Paul II Pio selig sprach. Das ist Katholizismus, wie er seit 1.500 Jahren praktiziert wird, ohne Änderung durch eine gemeinsame Erklärung (JD) oder die Bewegung Evangelikale und Katholiken gemeinsam (ECT). Evangelikale, die solche Dokumente unterzeichnen, heißen diese heidnischen Praktiken gut, egal ob sie es wissen oder nicht, und ermutigen eine Milliarde Katholiken in ihrer falschen Hoffnung.

        Gerade die Praxis, Ablässe darzubringen, (was Luther die Augen öffnete für das Böse im Evangelium Roms, das er verurteilte und gegen das er so sorgfältig gewirkt hatte), ist immer noch ein lebendiger und offizieller Teil des Katholizismus – eine Tatsache, die seltsamerweise von JD und ECT ignoriert werden. Sogar während der letzten Verhandlungen von Lutheranern mit Katholiken, versprach der Papst noch mehr Ablässe für das Jahr 2000. Das Hauptziel der Ablässe ist es, die Zeit und das Leiden im Fegefeuer zu vermindern, einer falschen Lehre, die Papst Johannes Paul häufig bestätigt hat. Zum Beispiel hat der Papst im Vatikan am 4.08.1999 nochmals erklärt, dass wir uns Gott nicht nähern können [d.h. in den Himmel kommen], ohne einer Art von Reinigung unterzogen zu werden [durch das persönliche Leiden, zusätzlich zu dem, was Christus am Kreuz erduldete]. Die geringste Verbindung zum Bösen muss eliminiert werden, jede Unzulänglichkeit der Seele korrigiert werden… und dies genau ist in der Tat, was die Kirche lehrt mit dem Fegefeuer.“ Die Unterzeichner von JD und ECT (die Katholiken als „Mitchristen“ bezeichnen), werden somit lächerlich gemacht.

        Am „Heiligabend“ 1999 öffnete Johannes Paul II eine „Heilige Tür“ im Petersdom (danach noch drei andere in Rom), durch die Pilger aus der ganzen Welt gingen, um Vergebung der Sünden zu erlangen. Die Kirche prahlt damit, dass diese Praxis im Jahr 1.300 durch Papst Bonifaz VIII eingeführt wurde. In Unam Sanctam, einer unfehlbaren Bulle, die noch heute in Kraft ist, machte Bonifaz den absoluten Gehorsam dem Papst gegenüber als Vorbedingung zur Erlösung. Dem gegenüber sind JD und ECT blind und stumm.

        Bonifaz war so böse, dass Dante ihn in den tiefsten Tiefen der Hölle begrub. Eine Mutter und ihre Tochter waren gleichzeitig seine Geliebten. Er brachte ca. 6.000 Einwohner um und zerstörte die schöne Stadt Palestrina bis auf die Grundmauern, mit all ihren Kunstwerken und historischen Gebäuden, die bis auf Julius Cäsar zurückgeführt werden konnten. Er machte daraus ein umgepflügtes Feld, auf das er noch Salz streute. Warum? Die Colonna von Palestrina wurden Feinde des Papstes. Er gab denen Ablässe (ja Ablässe), die ihm halfen, sie zu zerstören. Johannes Paul II muss dies alles gewusst haben, und dennoch führen er und seine Kirche die angebliche „apostolische Nachfolge“ zurück über solche Monsterpäpste, von denen Bonifaz keineswegs der schlimmste war.

        Die Reformation hinterließ eine Struktur mit Staatskirchen (katholisch und lutherisch) in ganz Europa, deren Pastoren und Priester ihre Gehälter vom Staat erhielten, welcher dazu alle Bürger besteuerte. Dies ist eine Tatsache, die nur den Unmut gegenüber der „Christenheit“ noch erhöhte. Die Slowakei wird bald ein Konkordat mit dem Vatikan unterzeichnen, wodurch die römisch katholische Kirche einen speziellen Status, Privilegien und Einfluss erhalten wird. Neulich pilgerten staatliche und religiöse Führer des Landes, angeführt vom slowakischen Präsidenten Rudolf Schuster zu einer Audienz mit dem Papst nach Rom. Die Delegierten beugten sich vor ihm und einige küssten seinen Ring. Darunter waren auch die Leiter der Baptistischen Union und anderer vermeintlich evangelikaler Gemeinden.

