kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptischer Patriarch Tawadros lehnt gleichgeschlechtliche Ehe ab! 4. September 2017

Filed under: Kirche Zu Hause,Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 13:23

In der Heiligen Schrift heiße es, dass „Gott Mann und Frau“ geschaffen hat und dass es die Ehe nur „zwischen einem Mann und einer Frau“ geben kann.

 

So der koptische Patriarch, der die gleichgeschlechtliche Ehe gegenüber australischen Journalisten als “inakzeptabel“ und als „Sünde“ bezeichnet.

 

Kurz nach seiner Ankunft in Sydney baten ihn Journalisten bei einer Pressekonferenz auf dem Flughafen in Sydney am 29. August um eine Stellungnahme zu diesem Thema. Während seines 10tägigen Aufenthalts wird der koptische Patriarch auch Canberra und Melbourne besuchen. 
Die Debatte über gleichgeschlechtliche Ehe steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Debatte, mit Blick auf die Umfrage in deren Rahmen sich vom 12. September bis zum 7. November zu dem Thema und einer eventuellen Gesetzesänderung, die künftig gleichgeschlechtliche Ehen ermöglichen würde, äußern sollen. Ein entsprechender Fragebogen wird per Post verschickt und der Ausgang ist im Unterschied zu einem Referendum für die Regierung nicht bindend.

http://www.fides.org/de/news/62836-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Koptischer_Patriarch_Tawadros_lehnt_gleichgeschlechtliche_Ehe_ab#.Wa0irfNJbIV

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe des Papstes Franziskus und jetzt des koptischen Papstes Tawrados II. sind zwingend. Die Bibel lässt keinen Freiraum, auch nur die gleichgeschlechtliche Ehe zu denken. Es ist ja nicht nur das Wort des Schöpfungsberichtes, dass der Mensch als Mann und Frau erschaffen wurde, sondern es gibt ja noch das Wort JESU CHRISTI über die Ehescheidung. Er stellt bei seiner Antwort die Ehe als Mann und Frau voran, so dass JESUS auch hier nur über die Scheidung von Mann und Frau spricht, eben nicht von der  Scheidungsproblematik einer gleichgeschlechtlchen Ehe. Diese ist so abwegig, dass JESUS diese nie auch nur eines Wortes explizit würdigt, nicht einmal eines Gedankens.

 

 

 

 

Von Ehescheidung und Ehelosigkeit

„Da kamen Pharisäer zu ihm, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.

Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

 

 

 

 

Die Segnung der Kinder

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte und für sie betete. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. Dann legte er ihnen die Hände auf und zog weiter.

Denn die Kinder, die nur Mann und Frau im Sinne des Schöpfungswillens Gottes erzeugen können, treffen im Alltag der Scheidung der Eltern besonders hart. Nicht umsonst ist bei Matthäus wohl die Segnung der Kinder direkt im Anschluss an die Ehescheidungsproblematik gestellt. Auch die Problematik des Zeitpunkts des Ehebruchs, selbst in mentaler Hinsicht geht immer von der Ehe im heterosexuellen Sinne aus:

 

 

 

Vom Ehebruch

„Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Bergpredigt geht JESUS sogar sehr hart mit Ehebrechern (selbst bei mentalem Ehebruch aus Lüstenheit)  ins Gericht. Das heißt, dass die Ehe bei GOTT einen besonders hohen Stellenwert genießt. Eine „gleichgeschlechtliche Ehe“ kann also nur eine „So-tun-als-ob-Ehe“, eine „gespielte Ehe“, eine „Pseudoehe“  eine „unechte Ehe“ sein, die  nicht über die sexuell-physischen Lebensbaukästen, die für die Weitergabe der Schöpfung erforderlich wären, einfach nicht verfügt. Sexuelle Ersatzhandlungen, zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren,  die den Schöpfungsakt nur nachahmen, sind darum biblisch als  Sünde (Unzucht) eingestuft.

 

Die Nachahmung einer Ehe ist jedoch keine echte und damit KEINE GOTTGEWOLLTE Ehe.  Wenn Ehebruch nach JESUS CHRISTUS Sünde ist, die sogar die Hölle nach sich ziehen kann, kann eine Liebesbeziehung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern, sofern sie auf sexueller Basis stattfindet, eben in diesen sexuellen Handlungen auch nur als Sünde bezeichnet werden. Und Sünde führt von GOTT weg, nicht zu GOTT hin.

