kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mindestens 300 Tote bei Anschlag auf Sufis-Moschee am Sinai 26. November 2017

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:02

Koptische Priester besuchen den Imam der Moschee in Arisch

 

 

 

 

Bei einem der schwersten Anschläge der vergangenen Jahre in Ägypten sind mindestens 300 Menschen getötet worden.

Etwa 109 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf eine Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel verletzt worden, berichtete das staatliche Fernsehen mit Verweis auf eine Erklärung des zuständigen Staatsanwaltes.

WEITER: http://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5326931/Mindestens-235-Tote-bei-Anschlag-auf-Moschee-am-Sinai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Sufis, die innerhalb des Islams eher die „weibliche“ Seite des Islams vertreten,  sind in den Augen der Orthodoxie keine richtigen Muslime, weshalb sich diese Radikalen Menschenmörder auch gegen Sufis wenden.

 

Der Sufi Andre Ahmed Al Habib ist Deutsch-Ägypter und gibt seine Weisheiten der Öffentlichkeit preis :

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Islam/sufismus.html

Dort erfahren wir: 

Der fundamentalistische Islam ist den Mystikern nicht freundlich gesinnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für mich besteht ein Unterschied zwischen den Fundamentalisten und Sufis darin, dass Fundamentalisten ein sehr enges Gottesbild haben. Bei ihnen herrscht eine Trennung – Gott ist außerhalb der Erde und des Menschen, gewissermaßen von oben versucht er, durch strenge Gesetze das Leben der Menschen zu reglementieren.

Die Fundamentalisten sagen auch, dass einzig ihr Weg zum Heil führt. Sufis hingegen besitzen eine große Toleranz gegenüber anderen Religionen. Es gibt im Koran viele Belege, dass der Islam nicht der einzige Weg zum Heil ist, zum Beispiel in Sura 02:62 oder Sura 03:199.

 

 

 

 

 

 

Der fundamentalistische Islam versucht auch, die Frauen systematisch auszugrenzen. Der Sufismus nicht. So gibt es viele Sufi-Lehrerinnen. Und gerade in Europa ist die Mehrzahl der Schüler weiblich.

 

 

 

 

Sie bezeichnen den Sufismus als die weibliche Seite des Islam.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sufismus als weibliche Seite des Islam, das ist ein geflügeltes Wort. Viele Menschen wissen, dass der Prophet zwölf Frauen hatte. Aber die meisten wissen nicht, dass sie seine Beraterinnen waren und ihm Tipps bei wichtigen Entscheidungen gaben.

 

 

 

Der Sufismus betont weibliche Tugenden wie Friedfertigkeit, Freundlichkeit und Toleranz.

Ibn Arabi, ein wichtiger Sufi-Mystiker aus dem 13. Jahrhundert, gab folgendes Beispiel:

Das arabische Wort für Essenz ist ein weibliches Wort.

Wird also im Koran von Essenz gesprochen, wird das Weibliche angesprochen.

 

 

 

 

 

 

Steht der Sufismus damit dem patriachalen Islam gegenüber?

 

 

 

 

 

Zu dem verständlichen Vorwurf, der Islam sei patriarchalisch: Das ist sicher dadurch bedingt, dass in Ländern wie Saudi-Arabien, Pakistan oder Afghanistan die Rechte der Frauen systematisch eingeschränkt wurden. Dagegen erlaubt der Islam eine breite Vielfalt des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau.

Und das größte bestehende Matriarchat der Erde, das der Mingankabau in Indonesien, ist islamisch. Und in Deutschland, der Türkei, in Bosnien, anderen europäischen Ländern, leben Muslime vollkommen modern, mit Frauen, die gleichberechtigt sind.

 

 

 

Weitere Infos: 

https://koptisch.wordpress.com/2013/04/12/konflikt-zwischen-sufis-und-salafisten/

 

 

 

 

In den typisch islamischen Ländern ist der Sufismus kaum verbreitet. Er bildet eine angefeindete Minderheit, weil er Heiligenverehrung betreibt und Musik wie Tanz in seinem Glaubensprogramm hat.

Die Sufis sind somit in den Augen der orthodoxen Muslime letztlich keine Muslime und damit Abgefallene oder Ungläubige.

 

 

 

 

Das alles zeigt, warum diese Moschee zerstört worden ist.

