kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Evangelische treffen erstmals Ägyptens Präsidenten 10. November 2017

Filed under: Koptenverfolgung,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:23

Der ägyptische Präsident Fattah El-Sisi traf sich erstmals mit evangelischen Christen.

 

 

 

Das Treffen übertraf die Erwartungen der Delegation. Johnnie Moore, Gründer der «Kairos Company», spricht von einem historischen Treffen: «Selten habe ich ein Treffen erlebt, für das eine Stunde eingerechnet wurde und das dann drei Stunden gedauert hat. Das Gespräch war klar und authentisch.»

 

Erstmals überhaupt traf eine Delegation evangelischer Christen aus den USA den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah El-Sisi. Manche Beobachter sehen darin einen Meilenstein in der Beziehung der Evangelischen zum grössten arabischen Land der Welt, das großmehrheitlich muslimisch ist, aber eine große christliche Minderheit zählt.

 

 

 

 

 

«Beginn einer historischen Beziehung»

Nahost-Experte und Autor Joel Rosenberg, der die Delegation anführte, geht davon aus, dass das Treffen der Beginn einer historischen Beziehung war, zwischen einem arabisch-muslimischen Leiter und der evangelischen Christenheit.

Andrea Zaki, Leiter der evangelischen Kirche Ägyptens und General Direktor der «Coptic Evangelical Organization for Social Services» sprach von einem prophetischen und inspirierenden Treffen.

 

 

 

 

«Frei und ungestört leben»

Während dem Treffen hob el-Sisi hervor, wie wichtig es sei, den islamischen Terror einzudämmen und die religiöse Freiheit zu wahren. Die frühere Kongressabgeordnete Michele Bachmann lobte: «Als Gläubige an Jesus Christus bin ich sehr stolz darauf, mit el-Sisi verbunden zu sein, weil er sicherstellen will, dass ich, als Christin in Ägypten, meinen Glauben frei und ungestört leben kann.»

Die Delegation traf zudem zwei einflussreiche muslimische Führer, Grossmufti Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam und Jehan Sadat, die Witwe des früheren Präsidenten Anwar Sadat, der 1979 den bis heute dauernden Frieden mit Israel geschlossen hatte.

 

 

 

Ägypten, das Land der Bibel

«Es ist wichtig, dass eine solche Gruppe Ägypten besucht und sieht, dass wir für den Frieden sind und unser Land zu unserem besten aufbauen wollen, mehr Spitäler, mehr Schulen und alles, um den Standard für unsere Einwohner zu heben», sagte Jehan Sadat.

Ägypten ist reich an biblischer Geschichte. Die Tochter des Pharaos rettete Moses aus dem Nil, es ist das Land Josephs, der Israeliten und des Exodus. Und es ist das Land, in das Jesus flüchtete. Neben Israel ist kein Land in der Bibel häufiger erwähnt als Ägypten. Johnnie Moore: «Wir als Christen lieben Ägypten, weil die Schrift zeigt, dass Gott eine grosse Liebe für Ägypten hat. Dazu gibt es spezifische Verse: In Jesaja, Kapitel 19 spricht Gott von den Ägyptern als ‚Mein Volk‘.»

 

 

 

 

 

El-Sisi bat um Gebet

Präsident el-Sisi bat die christliche Gemeinschaft um Gebet: «Bitte betet für mich. Bitte betet für Ägypten, denn wir sind in einem Krieg.» Die Delegation will nun eine wachsende Freundschaft zu Ägypten aufbauen.

