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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ehe für alle und Netzwerkdurchsetzungsgesetz 2. Juli 2017

Filed under: Pater Zakaria & co.,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 11:12

Ehe bleibt Ehe

 Petition „Ehe bleibt Ehe“

 

Der Bundestag peitscht zwei Gesetze durch:

a) die Ehe für alle und

b) Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

 

 

 

 

Geschickt gemacht. Die Ehe für alle, d. h. die Ehe für Lesben und Schwule mit Option auf Adoption ist nunmehr auch rechtlich der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt. Dieses mit Emotionen in der Bevölkerung durchgesetzte Gesetz ließ den Schlafmichel das zweite Gesetz, nämlich das umfassendste Zensurgesetz Nachkriegsdeutschlands erst überhaupt nicht erkennen.

 

 

 

 

 

Zu a) Ehe für alle:

Den Namen Ehe hat die Ehe für alle eh nicht mehr verdient. Wir sollten unterscheiden zwischen der profanen Ehe und dem Ehesakrament der Kirche. Die Abstimmung über dieses Gesetz war nur eine Frage der Zeit. Merkel hat sich, nachdem sie den Fraktionszwang aufgehoben hatte,  diesen Tag ausgesucht, damit das Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Justizminister Maas vom Volke weitgehend unerkannt, durchgewunken werden konnte.

 

Einzig die katholische Kirche hat sich deutlich von diesem Gesetzesvorhaben der „Ehe für alle“ distanziert. Aber sie stand von vornherein auf verlorenem Posten. Allerdings hat sie mit ihrem jahrzehntelangen Verhalten im Windschatten des Staates segelnd, die Glaubensinhalte verrotten lassen.  Die Abstimmung zeigt im Grunde nur, wie weit sich  Deutschland von christlichen Moralvorstellungen entfernt hat. Diese Abstimmung ist lediglich der letzte konsequente Akt der Zerstörung des biblischen Familienbegriffs, die schon mit Adorno und Horckheimer, die der „Frankfurter Schule“ vorstanden, begann.

 

 

 

Da das Christentum, insbesondere in den theologischen Rückbezüge zu Glaubensinhalten, in diesen Breiten einen exorbitanten Zerfall erlebte und noch immer erlebt und die Menschen von Glaubensinhalten nach dem 2. Vatikanischen Konzil, immer weniger Inhalte in das persönliche Leben einbauten unter Verwässerung des Sündenbegriffs, nimmt es kaum Wunder, dass die christlichen und JESUANISCHEN Moralvorstellungen bei den Menschen kaum mehr vor Anker gingen und eingepflegt werden konnten. Da die Menschen in Deutschland – wenn überhaupt noch – ca. 10 Prozent aktive Christen hat, die sich mit christlichen Glaubensinhalten auch identifizieren können und das Christentum nicht nur mehr als eine Sozialideologie betrachten,  musste es zu dieser Entscheidung, die am Freitag im Bundestag zur Abstimmung kam, kommen.

 

 

Die meisten Menschen haben hier nichts oder kaum noch  mit dem Christentum zu tun. Begleitet wurde dieses Gesetz bereits durch die Sexualaufklärung in den Schulen, in denen der Sexualverkehr in alle genderkorrekten Richtungen als erstrebenswert angesehen wird und den Kindern alle Sexualpraktiken als moralisch ok beigebracht werden und mit Sexualpraktiken dann auch möglichst schnell begonnen werden soll. Damit ist dann der Kinderehe Tür und Tor geöffnet. Kindern wird die Unschuld genommen. Kindern werden dem eigenen Sextrieb und dem von anderen zum Fraße vorgeworfen ohne moralische Hemmnisse.   Damit dann der Widerspruch zur Ehe für alle auch in Zukunft endgültig eliminiert bleibt.

 

 

 

Folgen dieses Gesetzes:

Wenn gleichgeschlechtliche Menschen im wahrsten Sinne des Wortes heiraten dürfen, kann es kaum Gründe geben, Kinder nicht zur Adoption freizugeben. Nur die christlichen Wertvorstellung – ob wir wollen oder nicht – setzen sich diesem Denken entgegen.

Da 90 % der Menschen in diesem Lande den atheistisch-humanistischen Materialismus anhängen, wird es kaum säkulare Argumente geben, die sich diesen Folgen argumentativ entgegenstellen können. Es gibt unseres Wissens keine Langzeitstudien, ob das Wohl von Kindern gefährdet wäre, wenn gleichgeschlechtliche Menschen Kinder von kleinauf erziehen.

 

 

 

 

 

Wird die Leihmutterschaft nunmehr wesentlich mehr Zuspruch bekommen?

