kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jetzt richten irakische Christen Riesenkreuz auf 2. November 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 00:14

ISIS ZERSTÖRTE KIRCHE

 

 

Der Islamische Staat (IS) zerstörte die grösste Kirche des Irak in Bakhdida, auch Karakosch genannt. Nun sind die Schlächter verschwunden. Langsam kehrt wieder Leben in die Stadt zurück. Als Bekenntnis haben die Christen jetzt ein riesiges Kreuz aufgestellt.

Die assyrischen Christen von Bakhdida waren niedergeschmettert, nachdem der Islamische Staat die hier angesiedelte grösste Kirche des Zweistromlandes zerstört hatte. Das Gebäude beinhaltete zahlreiche antike Artefakte, die alle in Stücke zerbrochen und zu Asche verbrannt worden sind. Doch die Christen vor Ort sind bekannt für ihre Tapferkeit und ihre Standhaftigkeit. Sie lassen dem IS und dem Tod den Sieg nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

2014 gekommen…

Die Militanten zogen 2014 auf und nahmen das Land ein. Umgehend machten sie aus den Kirchen Ruinen und nutzten die Gegenstände im Inneren für Schiessübungen mit ihren Maschinengewehren.

Es war in der Nacht auf Donnerstag, 7. August, als die christliche Stadt Bakhdida, südöstlich von Mossul, als einer der letzten christlichen Orte im Nordirak eingenommen wurde und Tausende Christen fliehen mussten (Livenet berichtete). Die auch nach ihrem türkischen Namen Qaraqosh (oder Karakosch) genannte Stadt zählte zuletzt rund 50’000 Einwohner, fast ausschliesslich Christen.

 

 

…2016 gegangen (worden)

Jetzt ist der IS in der Region nicht mehr zu sehen. Doch bevor sie gegangen sind, haben sie alles dem Erdboden gleich gemacht. Die Rückkehr gestaltet sich deshalb schwierig (Livenet berichtete).

Die Stadt muss nun wieder errichtet werden. Als ein Zeichen ihrer Standhaftigkeit errichteten die Einwohner nun ein riesiges Kreuz über der Stadt, um ihren Glauben an Gott auszudrücken, inmitten der schrecklichen Zerstörung; ähnlich wie in der Stadt Telekuf-Tesqopa (Livenet berichtete).

http://www.jesus.ch/magazin/international/asien/318410-jetzt_richten_christen_riesenkreuz_auf.html

 

2 Responses to “Jetzt richten irakische Christen Riesenkreuz auf”

    • Andreas Says:

      Werter Thomas – und nach der Endzeit kommt die „Neuzeit“ -:)
      Zwischendurch gibts für viele einige schlimme Jahre – und für die von Gott Geliebten die Entrückung?!
      Vorbereitet sein muss man eigentlich immer, täglich, stündlich könnte einem etwas zustossen. Die persönliche „Endzeit“ ist uns biologisch fix
      eingebaut u. sie lauert in Form von tausenderlei Gefahren ständig um uns herum – mit der biblischen Endzeit sieht das im Prinzip gar nicht soviel anders aus, nur das sie kollektiv, im globalen Ausmaß stattfindet.
      Wir wissen die Stunde unseres Todes nicht vorauszusehen, und das ist auch gut so u. sicherlich auch so von „höherer Stelle“ gewollt.
      Es würde uns nur lähmen, zu Tode deprimieren o. sogar völlig verzweifeln lassen.
      Mit der Endzeit ist es ähnlich – man möchte ihr nicht ins Gesicht sehen u. das Jahr, den Tag, die Stunde nicht wissen. Es würde uns schrecklich betrüben, ängstigen u. depressiv werden lassen, das ist nun mal unsere ängstliche Menschennatur.
      Das Sterben generell, speziell aber der Untergang einer ganzen Welt (d.h. Zivilisationen) ist keine freudige Perspektive für uns Menschenkinder, sowas versetzt uns in Angst u. Schrecken, selbst wenn wir auf die Errettung durch Gott, den Messias hoffen dürfen und uns geborgen wissen. Wer dem nicht zumindest bange entgegensieht, der/die lügt – so cool kann der gläubigste Märtyrer nicht sein (ausser eventuell in den entscheidenden, letzten Schicksalsmomenten).
      Es ist ein Thema, das man (instinktiv) nicht dauernd anrühren mag, wie man auch eher selten einen Friedhof, nur ungern jemanden im Krankenhaus besucht oder ständig über einen möglichen Unfall, eine tödliche Krankheit nachdenkt und vor Sorge darum bald umkommt.
      Das ist ein natürliches Verhalten, das religiösen Menschen genauso zu eigen ist – mit Desinteresse, Paranoia o. Unglauben in die apokalyptischen Offenbarungen hat das eher weniger zu tun. Die allermeisten Gläubigen halten es nur für angemessener u. weiser, diese letzten Dinge „passiv“ abzuwarten, zumal sie sich ohnehin irgendwann von alleine gänzlich unverhüllt zu erkennen geben wird. Da kann man gar nichts dazu tun o. lassen, höchstens dem Weltgeschehen mehr Aufmerksamkeit schenken. Sollte jemand irgendwo auf der Welt einmal den „Antichristen“ entdecken, dürfte diese Information in wenigen Sekunden/Minuten/Stunden bis in die letzte abgelegene Urwaldhütte Amazoniens vorgedrungen sein, sofern Handy o. Computer vorhanden. Der Welt entgeht nichts (mehr), zumindest darauf ist Verlass…


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