Joel Rosenberg: «Dies ist einer der raren Momente in der Geschichte, in dem Gott es den Nachfolgern von Jesus Christus ermöglicht, Beziehungen zu Weltführern aufzubauen. Das ist das, wovon Apostel Paulus spricht; dass wir Botschafter des Königreichs Christi sind.»

 http://www.jesus.ch/news/international/318853-evangelische_treffen_erstmals_aegyptens_praesidenten.html

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Insgesamt ein hoffnungsfrohes Zeichen, über das sich die evangelischen Mitgeschwister sicher freuen dürfen und auch sollen. Besonders beeindruckt sind wir von der Äußerung bzw. Aufforderung unseres Präsidenten, dass er christliche Gemeinschaften auffordert, die ja den DREIEINEN GOTT anbeten oder JESUS als GOTTES SOHN anbeten, für ihn, einen Muslim, zu beten.

 

 

Ja, er wird spüren, dass verzeihendes und vergebendes Gebet bei GOTT besser ankommt und wirkmächtiger ist, als Gebete von Seelen, die aus Vergebensunfähigkeit, Verstocktheit, ja sogar aus Hass- oder Rachegedanken Gebetsworte finden und möglicherweise sogar allen Menschen, die Nichtmuslime sind, fluchen dürfen, wie Mohammed dies ja seinen Anhängern zumindest erlaubt hat.

 

 

 

Diese Äußerung des Präsidenten eines muslimischen Landes lässt im Grunde tief blicken. In diesem Zusammenhang sagte er, dass Ägypten im Krieg sei. Er ist im Krieg mit der eigenen Religion, den Muslimbrüdern, die ihren Islam streng im Sinne eines wortgetreuen Koranverständnisses angelehnt haben.

Er ist letztlich im Krieg letztlich auch mit einem moderaten Islam, den er aber nicht in den Griff bekommt, wie die Situation von Christen in Ägpyten beweist.

 

 

Es ist ein hoffnungsfrohes Zeichen, dass der Präsident des muslimischen Staates Ägypten, auch andere Christengemeinschaften willkommen heißt, die wir als Mitgeschwister im Sinne JESU ansehen. Dieses Willkommen wird in den Augen der Muslimbrüder als ein weiterer Verrat an den muslimischen Idealen dieser Radikalgemeinschaft sein und sie werden ihre Angriffe auf ägyptische Sicherheitsorgane, aber eben auch gegen Christen, verstärken.

 

 

Christsein in Ägypten ist nach wie vor schwer, ja manchmal bedrohlich.

Die Verfolgung und die Diskriminierung von Christen hat nicht aufgehört.

 

 

Was haben radikale Muslimvereine und Muslimorganisationen denn zu bieten?

Nichts außer Hass gegen andere, die sie für ungläubig halten. Der Mensch ist leider sehr empfänglich für Feindbilder, die dann den Hass, der diese Feindbilder stützt, auch in Gedanken, Worten und Werken ins Leben umsetzen. Muslimbrüder tragen ihre Gemeinschaft ja nur durch den islamischen Hass des Korans auf alles Nichtmuslimische.

Der Hass ist die treibende Kraft für Terroranschläge aller Art, eben auch für islamsichen Terror, der koranische Hass ist die Leitrichtlinie ihres islamischen Handelns, was Nichtmuslime oder Muslime, die in ihren Augen den Islam verraten haben sind, wie Präsident Al Sisi anbelangt.

 

 

Ja, Präsident Al Sisi braucht unser Gebet. Vielmehr brauchen aber auch die Muslime, ja auch die Muslimbrüder unser Gebet, insbesondere das Gebet zum und um den HEILIGEN GEIST, der im VATER und im SOHN nach außen  wirkt.

 

 

Komm herab, o Heil‘ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

 

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

 

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

 

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

 

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

 

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

 

 

 

 

Ja, dieses Gebet ist mehr als tauglich für verstockte, harte, befleckte, dürre, kalte, erstarrte, den Weg verfehlende Seelen, die sich der Unbarmherzigkeit, dem Hass, der Rache gegen Nichtmuslime verschrieben haben, die sich den stereotypen Feindbildern des Korans verschrieben haben.