Was spricht denn dagegen?

Wird die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen  Geschwistern möglich werden, da ja jetzt keine Gefahr für die Zeugung von inzestgeschädigten Kindern besteht?

Wird die Ehe zukünftig nur noch von 2 Personen geschlossen werden können.

 

 

 

 

Mit welchen Argumenten soll denn eine Ehe zu Dritt oder Viert verweigert werden?

Der Islam wird da moralisch weiterhelfen können.

Wird die Ehe zwischen Erwachsenen und heiratswilligen Jugendlichen  gleichen Geschlechts geschlossen werden können?

Kinder können nicht aus diesen Ehen hervorgehen.

Welche Argumente können da greifen?

 

 

 

 

 

Zudem ist eine homosexuelle Spielwiese mit diesem Gesetz eröffnet worden, eine grüne nämlich, denen es dann Homosexuellen gestattet, Jungen zu adoptieren. Mit welchem Recht und mit welchen Argumenten kann da entgegengewirkt werden. Nicht umsonst warfen im Bundestag die Grünen mit Konfetti um sich. Da freut sich ein Volker Beck, der dies schon in früheren Jahren gefordert hatte.

 

 

Und nicht zu vergessen: Steuervorteile für eine Ehe, die nicht nicht mehr Hort der Fortpflanzung und Kindergeborgenheit ist, sondern eher eine künstlich geschaffene Norm-Hülle ohne Substanz, die den Kinderwunsch mit teuren Krankenkassenzahlungen hinsichtlich künstlicher Befruchtung von gleichgeschlechtlichen Erwachsenen versüßen wird. Kinder werden da eh nicht gefragt. Allerdings werden die ja nie gefragt. Kinder jedoch sind tabu für jegliche Kritik, egal wie sie entstanden sind. Aber die Abtreibungsgesetze sind da ja auch sehr erwachsenenorientiert. Kinder haben auch hier keine Chance, erst recht kaum Lobby.

Der Kern des christlichen Denkens ist letztlich der: Ist homosexueller Verkehr Sünde oder nicht. Die Kirchen werden, wollen sie sich nicht endgültig von den Moralvorstellungen der Bibel entfernen, dies letztlich als Sünde ansehen müssen. Alles andere, was heute mit der „Ehe für alle“ hat der Staat zu verantworten, der dieses Gesetz nun in Auftrag gegeben hat.

 

 

 

 

Die Frage ist, ob die Position der kath. Kirche der Nichtanerkennung der Heirat gleichgeschlechtlicher Menschen, im katholischen Raum als nunmehr strafrechtsbewehrte Position in Sachen Diskriminierung zu werten sein wird. Die kath. Kirche ist leider nicht staatsunabhängig. Sie ist hier deshalb so schwach, weil sie sich in direkte Abhängigkeit zum Staat begeben hat.

Wenn diese Gesetze verabschiedet werden, die im Widerspruch zur kath. Soziallehre und zur biblischen Morallehre stehen, hat sich der Staat  von den Moralvorstellungen der Kirche und des Christentum bereits so sehr löst, dass das ehemalig geltende Recht in dieser Frage zur Strafbarkeit mutieren könnte, wenn die kath. Kirche in dieser Frage nicht mitzieht.

 

 

 

 

 

Die Gefahr besteht.

Oder ist die Religionsfreiheit ein höheres Rechtsgut als die katholische „Diskriminierung von Gleichgeschlechtlichen Ehepartnern“, denen die katholische Heirat verwehrt wird?

 

 

 

Wird sie nun unter dem Druck der „Homolobby“, die auch dieses gesetzliche Vorhaben initiiert und gesetzlich durchgesetzt hat, gleichgeschlechtliche Paare segnen oder sogar deren Hochzeitsfeier ausrichten? Die evangelische Kirche ist da ja wesentlich weiter.

Die Fragen werden selbstverständlich auf uns zukommen. Es ist nichts so schlecht, als dass es nicht auch noch sein Gutes haben kann. Die Kirche sollte sich endlich, wie Papst Benedikt XVI bereits in seinem Pontifikat empfohlen hatte, insbesondere in Deutschland und Österreich, in den Ländern der Kirchensteuer, entweltlichen und endlich wieder ihren eigenen identitären Weg gehen.

Ob die Kirche nun auch gegenüber den Grünen, der CDU, der CSU, der SPD und der LInken auch rote Linien überschritten sieht? Wer sich politisch zu früh positioniert, kann leicht auf den Rücken fallen.

 

 

 

 

 

 

zu b) Netzwerkdurchsetzungsgesetz:

Dieses Gesetz ist ein Zensurgesetz reinsten Wassers.

