kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie werden Juden und Christen behandelt, falls sie den Islam kritisieren? 14. November 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:42

Institut für Islamfragen

 

Rechtsgutachter: Islamweb, eine Organisation des katarischen Religionsministeriums, die sich vor allem auf Rechtsgutachten [arab. Fatawa] und die Verbreitung des Islam [arab. Da’wa] spezialisiert hat. Sie zählt zu den größten Online-Zentren dieser Art mit sehr großer Reichweite.

Nummer des Rechtsgutachtens: 305620
Datum des Rechtsgutachtens: 20.08.2015

(Institut für Islamfragen, dh, 20.11.2016)

 

 

„Dass Juden und Christen [unter muslimischer Herrschaft] ihre Religion [als geduldete Schriftbesitzer] weiter praktizieren dürfen, bedeutet nicht, dass sie öffentlich die Religion der Muslime [den Islam], ihr Buch [den Koran] und ihren Propheten [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – kritisieren dürfen.

 

Ibn al-Qayyim kommentierte Allahs Offenbarung [im Koran]: ‚Wenn sie aber, nachdem sie eine Verpflichtung eingegangen sind, ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpft die Anführer des Unglaubens – sie halten ja keine Eide -, so daß sie (davon) ablassen.‘ (Sure 9,12) folgendermaßen:

‚Allah – er sei erhoben – hat den Kampf gegen diejenigen, die ihren Vertrag nicht einhalten, befohlen. Mit ‚Vertrag‘ ist hier das Versprechen gemeint, dass sie uns [Muslimen] keine Schaden zuzufügen und unseren Propheten [Muhammad] nicht kritisieren. Allah befahl, gegen diejenigen zu kämpfen, die diesen Vertrag [mit den Muslimen] nicht einhalten. Allah betrachtet die Kritik [am Islam] als einen Bruch dieses Vertrags. Er erwähnte ausgerechtet diesen Vertragsbruch [die Kritik am Islam in diesem oben genannten Koranvers], um zu zeigen, dass dieser eine Vers der Hauptanlass ist, aufgrund dessen der Kampf [gegen Nichtmuslime] vorgeschrieben wurde. Deshalb gilt demjenigen, der einen solchen Vertragsbruch verübt [den Islam kritisiert], eine schwere Strafe. Dies war in solchen Fällen die Vorgehensweise des Propheten Allahs [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm. Er [Muhammad] erklärte denjenigen für vogelfrei, der Allah oder seinem Propheten Schaden zugefügte, oder der Allahs Religion [den Islam] kritisierte.‘“

Quelle: http://fatwa.islamweb.net/fatwa/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=305620

https://www.islaminstitut.de/2016/wie-werden-juden-und-christen-behandelt-falls-sie-den-islam-kritisieren/

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Dieses islamische Rechtsgutachten stammt aus dem Jahre 2015 und stammt aus Katar. So ging Mohamed mit seinen Kritikern um. Vogelfrei. Und der Vertrag? Kann dies ein Vertrag zwischen den herrschenden Muslimen und den religiösen Minderheiten auf Augenhöhe sein, der Gültigkeit hat? Natürlich nicht. Der Stärkere beansprucht die Rechte für sich. Der Schwächere muss mit dem Vorlieb nehmen, was der Stärkere ihm zubilligt. Das nennen Muslime einen „Vertrag schließen“.

 

 

Wer also den Islam kritisiert, wird für „vogelfrei“ hinsichtlich „schwerer Bestrafung“ erklärt bis hin zum Tod. Todesfatwen sind in der islamischen Welt ja nicht gerade Exoten. Eine Religion, die keine Kritik verträgt, ist keine Religion. Sie ist eine Tyrannei, eine Diktatur, die nur mit politisch-gesetzgeberisch-scharianisch-diktatorischen Mitteln  ihre Existenz aufrechterhalten kann. Ein Armutszeugnis für Allah und Mohamed.  Nur durch das Schwert, sei es im aktiven Kampf, sei es in der Verteidigung vor Kritik kann der Islam seine Herrschaft sichern.

Darum auch der Tod für Apostaten. Diese Menschen konvertieren zu einer anderen Religon. Dabei legen sie den Islam ab, weil sie ihn innerlich kritisieren, ja ablehnen müssen. Der Apostat stellt sich ja letztlich öffentlich in der islamischen Gemeinde dieser entgegen, indem er sie und den Islam verlässt und ihn damit ablehnt.  Dieser ursächliche Zusammenhang macht deutlich, warum Apostaten letztlich diese „schwere Strafe“ erhalten müssen. Sie widersprechen ja dem Glauben der gesamten Familie, der islamischen Gemeinde, dem Islam insgesamt. Wenn die Familie dann diesen Kritiker, diesen Apostaten, durch Ehrenmord nicht nicht in den Tod befördern kann, um das eigene Ehren-Image in der Gemeinschaft wieder aufpolieren zu können, besorgt dies die islamisch-scharianische Justiz.

Die Unbarmherzigkeit der eigenen Familie, den Apostaten jegliche Liebe, Barmherzigkeit und Anerkennung zu versagen, spricht Bände über diese Religion. Sie spricht allerdings auch Bände über die „Barmherzigkeit“ des Proheten.

 

 

 

 

Würden diese in diesem Blog veröffentlichten Fatweninhalte, die auf Islaminstitut.de gesammelt und zuerst veröffentlicht wurden, von christlichen Kirchen, Gemeinschaften oder Gemeinden auch nur ansatzweise veröffentlicht, würde ein Aufschrei in der Gesellschaft erfolgen.

 

 

Warum sich der Islam solches leisten kann, wird wohl immer ein Geheimnis der Verantwortlichen im EU-Christentum und in der EU-Politik bleiben. Auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Während christliche Inhalte wie Abtreibung, Ehe- und Adoptionsverbot für Homosexuelle und Euthanasieverbot für Alte zunehmend von der Politik unter Beschuss genommen werden, können sich islamische Kulturrechtszustände hier offenischtlich immer besser etablieren. Gegen die Kinderehe wird nichts effektives unternommen.

Gegen die finanzierte Polygamie wird nichts unternommen. Gegen Paralleljustiz der islamischen Art wird nichts unternommen und letztlich wird auch nichts gegen Zwangsehen unternommen. Während christlich gewachsenes Kulturgut letztlich verraten wird, wird unendliche Rücksichtnahme auf islamische Kultur, mag sie auch noch so ausgrenzend und verfassungswidrig sein, genommen.

 

 

Aber die Integration der Europäer in die Kulturbelange des Islams klappt doch schon fast vorbildlich. Nun, die islamischen Staaten der OIC haben jahrelang in der UNO gefordert, die Religionskritik zu verbieten. Das hat dann die UNO völlig zu Recht abgelehnt, weil dies mit dem Recht auf Meinungsfreiheit kollidiert.

 

https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/nachrichten/diverse-gremien/diffamierung-religionen-menschenrechtskonzept

 

 

Aber dass diese Staaten dies versuchen, hat ihren Ursprung in solchen Fatwen wie dieser, hat ihren Ursprung im Koran und in der Scharia. 

 

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