 

 

Die guten Gaben des HEILIGEN GEISTES, die sich in den Menschen guten Willens bemerkbar machen, die Kritik zulassen, die Dinge hinterfragen, die Schlechtes auch als Schlechtes erkennen, die Gutes als Gutes erkennen und denen dann zwischen diesen Polen die  sensible Gabe der Unterscheidung geschenkt wird, die insbesondere durch Herzensgüte, ja – sagen wir es ruhig – Liebe und Vergebung beinhaltet.

 

 

 

 

Vergebung insbesondere die Vergebung existenzbedrohender, diskriminierender und verfolgender Taten ist immer ein Akt der JESUANISCHEN Feindesliebe.

Dies spürt der Präsident, weil er in seinem Lande genug Vorbilder von Christen sieht und miterlebt, wie sowohl Kirche als auch Gläubige Christen auf ihnen angetanes Unrecht reagieren.

Er bekommt mit, dass Christen insbesondere verzeihen können.

Er sieht, wie hart, kalt und herzlos, ja im Grunde menschenverachtend islamische Gesetze sind, wie abweisend und von Hass erfüllt, Muslimbrüder in Wort, Geist und Handeln agieren. Er bekommt mit, wie im TV Christenwitwen den Mördern ihres Mannes verzeihen.

 

 

 

Er bekommt mit, welche Art von Märtyrern die koptische Kirche zu Helden bzw. Heiligen erklärt.

 

 

 

 

 

Wir danken dieser Witwe für ihr Glaubenszeugnis der Vergebung. Wir danken auch diesem äyptischen Journalisten, der so wohlwollende und lobenden Worte für ihr Verhalten findet.

 

 

 

 

Der Präsident vertraut somit dem Gebet von christlichen Seelen, die Vergebung und Liebe im Herzen tragen,  ihnen somit mehr zutraut,  als so manchem Betenden seiner Religion, die nur noch an Hass und Rache denken können und diese auch noch in ihren Gebeten verarbeiten. Er weiß, dass Muslimbrüder ihn betend verfluchen. Er weiß, dass sie ihn hassen. Sie sind weder zur Feindesliebe noch zur Vergebung noch zur Veränderung und zur Selbstreflektion fähig.

 

 

 

 

Beten wir also die Pfingstsequenz für das Erhellen verdunkelter und im Irrtum befindlicher Seelen, um das Ruhigwerden von Seelen, denen der Wurm des dauernden Feindbildes keine Ruhe lässt,

für die Kühlung von Seelen, die durch finstere Ausgrenzungs- und Hassgedanken heißgelaufen sind, für das Erweichen harter Seelen,

für die Reinwaschung befleckter zur Vergebung unfähiger Seelen, für die Umkehr von Seelen, die sich für den falschen, den Hassweg entschieden haben, für die Erwärmung erkalteter und in sich verstockter Seelen, f

ür das Lebenswasser, welche verdorrte und dürre Seelen, die keine Spiritualität mehr in sich tragen zum Erblühen bringt, für das Aufwühlen des HEILIGEN GEISTES in den so im Status quo verhafteten, versteinerten Seelen, damit sie wieder in heilenden Fluss kommen,

für die Gesundung von kranken durch Rachegelüsten zerfressenen Seelen, für den Trost für bis ins Mark verletzte Seelen, dass sie wieder fähig werden, Liebe in ihr Herz zu(zu)lassen,

für die Gnade der Vollendung einer Seele, die bestrebt ist, den höchsten Grad der liebenden Herzensgüte zu erreichen, den ein Mensch mit der Hilfe JESUS im VATER und im HEILIGEN überhaupt hier auf Erden erreichen kann.

Amen.

 

 

Ja, beten wir für den ägyptischen Präsidenten, für alle Muslime und für alle Menschen, damit sie JESUS CHRISTUS finden, IHN in SEINER GÖTTLICHEN Dimension erfassen lernen und IHM aus Liebe nachfolgen können.

 

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