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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Deutsches IS-Mädchen aus Sachsen in Mossul aufgegriffen? 18. Juli 2017

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:53

Deutsche Sicherheitsbehörden prüfen derzeit Hinweise, wonach es sich bei einer festgenommenen Dschihadistin um die 16-jährige Linda W. aus Sachsen handeln könnte. Sie wurde angeblich in Mossul in einem Tunnel aufgegriffen.

 

 

 

In Mossul sollen fünf deutsche Frauen festgenommen worden sein, die sich der IS-Terrormiliz angeschlossen hatten.

Darunter befindet sich möglicherweise auch eine 16-jährige Schülerin aus Sachsen.

Die aufgegriffenen Frauen sollen aus Deutschland, Russland, Türkei, Kanada, dem Kaukasus, Libyen und Syrien stammen.

Verängstigt und erschöpft blickt das Mädchen in die Kamera. Die Haare sind voller Staub, die Haut ist blass. Um die Jugendliche herum stehen Männer in Uniform und machen Fotos mit ihren Handys. So, als wäre das Mädchen eine Trophäe. Die Aufnahmen kursieren seit dem Wochenende in sozialen Netzwerken. Sie stammen aus Mossul, der umkämpften Metropole im Nordirak, die rund drei Jahre lang unter der Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) war.

Das Mädchen, das die irakischen Soldaten in der vergangenen Woche bei einer Militäroperation aufgegriffen haben, soll eine IS-Anhängerin sein. Gemeinsam mit vier weiteren Frauen aus Deutschland sowie IS-Anhängerinnen aus Russland, der Türkei, Kanada, Libyen, dem Kaukasus und Syrien soll sich die Teenagerin in einer Tunnelanlage in der Altstadt von Mossul versteckt haben. Angeblich mit Waffen und Sprengstoffgürteln ausgerüstet.

Nach Informationen der WELT prüfen deutsche Sicherheitsbehörden derzeit Hinweise, wonach es sich bei einer der festgenommenen Dschihadistinnen um die 16-jährige Linda W. aus Sachsen handeln könnte. Die kurz zuvor zum Islam konvertierte Schülerin hatte im Sommer 2016  eine Vollmacht der Eltern gefälscht und war von Frankfurt am Main aus per Flugzeug nach Istanbul und weiter nach Syrien gereist. Dort soll sich das Mädchen dem IS angeschlossen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es gibt neue Erkenntnisse im Fall Linda W., die derzeit geprüft werden“, teilte eine Sprecherin des sächsischen Landeskriminalamts (LKA) der WELT auf Nachfrage mit.

Die Eltern hatten Linda W. bereits kurz nach ihrem Verschwinden als vermisst gemeldet. Ab Juli 2016 erfolgte eine internationale Fahndung nach der Schülerin. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen W. wegen des Verdachts der Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a Strafgesetzbuch)

Wie das LKA herausfand, stand Linda W. offenbar über Internet-Chats in Kontakt mit Mitgliedern und Unterstützern der Terrormiliz. Diese Personen sollen die Konvertitin davon überzeugt haben, in das syrische und irakische Kriegsgebiet zu reisen, um sich den Dschihadisten anzuschließen.

 

 

 

 

 

IS-Miliz lockt Mädchen nach Syrien

 

Die Terrormiliz IS hat immer wieder gezielt versucht, junge Mädchen und Frauen aus Deutschland über soziale Medien wie Facebook, Twitter oder auch Instagram nach Syrien zu locken. Teilweise geschah dies mit dem Versprechen, vor Ort einen Dschihadisten heiraten zu können.

Mehr als 930 Islamisten aus Deutschland reisten nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes in den vergangenen Jahren nach Syrien und in den Irak. Darunter befanden sich auch zahlreiche Frauen und Mädchen, wie die 16 Jahre alte Sarah O. aus Baden-Württemberg, die 15 Jahre alte Leonora M. aus Sachsen-Anhalt oder die 17-jährige Merve S. aus Hamburg.

 

 

 

 

 

Große Verzweiflung beim Wiederaufbau von Mossul

 

 

Nachdem die Terrormiliz IS aus Mossul vertrieben wurde, beginnen die Menschen mit dem Wiederaufbau. Große Teile der Stadt wurden bei den Kämpfen zerstört. Doch unter den Trümmern lauert eine große Gefahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Haben diese Frauen, die sich freiwillig dem IS angeschlossen haben, unser Mitleid verdient? Die Kommentatorinnen und Kommentatoren des Artikels der WELT sind da geteilter Ansicht. Die einen wünschen ihr die irakische Justiz, quasi die Todesstrafe an den Hals, die anderen wollen ihr eine zweite Chance hier in Deutschland geben.

 

 

Festzuhalten ist, dass Jugendliche sehr leicht manipuliert werden können. Fragen tun sich auf nach dem Funktionieren des familiären Umfeldes.

Haben die Eltern nicht gemerkt, wie sich ihre Tochter verändert hat?

Haben Sie die Annäherung ihrer Tochter an den Islam nicht bemerkt?

Und wenn sie diese bemerkt haben, haben sie sich über den Islam, auch über den radikalen Islam ausreichend informiert, um ihrer Tochter mit Argumenten begegnen zu können?

 

 

 

 

Welche Werte hat das Elternhaus den Jugendlichen mitgegeben?

Wurde über Werte überhaupt gesprochen oder war Sinnlosigkeit im Leben dieser Jugendlichen so bestimmend, dass sie sich ausgerechnet den radikalen Islam ausgesucht hatte, um zu ihm zu konvertieren?