 

 

Der sexuellen Liebe werden somit von JESUS selbst gerade auch bei heterosexuellen Paaren straffe Sünden-Zügel angelegt. Wenn JESUS den Ehepaaren bereits bei lüsternem Blickkontakt Sünde, weil Ehebruch – und dieser ist Sünde -,  eindringlich bescheinigt, kann niemand mit dem Argument der „Liebe“ von und zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern argumentieren.

Der heterosexuelle Mann, der eine andere Frau mit Blicken begehrt (und analog auch wohl umgekehrt), hat die eheliche Liebe ja sündhaft auch gebrochen. Dieses sexuelle Begehren außerhalb der Ehe ist also keine Liebe im JESUANISCHEN und paulinischen Sinne des 1 Korinther 13.  Die Sexualität findet also nur in der Ehe, sofern sie liebend erfolgt und nicht von einer Partei erzwungen wird, ihren angestammten Platz.

 

 

 

Die Neigung insbesondere der Evangelischen Kirche, gleichgeschlechtliche „Ehepartner“ zu segnen, ist im Grunde antibiblisch. Es ist eine kirchliche Praxis, die weder die Sünde  ernst nimmt noch  letztlich JESUS selbst mit seinen Warnungen vor der Hölle. Sie ist somit auch im Letzten anti-JESUANISCH.

Sie stellt mit dieser Praxis somit die Triebe und Wünsche von Menschen über den Willen GOTTES, über den Willen JESU und über den des HEILIGEN GEISTES, denn dieser wohnt JESUS CHRISTI und SEINER Verkündigung und dem VATER inne und missbraucht mit dieser Segnung den NAMEN GOTTES und bemächtigt sich SEINER, um die Menschen, die diese Sünde dauerhaft begehen und auch nicht die geringste Absicht haben, ihr Verhalten zu ändern, zu segnen.

 

 

 

Das ist die Verkehrung des Willens GOTTES. Der Mensch neigt dazu, in vielen Bereichen des Lebens seine eigenen Interessen und Wünsche über den Willen des DREIEINEN GOTTES zu stellen und ist geneigt, sich damit selbst zum Maß aller Dinge zu machen und JESUS über seiner Verkündigung zur Gottes,-, Feindes- und Nächstenliebe zu instrumentalisieren und IHN zu einem zahnlosen  von Menschen gedachten „Gottestiger“ zu degradieren sowie die Vollkommenheit der Liebe zu verunvollkommnen. Das aber hat Luzifer schon das Genick gebrochen. Wir nennen das die Sünde des Stolzes und die wider den HEILIGEN GEIST.

 

 

 

Gleichgeschlechtliche Partner bleibt somit nur die echte Liebe ohne sexuelle Erfüllung (also die geschwisterliche Liebe), will sie biblisch und damit christlich sein. Das mag hart klingen und auch hart sein. Aber der Mensch kann GOTTES Willen nicht einfach ausblenden und dauerhaft sündig handeln und dann die Gnade GOTTES erhoffen und diese nach dem Tode sogar einfordern. Das gleiche Problem stellt sich bei den geschiedenen Wiederverheirateten. Damit überdehnt der so handelnde Mensch bewusst die Barmherzigkeit GOTTES, er fordert sie damit regelrecht heraus, indem er der Meinung ist, er habe Anspruch auf Barmherzigkeit und Gnade GOTTES. Diese sind nicht einklagbar. Das nennen wir den Stolz der Sünde.

 

 

 

So können uns die biblischen Berichte über die Ehescheidung zusätzlich helfen, gerade im JESUANISCHEN Denken Orientierung über die „Ehe für alle“ und die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zu finden. Auch wenn der Staat diese legalisiert, so hat GOTT diese Form der Ehe eben nicht legalisiert.

 

 

Und hier kommt die Trennung von Kirche und Staat im Geiste so richtig gut zum Ausdruck sowie deren unbedingte Notwendigkeit in dieses „Spiel der Prioritäten“.

 

 

 

Wenn ein nicht religiöser Mensch GOTT nicht über sich verorten kann, so mögen für ihn staatliche Gesetze legal sein und er mag danach handeln; christlich sind diese Gesetze deshalb nicht. Jeder Einzelne muss, will er mündiger  Christ sein, Prioritäten setzen. Ein Christ, aber auch Kirchen haben sich nach GOTTES Gesetzen zu richten und haben den Christen dessen Willen auf Augen zu führen.