        Die Reformatoren und ihre Glaubensbekenntnisse und jüngere treue Anhänger des Glaubens wie Spurgeon und D. Martyn Lloyd-Jones haben die Päpste beständig als Antichristen bezeichnet. Nicht dass irgendein Papst je der Antichrist, Satans politischer Weltführer, war oder sein wird. Aber die Päpste waren immer die genaue Antithese von Christus. Der Papst wird von Präsidenten, Königen und Premierministern willkommen geheißen. Er wird von Millionen freudig bejubelt, wohin immer er kommt. Dagegen wurde CHRISTUS durch einen Mob verspottet, der rief, weg mit ihm, kreuzigt ihn! CHRISTUS hatte ein Gewand, in dem Er, da Er kein Haus besaß, in der Nacht, bevor er gekreuzigt wurde, auf dem Boden schlief. Der Papst hat Hunderte der feinsten Seidengewänder, bestickt mit Gold und mehrere Paläste. Zwei davon haben mehr als 1.100 Zimmer. Christus gibt uns die Erlösung als freies Geschenk, für das Er voll durch Seine Leiden am Kreuz bezahlte. Der Papst behauptet, dass durch die Opferung Christi auf den römisch katholischen Altären teilweise Erlösung gespendet wird (tausendmal jeden Tag). Der Kontrast zwischen Christus und Seinem angeblichen „Vikar“ könnte nicht größer sein.

        Nicht nur Lutheraner verraten Luthers Überzeugungen sowie die Reformation, sondern auch führende Evangelikale verraten CHRISTUS und das Evangelium. Es war für uns herzzerreißend, den Abfall und die Gottlosigkeit dort zu sehen, wo Märtyrer millionenfach starben, um das Evangelium zu bewahren, das nicht nur von ihren ungläubigen Nachfahren verleugnet wird, sondern auch durch Gemeindeführer, die sich zu Christus bekennen. Die Zeit läuft ab, aber es ist noch nicht zu spät, die zu retten, welche die Wahrheit hören wollen. Möge der HERR uns überall zu ihnen führen.
        Johannes 15, 20
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        Wenn sie Mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen…

        (Quelle: The Berean Call, Juni 2000)

    • Selena Says:

      Thomas .. überlege mal .. war er doch vielleicht pädophil ? Und sind es die herrschenden Zionisten … die diese Pädophilen unter ihrer Kontrolle haben … ? Na ja .. nur sonne Scherzfrage .. von dir erwarte ich eh gar nichts …

  2. Bazillus Says:

    Werter Andreas,
    klar um eine Antwort bin ich natürlich nicht verlegen. Ich denke, dass die Bergpredigt keinesfalls als eine politisch-gesellschaftliche Richtlinie sein kann. Ob sie von Jesus so gemeint war, glaube ich auch nicht. Jesus spricht – so habe ich ihn immer verstanden – jeden persönlich an. Sie haben vollkommen recht, wenn sie die Bergpredigt absolut setzen, wäre das Christentum bereits ausgestorben. Ich denke, dass sich Christen, wenn sie angegriffen werden, genauso wehren dürfen wie andere auch, jedoch versuchen sollten auch in der Gegenwehr nicht auszurasten und maßvoll zu agieren, leichter geschrieben als getan. Ich meine, dass Jesus an einer Stelle sogar Messer zur Verteidiung auf Missionsreisen seiner Jünger erlaubt hat oder die Jünger hatten Messer zur Selbstverteidigung dabei. Auch waren die Jünger Jesu bei seinem Verrat durch Judas bewaffnet. Jesus hat Petrus geheißen, sein Schwert in die Scheide zu stecken, als er einem Knecht ein Ohr abhieb, weil Jesus selbst sein persönliches Erlösungswerk beginnen wollte. Ein Schwert wird wohl zu Verteidigungszwecken erlaubt gewesen sein. So pazifistisch war m. E. Jesus nicht. Ihm ging es nur um das persönliche Seelenheil. Die Tempelreinigung war nun auch kein pazifistischer Akt.

    Wenn das Christentum in seiner Gesamtheit angegriffen wird, ist Notwehr m. E. erlaubt wie jedem von uns. Wenn ein christlicher Märtyrer ganz persönlich keine Chance zur Gegenwehr mehr hat, dann hat die Bergpredigt volle Geltung. Dann kommt es darauf an, ob ich den Feind „lieben“, d. h. ihn nicht hassen kann. Liebe kann in Extremsituationen das Nichtdasein von Hass bedeuten. Die Feindesliebe, so denke ich, ist letztlich Verzeihung. Dass im Moment des Schlagens, des Folterns der Hass aufflammt, wird ganz natürlich sein und kann einfach im Normalfall wohl kaum unterdrückt und auch nicht gesteuert werden. Ich jedenfalls könnte das nicht. Da wollen wir mal auf dem Teppich bleiben.

