kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Verbot ausländischer Namen in Ägypten 18. Juni 2017

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 10:41

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Koptischer Bischof in Ägypten übt Kritik am Gesetzentwurf für die Benennung Neugeborener.

 

 

 

Kairo (kath.net/ Fides): Am vergangenen Dienstag, den 13. Juni, wurde beim ägyptischen Parlament der Entwurf für ein Gesetz eingereicht, das “ausländische” aus westlichen Ländern stammende Namen für ägyptische Neugeborene verbieten soll. Der koptisch-orthodoxe Bischof Raphael, Sekretär der Heiligen Synode der koptisch-orthodoxen Kirche, bekräftigt, dass ein solcher Entwurf wahrscheinlich von Personen auf den Weg gebracht wurde, die nichts Besseres zu tun haben, als sich über Namen von Neugeborenen Gedanken zu machen.

 

Der Gesetzentwurf sieht Strafen bis hin zur Festnahme für eine Zeit von bis zu sechs Monaten für Eltern vor, die ihren Kindern nichtarabische Namen geben. „Wenn wir unseren Kindern solche Namen geben und unsere arabischen Namen verschwinden”, so Bedier Abdel Aziz, “wird dies zu einem Verlust unsere sozialen und kulturellen Wurzeln führen”.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Der Name eines Menschen hat in der Regel eine besondere Bedeutung. So ist im orthodoxen und katholischen und im übrigen christliichen Bereich die Namensgebung ein wichtiges Geschenk der Eltern an die Neugeborenen. Mit einem Namen verbinden sie immer auch eine Botschaft. Im christlichen Sinne waren es Heilige, die besondere Vorbilder im Glauben und/oder in der Nächstenliebe waren. Der Name kann Programm sein. Der Name ist ein Stück Identität. Der Name ist ein Wort, mit dem GOTT uns ruft.

 

Wenn ein Kind in fortgeschrittenem Alter  seinen Namenspatron für sich entdeckt und auch nur etwas diesem nacheifert, ist ein Stück weit Christsein gelungen. Namenstage haben etwas Identitäres. Die Tradition des Feierns des Namenstages hat sich leider verloren in den Maße, in dem der Glaube beliebig wurde und sich der Glaube irgendwie verflüchtigt hatte.

 

Leider hat der Name „Mohammed“  oder andere islamische Namen, die vielfach „Ungläubigen“-Schlächter waren, eher etwas für Christen und andere Nichtmuslime Bedrohliches.

 

 

 

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Aber nicht nur Kindern ist ein Name zu geben, sondern auch Kirchen.

Kirchen tragen in der Regel einen Heiligennamen.

Das ist so in den meisten christlichen Gemeinschaften so oder aber den Namen CHRISTI selbst.

 

 

 

 

Im islamischen Bereich ist das ähnlich. Nur dass dort Heilige auch schon einmal Mörder sein können, die für den Islam und für Allah massengemordet haben.  Die werden dann schon einmal „Eroberer-Moschee“ = Fatihmoschee genannt oder nach einem Heiligen des Islams, dessen Wirken nicht immer so „heilig“ war, wie Selim-Moschee oder eben auch „Fatih-Moschee“. Denn dieser Eroberer  von Konstantinopel (Mehmet II) wird ja wie ein Heiliger verehrt.

 

 

 

Der Begriff der „Heiligkeit“ ist halt in der Regel religionsunterschiedlich besetzt.

 

 

 

In Ägypten sollen nun ausländische Namen verboten werden. Welch ein kleingeistiges Gesetz. Unser koptischer Bischof hat da völlig richtig reagiert. Die Sorge des Abgeordneten Abdel Aziz ist ja wohl eher ein rethorischer Ausfall. 80 bis 90% der Bevölkerung ist muslimisch. Wie soll da bitteschön die sozialen und kutlurellen Wurzeln gefährdet sein, wenn Nichtmuslime ihren Kindern ausländische Namen geben? Und dass Muslime ihren Kindern andere Namen geben, steht wohl kaum zu erwarten. Und wenn sie es täten, hätten sie jede Freiheit der Welt dazu.

 

 

 

 

Im Grunde ist dieser Gesetzesvorstoß ein Affront nicht nur gegen die Namensgebungsfreiheit der Eltern, sondern richtet sich letztlich auch gegen die Meinungsfreiheit und stellt einen Angriff auf die Verletzung von selbstverständlcihen Persönlichkeitsrechten dar.

 

 

Wir hoffen, dass dieser Gesetzesentwurf im ägyptischen Parlament keine Chance hat.

 

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