 

 

Dies ist jedoch nur bei Religionen möglich, die mit der Befolgung religiöser Gesetze andere nicht schädigen und gegenüber Nichtglaubenden oder Andersglaubenden,  hier also Nichtchristen, Atheisten oder Andersreligiöse, aber eben auch Sünder nicht als Mensch herabsetzen, sie verfolgen, bedrohen oder entmenschlichen. Das ist dann auch der entscheidende Grund, warum Christen und Kirchen selbst für das Seelenheil von  Mördern und Terroristen und somit für schwere Sünder beten können und sollen, während z. B. der Islam solche Menschen von vornherein in der Hölle verortet, und zwar schon zu Lebzeiten.

 

 

 

 

Der christliche Sündenbegriff hasst die Sünde, nie den Sünder. Darum ist das Christentum mit jeder freiheitlich demokratischen Grundordnung jederzeit kompatibel, weil das Christentum seinen Alleinwahrheitsanspruch nicht politisch umsetzen darf nach JESU Weisung, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, GOTT, was GOTTES ist. Eine Herabsetzung von Menschen findet nicht statt und darf für einen Christen nicht stattfinden.

 

 

Es kommt somit bei jedem einzelnen Christen auf die Prioritäten, der er für sich selbst und sein Leben gegenüber dem biblischen GOTT trifft, an. Dient ein Christ dem DREIEINEN GOTT, so wird er die staatlichen Gesetze, die die Sünde fördern zwar aus christlicher Sicht als sündhaft ansehen (wie z. B. Abtreibungsgesetze oder Ehe für alle und für sich ablehnen, darf das Verhalten von Menschen  für sich auch als sündhaft bezeichnen, welche dann nach diesen staatlichen Gesetzen handeln, aber er hat nicht über sie zu richten, sie mit Vorurteilen zu belegen oder sie zu ächten, herabzusetzen, sie öffentlich als böse oder als Sünder zu bezeichnen, sondern hat sie auf gleicher Augenhöhe zu achten und zu respektieren.

 

Er hat das christlich Verbotene, aber staatlich legalisierte Verhalten zu tolerieren, aber eben nicht für sich persönlich zu akzeptieren. Damit folgt er der staatlichen Verfassung und deren Gesetzen, auch wenn er Teile von ihnen für sich selbst als sündhaft ansieht und auch im christlichen Sinne als Sünde ansehen darf.

 

 

 

Wichtig ist somit immer die Trennung zwischen der Sünde und dem Menschen, der diese Sünde begeht. Der christliche GOTT verbietet  dem Christen das Richten über andere. Er gebietet dem Christen die Feindes- und Nächstenliebe, die Annahme des Sünders, nicht aber die Annahme der Sünde. Auch GOTT liebt den Sünder und freut sich über jeden Sünder, der sich bekehrt, liebte aber nicht die Sünde, die er begangen hatte. Aus diesem Grunde ist das Christentum mit der Verfassung kompatibel im Gegensatz zu anderen Relgiionen, die ihre religiösen Dogmen auch politisch umsetzen wollen und sollen. Genau dadurch geschieht Unrecht und genau dadurch würden und werden allgemeine Menschenrechte stark verletzt!

 

 

 

Christliche Gruppen, christliche Kirchen sollen und müssen aus christlicher Sicht zwar bei dem politischen Gesetzgebungsprozess so weit wie möglich an diesem mitwirken oder  Einfluss nehmen. Wenn aber die Gesellschaft in einer Demokratie mehrheitlich nicht mehr christlich denkt, glaubt und fühlt, wie die Europas, dann kommen Abtreibungsgesetze und Gesetze wie die „Ehe für alle“ dabei heraus. Da die Menschen in Europa mehrheitlich eine säkulare bis atheistische Gesinnung ihr eigen nennen, wird sich das in der Gesetzgebung zunehmend widerspiegeln. Da können Christen nichts anderes erwarten.

 

 

 

Wer wären die Kirchenführer also, wenn sie entgegen der Bibellehre die gleichgeschlechtlichen Ehen als legitim erachten würden? Sie würden sich direkt gegen JESUS CHRISTUS stellen. Sie können nicht das Gegenteil von dem verkünden, was JESUS so eindringlich und nicht einmal nur mit einem eingeschobenen Nebensatz gelehrt hat.

 

Somit sind diese päpstlichen Ablehnungen der gleichgeschlechtlichen Ehe durch Papst Tawrados II. und Papst Franziskus die biblisch in sich logische, aber eben auch einzig mögliche konsequente und letztlich zwingende Folge des biblischen Textes, welcher den in diesem Fall nicht hinterfragbaren Willen GOTTES zum Ausdruck bringt. 

 

One Response to “Koptischer Patriarch Tawadros lehnt gleichgeschlechtliche Ehe ab!”

  1. Ich finde das gut und habe diesen Beitrag gleich veröffentlicht.


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