 

 

Wir empfehlen das Video des Rechtsanwalts Joachim Steinhöfel, welches lang, aber die Problematik und die verfassungrechtlichen Bedenken aus deutscher und internationaler Sicht sehr gut beschreibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer eine kurze Version mag, sei die von Herrn Nicolaus Fest empfohlen:

 

 

 

 

 

Solche Gesetze zeigen, dass der Staat die sicherheitspolitische Lage letztlich nicht mehr im Griff hat. Wer auf solche völkerrechtswidrigen Gesetzesvorhaben zurückgreifen muss, ist auf absteigendem Ast, was die Verfassungsrechtlichkeit von Gesetzen anbelangt. 

Und die moralischen, weil verlogenenen und wesentlich zu einseitigen Standards werden auch immer niedriger. Wer ein Gesetz braucht, mit dem privaten Netzwerken letztlich juristischen Entscheidungen zu treffen haben, höhlt nicht nur das Monopol des eigenen Rechtsstaats aus, sondern treibt auch private Firmen dazu, die Meinungsfreiheit zu torpedieren durch Löschung von politisch missliebigen Postings hin zur  Linie der politkorrekten unhinterfragbaren und alternativlosen Meinungsdiktatur der Regierung und der Altparteien.

 

 

 

 

Frau Merkel machte nunmehr wieder eine Kehrtwende nach vielen anderen. Energiewende, Wehrpflichtaufhebung bzw. -aussetzung, Abschaffung des 3-gliedrigen Schulsystems, Mindestlohn, Merkel: Multikulti ist gescheitert, dann die verfassungswidrige Grenzöffnung für alle, PKW-Maut (Mit mir nicht laut Frau Merkel), Ehe für alle. Sie ist erst nach der Grenzenlosigkeit für Einwanderer, um unschöne Bilder an den Grenzen zu vermeiden sowie mittels des Verfassungsbruchgesetzes des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes am Freitag, 30.06.2017 endgültig aus dem Verfassungsrahmen des Landes,  dem Europas und sogar dem der UNO herausgetreten.   Alles Positionen, die mit der ursprünglichen CDU nicht zu haben gewesen wären.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und genau das scheint dann auch das einzig Beständige und Verlässliche in dem Regierungsstil von Frau Merkel zu sein. Kehrtwenden und eigenmächtige Entscheidungen, die das Land selbst und die von Europa schädigen.

Und viele Menschen meinen dann auch noch, dieses Gesetz sei nicht nur legal und rechtens, sondern auch notwendig, weil dasselbe doch so schwammige Begriffe wie „hatespeech“ oder „fake news“, die im Grunde nicht einmal exakt definiert sind, im Netz wirksam bekämpfen können.

Dass dabei das hohe Rechtsgut der Meinungsfreiheit über Bord geworfen wird, sehen diese Menschen wohl nicht.

 

2 Responses to “Ehe für alle und Netzwerkdurchsetzungsgesetz”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich bin ja neulich drauf gekommen, dass in Wien Dr. Alfons Adam, Obmann des Vereins Pro Vitae (gegen Abtreibung) und Organisator von Demos für die Familie, gesagt hat, er hat 5 Kinder und das konnte er nur, weil er christgläubig war. Und jetzt komme ich drauf, dass 2 meiner Schulkollegen, beide Ingenieure, mehrere Kinder haben und Enkel, die aber Atheisten sind, während ich nach dem 1. Kind meine Scheidung hatte. Und die streiten mit mir herum, weil sie die Kirche abschaffen wollen und da sind sie bei mir an der falschen Adresse. Ich bin nicht ein Hersteller von einer Gesellschaftsordnung, die allen genehm ist. Aber klar, ein Ingenieur braucht viele Jahre, in denen er sich voll mit seinen beruflichen Kenntnissen beschäftigen muss, damit er eine Existenz hat, während die technische Entwicklung der Welt eine mehrfache Geschwindigkeit hat, als ein Mensch es lernen kann. Und das hat nichts mit dem Christglauben zu tun. Wenn einer christgläubig ist, darf er gar nicht Ingenieur werden, weil das Ingenieurwesen dominiert sein ganzes Denken. Und jeder Wohlstandsbürger hat einen anderen Grund, dass er gegen die Kirche ist und wer dann noch dafür sein wird, weiss ich nicht. Aber der Islam, der gefällt allen. Und ich bin, wie gesagt, nicht die Gesellschaft. Die hat genug Leute, dass sie sich um ihre ureigensten Angelegenheiten selbst kümmern kann und mich brauchen sie dazu nicht.


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