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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Angela Merkel in Vorpommern erneut mit Tomaten beworfen 10. September 2017

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 13:59

Ostvorpommern war einst eine Hochburg der NPD und ist nun eine der AfD.

 

 

Dass es bei einem Auftritt der Kanzlerin dort Proteste geben würde, war erwartet worden. Es bleibt nicht bei Rufen und Pfiffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei einem Wahlkampfauftritt in Vorpommern von etwa 150 rechten Demonstranten mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt worden. Ihr Auto wurde bei der Einfahrt zu der Veranstaltungshalle in Wolgast mit Tomaten beworfen, wie die Polizei mitteilte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hau ab, hau ab“

Immer wieder riefen Demonstranten, darunter NPD- und AfD-Anhänger, vor der Halle „Hau ab, hau ab“.

Die CDU-Vorsitzende war bereits bei einem Auftritt am Dienstag in Heidelberg mit Tomaten beworfen worden.

 

Am Mittwoch wurde ihre gesamte Rede im sächsischen Torgau mit Buhrufen, Pfiffen und Hupen massiv gestört. Auch Außenminister Sigmar Gabriel wurde bei einem Auftritt in Dresden am Freitag angepöbelt.

Merkel redete am Nachmittag zunächst in Strasburg, das wie Wolgast zum Bundeswahlkreis 16 gehört, in dem die AfD bei der Landtagswahl vor einem Jahr drei Direktmandate gewonnen hatte und auch jetzt wieder auf ein hohes Abschneiden hofft. In Strasburg wurde ihre Rede in einer Sporthalle nur einmal kurz von Pfiffen und „Merkel muss weg“-Rufen unterbrochen. Vor der Halle protestierten dort etwa 25 Linke und einige NPD-Vertreter.

 

 

 

 

 

 

Schreien bringt „Deutschland nicht voran“

In Wolgast nahm Merkel vor mehreren hundert Zuhörern Bezug zu den Protesten vor der Halle. „Da gibt es einige, die pfeifen und schreien. Ich glaube nicht, dass das ausreicht, um Deutschland voranzubringen“. Auch in der Halle gab es vereinzelte Zwischenrufe wie: „Wo ist das Christliche in ihrer Partei“? Störungen im Wahlkampf nehmen nach Ansicht des scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert an Schärfe zu.

So ein Verbalradikalismus äußere sich seit längerem im Netz und sei zu lange folgenlos geblieben, „wodurch sich möglicherweise manche auch ermutigt fühlen, diese Art von Auseinandersetzung, (…) nun auch auf öffentlichen Plätzen und Straßen und bei Kundgebungen zur Anwendung zu bringen“, sagte er am Rande eines Besuchs in Rom.

 

 

 

 

 

 

Merkels Regierung habe „einiges erreicht“

Merkel appellierte an die Zuhörer, zur Wahl zu gehen und für die CDU zu stimmen. „Man wird nicht für vergangene Verdienste gewählt. Aber man kann sehen an den Arbeitslosenzahlen, dass wir einiges erreicht haben“, rief sie.

Zur künftigen Herausforderung sagte Merkel:

„Es ist nicht gottgegeben, dass wir noch in zehn Jahren die besten Autos der Welt bauen.“

In Strasburg sprach sie sich dafür aus, wieder mehr staatliche Institutionen in ländlichen Regionen anzusiedeln. Das sei nötig, um gleichwertigere Lebensverhältnisse herzustellen, sagte sie vor rund 1.000 Zuhörern. Derzeit seien die Lebensbedingungen so unterschiedlich wie noch nie: „In Großstädten finden sie keine Wohnung mehr, in ländlichen Regionen finden sie keinen Arzt.“

https://web.de/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/merkels-wagen-vorpommern-tomaten-beworfen-32520222

 

 

 

 

 

 

Merkel in Torgau als „Volksverräter“ empfangen

Buhrufe, Schmähungen, Pfeifkonzerte:

Auch so können Wahlkampfveranstaltungen ablaufen. Doch unangenehmen Auftritten müsse man sich stellen, sagt Kanzlerin Merkel.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/wahlkampf-angela-merkel-torgau-demonstranten-groelen

 

5 Responses to “Angela Merkel in Vorpommern erneut mit Tomaten beworfen”

  1. Ich möchte kein Deutschland wo sich die Menschen so verhalten. Ich wünsche mir weiter eine funktionierende Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit für alle. Vor solchen Leuten wie auf dieser Demo habe ich Angst, das ist der Grund warum ich das Gegenteil tun werde was diese Leute wollen. Ich will keinen Streit und Zoff, ich will Frieden.

    • Thomas Says:

      Ihnen sollte lieber die Regierung von Frau Merkel Angst machen und gerade in einer funktionierenden
      Demokratie, müßen solche Kundgebungen möglich seien. Sie glauben doch nicht ernsthaft, das mit
      dem Einlass von 1,5 millionen, aus den islamischen Kulturen, nun die Zeit des Frieden und der
      Glückseligkeit einkehrt. Wählen sie ruhig weiter den Untergang Deutschlands , aber ihr Wunschtraum
      von Friede, Freude, Eierkuchen, wird ihn Frau Merkel und auch nicht die Champagnersozialisten
      erfüllen. Schauen sie sich mal die Neuverschuldung unter Frau Merkel an, oder auch die zukünftigen
      Renten und überlegen sie sich mal, wovon für Millionen zugewanderter Wirtschaftsflüchtlinge, der
      Unterhalt kommen soll. Denken sie mal über die Nullzinspolitik der Zentralbanken nach und auch
      die staatlich geförderte Hetze gegen Russland, sollte ihnen zu dencken geben. Frau Merkels Herrschaft,
      kommt aus der Kammer des schreckens, aber sagen sie nach her bitte nicht, wie konnte Gott das
      zulassen.

      • Ich habe auch einen Migrationshintergrund. Das ist mir aber wurscht. Machen Sie doch was Sie wollen. Jeder darf seine Meinung frei äußern. Wir haben eine Demokratie. Und wenn ich Ihr Geschreibsel hier so lese. Dann tendiere ich dazu nur für Sie und speziel und aus Protest nach dem Motto: Immer dagegen. Jetzt erst recht Frau Merkel zu wählen. Aus Protest gegen Leute wie Sie. Fühlen Sie sich speziel nicht beleiodigt. denn wir dürfen unsere Meinung frei äußern. Das steht so im Grundgesetz. Jetzt wähle ich Frau Merkel. Vielen Dank für die Hilfe zur Entscheidung 🙂

  2. Mein Motto lautet: Immer gegen den Strom.


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