 

 

 

Hier haben im Grunde wieder einmal „rechtgläubige“  sich in Überheblichkeit wähnende Muslime, die sich korangemäß zur besten Gemeinschaft angehörig fühlen, 235 nicht als Muslime anerkannte Sufis getötet und damit ist wieder einmal erwiesen, dass sich der radikale Islam, eben weil er sich an die hasserfüllten hinlänglich bekannten Verse hält, nur durch Gewalt und Kadavergehorsam im Glauben Respekt verschaffen kann und sich das von Allah legitimierte Recht herausnimmt, Menschen in ihrem Absolutheitsanspruchswahn töten zu dürfen. Sie töten jegliche Spiritualität gleich mit.

 

 

 

Wäre der Islam nur mit Sufis bestückt, wäre der Islam letztlich ein wesentlich umgänglicherer Part innerhalb der monotheistischen Relligionen. Fundierte Kennerin des Sufismus war die Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel, die jedoch eher von dem Wunschtraum beseelt war, dass die Sufis den Islam abbilden.

Das jedoch ist letztlich eine fatale Fehleinschätzung gewesen. Sufis sind in den Augen der Rechtsschulen letztlich auch Ungläubige.

Diese Tat beweist es ebenso wie die Taten, die in dem KoG-Artikel aus dem Jahr 2011 geschildert werden.

 

 

 

 

 

Aber es gibt auch im Sufismus Kritikwürdiges, denn der Sufismus sei mancherorts keineswegs toleranter als der Islam der schiitischen oder sunnitischen Rechtsschulen.

 

Beispielsweise schreibt der deutsche Orientalist Tilman Nagel:

„Die Annahme, einem rigiden, unduldsamen ‚Gesetzesislam‘ stehe eine ‚tolerante‘ sufistische Strömung entgegen, gehört zu den Fiktionen der europäischen Islamschwärmerei und wird durch die historischen Fakten tausendfach widerlegt“.

 

 

 

 

Nun, uns ist jedenfalls nichts darüber bekannt, dass sich Sufis dadurch auszeichnen, Terroranschläge an Nichtmuslimen oder an konfessionsverschiedenen Muslimen zu begehen.

 

 

 

 

Unsere Glaubensgeschwister wissen, wie sich die Angehörigen der getöteten Sufis fühlen, die jetzt die gleichen terroristischen Erfahrungen machen mussten wie sie selbst.

Wir beten für die Opfer und deren Familien. Wir wünschen ihnen alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie das Trauma dieses hinterhältig-feigen und tödlichen  terroristischen Anschlags, welcher gegen jede Spiritualität, gegen jede Moral, gegen jede Ethik, gegen jede Menschenfreundlichkeit, gegen jeden Friedenswillen, gegen jeden Anstand, gegen jede gute Regung, gegen jeden guten Willen, gegen jede Liebe, gegen jede Hoffnung, gegen jede Barmherzigkeit so brutal ausgeführt wurde, mit der Zeit überwinden lernen.

 

 

 

 

Wir wünschen den Opfern den Geist JESU CHRISTI, damit sie den Tätern mit der Zeit vergeben können.

 

 

 

Vor diesem satanischen Terror stehen wir alle nur noch mit Abscheu im Herzen. Diese Terroristen sind Seelen, die vom „wahren Islam“ zum Töten von Anders- oder Ungläubigen angeleitet, ja wie Tiere abgerichtet wurden.

 

 

 

 

Hätte doch der Bundespräsident seinerzeit wenigstens gesagt, dass der sufistische Islam nach Deutschland gehört. Dann wäre die Kritik nicht ganz so harsch ausgefallen.

Der Islam, wie er sich durch den Wahabismus, dem Salafismus und der Muslimbruderschaft präsentiert, gehört wahrlich nirgendwo hin.

300 tote Menschen und zahlreiche Verletzte in Ägypten gehen wieder einmal auf das Konto der Islamform, die wir schon als Mördersekte kennen lernen mussten.

 

One Response to “Mindestens 300 Tote bei Anschlag auf Sufis-Moschee am Sinai”

  1. Selena Says:

    Wir Christen, ich sage aus meiner Sicht gerne, wahre Christen, weinen auch um ermordete und geschändete Muslime. Sie sind nicht unsere Brüder … aber wir haben als wahre Christen unsere Arme für sie geöffnet. Wenn sie den wahren, christlichen Glauben erkennen und annehmen, sind sie willkommen. Aber der wahre christliche Glaube ist nicht die laue Glaubensverfälschung unserer derzeitigen Kirchen … diese falsche Lehre ist abstossend, sowohl für den wahren Christ als erst recht für Muslime oder auch Juden …. abstossend für jeden, aber jeder begründet es anders ….. Wir Christen sollten uns zunächst mal wieder auf den Grundpfeiler oder die Grundsteine unseres Glaubens verständigen …. wir sind selber zu zerstritten untereinander ….


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