 

Hat sie dort den Halt gefunden, den ihr Elternhaus ihr wohl nicht bieten konnte?

 

Hat sie da zum ersten Mal so etwas wie Bestätigung und Freundschaft und Zusammenhalt in der Moschee erfahren als in ihrem bisherigen Freundeskreis, wenn sie den überhaupt hatte? Offensichtlich war der bisherige Freundeskreis nicht so anziehend, dass es diesem gelungen wäre, diese Aussteigerin zu halten.

Es liegt hier fern, dem Elternhaus irgendwelche Schuldzuweisungen anzulasten.

Wie oft werden sich die besorgten Eltern diese oben angesprochenen Fragen gestellt haben?

 

 

Eine 15-jährige ist, wenn sie sich z. B. in einen radikalen Muslim verliebt hat, mehr als leicht zu manipulieren. Möglicherweise war es eine bedingungslose Liebe zu einem IS-Anhänger, der für solche Mädchen Stärke und Halt verkörperte. Sie mag ihn bewundert haben und schon war es um sie geschehen. Immerhin war sie selbstständig genug, a) zum Islam zu konvertieren und b) sich allein auf den Weg nach Syrien zu begeben, um sich den Zielen des IS dort unterzuordnen. Aber die Hormone spielen halt verrückt. 

 

Was hat diese Jugendliche in Syrien in den Fängen des IS erlebt? Wurde sie vergewaltigt? Hat sie selbst als muslimische Frau Erniedrigungen erlebt und hat sie diese überhaupt als Erniedrigungen angesehen?  Hat sie bei Vergewaltigungen und Sadismen des IS aktiv mitgemacht? Ist sie von den erlebten Grausamkeiten abgestumpft oder hat sie mit den Opfern irgendwelches Mitgefühl gehabt? Wir können es nicht wissen. Alles ist spekulativ und im Dunkeln.

 

Die irakische Justiz und die Soldaten, die sie aufgegriffen haben, sind mit Sicherheit nicht zimperlich mit ihr umgegangen. Sie gehörte zu den Feinden, zu den Todfeinden. Und die Justiz in islamischen Ländern ist nicht mit der Justiz in einem Rechtsstaat zu vergleichen.

 

Die Fragen nach einer zweiten  Chance zu beantworten, fällt nicht leicht. Ein Versuch soll hier unternommen werden.

 

Sie wird in der Zeit, in der sie dem IS angehörte, wohl erwachsen genug geworden sein, ihre geistige Haltung zu hinterfragen. Sie wird sich innerlich entschieden haben, welchem Kulturkreis sie angehören will und welche Vorstellungen sie für ihr Leben hat. Ist sie weiterhin gedanklich auf Seiten des IS, scheint es rechtmäßig zu sein, sich der irakischen Justiz zu stellen. Der Tod, auch ihr eigener, wird dann von ihr bewusst in Kauf genommen werden müssen, denn den IS – und das hat sie mit Sicherheit miterlebt – hat sie ja vielfach als Herrn über Leben und Tod von „Ungläubigen“, ob Muslime, Jesiden oder Nichtmuslime erlebt und erfahren. Wenn sie jetzt ihrem neuen Glauben vertraut, bekommt sie laut Koran ja als Kämpferin einen weiblichen Platz im Paradies.

 

 

Die alternative Möglichkeit wäre, dass sie innerlich erkannt hat, dass sie auf eine Truppe hereingefallen ist, die sie traumatisiert zurückgelassen hat, deren Taten sie als erschreckend empfand und sie keinen Weg zurück mehr fand, aus dieser Hölle zu entkommen. Wen der IS einmal in seinen Klauen hat, so ist diese Person, will sie diesem Entkommen, dem Tode geweiht.

 

Die Frage ist, zu welcher der beiden IS-Anhänger-Typen gehörte sie?

Gehörte sie zu den Überzeugungstätern oder eher zu denen, die aus Angst vor der Ermordung beim IS wohl oder übel geblieben ist?

 

 

 

 

Des Menschen Wille soll ja sein Himmelreich sein. Gehört diese Jugendlich zu denen, die die Taten des IS als abstoßend und widerlich empfand und aus dieser Nummer nicht mehr herauskam, so meinen wir, dass sie eine 2. Chance verdient hat. Jeder Aussteiger, der sich vom IS oder vom radikalen Islam entfernen will, hat jede Chance auf einen Neuanfang verdient. Das ist christlich und das ist auch human. Jeder kann sich irren und jeder kann – und erst recht, wenn er so jung ist wie diese Jugendlichen und Opfer der eigenen Hormone wurde – den völlig falschen Weg einschlagen. Orientieren sich diese Menschen jedoch um und versuchen, auf den rechten Weg zu finden, dann sollte jede Möglichkeit genutzt werden, um diese Jugendlichen vor sich selbst und  vor dem radikalen Islam zu retten.

 

Wir wünschen den Eltern und den Familienangehörigen den Segen JESU CHRISTI. DENN ER ist immer eine Alternativ wert.

Die Eltern sollten ihrer Tochter von JESUS erzählen und ihr einen echten religiösen Alternativweg, der sie zur höchsten Sinnhaftigkeit und letztlich zum ewigen Seelenheil führen wird, bieten.

Ja, JESUS CHRISTUS schafft es, auch schwer verwundete Seelen zu retten. Der HEILIGE GEIST möge diese Jugendlichen erleuchten und ihnen den rechten Weg weisen.

 

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