    Vergebung jedoch braucht Zeit. Und Vergebung kann nur über die innere Geisteshaltung erfolgen. Die kann ich trainieren. Aber nicht das Hassgefühl, welches im Moment der Verletzung aufkommt. Ich denke, dass können wirklich nur ausgesuchte Seelen. Alle anderen müssen sich auf die Gnade Gottes verlassen, wenn sie den Angriff überleben. Kann ich meinem Folterer im Moment der Folter vergeben? Jesus hat das gekonnt. Er hatte als Sohn Gottes auch ein anderes Wissen, einen völlig anderen Hintergrund. Kann eine Frau ihrem Vergewaltiger in dem Moment der Vergewalitgung von vonherein mit Vergebung begegnen? Äußerst schwer. Erst wenn sich die Sitiuationen beruhigt haben und der Alltag einkehrt, kann ich überhaupt als Opfer an Vergebung denken, und je nach Schwere der Verletzung wohl erst nach längerer Zeit.

    Die Bergpredigt Jesu ist für mich eine Richtschnur, die ich versuche zu erfüllen, was mir wahrlich nicht immer gelingt. Allerdings hatte ich es bislang – ja immer leicht, denn ich hatte Gott sei es gedankt, bislang noch keine Gewalterfahrung als Opfer und dann lässt es sich eh leicht parlieren.

    Die Bergpredigt ist letztlich eine christliche Messlatte, die kaum ein Mensch m. E. erreichen kann, aber Christen sollen eben einem Ideal nacheifern, welches Vollkommenheit heißt. Ich denke, jeder auch noch so klägliche Versuch wird große Anerkennung bei Gott finden, auch wenn die Vergebung nur mangelhaft zustandekommt. Auf die innere Geisteshaltung kommt es immer an.

    Diese Thema ist ein heißes und wir wohl nie endgültig gelöst werden können. Jeder muss diese Frage mit sich selbst und seinem Gewissen abmachen. Die Forderung Jesu steht im Raum. Machen wir das Beste draus. Ob es letztlich gottwohlgefällig sein wird, kann wohl kaum jemand auf Erden sagen können. Ich denke, dass man um die innere Einstellung beten muss.

    Ich ertappe mich manchmal dabei, einfach nur zu denken, mir vorzustellen, wenn mich irgendjemand angreift, wie radikal ich dann reagieren würde. Selbst da kann schon ein unbestimmtes Hassgefühl geweckt werden. Oder wenn ich hier so manchen Artikel lese, empfinde ich bereits Hassgefühle gegen den Täter; ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn ich mich da in die Situation des Opfers gedanklich „hineinbegebe“, ohne mich reinzusteigern, sind Hassgefühle schon vorhanden.

    Hier kann man schon einüben, diese Hassgefühle schnell zu unterdrücken, was ja auch leicht ist, weil man es selbst nicht erlebt. Aber trotzdem sind durchaus schon Hassgefühle zu spüren, die jedoch noch relativ leicht zu verdrängen sind. Aber bei echtem Geschehen? Na, ich weiß nicht, ob die Bergpredigt Jesu mir da einfallen würde, später ja, aber in dem Moment, oha.

    Ehrlich muss da schon bleiben, sonst bringt es m. E. nichts.

    • Thomas Says:

      Selbstverteidigung ohne Hass, ist was anderes, als angreifen zum töten und vernichten.

    • Andreas Says:

      Danke der Antwort, lieber @Bazillus – wunderbarer Kommentar; schnörkellos, menschlich-„bodenständig“ u. v.a. selbstehrlich!
      Tja, so ähnlich gehts mir (u. wohl den meisten Christen) auch – mögen wir von konkreten Ereignissen/Umständen a la Syrien/Ägypten etc. verschont bleiben, unsere „Märtyrer-Fähigkeiten“ unter Beweis stellen zu müssen. So hoffe ich u. bete darum – möge Gott die Muslime erleuchten… Amen!
      mfG

  3. Andreas Says:

    @Thomas: das sind ja kolossale Beiträge – bin leider heute zu ko, hab aber die Seite vermerkt u. werds mir morgen anschauen…


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